+++Börsen-Ticker+++ - Schweizer Börse tritt zum Wochenschluss auf der Stelle - Diese Aktie kauften Schweizer Grossinvestoren am meisten

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag nach einem trotz kleinem Verfallstermin uninspirierten Handel sehr moderat nachgegeben.
19.02.2021 18:20
Sitz der Credit Suisse im Londoner Finanzviertel Canary Wharf.
Sitz der Credit Suisse im Londoner Finanzviertel Canary Wharf.
Bild: Bloomberg

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18:20

Die insgesamt deutlichen Einbussen der vorangegangenen Tage vermochte der Leitindex SMI somit nicht mehr aufzuholen. Nach zwei starken Wochen ergab sich damit auf die vergangenen fünf Börsentage wieder einmal eine per Saldo negative Entwicklung. Für die zum Wochenschluss verhaltene Entwicklung waren insbesondere die schwachen Pharmaschwergewichte Novartis und Roche sowie Nestlé verantwortlich.

Der SMI beendete die Sitzung mit einem Minus von 0,12 Prozent bei 10'704,75 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 1,6 Prozent. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind und wo die Gewichtung der Schwergewichte gekappt ist, zog dagegen um 0,51 Prozent auf 1'729,69 Punkte an und der umfassende SPI um 0,07 Prozent auf 13'404,24 Punkte. Von den 30 SLI-Werten standen zum Schluss 22 höher und 8 tiefer.

Zuoberst auf der Kursliste standen Temenos mit einem Plus von 4,3 Prozent. Diese hätten weiterhin von Deckungskäufen im Nachgang zu den Jahresergebnissen profitiert, hiess es in Börsenkreisen. Am Vortag waren diese noch um beinahe 20 Prozent nach oben geschossen. Verschiedene Banken haben in der Folge ihre Kursziele für Temenos nach oben angepasst.

CS (+2,4 Prozent) holten zumindest einen Teil der Verluste des Vortages nach durchzogenen Jahreszahlen wieder auf. Im Fokus standen nach der Zahlenpublikation jedoch insbesondere Swiss Re (-0,1 Prozent) und Sika (+0,3 Prozent), welche uneinheitlich aber letztlich wenig verändert schlossen.

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17:50

Die Ölpreise haben am Freitag an ihre Vortagesverluste angeknüpft. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, die bereits am Donnerstag eingesetzt habe. Der jüngste Höhenflug ist also zunächst unterbrochen. Zuvor hatten Produktionsausfälle in den USA die Ölpreise im Verlauf der Woche nach oben getrieben.

Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent fiel auf 63,45 Dollar. Das waren 45 Cent weniger mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 79 Cent auf 59,73 Dollar. Im Verlauf der Woche wurde US-Öl zeitweise über der Marke von 60 Dollar und Nordsee-Öl über 65 Dollar gehandelt.

Beide Notierungen erreichten jeweils die höchsten Stände seit Anfang 2020, nachdem ungewöhnlich frostige Temperaturen in Teilen der USA die Förderung, den Transport und die Weiterverarbeitung von Rohöl stark eingeschränkt hatten.

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17:35

Händler erklärten, auf den tieferen Niveau hätten die Anleger teilweise wieder zugegriffen. Eine Stütze sei das weiterhin billige Notenbankgeld, das auch in Aktien angelegt werde. Bremsend wirkten dagegen Sorgen vor einer anziehenden Inflation.

Der SMI notierte kurz vor Handelsschluss praktisch unverändert auf 10'705 Punkten. Im Verlauf der gesamten Woche resultierte ein Minus von rund 1,5 Prozent.

Credit Suisse stiegen 2,4 Prozent. Die Aktien der Grossbank machten damit einen Teil der im Zuge des Jahresabschlusses verbuchten Vortagesverluste wieder wett. Der Elektrotechnikkonzern ABB kletterten 2,5 Prozent. Swiss Re rückten marginal vor.

Der Rückversicherer hatte 2020 zwar einen höheren Verlust eingefahren als erwartet, aber einen zuversichtliche Prognose abgegeben. Implenia zogen fast sechs Prozent an. Der Baukonzern stellte für das abgeschlossene Geschäftsjahr einen geringeren operativen Verlust in Aussicht als bisher befürchtet.

Kursverluste verbuchten dagegen Aktien von Firmen mit einem schwankungsarmen Geschäft. Der Pharmakonzern Roche gab 1,1 Prozent nach, der Arzneimittel-Auftragsfertiger Lonza und der Nahrungsmittelkonzern Nestle gaben jeweils ein Prozent nach. Nach dem Jahresabschluss senkten Analysten ihre Kursziele für Nestle.

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17:05

Aktien des Rüstungskonzerns Leonardo legen in Mailand mehr als neun Prozent zu, nachdem die Zeitung "Il Messaggero" von Vorbereitungen für einen US-Börsengang der Tochter DRS berichtet.

Die US-Sparte werde insgesamt mit rund 3,5 Milliarden Euro bewertet. Das widerum würde die Sorgen der Anleger um die freie Liquidität des staatlich kontrollierten Konzerns lindern, fasste der Broker Equita zusammen. Dem Bericht zufolge will die Konzernspitze Mitte kommender Woche über einen IPO entscheiden.

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16:45

Die Bitcoin-Rekordjagd macht Anlegern Appetit auf US-Unternehmen, die mit Kryptowährungen und Blockchain-Technologien ihr Geld verdienen. Allen voran geht es für die Papiere von Riot Blockchain um mehr als dreizehn Prozent nach oben. Aktien von Marathon Patent Group steigen um 4,8 Prozent, Silvergate Capital gewinnen 7,9 Prozent und Overstock.Com um 2,9 Prozent.

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16:30

EU-Wettbewerbshüter haben die geplante Übernahme des US-Krebsspezialisten Varian durch den Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers unter Auflagen genehmigt. Wenn sich Siemens und Varian an die Bedingungen hielten, bestünde durch den Zusammenschluss keine Gefahr für den Wettbewerb, teilte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Freitag mit. So müssen sich die Unternehmen etwa dazu verpflichten, dass ihre Systeme kompatibel mit denen anderer Hersteller sind.

Damit ist das Vorhaben aber noch nicht komplett abgeschlossen. "Es ist ein wichtiger Schritt, aber nicht der letzte", sagte ein Sprecher von Siemens Healthineers in Erlangen. Es stünden noch weitere Genehmigungen aus, beispielsweise in China.

 

 

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16:00

Nach einer mehrtägigen Verlustserie griffen Aktienanleger wieder zu, allerdings nur zögerlich. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag 0,1 Prozent höher bei 31'529 Punkten, der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,2 Prozent auf 3921 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 0,4 Prozent auf 13'924 Punkte an.

Bedenken wegen hoher Bewertungen, vor allem bei technologielastigen Aktien, hatten die Kurse in den Tagen zuvor gedrückt. "Die Anleger ziehen sich nicht wirklich aus dem Markt zurück, werden jedoch vorsichtiger", sagte Chefökonom Peter Cardillo vom Vermögensverwalter Spartan Capital Securities.

Positiv überraschen konnten Applied Materials, die mit einem optimistischen Ausblick die Stimmung im Halbleitersektor aufhellten. Der Chipindustrie-Zulieferer rechnet für das laufende zweite Quartal mit einem Umsatz über den Analystenschätzungen. Die Aktien kletterten um 7,5 Prozent.

Eine angehobene Gewinnprognose für das laufende Jahr beflügelte Deere & Co. Die Aktien des Landmaschinenherstellers stiegen um 6,7 Prozent. Deere hatte seinen Gewinn im ersten Quartal mehr als verdoppelt, vor allem dank einer stärkeren Nachfrage nach Landwirtschafts- und Baumaschinen.

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15:35

Am Freitag öffnet der Dow Jones mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 31'571 Punkten. Die Techbörse Nasdaq (+0,5 Prozent) und S&P 500 (+0,2 Prozent) starten auch im Plus bei 13'931, beziehungsweise 3925 Zählern.

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14:50

Nach einer juristischen Niederlage in Grossbritannien fallen Uber vorbörslich an der Wall Street um rund dreieinhalb Prozent. Der Supreme Court in London urteilte, dass Fahrer das Recht auf soziale Standards wie bezahlten Urlaub und Pausen ähnlich wie Angestellte hat. Uber betrachtet seine Fahrer als Selbstständige und sich selbst lediglich als Vermittlungsplattform für Fahrdienstleistungen.

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14:00

Institutionelle Investoren aus der Schweiz haben im vierten Quartal 2020 in den USA bei den Einzelaktien die Titel des chinesischen Internet-Unternehmens Tencent am meisten gekauft. Das geht aus einer Analyse auf Basis der vierteljährlichen Berichte der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission durch Bloomberg hervor. Das Timing war gut: Seit dem vierten Quartal haben sich die Aktien im Wert fast verdoppelt.

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13:30

Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel für Autoneum auf 175 von 150 Franken und belässt die Einstufung auf "Hold". Die Markterholung im zweiten Halbjahr habe gut mit den erheblichen Selbsthilfeanstrengungen des
neuen Managements zusammenpasst, schreibt Analyst Torsten Sauter. Die bestätigten auch die Aussagen vom Januar zu Gewinn- und Cashflow-Entwicklung. Speziell der überraschend starke freie Cashflow für 2020 von etwas mehr als 100 Millionen Franken bedeute, dass das Risiko einer Kapitalerhöhung eindeutig weg
ist. Zudem gebe es Fortschritte beim Turnaround der der Geschäfte in Nordamerika.

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12:45

An den US-Börsen deuten sich am Mittwoch zum Handelsstart leichte Gewinne an. Allzu grosse Kurssprünge sind wegen der grösser werdenden Inflationsangst nicht zu erwarten.  Am gestrigen Donnerstag schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,4 Prozent und 31'493 Zählern. 

Applied Materials hellt mit seinem Ausblick die Stimmung im Halbleitersektor auf. Der Chipindustrie-Zulieferer rechnet für das laufende zweite Quartal mit einem Umsatz über den Analystenschätzungen. Die Aktien klettern im vorbörslichen US-Handel um knapp fünf Prozent. Infineon steigen im Sog dessen um zwei Prozent, Aixtron gewinnen mehr als acht Prozent.

Stand der Futures:

Dow Jones: +0,1 Prozent
S&P 500: +0,2 Prozent
Nasdaq 100:  +0,3 Prozent

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12:15

Bitcoin läuft auf einem Marktwert von 1 Billion Dollar zu und legt dabei ein Tempo vor, das traditionelle Vermögenswerte wie Aktien und Gold deklassiert. Der grösste Token hat dieses Jahr mehr als 415 Milliarden Dollar an Wert zugelegt und steht derzeit bei rund 956 Milliarden Dollar, wie von Bloomberg zusammengestellte Daten zeigen. Krypto-Gläubige streiten mit Skeptikern um das wahre Narrativ: Handelt es sich um einen Vermögenswert, der vor Risiken wie Inflation schützt, oder eine gefährliche Verrücktheit im Gefolge monetärer und fiskalischer Anreize? Tesla-CEO Elon Musk schickte einen etwas kryptischen Tweet, der als Verteidigung der Milliarden-Investition des Autobauers in Bitcoin gelesen werden konnte. Bitcoin sei "einfach eine weniger dumme Form der Liquidität als Bargeld."

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11:55

Der SMI notiert kaum verändert bei 10'721 Punkten. Nach den schwachen Vortagen sei der Markt dabei, sich auf dem niedrigeren Niveau zu stabilisieren, sagt ein Händler. Das Geschäft verlaufe trotz des kleinen Eurex-Verfalls relativ ruhig und präsentiere sich uneinheitlich. Die Anleger hielten sich eher zurück. Sie seien wegen der steigenden Anleiherenditen verunsichert und fragten sich, ob diese nicht den Aufwärtstrend zumindest kurzfristig stoppen könnten. Daher stünden sie momentan "Gewehr bei Fuss" und hielten an ihren Positionen fest.

Seit einiger Zeit spuke ausserdem das Inflationsgespenst wieder an den Märkten herum, sagte ein Händler. Doch solange die Notenbanken die Märkte mit Liquidität fluteten, dürften die Märkte kaum korrigieren. "Und bislang wurden Schwächephasen stets zum Einstieg genützt", sagte der Händler. Doch hätten die Inflationssorgen wegen des geplanten US-Konjunkturpakets, einer Reihe erfreulicher Konjunkturzahlen und anziehender Rohstoffpreise schon klar zugenommen. Doch biete die "Reflation" ja auch neue Anlagechancen.

Bei den Standardwerten stehen Swiss Re und Sika nach der Bilanzvorlage im Zentrum des Interesses. Die Aktien von Swiss Re schütteln anfängliche Verluste ab und rücken um 0,3 Prozent vor. Der Rückversicherer hält trotz eines höher als erwartet ausgefallenen Verlustes die Dividende bei und will erneut 5,90 Franken je Titel ausschütten. Während der Verlust höher als erwartet ausgefallen sei, hätten die verdienten Nettoprämien selbst die optimistischsten Annahmen übertroffen, schreibt die ZKB. Zudem will Swiss Re bei der Erneuerungsrunde den Fokus auf die Margen richten.

Auch Sika (+0,8%) gehen nach dem Zahlenset nach oben. Der Zuger Bauchemie- und Klebstoffkonzern hat den Rekordgewinn aus dem Vorjahr trotz eines etwas tieferen Umsatzes im Coronajahr 2020 erneut gesteigert und damit die Erwartungen abermals übertroffen. Zudem wird die Dividende erhöht.

Ansonsten scheinen sich manche Anleger auf mehr Wachstum zu positionieren, wie die festere Tendenz bei den zyklischen Werten zeige, heisst es am Markt. So sind neben Temenos (+3,0%), die laut Händlern weiter von Deckungskäufen im Nachgang der Ergebnisse profitieren, die Aktien von Swatch (+1,9%) und Richemont (+1,4%), Schindler (+1,7%), AMS (+1,1%) und Adecco (+1,3%) sowie die Finanztitel Credit Suisse (+1,9%), UBS (+1,0%) und Swiss Life 1,5%) in der Spitzengruppe vertreten. Während CS und UBS ihre Vortageseinbussen aufholen, wirkten bei den Luxusgüterwerten die am Vortag veröffentlichten Uhrenexportdaten positiv nach, die nach China massiv gestiegen sind, sagte ein Börsianer.

Auf der anderen Seite machten die Anleger einen Bogen um defensive Werte wie die Pharmatitel Novartis (-0,8%), Roche (-0,7%) sowie Lonza (-1,3%). Auch die als ebenfalls defensiv geltenden Givaudan (-0,4%) und Swisscom (-0,1%) stehen auf den Verkaufslisten. Am breiten Markt fallen die Aktien von Cembra Money Bank um 3,2 Prozent. Die Kreditbank hat ihren Jahresabschluss veröffentlicht, der als leicht unter den Erwartungen ausgefallen taxiert wird. Allerdings setzen einige Marktteilnehmer Fragezeichen zu den Aussichten für das laufende Geschäftsjahr.

Dagegen legen Implenia (+7,5%) kräftig zu. Der Baukonzern hat den Ausblick für 2020 deutlich erhöht und erwartet einen deutlich geringeren Betriebsverlust als noch im Herbst. Stark gesucht sind ausserdem Aktien aus dem Technologiesektor. Dazu zählen VAT (+3,9%), SoftwareOne (+3,0%) und Inficon (+2,7%). Aber auch Industrietitel wie Sulzer (+2,9%), Bucher +2,4%) und Burckhardt (+,7%) sind gefragt.

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10:00

Julius Bär erhöht das Kursziel für AMS auf 30 von 27 Franken (derzeit: 21,93 Franken) und belässt die Einstufung auf "Buy". Mittelfristig sollte AMS von der Einführung von Bild-/Spektralsensoren in den Bereichen Automobil, Medizin/Gesundheitswesen und Industrie profitieren, insbesondere bei Sicherheitsanwendungen. Diese Märkte bieten grosse Umsatzchancen, nehmen aber neuartige Lösungen nur langsam an, so die Experten. Längerfristig sollte AMS hingegen dank des Zukaufs von Osram seine Abhängigkeit vom Consumer-/Smartphone-Geschäft verringern und die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens in Zukunft völlig verändern.

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09:55

Vor dem Wochenende nimmt die Bitcoin-Rally wieder Fahrt auf. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise steigt um 1,4 Prozent und markiert mit 52'789,86 Dollar ein Rekordhoch. Die Zulassung eines Bitcoin-ETFs in Kanada nähre die Hoffnung, dass ein solcher börsennotierter Fonds demnächst auch in den USA starte, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. "Dann wären Bitcoin und Co wohl endgültig im Mainstream angekommen."

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09:05

Der SMI notiert um 0,3 Prozent höher bei 10'748 Punkten. Insgesamt steuert der SMI damit auf einen Wochenverlust von rund 1,3 Prozent zu.

Seit einiger Zeit sorgen sich die Marktteilnehmer um die lange totgeglaubte Inflation. Doch stark steigende Geldmengen, das geplante US-Konjunkturpaket und anziehende Rohstoffpreise haben die Inflationserwartungen angeheizt und die Anleiherenditen steigen lassen. "Das sind die Zutaten für einen explosiven Inflationscocktail", sagt ein Händler. Zudem kommt in den USA der Arbeitsmarkt nicht in die Gänge. Am Vortag hatten überraschend viele Anträge auf Arbeitslosenhilfe die Anleger verunsichert.

Im hiesigen Markt liegt der Fokus der Anleger auf den Ergebnissen der Schwergewichte Swiss Re und Sika. Pandemie- und Katastrophenschäden haben 2020 dem Rückversicherer Swiss Re (-0,1 Prozent) einen höher als erwartet ausgefallenen Verlust von 878 Millionen eingebrockt. Gerechnet wurde mit einem Minus von knapp einer halben Milliarde Dollar. Der Konzern hat aber vorgesorgt und will daher eine unveränderte Dividende von 5,90 Franken je Titel ausrichten. Ein neues Aktienrückkaufprogramm will der Konzern an der GV nicht vorschlagen.

Dagegen hat Sika (+0,7 Prozent) besser als erwartet abgeschnitten. Der Zuger Bauchemie- und Klebstoffkonzern hat den Rekordgewinn aus dem Vorjahr trotz eines etwas tieferen Umsatzes im Coronajahr 2020 erneut gesteigert und will die Dividende erhöhen.

Zu den Verlierern im SMI gehört SGS (-0,2 Prozent). JPMorgan hat das Rating auf "Neutral" von "Overweight" gesenkt.

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08:20

Neue Kursziele für Schweizer Aktien:
Sulzer: UBS erhöht auf 117 (107) Fr. - Buy
BCV: Credit Suisse erhöht auf 74 (70) Fr. - Underperform
SGS: JPMorgan senkt auf Neutral (Overweight) - Ziel 2'900 Fr.
Straumann: Goldman Sachs erhöht auf 800 (730) Fr. - Sell
AMS: Julius Bär erhöht auf 30 (27) Fr. - Buy
Temenos: Jefferies erhöht auf 137 (123) Fr. - Hold
Temenos: Citigroup erhöht auf 135 (125) Fr. - Neutral
Tecan: Berenberg erhöht auf 430 (415) Fr. - Hold

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08:10

Der Swiss Market Index wird bei Julius Bär vorbörslich 0,19 Prozent höher geschätzt. 18 von 20 Aktien stehen im Plus. Sika steigen nach den Jahreszahlen 2,7 Prozent. Swiss Re fallen nach dem Jahresergebnis 0,7 Prozent. 

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07:45

Der Höhenflug von Ethereum geht weiter. Die nach Bitcoin zweitwichtigste Cyber-Devise steigt am Freitag an der Börse Bitstamp um 0,7 Prozent auf ein Rekordhoch 1951,93 Dollar. Unterdessen bleibt Bitcoin mit 51.565 Dollar auf Tuchfühlung mit seiner jüngsten Bestmarke, nachdem Tesla-Chef Elon Musk per Twitter verkündet hatte, in Zeiten negativer Realzinsen sei die Kryptowährung im Vergleich zu Euro, Dollar & Co die bessere Wahl.

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06:45

Der Swiss Market Index wird bei der IG Bank vorbörslich 0,05 Prozent höher geschätzt. 

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06:00

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index sank 1,1 Prozent auf 29'894 Punkte. Die Börse in Shanghai gab 0,3 Prozent nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 1,2 Prozent.

Hoffnungen auf eine breit angelegte wirtschaftliche Erholung rückten in den Hintergrund, sagten Börsianer.

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05:45

Im fernöstlichen Devisenhandel tendierte der Euro wenig verändert mit 1,2088 Dollar. Auch zum Yen trat die US-Währung auf der Stelle und lag bei 105,68 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0838 Franken und zum Dollar mit 0,8966 Franken

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03:00

Überraschend viele Anträge auf Arbeitslosenhilfe haben die Anleger an den US-Börsen am Donnerstag verunsichert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent tiefer auf 31'493 Punkten. Der technologielastige Nasdaq gab 0,7 Prozent auf 13'865 Punkte nach. Der breit gefasste S&P 500 büsste 0,4 Prozent auf 3913 Punkte ein.

(cash/Reuters/Bloomberg/AWP)

 
Aktuell+/-%
DOW JONES31'391.52-0.46%
SMI10'817.15+1.03%
Novartis N80.94+1.57%
Roche Hldg G301.65+0.47%
Nestle N97.78+0.88%
SLI1'747.77+0.97%
TEMENOS N128.05+1.91%
SPI13'480.61+0.88%
CS Group N13.035-2.58%
Swiss Re N89.36+2.57%
Sika N253.60+3.09%
Ölpreis (Brent)62.42-1.29%
USD/JPY106.8460+0.12%
Ölpreis (WTI)59.54-1.03%
EUR/USD1.2084-0.02%
ABB N27.11+1.19%
Implenia N28.16-2.90%
Lonza Grp N578.00+0.42%
Leonardo N
Bitcoin in USD48'604.9850+0.63%
Riot Blockchain Rg49.10-8.40%
Marathon Patent Rg30.15-1.57%
Siem Healthin N45.66-1.06%
Siemens N129.88-0.76%
S&P 5003'870.29-0.81%
NASDAQ13'358.79-1.69%
Deere & Co Rg351.44-2.24%
Applied Material Rg117.50-3.89%
Uber Tech Rg54.65+0.46%
Tencent Unsp ADR75.60+0.80%
Autoneum Hldg N161.80-1.64%
EUR/CHF1.1063+0.04%
Infineon Technolo N35.19-1.57%
NASDAQ 10013'059.95-1.68%
Gold 1 Uz1'735.10-0.17%
Tesla Rg686.44-4.45%
The Swatch Grp I279.70-0.07%
CieFinRichemont N89.32+0.13%
Schindler Hldg N251.80+1.53%
ams I20.08-4.47%
UBS Group N14.600+1.35%
Swiss Life Hldg N466.90+1.63%
Givaudan N3'512.00+1.15%
Cembra Money Bk N96.45-0.46%
Swisscom N464.70+0.63%
VAT Group N257.00+0.39%
SoftwONE Hldg N26.85+0.19%
INFICON HLDG N1'064.00+2.50%
Bucher Industries N453.40+0.98%
Burckhardt Compre N347.50+0.58%
Sulzer N104.40+1.06%
Julius Baer Grp N56.16-0.95%
OSRAM Licht N51.50+0.63%
Copper USD Cash9'213.30+1.37%
JPMorgan Chase Rg150.01-0.33%
SGS Rg2'646.00+0.15%
Straumann Hldg N1'132.00+0.62%
Tecan Grp N396.40-0.10%
Goldman Sachs Gr Rg330.94+0.31%
Citigroup Rg68.91-0.91%
Ethereum in USD1'519.0050+1.98%
Twitter Rg73.67-5.10%
NIKKEI29'459.71+0.18%
Comet Hldg N219.50-0.45%

Investment ideas

Tops SMI

253.60+3.09%
89.36+2.57%
385.90+2.52%
466.90+1.63%
80.94+1.57%

Flops SMI

13.035-2.58%
279.70-0.07%
89.32+0.13%
2'646.00+0.15%
578.00+0.42%