+++Börsen-Ticker+++ - Starke Bilanzen treiben S&P und Nasdaq auf Rekordhoch

Die US-Börsen präsentieren sich nach unerwartet starken Geschäftszahlen von Firmen wie General Motors, Caterpillar oder McDonald's mit Gewinnen.
25.07.2017 22:35
Im letzten Quartal mehr verdient als erwartet: McDonald's.
Im letzten Quartal mehr verdient als erwartet: McDonald's.
Bild: ChadPerez49

22:35

Investoren suchen nach den jüngsten Kursanstiegen nach weiteren Impulsen und nehmen die Bilanzen der Unternehmen verstärkt unter die Lupe. Allein in dieser Woche stehen die Geschäftszahlen von etwa 190 der 500 grössten US-Firmen an. Von Reuters befragte Experten rechnen mit einem Gewinnanstieg im Schnitt von 8,8 Prozent, nach einem Plus von 8 Prozent zu Jahresauftakt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schliesst 0,5 Prozent höher bei 21'613 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückt um 0,3 Prozent auf 2477 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückt minimal auf 6412 Punkte vor. Das reicht aber ebenso wie beim S&P für einen Rekordschlussstand.

Im Blick steht zudem die Gesundheitsreform Obamacare. Der Senat stimmte mit knapper Mehrheit dafür, erneut über eine Abschaffung des Projektes zu beraten. Bisherige Versuche der Republikaner sind gescheitert.

Bei den Einzelwerten legen McDonald's-Papiere um 4,7 Prozent zu. Die Bilanz der Burger-Kette fiel stärker als erwartet aus. Caterpillar-Titel gewinnen 5,9 Prozent, nachdem der Baumaschinenhersteller nach einem Gewinnplus seine Prognose zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben hatte.

Auf den Einkaufslisten standen zudem die Anteilsscheine der Citigroup. Die Bank setzt sich höhere Ziele: 2020 werde das Institut einen Gewinn von 20 Milliarden Dollar erzielen, stellte Vorstandschef Michael Corbat in Aussicht. Die Citigroup-Aktie verteuert sich um 2,9 Prozent.

Die Dividendenpapiere der Google-Mutter Alphabet geben dagegen fast 3 Prozent nach. Der Technologiekonzern verzeichnete auch wegen einer Rekordstrafe der EU einen Gewinnrückgang.

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17:40

Unerwartet starke Konjunkturzahlen aus dem Ausland haben am Dienstag der Schweizer Börse Auftrieb verliehen. Die Daten bestärken die Anleger in der Hoffnung auf weiter sprudelnde Firmengewinne. Der schwache Dollar und Gewinnmitnahmen in stark gestiegenen Werten dämpften den Risikoappetit. Vor der Veröffentlichung der Ergebnisse der geldpolitischen Beratungen der US-Notenbank (FOMC) am Mittwochabend verhielten sich die Investoren zudem zurückhaltend, heisst es. Zinsänderungen werden allerdings keine erwartet.

Der SMI legt zum Handelsschluss 0,5 Prozent auf 8938 Punkte zu. Am Vortag war der Leitindex den dritten Tag in Folge gefallen. Unterstützt wird der Markt zudem von charttechnischen Faktoren. "Wir pendeln seit längerem in einem Seitwärtskanal, der ungefähr von 8800 bis gegen 9200 Punkte reicht", sagt ein Händler. Viele Marktteilnehmer "spielten" diese Spanne. "Und zuletzt sind wir wieder unten angelangt."

Zu den erfreulichen Konjunkturzahlen zählten der deutsche IFO-Index, das Wachstum Chinas, die Konsumentenstimmung in Frankreich und das US-Konsumentenvertrauen. "Der Motor brummt so laut wie lange nicht mehr", sagt ein Händler.

Der Blick der Anleger bleibt auf die Firmenbilanzen gerichtet. Dabei stechen die Anteile von Lindt & Sprüngli mit heftigen Kursausschlägen hervor. Im Verlauf machten sie einen Teil der frühen Abschläge von mehr als 5 Prozent wett. Zuletzt beträgt das Minus noch 3,5 Prozent. Dem Schokoladekonzern machte im ersten Halbjahr die Entwicklung in den USA zu schaffen. Insgesamt erzielte der Premiumprodukthersteller zwar mehr Gewinn und Umsatz, verfehlte aber die Erwartungen und nahm die Wachstumsprognose leicht zurück.

Gewinnmitnahmen schickten die Aktien von Logitech und AMS trotz guter Zwischenberichte und günstiger Prognosen auf Talfahrt. Der Hersteller von Computer-Peripheriegeräten Logitech steigerte im ersten Quartal 2017/18 den Umsatz um 13 Prozent auf 530 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet Logitech neu ein Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent und einen Betriebsgewinn von 260 bis 270 Millionen Dollar. Der Kurs fällt um 6,4 Prozent. AMS verbuchte weniger Gewinn im zweiten Quartal, hob aber die Wachstumsaussichten per 2019 an. Der Titel sackt um 4,7 Prozent ab. AMS und Logitech zählen zu den am stärksten gestiegenen Werten im laufenden Jahr.

Gesucht waren die Aktien der Banken: Credit Suisse und UBS gewinnen 0,9 und 1,7 Prozent. Die beiden Institute geben am Freitag Einblick in ihre Bücher. Julius Bär knüpfen an den von einem unerwartet guten Geschäftsbericht ausgelösten Aufwärtstrend vom Vortag an und steigen um weitere 3,2 Prozent. Der Sektor profitiere von Zinserhöhungsfantasien, den Aktienmärkten und einer weiterhin eher tiefen Bewertung, heisst es am Markt. Vontobel steigen zwei Tage vor Vorlage des Zwischenberichts 1,5 Prozent.

Die Aktien der Cembra Money Bank verlieren 1,6 Prozent. Die Kleinkreditbank schloss das erste Semester unter den Markterwartungen ab. Der Gewinn sank im Halbjahr auf 69,4 Millionen Franken. Die Bank bestätigte die Prognose eines Ergebnisses pro Aktie zwischen 4,70 und 5,00 Franken. Nicht zuletzt wegen der attraktiven Dividendenrendite empfiehlt die ZKB den Titel zum Kauf. Ihr Kurs hat 2017 ein Fünftel gewonnen.

Die Anteile zyklischer Firmen zogen meist an. ABB, Clariant, Oerlikon und Adecco legen zu. Der Zementkonzern Lafarge-Holcim gewinnt am Tag vor der Ergebnisvorlage 0,5 Prozent.

Am breiten Markt fallen Autoneum mit minus 4,7 Prozent auf. Das Halbjahresergebnis entspreche den Erwartungen, aber der Ausblick sei verhalten, heisst es bei der ZKB. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Dienstag.)

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15:45

Die US-Börsen starten nach unerwartet starken Geschäftszahlen von Firmen wie General Motors, Caterpillar oder McDonald's mit Gewinnen in den Handel. Investoren suchen nach den jüngsten Kursanstiegen an den Börsen nach weiteren Kaufimpulsen und nehmen daher die Bilanzen der Unternehmen verstärkt unter die Lupe. "Investoren werden heute eine Menge zu knabbern haben, weil mindestens zwölf grössere Firmen Einblick in ihre Bücher geben", sagt Peter Cardillo von First Standard Financial.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnet mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 21'660 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legt 0,4 Prozent zu auf 2478 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notiert dagegen 0,1 Prozent im Minus bei 6406 Stellen.

Allein in dieser Woche stehen die Geschäftszahlen von etwa 190 der 500 grössten US-Firmen an. Von Reuters befragte Experten rechnen mit einem Gewinnanstieg im Schnitt von 8,8 Prozent, nach einem Plus von 8 Prozent zu Jahresauftakt.

Im Blick steht zudem die Abstimmung im US-Senat über die Gesundheitspläne der Regierung von Donald Trump. Die Senatoren wollen noch am Dienstag darüber abstimmen, ob sie einen neuen Versuch starten, die Reform von Trumps Vorgänger Barack Obama abzuschaffen, oder ob sie ihre eigenen Reformpläne gänzlich aufgeben. Bisherige Versuche der Republikaner waren gescheitert.

Bei den Einzelwerten notieren GM-Aktien 0,2 Prozent fester. Der führende US-Autohersteller verdiente angesichts der Nachfrageflaute in den USA zwar weniger, Analysten hatten aber ein noch stärkeres Minus erwartet. Die McDonald's-Papiere legen 4,2 Prozent zu. Die Bilanz der Burger-Kette fiel besser aus als vorhergesagt. Caterpillar-Titel gewinnen 4,3 Prozent, nachdem der Baumaschinenhersteller nach einem Gewinnplus seine Prognose zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben hatte.

Die Aktien der Google-Mutter Alphabet geben dagegen 2,5 Prozent nach. Der Technologiekonzern verzeichnete wegen einer Rekordstrafe der EU einen Gewinnrückgang.

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12:35

Der Schweizer Aktienmarkt steht am Dienstagmittag klar im Plus und erholt sich damit etwas von den starken Verlusten der beiden Vortage. Die Orientierungsmarke von 9000 Punkten rückt damit wieder etwas näher. Gestützt wird das freundliche Sentiment unter anderem von den vor kurzem publizierten Daten zum IFO-Index in Deutschland, die den SMI nach seinem freundlichen Start noch eine Etage höher trieben. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist entgegen den Prognosen weiter im Höhenflug und erreichte im Juli einen weiteren Rekordwert.

Der SMI zieht gegen Mittag 0,8% auf 8968 Punkte an. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, legt 0,7% auf 1425 Punkte zu und der breite SPI 0,6% auf 10'202 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln verzeichnen 25 ein Plus.

Am stärksten unter Druck stehen weiterhin Lindt & Sprüngli, die Namenaktien haben sich nach einem Tiefststand bei 61'790 Franken aber auf ein Minus von 1,8% bei 64'110 Franken stabilisiert. Der Schokoladehersteller hat mit den Semesterzahlen die Erwartungen der Analysten mehrheitlich verpasst.

Auf der Gewinnerseite belegen Julius Bär (+2,7%) den Spitzenplatz, womit diese an die starke Performance des Vortages (+4,5%) im Anschluss an gute Halbjahreszahlen anknüpfen. Mittlerweile sind für den Titel weitere Kurszielerhöhungen vorgenommen worden, so etwa von UBS und CS oder auch von der Royal Bank of Canada.

Gesucht sind auch Adecco (+1,6%), die von guten Zahlen des Konkurrenten Randstad Auftrieb erhalten. Im Spitzentrio werden diese von Bâloise (+1,5%) ergänzt.

Auf den weiteren Plätzen folgen mit UBS (+1,4%), Swiss Re (+1,2%), Zurich und Swiss Life (je +1,0%) weitere Finanzwerte. CS (+0,8%) werden von einer Aufstufung durch Mainfirst auf "Neutral" von "Underperform" gestützt.

Von den drei Schwergewichten helfen Nestlé und Novartis (je +0,9%) dem Gesamtmarkt etwas mehr als Roche (+0,6%). Das Pharmaunternehmen Roche hat in der Schweiz die Zulassung für Gazyvaro zur Behandlung von follikulärem Lymphom erhalten. Dies wird in Marktkreisen für die Kursentwicklung allerdings nicht als matchentscheidend erachtet.

Im breiten Markt büssen nach Zahlen Autoneum (-3,8%) deutlich ein. Umsatz und Ergebnis lagen zwar im Rahmen der Erwartungen, der Wachstumsausblick hat sich jedoch aufgrund des schwächeren Automobilmarktes in Nordamerika etwas eingetrübt. Noch massiver werden AMS (-7,6%) nach Zahlen zurückgebunden, diese waren allerdings seit Jahresbeginn sehr stark gelaufen. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:25

Die Schweizer Börse tendiert am Dienstagmorgen fester. Nach den jüngsten Verlusten fassten die Anleger unterstützt von erfreulichen Konjunkturzahlen aus Europa und dem sich erholenden Ölpreis neuen Mut, sagen Händler. Der SMI legt 0,5 Prozent auf 8945 Punkte zu. Am Montag war der Leitindex um ein halbes Prozent gefallen. Vor dem Beginn der zweitägigen Offenmarktausschusssitzung der US-Notenbank (FOMC) dürften sich die Anleger vorsichtig verhalten, heisst es. Zinsänderungen werden nicht erwartet. Das Ergebnis wird am Mittwochabend (MESZ) mitgeteilt.

Da die Bilanzsaison auf ihren Höhepunkt zusteuert, stehen die Aktien der Firmen im Mittelpunkt, die ihre Geschäftsberichte vorgelegt haben. Die Aktien von Lindt & Sprüngli büssen 1,6 Prozent ein und die PS verlieren 2,2 Prozent. Der Schokoladehersteller hat im ersten Halbjahr zwar mehr Gewinn und Umsatz erzielt, aber die Erwartungen der Analysten verfehlt. Zudem erwartet der Schokoladehersteller ein Umsatzwachstum leicht unter dem des Vorjahres - kombiniert mit einer Erhöhung der Betriebsgewinnmarge.

Dagegen legen die Aktien von Logitech nach dem Zwischenbericht zu. Der Hersteller von Computer-Peripheriegeräten Logitech steigerte im ersten Quartal 2017/18 den Umsatz um 13 Prozent auf 530 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet Logitech neu ein Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent und einen Betriebsgewinn von 260 bis 270 Millionen Dollar. Die Aktien steigen um 1,9 Prozent.

AMS verbuchte dagegen weniger Gewinn im zweiten Quartal, hob aber die Wachstumsaussichten per 2019 an. Der Titel fallen Gewinnmitnahmen zum Opfer und verlieren 3,2 Prozent.

Etwas höhere Kurse verzeichnen die Aktien der Banken: Credit Suisse und UBS gewinnen 0,6 und 0,9 Prozent. Die beiden Grossbanken geben am Freitag Einblick in ihre Bücher. Die Assekuranzwerte tendieren über ein halbes Prozent höher.

Bei den Anteilen zyklischer Firmen dominieren freundliche Kurse. ABB, Clariant, Oerlikon und Adecco legen zu.

Bei den schwergewichtigen Pharmatiteln steigen Roche um 0,3 und Novartis um 0,4 Prozent. Der Titel des Lebensmittelriesen Nestlé, der wie Roche am Donnerstag den Zwischenbericht veröffentlicht, ist um 0,7 Prozent höher.

Am breiten Markt fallen Autoneum auf, die nach dem Halbjahresbericht um 2,7 Prozent einbrechen. Das Ergebnis entspreche den Erwartungen, aber der Ausblick sei verhalten, heisst es bei der Zürcher Kantonalbank.

Die Aktien von Ypsomed setzen mit einem Kursplus von 4,8 Prozent die Erholung fort. Der Titel war am Freitag um 30 Prozent eingebrochen. Der Hersteller von Insulinpumpen beendet die Vertriebskooperation mit Insulet per Juni 2018.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) startet mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 8930 Punkten. Die Vorgaben aus den USA und aus Asien sind eher durchzogen.

Unter den SMI-Titeln ziehen Julius Bär (+0,8 Prozent) mitunter am stärksten an. Die Titel knüpfen damit an die starke Performance des Vortages (+4,5 Prozent) im Anschluss an die guten Halbjahreszahlen an. Die Grossbanken CS (+0,3 Prozent) und UBS (+0,4 Prozent) notieren ebenfalls im positiven Bereich. Überdies gewinnen Adecco und Lafarge-Holcim mehr als 1 Prozent dazu.

Die drei Schwergewichte Nestlé (+0,2 Prozent), Novartis (+0,6 Prozent) und Roche (+0,6 Prozent) starten höher. Das Pharmaunternehmen Roche hat in der Schweiz die Zulassung für Gazyvaro zur Behandlung von follikulärem Lymphom erhalten. 

Mit einem Plus von 2,4 Prozent übertreffen aber Logitech viele Aktien. Das Unternehmen hat im ersten Quartal sowohl mit dem Umsatz als auch mit den relevanten Gewinnziffern die Erwartungen der Analysten klar übertroffen und auch die Prognosen für das Gesamtjahr angehoben.

Auf die andere Seite geht es für Lindt & Sprüngli (-5,6 Prozent) bergab. Der Schokoladehersteller hat mit den Semesterzahlen die Erwartungen der Analysten mehrheitlich verpasst, wobei vor allem das organische Wachstum enttäuschend ausgefallen war. Gleichzeitig wurde auch der Ausblick auf das Gesamtjahr zurückgenommen.Im breiten Markt stehen nach Zahlen verschiedene Unternehmen wie AMS (+1,8 Prozent), Autoneum (-3,8 Prozent), Mikron, Cembra Money Bank (-1 Prozent), HBM (+0,1 Prozent), CFT (-1 Prozent) im Fokus.

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08:35

Der Euro hat sich am Dienstag von seinen moderaten Verlusten am Vortag erholt. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1665 Dollar, nachdem sie am Montag bis auf 1,1626 Dollar gefallen war. Damit bleibt der Euro in Reichweite seines fast zweijährigen Höchststandes. Zum Franken zeigt sich der Euro bei 1,1033 CHF ebenfalls wieder etwas höher als zum Wochenstart. Der Dollar bewegt sich hingegen kaum zum Franken und steht bei 0,9459 CHF in etwa auf seinem Vorabendniveau.

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08:16

In Asien haben die Börsen am Dienstagmorgen kein einheitliches Bild abgegeben. Gleichzeitig notieren einige Handelsplätze nahe ihrer Höchststände. Viele Investoren würden deshalb lieber erst einmal eine Pause einlegen, sagte Linus Yip, Marktstratege von First Shanghai Securities am Morgen. Allerdings komme weiterhin Unterstützung vom schwachen Dollar, auch wenn eine Konsolidierung in naher Zukunft nicht ausgeschlossen sei.

In Japan wurde der Leitindex Nikkei durch einen kräftigeren Yen ausgebremst. Zum Handelsschluss lag der Nikkei 0,1 Prozent im Minus bei 19 955,20 Punkten. Aber auch in China musste der CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte des chinesischen Festlands gelistet sind, Verluste hinnehmen und stand zuletzt 0,33 Prozent im Minus.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär 0,2 Prozent höher bei 8915 Punkten in den Handel gehen. Am Montag schloss der Leitindex 0,5 Prozent schwächer.

Unter den Einzeltiteln fallen Julius Bär (+1,7 Prozent) und Adecco (+0,3 Prozent) auf. Die restlichen SMI-Titel steigen im Bereich von 0,2 Prozent. Am breiten Markt fallen Lindt & Sprüngli (-2,4 Prozent) nach Geschäftszahlen deutlich. Logitech (+4,2 Prozent) profitieren hingegen von guten Resultaten.

Im Tagesverlauf am Dienstag stehen unter anderem in den USA die Zahlen von McDonalds und GM auf dem Terminkalender. Auf der Konjunkturseite steht am Vormittag unter anderem der Ifo-Geschäftsklima-Index für Deutschland an. Am Nachmittag wird in den USA der Index zum Verbrauchervertrauen im Juli veröffentlicht. Zudem beginnt der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) seine zweitägige Sitzung. Zinsenänderungen werden nicht erwartet, das Ergebnis wird am Mittwochabend (MESZ) mitgeteilt.

In New York hatten sich die grossen Indizes nach Handelsschluss in Europa am Montag kaum mehr bewegt. Der Dow-Jones- und der S&P500-Index waren mit Abschlägen von 0,3 und 0,1 Prozent aus dem Handel gegangen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq hatte dagegen 0,4 Prozent zugelegt. In Fernost tendierten die Börsen am Dienstag ebenfalls uneinheitlich. Der Nikkei-Index war kaum verändert, während in Shanghai die Indizes leicht im Minus notierten.

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07:10

Die Ölpreise haben am Dienstag weiter vom Willen Saudi-Arabiens profitiert, seine Exporte einzuschränken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 48,86 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent auf 46,61 Dollar.

Bereits am Montag hatten die Ölpreise zugelegt, nachdem Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih erklärt hatte, das mächtige Opec-Land werde seine Rohölausfuhren im August auf 6,6 Millionen Barrel je Tag begrenzen. Vor einem Jahr hatte die Menge eine Million Fass höher gelegen.

Zugleich unterstrich Al-Falih jedoch, dass Saudi-Arabien den Ölmarkt nicht alleine ins Gleichgewicht bringen werden, andere Länder müssten mithelfen. Damit bezog sich der Energieminister auf die Vereinbarung zwischen dem Ölkartell Opec und anderen Förderländern, die Rohölförderung zwecks Preisstützung zu begrenzen.

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06:45

Vor der Zinsentscheidung am Mittwoch werde es an den Märkten vermutlich wenig Bewegung geben, sagte der Fondsmanager Mitsushige Akino von Ichiyoshi Asset Management. Die US-Notenbank hatte die Zinsen zuletzt schrittweise angehoben.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index tendierte kurz vor Handelsschluss 0,1 Prozent tiefer bei 19.950 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 0,25 Prozent auf 1617 Zähler. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans trat auf der Stelle.

(cash/Reuters/AWP)