+++Börsen-Ticker+++Treten an Ort an der Wall Street

An der Wall Street haben sich die Anleger am Montag zurückgehalten. Vor der Veröffentlichung wichtiger Quartalszahlen in dieser Woche wollten die Investoren keine eindeutige Position einnehmen.
17.07.2017 22:30
Wenig Bewegung vor den Bilanzzahlen grosser Unternehmen: Händler an der New Yorker Börse am Montag.
Wenig Bewegung vor den Bilanzzahlen grosser Unternehmen: Händler an der New Yorker Börse am Montag.
Bild: Bloomberg

22:30

Der US-Markt sei derzeit nicht billig, sagte Analyst Phil Guarco von J.P. Morgan Private Bank. Deshalb wollten Investoren prüfen, ob die hohen Bewertungen auch gerechtfertigt seien. Den Bilanzen komme dabei eine wichtige Rolle zu.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss unverändert bei 21'629 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 trat bei 2459 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stagnierte bei 6314 Punkten.

Bei den Einzelwerten verloren die Papiere des weltgrössten Vermögensverwalters Blackrock mehr als 3 Prozent. Der Quartalsgewinn blieb hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Die weltweite Cyberattacke im Juni hat anhaltende Auswirkungen auf das Geschäft des US-Kurierdienstes Fedex. Anlegern gefiel das gar nicht, die Aktien sackten um 1,6 Prozent ab. Durch den Cyberangriff sei es bei der niederländischen Tochter TNT Express zu Lieferverzögerungen gekommen, die noch immer anhielten, teilte Fedex mit.

Diese Woche legen noch Bank of America, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Microsoft, IBM sowie Johnson & Johnson Zahlen vor.

(Reuters)

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17:40

Die Schweizer Börse ist am Montag nach einer freundlichen Eröffnung auf Konsolidierungskurs eingeschwenkt und danach an Ort getreten. Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung der Ergebnisse der Ratsitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und zahlreicher in- und ausländischer Firmenbilanzen im Laufe der Woche wollten sich die Anleger nicht unnötig Risiken aussetzen, sagen Händler. Der SMI notiert mit 9039 Punkten minimal höher. In der Vorwoche war der Leitindex um 1,7 Prozent gestiegen.

Von EZB-Präsident Mario Draghi erhoffen sich die Anleger Signale, ob er die geldpolitischen Zügel bald anzieht. Dass Draghi an den Zinsen schraubt, gilt im Markt als praktisch ausgeschlossen. Draghi könnte aber den zuletzt stets bekräftigten Hinweis kippen, die billionenschweren Anleihenkäufe nötigenfalls noch einmal auszuweiten.

Nachdem am Freitag die Grossbanken in den USA die Bilanzsaison eröffnet haben, gewinnt nun auch in der Schweiz das Zahlenkarussell an Schwung. Als erster unter den 20 Bluechip-Konzernen machte SGS den Auftakt. Der Konzerngewinn des Weltmarktführers stieg um 7 Prozent auf 276 Millionen Franken. Der Inspektionskonzern erfüllte damit die Erwartungen der Analysten. "Getroffen, aber nicht übertroffen", sagt ein Händler. "Der Titel ist stolz bewertet, da braucht es ein wenig mehr." Daher komme es zu Gewinnmitnahmen, die die Aktie um 3,4 Prozent drücken.

Am Dienstag folgen die Zahlen des Pharmariesen Novartis und am Donnerstag jene des Elektrotechnikkonzerns ABB und des Aromenherstellers Givaudan. Novartis ziehen um 0,3 Prozent an. Der Konzern hatte gute Studiendaten über das Psoriasis-Medikament Cosentyx veröffentlicht. Die Anteile von Givaudan gewinnen 1 Prozent. Der Genussschein von Novartis-Konkurrentin Roche ist gut gehalten. Die Papiere des Marktschwergewichts Nestlé werden 0,5 Prozent tiefer bewertet. Damit belastet das Marktschwergewicht den Leitindex stark.

Die Aktien zyklischer Firmen tendieren meist freundlich. Die Titel des Zementkonzerns Lafarge-Holcim drehten nach anfänglicher Schwäche klar in die Gewinnzone. Die Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont gewinnen 2,6 und 1,2 Prozent. Swatch könnte sein Halbjahresergebnis bereits diese Woche und nicht erst Anfang August veröffentlichen, heisst es am Markt.

Am breiten Markt werden die Anteile der Maschinen- und Anlagenbauer AMS, Autoneum, Rieter und Fischer höher bewertet. Georg Fischer veröffentlicht am Dienstag den Zwischenbericht.

Gewinnmitnahmen nach einem steilen Anstieg im frühen Geschäft lassen Meyer Burger aufs Ausgangsniveau zurückfallen. Der Kurs des Solarzulieferers war zunächst wegen spekulativer Käufe um bis zu 8 Prozent auf den höchsten Stand seit Februar 2016 gestiegen. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

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15:45

US-Anleger halten sich am Montag zurück. Vor der Veröffentlichung wichtiger Quartalszahlen in dieser Woche wollen sie keine eindeutige Position einnehmen. Der US-Markt sei derzeit nicht billig, sagt Analyst Phil Guarco von J.P. Morgan Private Bank. Deshalb wollten Investoren prüfen, ob die hohen Bewertungen auch gerechtfertigt seien, weshalb den Bilanzen eine wichtige Rolle zukäme.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnet mit 21'634 Punkten auf dem Schlussstand vom Freitag. Auch der breiter gefasste S&P 500 notiert bei 2458 Zählern nahezu unverändert. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legt 0,1 Prozent auf 6316 Stellen zu.

Die Aktien von Netflix gewinnen 0,7 Prozent. Der Zwischenbericht des Online-Videoanbieters wird nach US-Börsenschluss erwartet. Dagegen verlieren die Papiere des weltgrössten Vermögensverwalters Blackrock gut 2 Prozent. Der Quartalsgewinn bleibt hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Diese Woche legen noch Bank of America, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Microsoft, IBM sowie Johnson & Johnson Zahlen vor.

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12:30

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montagvormittag nach einem freundlichen Start ins Minus gerutscht. Der Leitindex SMI fiel dabei zeitweise sogar knapp unter die 9000-Punkte-Marke. Händler wollen die aktuellen Verluste jedoch nicht überbewerten und sprechen von einem "typischen Konsolidierungstag", der von Gewinnmitnahmen geprägt sei. Entscheidend sei nun, wie die Berichtsaison anlaufe.

Der SMI verliert bis Mittag 0,2% auf 9015 Punkte, das Tagestief wurde bei 8998 Stellen markiert. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, gibt um 0,2% auf 1431 und der breite SPI um 0,2% auf 10'261 Zähler nach. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 16 im Minus, 12 im Plus und 2 unverändert.

Der Aktien des Warenprüfkonzern SGS (-3,3%) bilden mit grossen Abstand das Schlusslicht unter den SMI/SLI-Titeln. Analysten kommentieren den Abschluss zwar als solide, aber wenig inspirierend. Als Enttäuschung wird insbesondere die Marge bezeichnet. "Das Wachstumstempo scheint jetzt etwas anzuziehen, allerdings sind grössere Margenverbesserungen im Moment nur schwierig zu realisieren", meint stellvertretend der Experte der ZKB. Laut Händlern kommt es nun zu Gewinnmitnahmen, weil sich die Valoren zuletzt gut entwickelt hätten.

Klar im Minus notieren inzwischen auch Adecco (-0,8%). Diese bekamen schon zuletzt Analystenkommentare zu spüren, wonach der Stellenvermittler im Hauptmarkt Frankreich unter den Reformen des neuen Präsidenten Emmanuel Macron leiden könnte.

Deutliche Verluste erleiden dahinter CS (-0,8%), und auch UBS (-0,5%) kommen nicht auf Touren. Schon in der Vorwoche hatten die Grossbankenpapiere unterdurchschnittlich abgeschnitten. Unter anderem hatten zum Wochenausklang Resultate von US-Konkurrenten für schlechte Stimmung gesorgt.

Weiter unter Druck sind auch Partners Group (-0,5%), nachdem die UBS das Rating für die Titel auf "Neutral" von "Buy" gesenkt hat.

Die Verluste bei den schwergewichtigen Nestlé (-0,4%) und Roche (-0,3%) drücken zudem dem Gesamtmarkt den Stempel auf. Markant besser hält sich das dritte Schwergewicht Novartis (+0,3%) am Tag vor der Zahlenpublikation. Obwohl der Auftakt in die Bluechips-Berichtsaison mit SGS missglückt ist, bleiben die Investoren bei diesen Titeln offensichtlich positiv gestimmt. Eher nebensächlich dürfte eine Rating-Erhöhung durch Bryan Garnier auf "Buy" von "Neutral" sein.

Der Optimismus der Investoren zeigt sich auch bei anderen Titeln, die in den nächsten Tagen Zahlen vorlegen werden. So führen Givaudan (+1,0%) das Feld der Gewinner an, der Resultatrapport ist für Donnerstag geplant. Auch Kühne+Nagel (+0,5%) finden sich am Vortag der Ergebnispublikation bei den Gewinnern. Nur ABB (-0,2%) fallen aus dem Rahmen (Zahlen am Donnerstag).

Deutlich im Plus sind ausserdem noch Vifor Pharma (+0,9%) sowie die beiden Luxusgüterpapiere von Swatch (+0,9%) und Richemont (+0,3%). Wie üblich reagieren letztere auf die neusten Konjunkturzahlen aus China. Die chinesische Wirtschaft ist im zweiten Quartal dank kauffreudigen Konsumenten und investierenden Unternehmen stärker als erwartet gewachsen - und das ist für Luxusgüterhersteller, für die China ein Schlüsselmarkt ist, positiv. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht am Mittag.)

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11:00

Die Schweizer Börse hat am Montagmorgen ins Minus gedreht, nachdem sie zuerst mit höheren Kursen in die neue Woche gestartet war. Positive Vorgaben aus den USA und starke Konjunkturzahlen aus China haben laut Händlern anfänglich für gute Stimmung bei den Anlegerngesorgt. Zurzeit helfen sie noch, den SMI über der 9000er Marke zu halten. Der Leitindex steht bei 9025 Punkten um 0,1 Prozent tiefer. Am Freitag war der Leitindex um 0,3 Prozent gestiegen.

Vor der Veröffentlichung der geldpolitischen Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und zahlreicher Firmenabschlüsse im Laufe der Woche wollten sich die Anleger nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, heisst es am Markt. Am Nachmittag wird in den USA ausserdem der Konjunkturindex Empire State publiziert.

Nachdem am Freitag die Grossbanken in den USA die Bilanzsaison eröffnet haben, gewinnt auch in der Schweiz das Zahlenkarussell in der neuen Woche an Schwung. Den Auftakt machte der Inspektionskonzern SGS, der die Erwartungen der Analysten erfüllt hat. "Getroffen, aber nicht übertroffen", sagt ein Händler. Daher büsse der Kurs auch 2,3 Prozent ein. "Der Titel ist stolz bewertet, da braucht es ein wenig mehr."

Am Dienstag folgen unter anderem die Zahlen des Pharmariesen Novartis und am Donnerstag des Elektrotechnikkonzerns ABB und des Aromenherstellers Givaudan. Ihre Aktien gewinnen bis 0,9 Prozent.

Der Anteil von Novartis-Konkurrentin Roche sinkt um 0,4 Prozent. Die Papiere des Marktschwergewichts Nestlé geben um 0,2 Prozent nach.

Die Aktien der Banken konsolidieren den jüngsten Anstieg. Credit Suisse sinken um 0,5 Prozent und UBS verlieren 0,2 Prozent. Die Zahlen der beiden Grossbanken werden am 28. Juli erwartet. Julius Bär sind um 0,3 Prozent tiefer. Der Vermögensverwalter informiert am kommenden Montag über das erste Halbjahr.

Die Aktien zyklischer Firmen tendieren meist fester. Die Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont gewinnen 0,6 und 0,2 Prozent. Lafarge-Holcim legt 0,4 Prozent zu.

Am breiten Markt werden die Anteile der Maschinen- und Anlagenbauer AMS, Autoneum und Fischer höher bewertet. Meyer Burger klettern gar um 4,6 Prozent nach oben.

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09:05

Der Swiss Market Index (SMI) geht mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 9041 Punkten in die neue Woche. Damit hält die freundliche Grundstimmung an, die den Schweizer Leitindex SMI in der Vorwoche um 1,7 Prozent nach oben gezogen hatte. Die Vorgaben aus den USA sind leicht positiv und auch  die asiatischen Börsen starteten mit Schwung in die Woche.

Die SGS-Papiere werden nach der Vorlage der Halbjahreszahlen 0,7 Prozent tiefer gestellt. Mit den Resultaten lag der Westschweizer Konzern beim Umsatz und Gewinn in etwa im Rahmen der Analystenschätzungen, beim operativen Ergebnis jedoch hinter den Vorgaben zurück. Die Gruppe bestätigt im Ausblick zudem die für das laufende Jahr aufgestellten Ziele.

Novartis (+0,3 Prozent) legte am späten Freitagabend positive Daten für das Medikament Cosentyx zur Behandlung von Schuppenflechte vor. Bei Roche (+0,1 Prozent) ist die Zulassung für das Multiple-Sklerose-Mittel Ocrevus in Australien, über welche die Gesellschaft am Montagmorgen orientierte, ebenfalls nicht kursbewegend.

Das Augenmerk dürfte sich bei Handelsbeginn auch auf die Grossbankentitel von UBS und CS (beide +0,1 Prozent) richten. In der Vorwoche hatten sich diese unterdurchschnittlich entwickelt. Unter anderem hatten zum Wochenausklang Resultate von US-Konkurrenten für schlechte Stimmung gesorgt. Die grössten Kursgewinne legen zu Beginn ABB (+0,5 Prozent) hin.

Bei Partners Group (-0,3 Prozent) senkte die UBS am Freitagabend das Rating für die Titel auf 'Neutral' von 'Buy'. Nach einer erneut überzeugenden Vorlage der Zahlen zu den verwalteten Vermögen sehe er für die nächsten zwölf Monate keinen Katalysator für den Aktienkurs, schrieb der zuständige Analyst.

Zudem hat EFG International (+0,5 Prozent) den definitiven Kaufpreis für BSI bekannt gegeben, der unter der ursprünglich vereinbarten Summe liegt. Bei Lastminute (-0,4 Prozent) kommt es ausserdem zum Abgang des CFO, und Sulzer (+0,6 Prozent) kündigte einen Ausbau der Niederlassung im deutschen Bechhofen an.

 

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08:34

Überraschend gute Konjunkturdaten aus China haben die asiatischen Börsen am Montag in Schwung gebracht. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,5 Prozent. In Japan blieben die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

In China hatte zunächst die Nachricht für Unruhe gesorgt, dass Präsident Xi Jinping einen Regierungsausschuss schaffen will, der die Überwachung des Finanzmarktes koordinieren soll. Anleger befürchteten eine stärkere staatliche Kontrolle. Der Leitindex CSI 300 und der Shanghai Composite verloren zum Handelsauftakt zwei Prozent, grenzten die Verluste gegen Ende aber wieder ein und notierten 0,3 beziehungsweise 0,6 Prozent im Minus. Der Hongkonger Hang-Seng-Index stieg um 0,6 Prozent.

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08:19

Der Euro hat am Montag seine jüngsten Kursgewinne nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA grösstenteils halten können. Am Morgen wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1460 Dollar gehandelt und damit nur unwesentlich niedriger als am Freitagabend. Gegenüber dem Schweizer Franken hielt sich der Euro über das Wochenende stabil. Die Gemeinschaftswährung kostet am frühen Montag 1,1054 Franken. Der Dollar legt zum Franken etwas zu. Er geht aktuell bei 0,9646 Franken um.

Am Devisenmarkt zeigten zuletzt enttäuschende US-Konjunkturdaten weiter Wirkung. Am Freitag hatte die Regierung in Washington eine unerwartet niedrige Inflation und überraschend schwache Umsätze im Einzelhandel gemeldet.

"Die Diskussion über den nächsten Zinsschritt der Fed wird wieder lauter werden", kommentierte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Der chinesische Yuan bewegte sich am Morgen nur vergleichsweise leicht nach der Veröffentlichung der Daten zum chinesischen Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal.

 

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär 0,1 Prozent höher bei 9042 Punkten gehandelt. Am Freitag ging der Leitindex mit einem Plus von 0,3 Prozent aus dem Handel. Für Unterstützung dürften positive Wirtschaftsdaten aus China sorgen.

Grössere Bewegungen stehen bei den SMI-Einzelwerten vorerst nicht an. Am breiten Markt verlieren Partners Group 0,5 Prozent: Die UBS hat ihr Rating von "Buy" auf "Neutral" zurückgenommen.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans - wo am Montag wegen eines Feiertags nicht gehandelt wurde - stieg um 0,4 Prozent. Die US-Börsen hatten am Freitag im Plus geschlossen. Der Dow-Jones-Index stieg 0,4 Prozent auf 21.637 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,5 Prozent auf 2459 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 6312 Punkte.

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07:14

Die Ölpreise sind zu Beginn der neuen Handelswoche weiter auf Erholungskurs. Am Montagmorgen ging es mit den Notierungen aber nur leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 49,09 Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung stieg um 15 Cent auf 46,69 Dollar.

Die Sorge vor einem zu hohen Angebot bleibt das beherrschende Thema am Ölmarkt. Der Preis für Rohöl liegt nach wie vor unter der Marke von 50 Dollar. Am Freitagabend hatte die US-Ausrüsterfirma Baker Hughes einen erneuten Anstieg der Bohrlöcher in den USA gemeldet. Allerdings legte die Zahl in der vergangenen Woche nur um zwei auf 765 zu. Dies war der geringste Anstieg seit Mai.

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06:45

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans - wo am Montag wegen eines Feiertags nicht gehandelt wurde - stieg zunächst um 0,3 Prozent und folgte damit den positiven US-Vorgaben der vergangenen Woche. Mit Spannung wurden im Laufe des Tages chinesische Konjunkturdaten erwartet. Das Wirtschaftswachstum betrug im zweiten Quartal 6,9 Prozent und damit genauso viel wie in den ersten drei Monaten des Jahres.

 

Ein Euro wurde mit 1,1466 Dollar bewertet, kaum verändert zum Stand zuletzt in New York. Der Dollar wurde mit 112,48 Yen gehandelt nach 112,50 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,1053 und zum Dollar mit 0,9639. 

(cash/Reuters/AWP)