+++Börsen-Ticker+++Trump vermiest der Wall Street die Stimmung

Die zunehmenden Spannungen zwischen US-Präsident Donald Trump und der heimischen Wirtschaft haben am Mittwoch die Stimmung an der Wall Street gedämpft.
16.08.2017 22:30
Schon wieder: Händler an der Wall Street verfolgen am Mittwoch US-Präsident Donald Trumps neuste Politeskapaden.
Schon wieder: Händler an der Wall Street verfolgen am Mittwoch US-Präsident Donald Trumps neuste Politeskapaden.
Bild: Bloomberg

22:30

Auslöser war die Auflösung von zwei Beratergremien mit Konzernchefs durch Trump. "Dies schürt etwas mehr Zweifel daran, dass der Präsident seine Politik durchsetzen kann", sagt David Schiegoleit von der Vermögensverwaltung der U.S. Bank. In den vergangenen Tagen waren bereits mehrere Topmanager aus den Gremien ausgetreten. Hintergrund sind die umstrittenen Äusserungen Trumps nach dem Extremistenaufmarsch in Charlottesville.

Nach Trumps Entscheidung gerieten die wichtigen US-Börsenbarometer unter Druck. Unterstützung erhielten sie allerdings von den Sitzungsprotokollen der US-Notenbank Fed. Demnach bereitet die unerwünscht niedrige Inflation der Fed auf ihrem Weg zu einer weiteren Zinserhöhung Kopfschmerzen. Laut den Mitschriften der Juli-Sitzung mahnen einige Währungshüter zur Vorsicht. Sie wollen mit einer Anhebung warten, bis es verlässliche Hinweise gibt, dass sich die Teuerung auf das Ziel der Notenbank zubewegt. Der Dollar büsste in Reaktion auf die Protokolle ein.

In New York geht der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,1 Prozent höher bei rund 22’025 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 gewinnt ebenfalls 0,1 Prozent auf 2468 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq steigt 0,2 Prozent auf 6345 Stellen.

Unter den Einzelwerten ragen Urban Outfitters heraus mit einem Kurssprung von 17,5 Prozent. Der Quartalsumsatz des Bekleidungshändlers ging weniger stark zurück als erwartet. Auch der Einzelhändler Target überzeugte die Investoren mit seinen Zahlen. Nach vier Quartalen mit schrumpfenden Umsätzen in Folge legten die Erlöse nun wieder zu. Targets Börsenwert zieht 3,6 Prozent an.

Thema am Markt war ferner die Amazon-Aktie, die 0,5 Prozent einbüsst. Trump wetterte erneut gegen den Internethändler, dessen Steuersparmethoden dem US-Präsidenten ein Dorn im Auge sind.

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17:40

Die Schweizer Börse hat nach der kurzen Atempause vom Vortag den Aufwärtstrend am Mittwoch wieder aufgenommen. Der SMI steigt bis Börsenschluss um 0,3 Prozent auf 9038 Punkte. Händler sagen, die Entspannung in der Nordkorea-Krise, erfreuliche Konjunkturzahlen aus der Euro-Zone und der zum Euro schwächere Franken ermutigten die Anleger zu Käufen. Allerdings seien sie mit angezogener Handbremse unterwegs, weil nach Börsenschluss in Europa das Protokoll des jüngsten Offenmarktausschusses der US-Notenbank veröffentlicht wird. Viele erhofften sich einen klaren Hinweis darauf, dass die Fed im September mit dem Abbau ihrer billionenschweren Wertpapierbestände beginnen könnte. "So richtig geht keiner aus der Deckung. Die Umsätze sind moderat", sagt ein Händler.

Im Mittelpunkt standen Firmen, die mit Zwischenberichten oder anderen Neuigkeiten aufwarten. Die Aktien von Swiss Life machen anfänglich kräftige Einbussen nahezu wett. Der grösste Lebensversicherer des Landes ist im ersten Halbjahr mit dem angestrebten Ausbau seines Vermögensverwaltungs- und Dienstleistungsgeschäfts vorangekommen. Unter dem Strich stand mit 524 Millionen Franken um 5 Prozent mehr Reingewinn als in der entsprechenden Vorjahresperiode und auch mehr als Analysten erwartet hatten.

Gute Zahlen veröffentlichten Händlern zufolge auch die Technologiefirma Comet und der Laborausrüster Tecan. Ihre Aktien steigen um 5,8 und 3,6 Prozent.

Dagegen sinken die Aktien von Meyer Burger um 2,1 Prozent. Vorübergehend war der Kurs sogar mehr als 10 Prozent eingebrochen. Der Solarindustrie-Ausrüster holte im ersten Halbjahr zwar mehr Aufträge herein und verringerte den Verlust, verfehlte allerdings die Markterwartungen. "Meyer Burger ist auf dem Erholungspfad. Der Aktienkurs nimmt dabei aber schon überaus viel vorweg", erklärt ZKB-Analyst Richard Frei. Im laufenden Jahr hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt.

Anteile zyklischer Firmen zogen mehrheitlich an. Bei den Bluechips setzen sich der Pharmazulieferer Lonza, der Elektrokonzern ABB, Zementproduzent Lafarge-Holcim von 1 Prozent und mehr an die Spitze. Die Lonza-Aktie stieg vor allem im Sog einer Kaufempfehlung von J.P. Morgan.

Die Geberit-Aktien ermässigen sich am Tag vor dem Halbjahresbericht 0,2 Prozent. "So gut wie die Aktie gelaufen ist, ist schon sehr viel einer möglichen positiven Überraschung im Kurs vorweggenommen", sagt ein Händler.

Der Telekomkonzern Swisscom, der ebenfalls am Donnerstag Zahlen vorlegt, verliert 0,4 Prozent an Wert. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Mittwoch.)

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15:45

Die Entspannung in der Nordkorea-Krise gibt der Wall Street am Mittwoch Auftrieb. Die Aktienindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 legen zur Börseneröffnung bis zu 0,2 Prozent zu. "Gleichgültig, was man über Donald Trump denkt, er will immer noch eine militärische Konfrontation mit Nordkorea vermeiden", sagt Analyst Carsten Menke von der Bank Julius Bär.

Daneben warten Börsianer gespannt auf die Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten US-Notenbanksitzung. Die meisten erhofften sich einen klaren Hinweis darauf, dass die Fed im September mit dem Abbau ihrer billionenschweren Wertpapierbestände beginnen werde, sagt Anlagestratege Martin Van Vliet von der ING Bank. "Vielleicht liefern sie uns auch einen Fingerzeig auf die nächste Zinserhöhung."

Bei den Aktienwerten gehört Urban Outfitters mit einem Kursplus von 22 Prozent zu den Favoriten. Der Quartalsumsatz des Bekleidungshändlers schrumpfte zwar auf 873 von 891 Millionen Dollar. Analysten hatten jedoch einen noch grösseren Rückgang befürchtet. Dank der geplanten Einsparungen und der Konzentration auf ertragskräftigere Produkte könne langfristig mit steigenden Margen gerechnet werden, urteilt Analyst Randal Konik von der Investmentbank Jefferies.

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12:55

Der Schweizer Aktienmarkt kann seine Auftaktgewinne am Mittwoch erfolgreich halten. Am Mittag notiert der Leitindex SMI in etwa auf seinem Eröffnungsniveau. Am Markt sprechen Händler von einer gewissen Entspannung, nachdem die drohende Eskalation zwischen Nordkorea und den USA vorerst gebannt scheint. In diesem Umfeld stünden Unternehmenszahlen und Makro-Daten wieder stärker im Fokus.

Der SMI notiert kurz nach Mittag 0,4% höher bei 9052% Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, gewinnt 0,5% auf 1444 und der breite SPI 0,4% auf 10'300 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Titel notieren alle bis auf Swisscom (-0,3%) im Plus.

Den Aktien der Swiss Life (+0,2% auf 350,90 Franken) gelingt bis zum Mittag die Kehrtwende. Wie es am Markt heisst, hätten die Zahlen zunächst Gewinnmitnahmen ausgelöst. Im Tief waren die Titel bis auf 344,80 Franken gefallen. Dabei attestierten Analysten etwa von Baader Helvea und von Kepler dem Versicherer eine gute Halbjahresbilanz mit "starken Zahlen".

Video-Interview mit dem Swiss-Life-CEO Patrick Forst

Die Spitzenreiter unter den Bluechips sind am Mittwochmittag mit Lonza, Aryzta (beide +1,4%) und Clariant (+1,1%) Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Zudem gewinnen Zykliker wie Lafarge-Holcim, Kühne+Nagel und Dufry mit Gewinnen zwischen 1,1 und 1,0% überdurchschnittlich hinzu. Die Aktien des Reisedetailhändlers Dufry können damit einen Teil ihrer deutlichen Vortagesverluste wieder ausgleichen.

Der Rückenwind durch die drei Schwergewichten Novartis (+0,6%), Nestlé (+0,4%) und Roche (+0,1%) lässt bis zum Mittag zum Teil etwas nach. Unter den Bluechips gewinnen noch Sonova (+0,7%) aus dem Gesundheitsbereich deutlicher hinzu.

Im breiten Markt fallen auf der Gewinnerliste weitere Unternehmen aus der Branche mit Kursgewinnen auf, allen voran der Laborausrüster Tecan (+3,1%) nach Zahlen und Kuros (+3,2%). Idorsia(+2,6%) und Evolva (+2,4%) ziehen nach. Die Aktien der Versandapotheke Zur Rose (+0,3%) stehen im Fokus, nachdem mit ZKB, UBS und Berenberg gleich drei Analysehäuser die Bewertung aufgenommen haben.

Als Marktstütze wertet ein Händler auch die Banken. Für die Papiere von Credit Suisse, UBS und Julius Bär geht es um 0,5 bis 0,6% aufwärts. Nachrichten gab es am Morgen zur CS. Dort hat der Golfstaat Katar seine Beteiligung auf 15,91% nach 17,98% reduziert. Seit dem Einstieg des Staats 2008 handelt es sich um die erste Veräusserungsmeldung. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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11:15

Die Schweizer Börse ist am Mittwoch auf einen Aufwärtspfad zurückgekehrt. Der SMI legt 0,4 Prozent auf 9047 Zähler zu. Händler sagen, die Hoffnung auf eine weitere Entspannung der Nordkorea-Krise und der zum Euro erneut gesunkene Franken ermutigten die Anleger zu Käufen. So richtig aus der Deckung wagen sie sich allerdings nicht, weil nach Börsenschluss in Europa das Protokoll des jüngsten Offenmarktausschusses der US-Notenbank veröffentlicht wird.

Im Mittelpunkt stehen erneut Firmen, die mit Zwischenberichten oder anderen Neuigkeiten aufwarten. Die Aktien von Swiss Life sinken um 0,2 Prozent, obwohl der Lebensversicherer im ersten Halbjahr etwas besser abschnitt als von Analysten erwartet. Der grösste Lebensversicherer des Landes ist im ersten Halbjahr mit dem angestrebten Ausbau seines Vermögensverwaltungs- und Dienstleistungsgeschäfts vorangekommen und unter dem Strich stand mit 524 Millionen Franken um 5 Prozent mehr Reingewinn als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen.

Gute Zahlen veröffentlichten Händlern zufolge auch die Technologiefirma Comet und der Laborausrüster Tecan. Ihre Aktien steigen um 0,9 und 3,3 Prozent.

Die Hoffnung auf steigende Renditen verleiht den Finanzwerten Auftrieb. Die Anteile der Grossbanken Credit Suisse und UBS legen 0,5 und 0,4 Prozent zu. Credit-Suisse-Grossaktionär Katar hat seine Beteiligung an der Bank zurückgefahren. Das Golfemirat hält nach Angaben der Schweizer Börse SIX vom Mittwoch ein Paket von 15,91 Prozent. Anfang Juni betrug die Beteiligung der SIX zufolge noch 17,98 Prozent.

Versicherungswerte tendieren seitwärts.

Stützen des Marktes sind die schwergewichtigen Pharmatitel Novartis und Roche mit Kursgewinnen von 0,6 und 0,1 Prozent. Die Nestlé-Aktien sind um 0,2 Prozent höher.

Anteile zyklischer Firmen ziehen mehrheitlich an. Bei den Bluechips setzen sich Zementproduzent Lafarge-Holcim, der Duft- und Aromenproduzent Givaudan, die Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch sowie Pharmazulieferer Lonza mit Kursgewinnen von 0,7 Prozent und mehr an die Spitze. Die Geberit-Aktien legen am Tag vor der dm Halbjahresbericht 0,4 Prozent zu. Der Telekomkonzern Swisscom, der ebenfalls am Donnerstag Zahlen vorlegt, verliert 0,3 Prozent an Wert.

Am breiten Markt stechen Meyer Burger heraus. Vorübergehend brach der Kurs um mehr als 10 Prozent ein, hat sich dann aber erholt und steht mittlerweile leicht im Plus. Der Solarindustrie-Austrüster holte im ersten Halbjahr zwar mehr Aufträge herein und verringerte den Verlust, verfehlte allerdings die Markterwartungen. "Meyer Burger ist auf dem Erholungspfad. Der Aktienkurs nimmt dabei aber schon überaus viel vorweg", erklärt ZKB-Analyst Richard Frei.

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09:20

Der Swiss Market Index (SMI) legt um 0,4 Prozent auf 9051 Punkte zu. Grundsätzlich sei die Stimmung wieder etwas besser, die geopolitischen Unsicherheiten seien aber nicht komplett vom Tisch, heisst es im Handel.

So habe sich die Rhetorik zwischen den USA und Nordkorea entschärft, was die Märkte weiter stütze. Ob das Thema komplett ausgestanden sei, bleibe aber offen, so Händler. Nach den guten US-Daten vom Vortag und der Erholung beim Dollar dürften Investoren an diesem Tag ohnehin vor allem auf die US-Notenbank warten. Diese wird nach dem hiesigen Börsenschluss das Protokoll zur jüngsten Sitzung veröffentlichen. Bis dahin haben Investoren erst einmal mit der weiter laufenden Berichtssaison ausreichend Gesprächsstoff. So stehen Swiss Life nach Zahlen im Fokus.

Swiss Life hat im ersten Halbjahr 2017 mehr Gewinn erzielt als noch im Vorjahr. Die Zahlen lagen in etwa im Rahmen der Vorgaben von Analysten. Nach positiver Vorbörse gibt die Aktie nach Börseneröffnung mit minus 1,3 Prozent jedoch ziemlich deutlich nach.

Mit plus 0,6 Prozent bewegt sich Credit Suisse ungefähr mit dem Markt. Auf Nachrichtenseite war am Morgen bekannt geworden, dass die Quatar Holding ihre Beteiligung an der CS um etwa 2 Prozent reduziert hat. 

Katar verkauft erstmals Aktien der Credit Suisse

Etwas fester tendieren Clariant (+0,5 Prozent). Der Chemiekonzern sieht sich beim geplanten Zusammenschluss mit dem US-Mitbewerber Huntsman auf Kurs. Ein zweites Auskunftsersuchen der US-Kartellbehörde Federal Trade Commission (FTC) betreffe lediglich zwei Produkte, hatte Clariant am Dienstagabend mitgeteilt.

Neben der Swiss Life legten aus dem breiten Markt noch Tecan (+2,9 Prozent), Meyer Burger (-4,8 Prozent) und Comet (+1,1 Prozent) Zahlen vor. Während Tecan etwas besser als erwartet abschnitt, blieb Meyer Burger unter den Erwartungen und Comet lag mit seinem zahlenwerk im Rahmen.

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08:30

An den asiatischen Börsen atmen Anleger am Mittwoch nach den turbulenten Tagen der jüngsten Zeit erst einmal durch. Grosse Ausschläge gibt es an den Märkten kaum. Nachdem es im Zuge der Nordkorea-Krise wegen Sorgen vor einer militärischen Eskalation zunächst stark bergab gegangen war, konnten sich die Kurse jüngst nach einer leichten Entspannung der Lage wieder erholen.

Nachgeholt wurde dies nun vor allem in Südkorea, wo der Handel wegen Feiern zum Unabhängigkeitstag am Vortag geschlossen war. Für den Leitindex Kospi ging es um 0,50 Prozent nach oben. In Japan konnte der Nikkei kaum von einem als sicheren Hafen nun weniger gefragten Yen profitieren. Zu Handelsschluss schwächelte der japanische Leitindex um 0,1 Prozent und schloss bei 19729,28 Punkten. Auch in China notierte der CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte des Festlands gelistet sind, zuletzt 0,1 Prozent niedriger.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert in der von Julius Bär berechneten Vorbörse unverändert. Im gestrigen Handel gab der Leitindex um 0,2 Prozent auf 9013 Punkte nach.

Nach Halbjahreszahlen legen die Titel von Swiss Life vorbörslich um 1,5 Prozent zu. 

Auffallend negativ präsentiert sich die Credit Suisse mit minus 1,0 Prozent. Der Grossaktionär Katar reduziert überraschend die Beteiligung an der Grossbank.

Die restlichen SMI-Titel notieren unverändert.

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07:45

Spekulationen auf sinkende US-Rohölbestände haben am Mittwoch die Ölpreise in die Höhe getrieben. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 51,14 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 47,80 Dollar 0,5 Prozent mehr.

Dem Branchenverband API zufolge waren in der vergangenen Woche die Rohöl-Bestände viel stärker als erwartet gefallen. "Für den Markt war das ein Grund, auf steigende Ölpreise zu setzen und Ölkontrakte zu kaufen", sagte William O'Loughlin, Analyst bei Rivkin Securities. Der überraschende Anstieg der Benzin-Bestände könnte aber im Tagesverlauf auch Verkäufe auslösen. Die amtlichen Daten des Energieministeriums werden am Nachmittag (MESZ) veröffentlicht.

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06:40

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Vormittagshandel mit 0,1 Prozent leicht Minus bei 19.742 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stagnierte bei 1616 Zählern.

Von der Wall Street kamen keine starken Impulse. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging unverändert bei 21.998 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 schloss unverändert auf 2464 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,1 Prozent auf 6333 Punkte.

Der Euro zeigte sich im fernöstlichen Devisenhandel leicht im Plus. Ein Euro wurde mit 1,1739 Dollar bewertet. Der Dollar wurde mit 110,65 Yen gehandelt. Die US-Währung präsentierte sich praktisch unverändert und behielt die Gewinne durch die überraschend starken US-Einzelhandelsdaten.

Wegen Spekulationen auf eine baldige weitere Zinserhöhung der Notenbank (Fed) stieg der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt. An diesem Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank Fed die Protokolle der Sitzung des Offenmarktausschusses Ende Juli. "Ich erwarte in den Protokollen nichts Kämpferisches", sagte Masafumi Yamamoto, Chef-Währungsstratege von Mizuho Securities. Er rechne damit, dass die Fed die Zinsen schon im Dezember dieses Jahres anheben werde, und das sei am Markt nicht voll eingepreist. Daher gebe es die Chance auf weitere Dollarzuwächse.

(cash/AWP/Reuters)