+++Börsen-Ticker+++US-Börse reagiert positiv auf Aussagen des Ex-FBI-Chefs

Investoren an der Wall Street haben erste Aussagen von Ex-FBI-Chef James Comey erleichtert aufgenommen. Die Erklärung enthalte nichts Neues, was Präsident Donald Trump in ernsthafte Schwierigkeiten bringen könnte.
07.06.2017 22:30
Die erste Anspannung ist vorbei: Erleichterter Händler an der Börse in New York.
Die erste Anspannung ist vorbei: Erleichterter Händler an der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

"Es wird wahrscheinlich kein grosses Fiasko werden, mit dem sich der Präsident beschäftigen muss", sagte Peter Costa, Präsident des Handelshauses Empire Executions.  Die Investoren hoffen nun, dass Trump seine Pläne für eine umfassende Steuerreform vorantreiben kann.

Der Dow Jones mit den 30 Standardwerten schloss 0,2 Prozent fester bei 21’173 Punkten. Der S&P 500 legte ebenfalls knapp 0,2 Prozent zu, und zwar auf 2433 Zähler. Der Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 6297 Stellen.Trump verlangte nach Darstellung von Comeys, die Ermittlungen in der Russland-Affäre teilweise einzustellen. Konkret sei es um das Verfahren gegen Trumps früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn gegangen, erklärte er in einer Aussage für den US-Senat. Comey soll am Donnerstag vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats auch mündlich aussagen. Es ist der erste öffentliche Auftritt seit seiner Entlassung im Mai.

Mit Spannung blicken auch US-Anleger nach Grossbritannien, wo am Donnerstag gewählt wird. Das Abschneiden der Konservativen um Premierministerin Theresa May könnte darüber entscheiden, ob das Land weiter eng mit der EU zusammenarbeitet oder ob es einen "harten Brexit" gibt. In Umfragen liegt May vorne. Der Vorsprung ihrer Konservativen auf die Labour-Partei ist aber nicht mehr so gross wie noch vor wenigen Wochen. Drittes Grossereignis am Donnerstag ist die EZB-Ratssitzung.

Am Ölmarkt kam es zum Ausverkauf: Ein Fass der US-Sorte WTI verbilligte sich um gut 5 Prozent auf 45,76 Dollar je Barrel. Hintergrund sind Zweifel, ob die Förderbremse des Ölländerverbandes Opec hält. In der Staatengruppe selbst gibt es etwa zwischen Saudi-Arabien und Katar Streit. Zudem steigt die Ölproduktion in den USA, die nicht Mitglied in der Opec sind. Der sinkende Preis zog auch die Aktien von Exxon Mobil und Chevron nach unten, die um 0,4 Prozent nachgaben.

Um 1 Prozent ging es für den Lastwagenbauer Navistar bergab. Das Unternehmen, an dem Volkswagen beteiligt ist, hatte einen Quartalsverlust bekanntgegeben.

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17:40

Die Kurse an der Schweizer Börse haben sich am Mittwoch in engen Spannen bewegt. Am Tag vor den britischen Unterhauswahlen, der EZB-Ratssitzung und der Anhörung des früheren FBI-Chefs James Comey im US-Kongress zur Russland-Affäre um Präsident Donald Trump verhielten sich die Anleger laut Händlern vorsichtig. Auch die Spannungen im Nahen Osten dämpften die Kaufbereitschaft.

Der SMI notiert mit 8877 Punkten um 0,4 Prozent tiefer. Dass die Anleger zwar vorsichtig aber nicht beunruhigt sind, lässt sich am Volatilitätsindex ablesen: Das Angstbarometer der Börse sinkt leicht.

Bei Roche blieb die von Händlern erhoffte technische Erholung aus, die Genusscheine notieren gar 0,8 Prozent tiefer. Der Pharmawert war am Dienstag 5,5 Prozent abgestürzt, nachdem klinische Testergebnisse zum Medikament Perjeta Fragen zum Umsatzpotenzial des Brustkrebsmittels aufgeworfen hatten.

Auch die Aktien von Rivalin Novartis bröckeln 0,3 Prozent ab. Auch die Anteile des dritten SMI-Schwergewichts Nestlé, die am Vortag ein Rekordhoch erklommen hatten, sinken um 0,7 Prozent. Brian Garnier und Berenberg haben ihre Empfehlungen auf "Neutral" beziehungsweise "Hold" gesenkt.

Meist höhere Kurse verbuchen Finanzwerte. Händler sprechen von einer technischen Erholung. Zudem sorge der Notverkauf der kriselnden Banco Popular an die Konkurrentin Santander für ein Aufatmen im Sektor, heisst es. Der europäische Bankenindex steigt um 1,1 Prozent. Die Aktien der Credit Suisse und der UBS ziehen 0,5 und 1,2 Prozent an. Die Ausübungsfrist für die CS-Kapitalerhöhung endet am Mittwoch. "Der Druck vom Anrecht ist damit weg. Das gibt dem Titel etwas Luft", sagt ein Händler.

Die Anteile zyklischer Unternehmen dagegen rutschen mehrheitlich ab. Die Kurse von ABB und Geberit sinken um 0,7 und 0,2 Prozent. Gegen den Trend steigen die Titel von Adecco und SGS um 1,3 und 0,6 Prozent. Richemont ziehen 0,9 Prozent an und machen einen Teil des Vortagesverlusts wett. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Mittwoch.)

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15:45

Die US-Börsen sind am Mittwoch mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Marktteilnehmer sagten, Investoren würden vor wichtigen Weichenstellungen am Donnerstag aber keine grösseren Wetten eingehen wollen. "Es ist die Ruhe vor dem Sturm", erläuterte Scott Brown, Chefökonom beim Finanzdienstleister Raymond James. Am Donnerstag wird in Grossbritannien ein neues Parlament gewählt, zudem könnte die Europäische Zentralbank einen ersten Mini-Schritt Richtung geldpolitischer Wende wagen, und in den USA wird der von Präsident Donald Trump geschasste FBI-Chef James Comey aussagen.

Der Dow-Jones-Index mit den US-Standardwerten stieg um 0,1 Prozent auf 21'153 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 kletterte ähnlich stark auf 2431 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,3 Prozent auf 6291 Stellen.

Bei den Einzelwerten stand unter anderem Navistar International im Blickpunkt. Die Aktien des Nutzfahrzeugherstellers büssten als Reaktion auf einen Quartalsverlust gut 3 Prozent an Wert ein.

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13:15

Die Aktie der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) steigt am Mittwoch auf ein Rekordniveau von 91,85 Franken. Laut AWP schichten Investoren zunehmend Aktien von Flughafen Zürich zu SPS um.

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12:45

Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Mittwochmittag kaum verändert, wobei der SMI seit dem Morgen in einem engen Band um die Marke von 8900 Punkten schwankt. Eine Immobilienaktie erreicht einen Rekordwert. Vor dem äusserst ereignisreichen Donnerstag sei zunächst einmal Abwarten angesagt, kommentiert ein Marktteilnehmer. Dann stehen mit den britischen Parlamentswahlen sowie der EZB-Sitzung und der Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs im US-Senat gleich drei potenzielle Risikoereignisse auf dem Programm.

Von der EZB-Sitzung erhoffen sich die Beobachter neue Hinweise über die Fortführung der expansiven Geldpolitik. Wegen der zuletzt wieder rückläufigen Inflationsrate im Euro-Raum und auch den anhaltenden politischen Risiken in Südeuropa dürfte EZB-Chef Mario Draghi keine Eile haben, die Geldpolitik zu straffen, meint ein Ökonom. In den USA könnten die Aussagen des ehemaligen FBI-Direktors für neue Unruhen um die Trump-Administration sorgen und damit auch das von den Märkten erhoffte umfangreiche Programm zur Stimulierung der US-Wirtschaft gefährden, fürchten Beobachter.

Der SMI verliert kurz nach Mittag 0,1% auf 8902 Punkte. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, liegt praktisch unverändert bei 1404 Zählern während der breite SPI mit -0,1% auf 10'147 ebenfalls leicht nachgibt. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 12 im Minus, 16 im Plus und 2 unverändert.

Givaudan (-1,7%) werden von einer Branchenstudie der britischen Barclays über die Aromen- und Riechstoffhersteller belastet. Die Analysten sehen für die Branche einen wachsenden Preisdruck, der sich ab dem zweiten Halbjahr 2017 verstärkt bemerkbar machen dürfte, die Givaudan-Titel erachten sie als hoch bewertet und bekräftigen ihr "Underweight"-Rating. Schwach zeigen sich zudem Clariant (-1,2%) sowie Vifor Pharma (-1,0%), die damit ihren seit Ende Mai anhaltenden Kursrückgang fortsetzen.

Moderate Abgaben erleiden auch Zykliker wie Lafarge-Holcim und ABB (je -0,4%) sowie Sika (-0,3%). Beim Baustoffhersteller geht das juristische Tauziehen weiter: Die Erbenfamilie hat nun die Wiederwahl derjenigen Verwaltungsräte angefochten, die sich gegen den Verkauf ihrer Anteile an den französischen Konzern Saint-Gobain stellen.

Bankenwerte notieren europaweit fester, nachdem die spanische Grossbank Santander den in finanzielle Schieflage geratenen Konkurrenten Banco Popular für einen symbolischen Euro übernimmt. Hierzulande legen UBS 0,9%, Julius Bär 0,7% und Credit Suisse 0,5% zu. Am Vortag hatten die CS-Titel noch unter den politischen Spannungen um den Golfstaat Katar gelitten, der mit seinem Staatsfonds CS-Grossaktionär ist. Die deutlichsten Avancen im SMI entfallen auf Bâloise und Adecco (je +0,9%). (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:45

Die Schweizer Börse tendiert leicht negativ. Am Tag vor den den Unterhauswahlen in Grossbritannien, der EZB-Ratssitzung und der Anhörung des früheren FBI-Chefs James Comey im US-Kongress zur Russland-Affäre um Präsident Donald Trump wollten die Anleger keine Risiken eingehen, sagen Händler.

Der SMI notiert mit 8902 Punkten um 0,1 Prozent leichter als am Vortag. Am Dienstag war der Leitindex vor allem wegen des Kursseinbruchs von Index-Schwergewicht Roche um 1,5 Prozent gefallen.

Bei Roche bleibt die von Händlern erhoffte technische Erholung vorerst aus, die Genusscheine verlieren weitere 0,2 Prozent. Der "Bon" war am Dienstag 5,5 Prozent abgestürzt. Die Aktien von Rivalin Novartis legt 0,3 Prozent zu.

Die Aktien des dritten SMI-Schwergewichts Nestlé, die am Dienstag ein Rekordhoch erklommen haben, sinken um 0,6 Prozent. Brian Garnier und Berenberg haben ihre Empfehlungen auf "Neutral" beziehungsweise "Hold" gesenkt.

Meist etwas höhere Kurse verbuchen Finanzwerte. Händler sprechen von einer leichten technischen Erholung. Wegen der stärkeren Risikoaversion der Anleger waren am Dienstag die Renditen gesunken und die Renditekurven flacher geworden und das hatte Aktien von Banken belastet. Zudem stellt die niedrige Volatilität der Credit Suisse zufolge eine Hürde für die Handelserträge der Banken dar. Die Aktien der Credit Suisse und der UBS ziehen 0,9 und 1,0 Prozent an. Bei den Versicherungen gewinnen Swiss Re 0,3 Prozent und Zurich sind gut gehalten.

Die Anteile zyklischer Unternehmen dagegen schwächen sich mehrheitlich ab. Die Kurse von ABB und Geberit sinken leicht. Gegen den Trend steigen die Titel von Adecco und SGS um 0,9 und 0,7 Prozent.

Am breiten Markt stehen die Anteile von Burckhardt nach der enttäuschenden Jahresbilanz und Dividendenkürzung, die die Kompressorenfirma am Vortag veröffentlicht hatte, weiter unter Abgabedruck. Der Kurs sinkt um 2,5 Prozent auf 269,50 Franken. Kepler Cheuvreux hat das Kursziel auf 268 von 295 Franken gesenkt und rät, die Burckhardt-Aktien zu verkaufen.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) geht mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 8900 Punkten in den Handel. Nach dem deutlichen Kursrückgang vom Vortag dürften sich die Anleger vor allem im Hinblick auf den ereignisreichen Donnerstag zurückhalten, heisst es von Marktbeobachtern.

Neben den britischen Parlamentswahlen steht am Donnerstag die Sitzung der Europäischen Zentralbank an, zudem findet am gleichen Tag in den USA die öffentliche Anhörung des ehemaligen FBI-Direktors James Comey vor dem Geheimdienst-Ausschuss des US-Senats statt.

Die Genussscheine des Pharmaschwergewichts Roche notieren 0,3 Prozent stärker, nachdem die Titel am Dienstag um 5,5 Prozent abgegeben und damit die Indizes stark belastet hatten. Novartis, die am Vortag noch moderat nachgegeben hatten, notieren derweil 0,2 Prozent fester. Im Minus zeigen sich die schwergewichtigen Nestlé (-0,5 Prozent), die am Dienstag zwischenzeitlich noch ein neues Allzeithoch markiert hatten. Das Berenberg-Aktienresearch hat sein Rating nun im Rahmen einer Sektorstudie auf "Hold" von bisher "Buy" zurückgenommen.

Die Titel der Grossbanken UBS und Credit Suisse zeigen sich nur wenig fester. Am Vortag hatten die CS-Titel unter den politischen Spannungen um den Golfstaat Katar gelitten, der mit einem Stimmenanteil von 18 Prozent zu den CS-Grossaktionären gehört. In Spanien kommt es zu einer Bereinigung in der Bankenlandschaft: Die Krisenbank Banco Popular ist von der Banco Santander übernommen worden.

 

Die zyklischen Aktien tendieren negativ, darunter auch die am Vortag noch sehr schwachen Luxusgüterwerte Swatch (-0,4 Prozent) und Richemont (-0,1 Prozent). Beim Baustoffhersteller Sika (-0,7 Prozent) geht derweil das juristische Tauziehen weiter. Die Erbenfamilie hat - wie bereits in den Vorjahren - die Wiederwahl derjenigen Verwaltungsräte angefochten, die sich gegen den Verkauf ihrer Anteile an den französischen Konzern Saint-Gobain stellen.

Für die Schindler-Titel (+0,9 Prozent) haben die Analysten von Berenberg ihr Rating auf "Hold" von bisher "Sell" hochgestuft, dies nicht zuletzt wegen der steigende Marktanteile des Liftherstellers in China. Dennoch bevorzugt der zuständige Experte die Titel des Konkurrenten Kone.

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08:20

In der Zwischenzeit haben die asiatischen Aktienmärkte ihre Türen geschlossen. Der Tokioter Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte schloss mininmal im Plus bei 19.984 Punkten. Der breiter gefasste Topix gewann leicht auf 1597 Zähler. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte minimal schwächer bei 502 Stellen. Die Börse in Shanghai lag ein Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann ebenfalls ein Prozent.

Der Euro tendierte zum Dollar etwas schwächer bei 1,1263 Dollar. Die japanische Währung lag bei 109,45 Yen je Dollar. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0851 und zum Dollar mit 0,9633. Zudem: Mit mehr als einem Vierteljahrhundert ohne Rezession hat Australien mit dem bisherigen Wachstums-Weltrekordhalter Niederlande gleichgezogen.

 

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) steht laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär knapp im Minus bei 8908 Punkten. Auch die ebenfalls anstehende Ratssitzung der EZB und die Anhörung des früheren FBI-Chefs James Comey im US-Kongress zur Russland-Affäre um Präsident Donald Trump sorge für Zurückhaltung. Auf der Konjunkturseite stehen unter anderem die deutschen Auftragseingänge auf den Terminkalendern. 

Unter den SMI-Einzeltiteln tut sich wenig Auffälliges. Die grössten Verschiebungen zeigen sich bei Roche (-0,4 Prozent), nachdem die Titel bereits am Dienstag zu den Verlierern gehörten. Am breiten Aktienmarkt sind ebenfalls kaum Neuigkeiten auszumachen.

An der Wall Street hatten die grossen Indizes am Dienstag nach Handelsschluss in Europa ihre Verluste etwas ausgeweitet: Der Dow-Jones- und der S&P500-Index hatten 0,2 und 0,3 Prozent verloren, der Nasdaq-Composite fiel um 0,3 Prozent.

In Asien tendierten die Börsen am Mittwoch freundlicher. Der Nikkei-Index lag in Tokio 0,2 Prozent höher. An der chinesischen Börse notierte der Shanghai Composite gut ein Prozent im Plus. Händler verweisen auf eine wachsende Zahl von Unternehmen, die ihren Mitarbeitern den Aktienkauf nahelegten. Zudem versorgte die chinesische Zentralbank die Banken über Offenmarkt-Geschäfte mit zusätzlicher Liquidität.

 

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07:10

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch wenig verändert. Die jüngste Eskalation der diplomatischen Beziehungen unter den Golfstaaten kann die Ölpreise weiterhin nicht nach oben treiben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stand am Morgen bei 50,07 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um sieben Cent auf 48,12 Dollar.

 

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06:45

Am Donnerstag stünden gleich drei wichtige Termine an, sagten Händler. So werde in Grossbritannien neu gewählt und die Europäische Zentralbank gebe ihren Zinsentscheid bekannt. Am wichtigsten werde aber wohl die Aussage des ehemaligen FBI-Chefs James Comey vor dem US-Senat sein, sagte Hikaro Sato, technischer Analyst bei Daiwa Securities. Denn wenn der Auftritt letztlich dazu führe, dass US-Präsident Donald Trump seine Steuer-Versprechen und seine konjunkturfördernde Agenda nicht umsetzen könne, könne der Dollar zum Yen fallen.

Der Tokioter Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte verlor im Vormittagshandel 0,2 Prozent auf 19.931 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab 0,1 Prozent auf 1594 Zähler nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans tendierte indes minimal höher bei 503 Stellen.

Finanzwerte standen in Tokio unter Druck. So verloren T&D Holdings 1,1 Prozent, Mizuho Financial 0,5 und Mitsubishi UFJ Financial 0,2 Prozent.

(cash/AWP/Reuters)