+++Börsen-Ticker+++US-Börsen: Dow mit neuem Rekord, Nasdaq gibt nach

Mitten in der Bilanzsaison hat die Wall Street zu Wochenbeginn keine eindeutige Richtung gefunden. Der Dow Jones setzte am Montag seine Rekordfahrt fort, dagegen verzeichnet der technologielastige Nasdaq Verluste.
31.07.2017 22:30
Keine Richtung gefunden: Händler an der Wall Street in New York am Montag.
Keine Richtung gefunden: Händler an der Wall Street in New York am Montag.
Bild: Bloomberg

22:30

Gestützt vom Schwergewicht Boeing schliesst der Dow Jones 0,3 Prozent höher auf 21’891 Punkten. Papiere des Flugzeugbauers gewinnen 0,5 Prozent, nachdem J.P.-Morgan-Experten das Kursziel angehoben hatten. Der S&P 500 notiert kaum verändert bei 2470 Zähler. Der Nasdaq-Composite verliert 0,4 Prozent auf 6348 Punkte. Auf Monatssicht legt der Dow 2,5 Prozent, der S&P 1,9 Prozent und der Nasdaq 3,4 Prozent zu.

Bei einigen Technologieaktien habe es am Montag Zurückhaltung gegeben, sagt Randy Frederick, Vizepräsident des Handels- und Derivategeschäfts bei Charles Schwab im texanischen Austin. Dies habe damit zu tun, dass diese Werte zuletzt sehr gefragt gewesen seien.

Insgesamt haben US-Unternehmen nach Daten von Thomson Reuters zuletzt besser als erwartete Zahlen vorgelegt: Von den 500 im S&P gelisteten Firmen übertrafen 73 Prozent mit ihren Quartalsbilanzen die Analystenerwartungen. Das untermauere den Rekordlauf der US-Börsen, sagt ein Händler. Auch wenn es einige Enttäuschungen wie beispielsweise von Amazon, Exxon oder Starbucks gegeben habe.

Der Starbucks-Kurs stabilisierte sich und notiert kaum verändert. Die Aktien der Kaffeehauskette waren am Freitag um über 9 Prozent abgestürzt. Amazon-Papiere gehen dagegen um weitere 3,1 Prozent in die Knie. Sprint-Aktien verlieren 3 Prozent. Der US-Kabelnetzbetreiber Charter Communications lehnt einen Kauf des US-Mobilfunkkonzerns ab. Reuters hatte zuvor von Insidern erfahren, Sprint-Eigner Softbank strebe eine Fusion von Sprint mit Charter an. Charter-Papiere steigen um 5,8 Prozent. Die Aktien des Sprint-Rivalen T-Mobile US geben 0,2 Prozent nach. Sprint wird immer wieder als potenzieller Partner für die Deutsche-Telekom-Tochter genannt.

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17:40

Kräftige Kursgewinne bei den Pharmawerten haben der Schweizer Börse zu einem positiven Wochenstart. Für Rückenwind sorgte Händlern zufolge auch der schwächere Franken. Ein nachgebender Franken verspreche eine prosperierende Konjunktur, weil er Produkte der heimischen Industrie auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger mache. Gefragt waren daher auch Aktien von zyklischen Firmen. Der SMI steht zum Börsenschluss 0,4 Prozent höher bei 9055 Punkten.

Nachrichten von Unternehmensseite waren Mangelware. Die Dufry-Aktien legen nach einem Auf und Ab 1 Prozent zu. Der Duty-free-Shop-Betreiber überraschte mit der Neuigkeit, dass er einen Börsengang seines Nordamerika-Geschäfts erwäge. Dieser solle bis Ende Jahr unter Dach sein, hiess es auf einer Telefonkonferenz. Ein IPO würde die Flexibilität erhöhen, hiess es. Der Erlös aus einem Börsengang würde zum Schuldenabbau verwendet werden und Dufry wolle eine Mehrheitsbeteiligung an dem Geschäft behalten. Im ersten Halbjahr verringerte das Unternehmen den Verlust auf 24,9 Millionen Franken von 75 Millionen Franken Fehlbetrag in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Umsatz wuchs um 5,8 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken.

Die schwergewichtigen Pharmawerte Novartis und Roche legen 0,9 und 1 Prozent zu. Die Titel der Forschungsfirma Idorsia klettern um 3,4 Prozent. Nestlé, das dritte SMI-Schwergewicht, tritt dagegen auf der Stelle.

Die Aktien der Grossbanken rutschten in die Verlustzone. Credit Suisse schwächen sich um 1,7 Prozent ab und UBS sind um 0,5 Prozent tiefer. Die beiden Grossbanken hatten am Freitag über das erste Halbjahr berichtet. Um 1,1 und 1,3 Prozent höher stehen dagegen die Anteile der Vermögensverwalter Julius Bär und Vontobel.

Die Aktien der Versicherungen legen mehrheitlich zu. Swiss Re steigen um 0,5 Prozent. Der Rückversicherer veröffentlicht am Freitag den Zwischenbericht. Swiss Life gewinnen bei hohen Umsätzen 1,6 Prozent an Wert.

Am breiten Markt stechen mit den Maschinenbauern Bobst , Schweiter und Oerlikon heraus, die kräftig zulegen. Ihnen komme ein schwächerer Franken zugute, heisst es am Markt. Die Titel von Cosmo verlieren 3,3 Prozent. Der Arzneimittelhersteller hatte am Freitag über einen Verlust im ersten Halbjahr informiert. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

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15:45

Mitten in der Bilanzsaison zeigen sich die Anleger an der Wall Street am Montag weiter zuversichtlich. Der Dow-Jones-Index legt in den Anfangsminuten 0,3 Prozent auf 21'905 Punkte und markiert ein neues Rekordhoch. Der S&P-500-Index gewinnt 0,2 Prozent auf 2476 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-Composite steigt um 0,3 Prozent auf 6392 Punkte. "Die letzte Woche war etwas holprig, und jetzt sind einige Schnäppchenjäger unterwegs", sagt Andre Bakhos, Geschäftsführer bei Janlyn Capital. In der vergangenen Woche war der Dow um 1,2 Prozent gestiegen, während der S&P kaum vom Fleck kam und der Nasdaq 0,2 Prozent eingebüsst hatte.

Alle drei Indizes dürften den Juli aber mit einem Plus von etwa 2 bis knapp 3 Prozent beenden. Dabei stützt vor allem die Bilanzsaison die Kurse. Insgesamt haben US-Unternehmen nach Daten von Thomson Reuters zuletzt besser als erwartete Zahlen vorgelegt: Von den 500 im S&P gelisteten Firmen haben 73 Prozent mit ihren Quartalsbilanzen die Analystenerwartungen übertroffen. Das untermauere den Rekordlauf der US-Börsen, sagt ein Händler. Auch wenn es einige Enttäuschungen wie beispielsweise von Amazon, Exxon oder Starbucks gegeben habe. Der Starbucks-Kurs stabilisiert sich am Montag und steigt um rund 1 Prozent. Die Aktien der Kaffeehauskette waren am Freitag um über 9 Prozent abgestürzt. Amazon-Papiere gehen dagegen um weitere 0,8 Prozent in die Knie, während Exxon-Titel kaum verändert notieren.

Sprint-Aktien steigen um 0,4 Prozent. Der US-Kabelnetzbetreiber Charter Communications lehnt einen Kauf des US-Mobilfunkkonzerns ab. Reuters hatte zuvor von Insidern erfahren, Sprint-Eigner Softbank strebe eine Fusion von Sprint mit Charter an. Charter-Papiere steigen um rund 8 Prozent. Die Aktien des Sprint-Rivalen T-Mobile US legen 1 Prozent zu. Sprint wird immer wieder als potenzieller Partner für die Deutsche-Telekom-Tochter genannt.

Tesla-Aktien notieren 0,8 Prozent höher. Der Elektroautobauer hat für sein neues "Model 3"-Fahrzeug mehr als eine halbe Million Vorbestellungen.

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12:25

Die Kurse an der Schweizer Börse legen am Montag auf breiter Front zu. Der schwächere Franken ermutige die Anleger zu Käufen, sagen Händler. Ein nachgebender Franken verspreche eine prosperierende Konjunktur, weil er Produkte der heimischen Industrie auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger mache. Gefragt sind neben Aktien von zyklischen Firmen auch die Marktschwergewichte aus dem Pharma- und Lebensmittelsektor.

Der SMI notiert am Mittag um 0,6 Prozent fester bei 9072 Punkten. Am Freitag hatte der Leitindex praktisch unverändert geschlossen, im Wochenvergleich hatte er knapp 1 Prozent zugelegt.

Die Dufry-Aktien sind gut gehalten. Der Duty-free-Shop-Betreiber überraschte mit der Neuigkeit, dass er einen Börsengang seines Nordamerika-Geschäfts erwäge. Der Markt unterscheide sich von anderen und ein IPO würde die Flexibilität erhöhen, wie die Firma mitteilte. Der Erlös aus einem Börsengang würde zum Schuldenabbau verwendet werden und Dufry wolle eine Mehrheitsbeteiligung an dem Geschäft behalten. Im ersten Halbjahr verringerte das Unternehmen den Verlust auf 24,9 Millionen Franken von 75 Millionen Franken Fehlbetrag in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Umsatz wuchs um 5,8 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken.

Die schwergewichtigen Pharmawerte Novartis und Roche legen je rund 1 Prozent zu. Die Titel der Forschungsfirma Idorsia klettern um 4 Prozent.

Mit Nestlé gewinnt auch das dritte SMI-Schwergewicht ein halbes Prozent an Wert. Auch andere Lebensmitteltitel zeigen sich freundlich. Die Anteile Barry Callebaut, Emmi, Bell und Lindt & Sprüngli legen zu.

Die Aktien der Banken sind wenig verändert. Die Titel von Credit Suisse schwächen sich um 0,1 Prozent ab und UBS sind um 0,1 Prozent höher. Die beiden Grossbanken hatten am Freitag über das erste Halbjahr berichtet.

Die Aktien der Versicherungen legen mehrheitlich zu. Swiss Re steigen um 0,1 Prozent. Der Rückversicherer veröffentlicht am Freitag den Zwischenbericht. Swiss Life gewinnt bei relativ hohen Umsätzen 1 Prozent an Wert.

Am breiten Markt stechen mit den Maschinenbauern Bobst , Schweiter und Oerlikon heraus, denen ein schwächerer Franken zugutekomme, heisst es am Markt. Die Titel von Cosmo verlieren 2,4 Prozent. Der Arzneimittelhersteller hatte am Freitag über einen Verlust im ersten Halbjahr informiert. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:20

Die Schweizer Börse ist mit höheren Kursen in die Handelswoche gestartet. Der schwächere Franken und Kursgewinne der schwergewichtigen Pharmawerte sorgen Händlern zufolge für eine freundliche Note. Das Geschäft verlaufe aber in ruhigen Bahnen. "Vor dem Schweizer Nationalfeiertag am Dienstag ist nicht viel zu erwarten. Da dürften zahlreiche Anleger dem Markt fernbleiben", sagt ein Händler. Der SMI steigt um 0,4 Prozent auf 9054 Punkte. Am Freitag hatte der Leitindex praktisch unverändert geschlossen, im Wochenvergleich hatte er knapp 1 Prozent zugelegt.

Für Bewegung sorgen könnten die europäischen Inflationszahlen. Sollte die Teuerung niedriger ausfallen als erwartet, würde dies die Diskussion um die Drosselung der Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank anheizen. In den USA steht das Barometer für die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Grossraum Chicago auf dem Programm. Höhepunkt dürfte diese Woche allerdings die amtliche US-Arbeitsmarktstatistik am Freitag sein.

Nachrichten von Unternehmensseite sind Mangelware. Die Dufry-Aktien steigen um 0,5 Prozent. Der Duty-free-Shop-Betreiber überraschte mit der Neuigkeit, dass er einen Börsengang seines Nordamerika-Geschäfts erwäge. Der Markt unterscheide sich von anderen und ein IPO würde die Flexibilität erhöhen, wie die Firma mitteilte. Der Erlös aus einem Börsengang würde zum Schuldenabbau verwendet werden und Dufry wolle eine Mehrheitsbeteiligung an dem Geschäft behalten. Im ersten Halbjahr verringerte das Unternehmen den Verlust auf 24,9 Millionen Franken von 75 Millionen Franken Fehlbetrag in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Umsatz wuchs um 5,8 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken.

Die Anteile der Pharmakonzerne Novartis und Roche legen 0,9 beziehungsweise 0,8 Prozent zu. Die Titel der Forschungsfirma Idorsia klettern um 2,9 Prozent.

Die Aktien der Banken tendieren schwächer. Die Titel von Credit Suisse sind gehalten, diejenigen von UBS 0,2 Prozent niedriger. Die beiden Grossbanken hatten am Freitag über das erste Halbjahr berichtet. Die Aktien der Versicherungen legen mehrheitlich zu. Swiss Re steigen um 0,2 Prozent. Der Rückversicherer veröffentlicht am Freitag den Zwischenbericht.

Die Lebensmitteltitel zeigen sich wenig verändert. Die Anteile von Index-Schwergewicht Nestlé sind unverändert. Barry Callebaut, Bell und Lindt & Sprüngli legen zu.

Bei den Aktien zyklischer Firmen ist keine Richtung festzustellen. Die Inspektionsfirma SGS und der Personaldienstleister Adecco rücken leicht vor. Der Elektrotechnikkonzern ABB, der Pharmazulieferer Lonza und Swatch büssen Terrain ein. Der Uhrenkonzern hatte in der Vorwoche im Sog des sich abschwächenden Frankens kräftig an Wert gewonnen.

Am breiten Markt stechen mit den Maschinenbauern Bobst und Oerlikon und dem Zahnimplantatehersteller Straumannn Firmen heraus, denen ein schwächerer Franken ebenfalls zugutekomme, heisst es am Markt. Die Aktien von Zehnder sinken um 0,7 Prozent. Die Heizkörperfirma hatte am Freitag ein als enttäuschend eingestuftes Halbjahresergebnis vorgelegt.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) legt zum Börsenstart um 0,4 Prozent auf 9054 Punkte zu. Nach dem relativ klaren Plus in der Vorwoche (SMI +0,9 Prozent) zeichnet sich somit für diese Woche eine Fortsetzung des Aufwärtstrends ab. Der hiesige Markt hatte vergangene Woche vor allem vom gegenüber dem Euro schwachen Franken profitiert.

Das EUR/CHF-Währungspaar war am Freitagabend erstmals seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses zum Franken im Januar 2015 durch die SNB über die Marke von 1,14 gestiegen. Seither ist das Währungspaar zwar wieder etwas zurückgefallen (1,1370 CHF am Montagmorgen), der Aufwärtstrend dürfte aber intakt sein. Zum Wochenstart richten sich in diesem Zusammenhang die Blicke auf Daten zur Inflation in der Eurozone, die dem Kurs der Gemeinschaftswährung neue Impulse liefern könnten, wie es im Handel heisst.

Unternehmensnews sind zum Wochenbeginn Mangelware. Bei den Schweizer Blue Chips hat einzig der Reisedetailhändler Dufry seine Halbjahreszahlen präsentiert. Diese lagen bis auf den Verlust, der etwas stärker als erwartet ausfiel, im Rahmen der Erwartungen. Für etwas Phantasie sorgt allerdings die Ankündigung, dass sich Dufry einen Börsengang seines Nordamerika-Geschäftes überlegt. Die Aktie legt 2,3 Prozent zu.

Dufry wächst kräftig - Anschlusskäufe erfassen die Aktie

Nochmals im Fokus stehen die Aktien der Grossbanken UBS (-0,6 Prozent) und CS (+0,7 Prozent), die beide am Freitag ihre Quartalszahlen veröffentlicht hatten. Dabei waren die Papiere der zweitgrössten Bank (CS) mit +3,1 Prozent deutlich gesuchter gewesen als diejenigen der UBS (-2,9 Prozent).

Im breiten Markt sind ausserdem Barry Callebaut (+0,1 Prozent) und GAM (+0,3 Prozent) nach entsprechenden Kurszielerhöhungen gesucht.

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08:40

Die asiatischen Börsen haben zum Wochenstart gestützt auf steigende Rohstoff- und Ölpreise überwiegend leicht zugelegt. Dabei waren die meisten Märkte im Plus. Grössere Kursgewinne gab es in China und Hongkong.

Leicht im Minus landete dagegen der japanische Markt, wo der im Vergleich zum Dollar weiter anziehende Yen auf die Stimmung drückte, da ein steigender Yen die Exportwirtschaft des Landes belastet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab 0,17 Prozent auf 19 925,18 Punkte nach und weitete damit die Verluste der vergangenen Woche aus.

In China konnten die Börsen in Shanghai und Shenzhen leicht zulegen. Der CSI 300 , in dem die wichtigsten Werte aus Schanghai und Shenzhen gelistet sind, stieg zuletzt um 0,4 Prozent. Deutlich nach oben ging es in Hongkong, wo der Hang-Seng-Index rund ein Prozent gewann.

Hier sorgten unter anderem die Zahlen der Grossbank HSBC für gute Stimmung. Das Papier der britischen Bank, das wegen der starken asiatischen Ausrichtung des Instituts auch in Hongkong rege gehandelt wird, legte bis zu drei Prozent zu.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) zeigt sich in der von Julius Bär berechneten Vorbörse unverändert. Bereits am Freitag schloss der Leitindex praktisch unverändert bei 9019 Zählern.  

Anleger richten ihre Aufmerksamkeit heute auf die anstehenden europäischen Inflationszahlen. Sollte die Teuerung niedriger ausfallen als erwartet, würde dies der Diskussion um die Drosselung der Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) neue Nahrung geben. Darüber hinaus steht in den USA noch das Barometer für die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Grossraum Chicago auf dem Terminplan.

Vorbörslich legen Adecco (+0,9 Prozent), Credit Suisse (+0,5 Prozent), Julius Bär (+0,3 Prozent) und Sika (+0,4 Prozent) zu. Die restlichen SMI-Titel sind minim im Minus.

Im breiteren Markt können nach Zahlen Dufry 0,2 Prozent zulegen. Der Duty-free-Shop-Betreiber erwägt einen Börsengang seines Nordamerika-Geschäfts. Der Markt unterscheide sich von anderen und ein Initial Public Offering (IPO) würden die Flexibilität erhöhen, wie Dufry mitteilte.

06:40

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab im Mittagshandel um 0,1 Prozent auf 19.946 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index notierte beinahe unverändert mit 1620 Zählern. Händler begründeten den schwachen Start in die Woche mit dem hohen Yen-Kurs. Die Devise notierte zeitweise auf dem höchsten Stand seit Mitte Juni. Gegen den Trend zulegen konnten die Papiere von Hitachi, die nach positiven Quartalszahlen um vier Prozent zulegten.

Auf eine insgesamt robuste Verfassung der japanischen Wirtschaft deuteten auch Daten zur Industrieproduktion für Juni. Sie stieg gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent, wie aus am Montag veröffentlichten vorläufigen Daten des Handelsministeriums hervorgeht. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 1,7 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Industrieproduktion um 3,6 Prozent zurückgegangen.

Der Euro notierte im frühen Handel auf 1,1743 Dollar und zeigte sich damit behauptet. Der Dollar kostete 110,525 Yen und hab damit 0,15 Prozent ab. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9683 Franken je Dollar und 1,1364 Franken je Euro gehandelt.

06:35

Die Stimmung in Chinas Industrie hat sich im Juli verschlechtert. Ein wichtiger Frühindikator im herstellenden Gewerbe deutet auf eine Abschwächung der Konjunktur der zweitgrössten Volkswirtschaft hin. So fiel der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) um 0,3 auf 51,4 Punkte, wie das Pekinger Statistikamt am Montag mitteilte. Experten hatten mit einem Rückgang auf 51,5 Zähler gerechnet. Auch im Dienstleistungssektor nahm der Optimismus ab.

Der Einkaufsmanagerindex für den Service-Bereich ging von 54,9 Punkten im Juni auf 54,5 Punkte im Juli zurück. Liegt der PMI über der Grenze von 50 Punkten, ist von einer Expansion auszugehen. Darunter muss mit einer Kontraktion gerechnet werden.

Chinas Wirtschaft war im ersten Halbjahr mit 6,9 Prozent überraschend schnell gewachsen. Experten rechnen jedoch für die zweite Jahreshälfte mit einer Abschwächung. Vergangenes Jahr waren 6,7 Prozent Wachstum erreicht worden, während die Vorgabe der Regierung für dieses Jahr bei rund 6,5 Prozent liegt.

06:30

In Japan hat sich die Industrieproduktion im Juni nach dem Rückgang im Mai wieder erholt. Die Produktion sei im Vergleich zum Mai um 1,6 Prozent gestiegen, teilte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am Montag in Tokio mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet. Im Mai war die Produktion noch um 3,6 Prozent gefallen, nachdem sie im April stark anzog. Die Daten zur japanischen Industrieproduktion unterliegen gewöhnlich starken Schwankungen.

(cash/AWP/Reuters)