+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen nach Einigung im Budgetstreit auf Rekordhochs

Die New Yorker Börse hat am Montag mit neuen Rekorden auf die Einigung im US-Senat beim Haushaltsstreit reagiert.
22.01.2018 22:25
Geht doch: Händler an der Wall Street freuen sich über die Beilegung des Budgetstreits im US-Senat.
Geht doch: Händler an der Wall Street freuen sich über die Beilegung des Budgetstreits im US-Senat.
Bild: Bloomberg

22:25

Die Senatsführung der Demokraten hatte erklärt, für einen Zwischenhaushalt und das Ende des "Shutdown" zu stimmen. Der Streit insbesondere über die Einwanderung und die Grenzsicherung hatte am Samstag zu einem Auslaufen der Finanzierung für die US-Bundesregierung in Washington geführt. Neben der vorläufigen Einigung im Haushaltsstreit sorgten auch Übernahmen in der Pharmabranche für gute Stimmung.

Mit der Einigung wird die Finanzierung der Regierung zunächst bis zum 8. Februar gesichert. In dieser Zeit soll eine Übereinkunft zwischen den Republikanern von US-Präsident Donald Trump und Demokraten über einen Gesamthaushalt erzielt werden. Im Laufe des Tages sollte auch das Repräsentantenhaus über den Zwischenhaushalt abstimmen.

Die Hauptindizes in New York schliessen mit neuen Rekorden. Der Dow-Jones-Index steigt um 0,6 Prozent auf 26'215 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legt um 0,8 Prozent auf 2833 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewinnt 1 Prozent auf 7408 Zähler.

Bei den Einzelwerten standen Pharmawerte im Mittelpunkt. Die Papiere von Juno Therapeutics gewinnen fast 27 Prozent an Wert nachdem der US-Biotechkonzern Celgene den Komplettkauf für neun Milliarden Dollar ankündigte. Bioverativ schiessen gar knapp 62 Prozent in die Höhe. Sanofi will die auf die Behandlung von Bluterkrankheiten spezialisierte Firma für 11,6 Milliarden Dollar übernehmen.

Zudem will der Versicherer AIG den Rückversicherer Validus für 5,6 Milliarden Dollar kaufen. Die Aktien von Validus liegen 44 Prozent im Plus, AIG dagegen 0,9 Prozent im Minus.

+++

17:40

Die Schweizer Anleger haben sich zu Wochenbeginn zurückgehalten. Der Haushaltsnotstand in den USA habe die Anleger vorsichtig agieren lassen. Der SMI notiert mit 9529 Punkten 0,2 Prozent höher als am Freitag. Es werde zwar erwartet, dass die Parteien bei der Abstimmung im Senat am Montag (um 18.00 Uhr MEZ) einen Kompromiss erzielen und sich auf einen Übergangsetat einigen. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft dürften sich in Grenzen halten, wenn der Ausstand nicht zu lange dauere.

Im Mittelpunkt stand die UBS. Die Aktien der Grossbank, die vorübergehend um mehr als 3 Prozent eingebrochen waren, setzten zur Erholung an und notieren zuletzt gar um 0,4 Prozent im Plus. Abschreibungen im Zuge der US-Steuerreform liessen den Gewinn 2017 um mehre als die Hälfte auf noch 1,2 Milliarden Franken einbrechen. Allerdings will UBS ihre Aktionäre über stetig steigenden Dividenden und Aktienrückkäufe an Gewinnen beteiligen.

Die Titel der Rivalin Credit Suisse und des Vermögensverwalters Julius Bär ziehen um 1,1 und 1,0 Prozent an.

Die Aktien von Richemont büssen 1,6 Prozent ein. Der Luxusgüterhersteller will den Internet-Luxusmodehändler Yoox-Net-A-Porter ganz übernehmen und bietet den Aktionären der italienischen Firma 38 Euro je Aktie. Das entspricht einer Prämie von gut einem Viertel gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag. Richemont lässt sich den Kauf rund 2,8 Milliarden Euro kosten.

Auf Erholungskurs sind die Roche-Scheine mit einem Plus von 0,6 Prozent. Das Pharmaschwergewicht stand zuletzt unter Abgabedruck, nachdem US-Konkurrent Merck gute klinische Daten für das Lungenkrebsmedikament Keytruda vorgelegt hatte, das die Roche-Arznei Tecentriq konkurrenziert.

Am breiten Markt rücken die Aktien von Dätwyler 1,5 Prozent vor. Der Mischkonzern hat die Zusammenarbeit mit der Nestlé-Tochter Nespresso, seinem grössten Kunden, um mehrere Jahre verlängert. Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben.

Die AMS-Titel büssen 4,3 Prozent ein. Es gebe Befürchtungen am Markt, der iPhone-Hersteller Apple könnte weniger bei seinen Zulieferern bestellen, sagt ein Händler. "Wir schätzen, dass die Januar-Exporte schwach werden", sagte ein Analyst bei einer Investmentfirma in Taiwan. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

+++

16:30

Der auf der grössten luxemburgischen Plattform Bitstamp gehandelte Bitcoin gerät wieder unter Druck und verliert 9 Prozent auf 10'500 Dollar.

+++

15:50

US-Anleger agieren wegen des Haushaltsnotstands in den USA zum Wochenbeginn nur vorsichtig. Eine Abstimmung im Senat über einen Übergangsetat wurde auf Montagmittag (Ortszeit, 18 Uhr MEZ) verschoben. "Wir gehen davon aus, dass sie sich zusammenraufen und einen Kompromiss erzielen. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft hängen davon ab, wie lange es dauert", sagt Analyst Scott Brown von der Finanzfirma Raymond James. Investoren konzentrierten sich daher auf Nachrichten von Unternehmen, insbesondere Übernahmen in der Pharmabranche.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnet 0,3 Prozent im Minus bei 25'983 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 liegt 0,1 Prozent tiefer bei 2808 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legt dagegen 0,1 Prozent auf 7337 Stellen zu.

Die Papiere von Juno Therapeutics gewinnen 27 Prozent an Wert nachdem der US-Biotechkonzern Celgene den Komplettkauf für neun Milliarden Dollar ankündigte. Bioverativ schiessen gar 63 Prozent in die Höhe. Sanofi will die auf die Behandlung von Bluterkrankheiten spezialisierte Firma für 11,6 Milliarden Dollar übernehmen.

Zudem will der Versicherer AIG den Rückversicherer Validus für 5,6 Milliarden Dollar kaufen. Die Aktien von Validus liegen 44 Prozent im Plus, AIG dagegen 1 Prozent im Minus.

+++

15:00

Der Euro präsentiert sich am Montag gut behauptet. Im Nachmittagshandel kostet die Gemeinschaftswährung 1,2252 Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Zum Franken bewegt sich die Gemeinschaftswährung bei einem Stand von 1,1777 Franken mehr oder weniger seitwärts und auch der Dollar bewegt sich zum Franken in einer engen Spanne oberhalb der 0,96er-Marke. Aktuell steht er bei 0,9612 Franken.

+++

12:30

Der Schweizer Aktienmarkt steht am Montagmittag etwas tiefer. Allerdings halten sich Verlierer und Gewinner in etwa die Waage und die Kursausschläge der Mehrheit der Titel in engen Grenzen. Ausschlaggebend für das Minus des SMI sind die Abgaben in UBS im Anschluss an die Jahreszahlen. Die Stimmung zum Wochenbeginn wird in Marktkreisen denn auch eher als neutral denn negativ eingestuft.

Der SMI steht kurz vor Mittag 0,1% tiefer bei 9498 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI büsst 0,1% auf 1565 Punkte ein und der breite SPI 0,1% auf 10'925 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 15 im Minus, 14 im Plus sowie Zurich unverändert.

Grösster Verlierer sind derzeit UBS (-1,6%). Die Bank hat das vierte Quartal 2017 wie angekündigt mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Schuld daran sind die Wertberichtigungen auf steuerlich abzugsfähige Verlustvorträge wegen der US-Unternehmenssteuerreform. Insgesamt wird das vorliegende Ergebnis als uneinheitlich bezeichnet.

Hinter UBS büssen Richemont (-1,2%) am meisten an Terrain ein. Der Luxusgüterkonzern hat am Morgen die Absicht zur vollständigen Übernahme der Online-Plattform Yoox Net-A-Porter verkündet.

Weitere Verlierer sind etwa Sonova (-0,7%), Givaudan (-0,5%) oder Novartis (-0,3%). Mit Nestlé (+0,1%) nach einer Kurszielerhöhung durch Barclays und Roche (+0,5%) ziehen die anderen beiden aus den "Top 3" dagegen leicht an.

Klar an der Spitze liegen derzeit Dufry (+2,7%). Der Reisedetailhändler hatte am Freitagabend über die Fortschritte beim geplanten Börsengang der US-Tochter Hudson berichtet. Dieser könnte Dufry laut einer Schätzung der Zürcher Kantonalbank über 900 Millionen Franken einbringen. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

+++

10:45

Die Schweizer Börse gibt am Montagmorgen nach. Vor allem ein kräftiger Kursrutsch der Grossbank UBS belastet den Leitindex. Der SMI sinkt um 0,1 Prozent auf 9503 Punkte. Am Freitag war er um 0,6 Prozent gestiegen.

Der Haushaltsstreit in den USA werde aufmerksam verfolgt, beunruhige die Marktteilnehmer bislang aber nicht übermässig, sagen Händler. "Die konjunkturelle Situation ist robust genug, dass ein vorübergehender 'Government Shutdown' kaum ins Kontor schlägt", erklärt Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. "Für die Finanzmärkte besteht also im gegenwärtigen Zeitpunkt kein Grund zur Panik." Marktteilnehmer setzen zudem darauf, dass eher früher als später die Vernunft siegen und eine Lösung gefunden werde.

Im Mittelpunkt steht die UBS. Der Kurs bricht nach der Bilanzveröffentlichung 2 Prozent ein. Ein von der Bank in Aussicht gestellter Geldregen verpuffte. Abschreibungen im Zuge der US-Steuerreform brockten der UBS im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang ein, unter dem Strich stand mit 1,2 Milliarden Franken weniger als halb so viel wie 2016. Allerdings will UBS ihre Aktionäre über stetig steigenden Dividenden und Aktienrückkäufe an Gewinnen beteiligen. "Die Aktie ist gut gelaufen und hat sich auch besser als die Branche entwickelt", sagt ein Händler.

Die Titel von Rivale Credit Suisse sinken um 0,5 Prozent und die des Vermögensverwalters Julius Bär verlieren 0,3 Prozent.

Meist fester zeigten sich Anteile von zyklischen Firmen. Die Aktien von Richemont allerdings büssen 1 Prozent ein. Der Luxusgüterhersteller will den Internet-Luxusmodehändler Yoox-Net-A-Porter ganz übernehmen und bietet den Aktionären der italienischen Firma 38 Euro je Aktie. Das entspricht einer Prämie von gut einem Viertel gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag und bewertet die Firma mit 3,46 Milliarden Euro.

Auf Erholungskurs sind die Roche-Scheine mit einem Plus von 0,5 Prozent. Das Pharmaschwergewicht stand zuletzt unter Abgabedruck, nachdem US-Konkurrent Merck gute klinische Daten für das Lungenkrebsmedikament Keytruda vorgelegt hatte, das die Roche-Arznei Tecentriq konkurrenziert. Die Aktien von Novartis sind gehalten. Nestlé, der Bluechip mit dem höchsten Börsengewicht, gewinnt 0,2 Prozent an Wert.

+++

09:10

Nach dem Handelsbeginn fällt der SMI leicht um 0,02 Prozent auf 9506 Punkte zurück. Damit stockt der Erholungstrend vom Donnerstag und Freitag vergangener Woche ab. Im Fokus steht derzeit global gesehen der Regierungs-Stillstand in den USA wegen des noch nicht gelösten Budgetstreits zwischen den Republikanern und den Demokraten. In Marktkreisen wird dies indes eher gelassen gesehen, zumindest vorläufig.

Das Interesse gilt zum Wochenstart ganz klar UBS, welche nach dem Handelsstart um 2,3 Prozent einbrechen. Die Bank hat im vierten Quartal wegen eines grösseren Abschreibers im Zusammenhang mit der Steuerreform in den USA zwar einen Verlust ausgewiesen, dies war aber bereits bekannt. Operativ werden die Zahlen in ersten Kommentaren als gemischt bezeichnet. Sowohl das Investment Banking als auch das Wealth Management hätten die Erwartungen verfehlt, hiess es.

Analyse des UBS-Ergebnisses: Den UBS-Aktionären winken steigende Dividenden

Und die genannten Finanzziele werden als bescheiden eingestuft. Positiv beurteilt werden dagegen der angekündigte Rückkauf eigener Aktien sowie die Absicht einer stetig steigenden Dividende. Auch die Pläne der UBS, die Vermögensverwaltung in einer Einheit zusammenzulegen, kommen gut an. Die Aktie der  Credit Suisse fällt um 1 Prozent zurück. Für Nestlé (+0,12 Prozent) hat Barclays und für Adecco (+0,18Prozent) die Royal Bank of Canada das Kursziel leicht erhöht, die Ratings lauten unverändert "Equal Weight" bzw. "Sector Perform".

Etwas aus dem Rahmen fallen Sika mit einem Plus von 0,48 Prozent. Der Titel erhält dabei Unterstützung von einem Interview des CEO Paul Schuler mit der "Finanz und Wirtschaft". Er sieht eine Chance, dass der zuletzt stark gestiegene Aktienkurs eine Lösung im Streit um den Verkauf des Unternehmens bringen könnte, bei der alle Parteien als Gewinner vom Platz gehen könnten. Darüber hinaus liess er verlauten, dass Sika die Schaffung einer Einheitsaktie anstrebe.

Noch stärker ziehen Dätwyler (+2,18 Prozent) an. Der Titel wird dabei von der Meldung über eine Vertragsverlängerung mit dem wichtigsten Kunden Nestlé beflügelt. Demnach wird Dätwyler auch in den kommenden Jahren die Kapseln für den wichtigsten Kunden Nespresso herstellen. Etwas auffälliger werden auch Dufry (+1,39 Prozent) gesucht. Der Reisedetailhändler hatte Freitagabend über die Fortschritte beim geplanten Börsengang der US-Tochter Hudson berichtet.

+++

08:30

Börsenschluss in Asien: Der 225 Unternehmen umfassende japanische Nikkei-Index beendete den Handel unverändert bei 23'816 Punkten. Andernorts in Asien war die Stimmung etwas besser: Der MSCI-Index für Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans holte anfängliche Verluste auf und notierte 0,1 Prozent fester. Die Börsen in Shanghai und Hongkong legten ein halbes Prozent zu.

+++

08:25

Der SMI steigt vorbörslich um 0,23 Prozent auf 9532 Punkte. Sämtliche Aktien im Leitindex sind höher gestellt (zu den vorbörslichen Kursen). Die Aktie von Sika (+1,1 Prozent) steigt am deutlichsten an, möglicherweise, weil die Anleger eine baldige Lösung im seit Jahren schwelenden Konflikt zwischen den Firmenerben und dem Firmenmanagement erwarten.

Für Konzernchef Paul Schuler eröffnet der gestiegene Aktienkurs die Chance für eine Einigung mit Saint Gobain und dem Mehrheitsaktionär SWH. "Sika bleibt unabhängig, die Burkard-Familie verkauft ihren Anteil und erhält einen sehr guten Preis", beschrieb Schuler sein Wunsch-Szenario in der "Finanz und Wirtschaft". Der Verwaltungsrat halte ein Angebot für die Familie bereit.

Die Aktie der UBS (+0,39 Prozent) steigt im Vorbörsenhandel ebenfalls stärker als der Markt. Die US-Steuerreform trägt der Bank zwar einen Rückgang beim Gewinn ein, aber operativ scheint das Resultat anzukommen. Der Vorsteuergewinn stieg um ein Drittel - unter anderem dank einer soliden Entwicklung im Kerngeschäft Vermögensverwaltung. Zudem will die UBS die Dividende um 5 Rappen auf 65 Rappen erhöhen.

Der Haushaltsstreit in den USA werde zwar aufmerksam verfolgt, dürfte die Märkte kaum nachhaltig belasten, sagten Händler. "Die konjunkturelle Situation ist robust genug, dass ein vorübergehender 'Government Shutdown' kaum ins Kontor schlägt. Für die Finanzmärkte besteht also im gegenwärtigen Zeitpunkt kein Grund zur Panik", erklärte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

+++

07:35

Der Kurs des Euro hat am Montag im frühen Handel mehr oder weniger seitwärts tendiert. Am Morgen wird die Gemeinschaftswährung bei 1,2219 US-Dollar gehandelt und nur etwas tiefer als am Freitag. Zum Franken bewegt sich der Euro mit einem Stand von 1,1767 Franken ebenfalls eher seitwärts und auch der US-Dollar zeigt sich zunächst mit 0,9629 Franken wenig verändert gegenüber seinem Stand von Freitagabend.

Der seit dem Wochenende anhaltende Zwangsstillstand der US-Regierung belastete den Dollar nur leicht. Unterdessen stützte in Deutschland das grüne Licht seitens der SPD für Koalitionsverhandlungen mit der Union den Euro etwas.

+++

06:40

Der japanische Leitindex Nikkei notierte am Montag im Vormittagshandel 0,17 Prozent tiefer bei 23'766 Zählern. Der MSCI-Index für Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans tendierte 0,7 Prozent im Minus.

Weil sich Demokraten und Republikaner nicht auf einen Übergangshaushalt einigen konnten, trat in den USA am Wochenende eine Ausgabensperre in Kraft, die in weiten Teilen des Landes Regierungsbehörden lahmlegt. Letztmals kam es im Oktober 2013 zu einem sogenannten "Government Shutdown". Die Beratungen zur Beilegung des Streits sollten am Montag fortgesetzt werden.

Die Haushaltssperre drückte auch auf die Wall Street. "Die Märkte haben diesen Shutdown nicht erwartet", sagte Takafumi Yamawaki von JPMorgan Securities. Die US-Aktien hätten sich in diesem Jahr bislang gut entwickelt. "Jetzt müssen wir schauen, ob dieses Ereignis den Markttrend umkehrt."

Im fernöstlichen Devisenhandel stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,2252 Dollar. Die US-Währung gab 0,15 Prozent nach auf 110,68 Yen. Der Schweizer Franken wurde im Vergleich zum Dollar mit 0,9622 und zum Euro mit 1,1775 bewertet.

(cash/AWP/Reuters)