+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen ohne klare Richtung - Ölpreis-Anstieg hilft Exxon & Co

Der steigende Ölpreis hilft: Die US-Börsen haben zum Wochenschluss überwiegend fester tendiert.
23.06.2017 22:33
Ein Öltanker im Meer vor Delaware. Die Ölpreise steigen.
Ein Öltanker im Meer vor Delaware. Die Ölpreise steigen.
Bild: Brian Henderson

Flickr, Lizenz CC BY-NC 2.0

22:30

Der Ölpreis, der in den vergangenen Tagen teils kräftig gefallen war, stieg am Freitag wieder etwas und trieb damit die Aktienkurse von Ölkonzernen wie ExxonMobil oder Chevron in die Höhe. Auch unerwartet starke Konjunkturdaten trugen zu steigenden Kursen bei. So zog der Eigenheim-Absatz in den USA im Mai um 2,9 Prozent auf eine Jahresrate von 610'000 Einheiten an. Ökonomen hatten mit nur 597'000 gerechnet. Zudem wurde die April-Zahl von 569'000 auf 593'000 nach oben revidiert.

Der Dow Jones schloss bei 21'394 Punkten und damit 0,01 Prozent tiefer als am Donnerstag. Der S&P 500 stieg indes um 0,15 Prozent auf 2438 Zähler. Der Nasdaq-Index kletterte um 0,46 Prozent auf 6265 Stellen. Für die abgelaufene Woche ergibt sich damit beim Dow ein Plus von 0,05 Prozent, für den S&P von 0,2 und für die Nasdaq von 1,85 Prozent.

Bei den Einzelwerten standen Bankaktien im Mittelpunkt. Die wichtigsten Institute hatten den diesjährigen Belastungstest der Fed bestanden. Im frühen Geschäft legten Papiere etwa von JPMorgan Chase und der Bank of America zu, im Verlauf drehten die Titel aber ins Minus.

Um zwölf Prozent abwärts ging es für Blackberry. Dem früheren Smartphone-Hersteller bricht trotz des Schwenks auf Software und Dienstleistungen der Umsatz weg.

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17:30

Die Schweizer Börse hat am Freitag nachgegeben. Der Fall der Rohstoff- und Erdölpreise trübte die Stimmung und manch ein Anleger realisierte vor dem Wochenende die jüngst erzielten Kursgewinne.

"Eine Konsolidierung zum Wochenschluss kann nicht schaden", sagte ein Händler. "Wir haben keine schlechte Woche hinter uns." Auch die nahende Quartalsberichtsaison bremste die Kaufbereitschaft. Der SMI gab 0,2 Prozent auf 9033 Punkte nach.

Die Mehrheit der Standardwerte gab nach. Die Novartis-Aktien schwächten sich trotz erneut guter Nachrichten um 0,1 Prozent ab. "Nach dem Kurssprung vom Vortag konnte keiner weitere Kursgewinne erwarten", sagte ein Händler.

Beim Börsenneuling Idorsia ging der Höhenflug weiter.

Die Aktien von Nestle büssten 0,2 Prozent ein. Mit Lindt & Sprüngli, Barry Callebaut, Aryzta und Emmi zählten auch andere Lebensmittelwerte zu den Kursverlierern.

Die Aktien der Grossbanken Credit Suisse und UBS sanken um 0,6 und ein Prozent. Versicherungstitel gaben ein halbes Prozent und mehr nach.

Konjunktursorgen drückten die Kurse zyklischer Firmen.

Den ausführlichen Schlussbörsenbericht lesen Sie hier.

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15:45

Angesichts der unmittelbar bevorstehenden Veröffentlichung von Konjunkturdaten und der Unsicherheit über die weiteren Schritte der US-Notenbank ist die Wall Street etwas schwächer in den Freitag gestartet.  US-Börsen treten an Ort. Sorgen bereiteten den Börsianern die Ölpreise, die erneut nachgaben. Deswegen geht die Furcht um, dass der Abwärtstrend Indiz für eine schwächelnde Weltkonjunktur ist. So kostete ein Barrel der US-Sorte WTI 42,59 Dollar und damit mehr als 20 Prozent weniger als noch zu Jahresbeginn.

Der Dow Jones gab um 0,1 Prozent auf 21.368 Punkte nach. Der S&P 500 trat mit 2435 Stellen praktisch auf der Stelle, während der Nasdaq-Index bei 6231 Zählern notierte.

Bei den Einzelwerten standen die Bankaktien im Mittelpunkt. Die wichtigsten Institute hatten den diesjährigen Belastungstest der Fed bestanden. JPMorgan Chase stiegen um ein Prozent und die Bank of America um 0,7 Prozent.

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12:55

Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 12.00 Uhr um 0,44% im Minus bei 9'011,26 Punkten. Zu reden geben am Markt vor allem die Pharma-Schwergewichte. Novartis (-0,9%) geben wieder nach, nachdem sie am Vortag nach einer positiven Medikamentenstudie um rund 5% in die Höhe geklettert waren.

Zu den Gewinnern gehören die Titel der Konkurrentin Roche (+0,4%). Auch der zweite Basler Pharmakonzern konnte mit positiven Nachrichten aufwarten.

Auf den Indizes lasten neben Novartis ausserdem Abgaben der schwergewichtigen Nestlé-Titel (-0,6%).

Den ausführlichen Mittagsbörsenbericht lesen Sie hier.

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12:37

Die Ölpreise haben am Freitag ihre Erholung vom Vortag fortgesetzt und weiter leicht zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 45,40 Dollar und damit 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 42,90 Dollar.

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10:15

Der Swiss Market Index steckt weiter im roten Bereich fest: Der SMI notiert gegen 09.30 Uhr um 0,17% tiefer auf 9'036,17 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,09% auf 1'424,09 Zähler nach.

Belastet werden die Indizes nicht zuletzt von den schwergewichtigen Nestlé-Titeln (-0,7%), die sich seit dem Erreichen eines Allzeithochs am Dienstag wieder rückläufig entwickeln. Moderate Abgaben erleiden auch die Titel des Pharma-Schwergewichts Novartis (-0,2%), die am Vortag nach einer positiven Medikamentenstudie allerdings um 5% angezogen hatten. Dagegen legen die Roche Genussscheine (+0,4%) zu.

Die hohen Schwankungen der Ölpreise hatte an den Finanzmärkten Sorgen um zurückgehende Inflationsraten und um reduzierte Wachstumsaussichten geweckt. Einiges Interesse dürften bei den Investoren deshalb auch die am Abend anstehenden Reden verschiedener Vertreter der US-Notenbank Fed wecken. Zudem treffen im Tagesverlauf noch weitere Konjunkturdaten aus der EU sowie aus den USA ein. Für die Schweiz hat die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) ihre Wachstumsprognosen für 2017 und 2018 etwas zurückgenommen.

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09:15

Wie gewonnen, so zerronnen: Die Schweizer Börse notiert nach einem positiven vorbörslichen Start im frühen Handel im Minus. Der Swiss Market Index fällt im frühen Handel am Freitag um 0,3 Prozent. Vorbörslich hatte der Index noch 0,1 Prozent im Plus gelegen. Ebenfalls negativ sind nun die Aktien von Novartis (-0,4 Prozent), nachdem sie am Vortag nach einer positiven Medikamentenstudie um 5 Prozent angezogen hatten. Der Pharmakonzern konnte in der Nacht auf den Freitag aus den USA die Zulassung der Tafinlar/Mekinist-Kombinationstherapie bei Lungenkrebs vermelden.

Auch tiefer zeigen sich die Titel des Basler Konkurrenten Roche (-0,2 Prozent ). Dieser hat neue Daten zu seinem Mittel Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose vorgelegt, die eine signifikante Verlangsamung der Krankheitsprogression zeigen. Nestle liegt gar 0,8 Prozent im Minus.

SMI-Aktien mit positivem Drall sind Lonza (+0,4 Prozent ) und Julius Bär (+0,1 Prozent ). Leicht im Plus zeigen sich auch Partners Group (+0,3 Prozent). Der CEO des Asset Managers sieht sich weiterhin auf Erfolgskurs, wie er im Interview mit AWP betonte. Die zum BKB-Konzern gehörende Bank Cler (-0,1 Prozent), die vormalige Bank Coop, hat zudem die Auswechslung des CEO bekanntgegeben, dies nur rund einen Monat nach dem Namenswechsel.

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08:55

An den Asien-Börsen ist Wochenende. Dabei haben sich die Aktienmärkte in Fernost am Freitag kaum bewegt. Gegen den Trend konnte aber der Elektronikkonzern Nintendo ein Plus von 2,8 Prozent verzeichnen. Der Tokioter Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss 0,1 Prozent fester auf 20.132 Punkten. Auch der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan notierte 0,1 Prozent höher. Die Börse in Shanghai lag hingegen 0,3 Prozent im Minus, während der Markt in Hongkong auf der Stelle trat.

Auf den chinesischen Börsen lasteten auch Gewinnmitnahmen bei Unternehmen, die mit dem US-Elektroautobauer Tesla in Verbindung stehen. Der Branchenpionier hatte am Donnerstag bekanntgegeben, mit der Stadtverwaltung von Shanghai über den Bau einer Fabrik Gespräche zu führen.

Allerdings ist der CSI 300 immer noch gut in Form. Er beinhaltet die 300 grössten festlandchinesischen Aktien, also Unternehmen, die in Shanghai oder Shenzhen gelistet sind (sogenannte A-Shares): 

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert im vorbörslichen Handel 0,14 Prozent höher. Im Plus gehalten wird der Leitindex durch positive Meldungen bei Roche (0,7 Prozent im Plus) und Novartis (0,3 Prozent im Plus). Alle anderen SMI-Aktien notieren im Minus.

Bei Novartis hat die US-Arzneimittelbehörde FDA grünes Licht für eine Kombinationstherapie aus Tafinlar und Mekinist zur Behandlung von Patienten mit einer speziellen Form von metastasierendem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs gegeben. Auch Rivale Roche veröffentlichte gute Nachrichten. Die FDA habe eine neue Variante des Krebsmittels Rituxan für drei häufig auftretende Blutkrebsformen genehmigt. Mit Rituxan Hycela könne die Arznei direkt unter die Haut gespritzt werden. Bisher geschah dies über eine langwierige Infusion in die Vene.

Neben der Entwicklung des Ölpreises richten Anleger ihre Blicke auf Konjunkturdaten: Auf dem Terminplan stehen die Stimmungsbarometer der deutschen und europäischen Einkaufsmanager. In den USA werden Zahlen zum Absatz neuer Eigenheime veröffentlicht.

An der Wall Street schloss der Dow Jones am Donnerstag kaum verändert mit 21.397 Punkten. Der S&P 500 kam ebenfalls nicht vom Fleck, dafür gewann die Technologiebörse Nasdaq 0,5 Prozent.

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06:30

Der Nikkei der 225 führenden Werte notierte in Tokio zuletzt 0,1 Prozent höher bei 20.133 Punkten. Bei den Einzelwerten zählten Nintendo mit einem Plus von 2,4 Prozent zu den Gewinnern. Die Aktie profitiert Börsianern zufolge von der Ankündigung eines neuen Spiels für die Switch-Konsole.

Der Euro stabilisierte sich im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1158 Dollar. Zum Yen verharrte die US-Währung bei 111,29 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9710 Franken je Dollar und bei etwa 1,0832 Franken je Euro

(cash/AWP/Reuters)