+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen schaffen leichtes Plus

Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung neuer Inflationsdaten haben die US-Börsen am Dienstag leicht zugelegt.
13.02.2018 22:35
Aufwärts, aber noch nicht über dem Berg: Ein Händler an der Wall Street beobachtet die Kursentwicklung skeptisch.
Aufwärts, aber noch nicht über dem Berg: Ein Händler an der Wall Street beobachtet die Kursentwicklung skeptisch.
Bild: Bloomberg

22:35

Die Marktteilnehmer wollten nicht auf dem falschen Fuss erwischt werden, sagten Börsianer. Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent höher auf 24'640 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verbesserte sich um 0,3 Prozent auf 2662 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 7013 Punkte.

Nach der schwächsten Woche seit zwei Jahren mit einem Verlust von 5 Prozent haben die Indizes zwar bis Montagabend etwa 3 Prozent wieder gutgemacht. Doch so richtig überzeugend finden viele Börsianer das nicht: "Wir haben gestern eine eindrucksvolle Erholung gesehen, aber wir sind noch nicht über den Berg", sagte Andre Bakhos vom Brokerhaus New Vines Capital.

Händlern zufolge sind am Tag vor der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten viele Marktteilnehmer zurückhaltend. Sollte die Teuerung geringfügig höher ausfallen, dürfte dies die Spekulationen auf steigende Zinsen schüren und zu weiteren Kursverlusten führen, so ein Börsianer.

Experten erwarten, dass die Konsumentenpreise in den USA im Januar um 1,9 Prozent zum Vorjahr zugelegt haben. Damit dürfte die Inflation niedriger als im Dezember ausfallen und Sorgen der Investoren dämpfen. Die Furcht vor steigenden Zinsen hatte die Aktienmärkte in der vergangenen Woche einbrechen lassen. Daher kommt den Preisdaten dieses Mal ein besonders hoher Stellenwert zu.

Bei den Einzelwerten ragten Under Armour mit einem Aufschlag von über 17 Prozent heraus. Der zuletzt mit Gegenwind kämpfende US-Sportartikelhersteller hatte im Schlussquartal 4,6 Prozent mehr umgesetzt.

Die Aktien von Thomson Reuters fielen um 0,4 Prozent. Konzernchef Jim Smith wurde am Montag nach Firmenangaben in ein Krankenhaus eingewiesen. Thomson Reuters hatte im Januar den Verkauf der Mehrheit seiner umsatzstärksten Sparte an den US-Investor Blackstone bekanntgegeben.

Eine mögliche Grossfusion in der Apothekenbranche und ein Bericht über den Einstieg von Amazon in die Belieferung von Krankenhäusern hielten die Anleger auf Trab. Das "Wall Street Journal" berichtete, der Internet-Händler wolle in den USA Krankenhäuser und Tageskliniken mit medizinischen Bedarfsartikeln versorgen. Ausserdem sei die grösste US-Drogeriekette Walgreens an einer Komplettübernahme des Arzneimittelgrosshändlers Amerisource Bergen interessiert. Eine Reihe von Aktien grosser pharmazeutischer Betriebe geriet daraufhin unter Druck. So fielen McKesson, Cardinal Health und Owens & Minor um 1,9 bis 4,8 Prozent. Lediglich die Aktien von Amerisource Bergen zogen um etwa 9 Prozent an. Amazon-Scheine verteuerten sich um 2 Prozent.

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17:45

Die Schweizer Börse hat am Dienstag im Verlauf Terrain eingebüsst. Nach der Erholung vom Vortag legten die Anleger eine Pause ein. Das Geschäft verlief laut Händlern in ruhigen Bahnen und mit geringeren Umsätzen als in den Vortagen. Die Anleger wollten erst eine klare Richtung erkennen, bevor sie sich wieder engagierten.

Der SMI sinkt bis Handelsschluss um 0,8 Prozent auf 8753 Zähler und gibt damit einen Teil des Vortagesanstieges wieder ab. Dass sich die Gemüter noch keineswegs beruhigt haben, zeigt auch der Volatilitätsindex, der zwar um fast 6 Prozent sinkt, aber mit 22 Punkten dennoch deutlich über dem Mittel der vergangenen Monate steht.

"Die Korrektur stellt unseres Erachtens eine Kaufgelegenheit dar", kommentieren die Analysten der Credit Suisse. Die UBS empfiehlt dabei auf "hochwertige Schweizer Dividendenwerte" zu setzen und auf Aktien von Firmen, die von einem stärkeren Euro oder von der US-Steuerreform profitieren könnten, schreibt UBS-Schweiz-Stratege Daniel Kalt.

Bei den Standardwerten übertreffen die Verlierer die Gewinner im Verhältnis 17 zu 3. Die Kursverluste halten sich mit maximal 1,3 Prozent aber in Grenzen.

Die Aktien der Grossbank Credit Suisse ziehen am Tag vor der Bilanzvorlage leicht an. Analysten gehen davon aus, dass die Bank den dritten Jahresverlust in einer Reihe veröffentlichen wird. Die Anteile der Rivalin UBS sinken dagegen um 1,1 Prozent.

Die Vermögensverwalter büssen meist Terrain ein. Die Aktie der Bank Vontobel fallen um 2,3 Prozent auf 63,90 Franken. Die Bank hat bei Profi-Anlegern und vermögenden Privatkunden insgesamt 5,9 Milliarden Franken Neugeld eingesammelt und die betreuten Kundenvermögen auf den Rekordstand von 186,6 Milliarden Franken gesteigert. Der Gewinn ging auf 209 Millionen Franken zurück, lag aber leicht über den Analystenerwartungen. Vontobel sei gut unterwegs, aber das meiste davon sei im Aktienkurs bereits eingearbeitet, schreibt Michael Kunz von der Zürcher Kantonalbank. Baader Helvea erhöhte das Kursziel auf 64 von 60 Franken und bestätigte das "Hold"-Rating.

Die Versicherer rutschten im Verlauf in die Verlustzone ab.

Bei den Marktschwergewichten ermässigen sich die Genussscheine des Pharmakonzerns Roche um 0,5 und die Aktien von Rivale Novartis um 1,0 Prozent. Die Papiere des weltgrössten Nahrungsmittelherstellers Nestlé verlieren 1,0 Prozent. Nestlé informiert am Donnerstag über das vergangene Jahr.

Die Aktien zyklischer Firmen bröckelten im Verlauf mehrheitlich ebenfalls ab. Der Chemiekonzern Clariant, der am Mittwoch seine Bilanz veröffentlicht, verliert 1,0 Prozent. Der Personalvermittler Adecco, die Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch und der Elektrotechnikkonzern ABB oder die Sanitärfirma Geberit konnten sich dem Negativtrend nicht entziehen. Die Aktien von Sika aber gewinnen gegen den Trend 0,1 Prozent. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Dienstag.)

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15:40

Nach der Erholung der vergangenen Handelstage machen die Anleger an der Wall Street am Dienstag Kasse. Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq fallen je um etwa ein halbes Prozent. Der Dow Jones liegt bei 24'421 und der S&P 500 bei 2638 Punkten. "Wir haben gestern eine eindrucksvolle Erholung gesehen, aber wir sind noch nicht über den Berg", sagt Andre Bakhos vom Brokerhaus New Vines Capital. Händlern zufolge sind am Tag vor Veröffentlichung der US-Inflationsdaten viele Marktteilnehmer zurückhaltend. Sollte die Inflation geringfügig höher ausfallen, dürfte dies die Spekulationen auf steigende Zinsen schüren und zu weiteren Kursverlusten führen, sagt ein Börsianer.

Unter den Einzelwerten ragen Under Armour mit einem Aufschlag von über 15 Prozent heraus. Der zuletzt mit Gegenwind kämpfende US-Sportartikelhersteller hatte im Schlussquartal 4,6 Prozent mehr umgesetzt als erwartet.

Die Aktien von Thomson Reuters fallen um knapp 1 Prozent. Konzernchef Jim Smith wurde am Montag nach Firmenangaben in ein Krankenhaus eingewiesen. Thomson Reuters hatte im Januar den Verkauf der Mehrheit seiner umsatzstärksten Sparte an den US-Investor Blackstone bekanntgegeben.

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12:40

Am Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag nach der Erholung vom Vortag etwas Ruhe eingekehrt. Der SMI tritt aktuell auf der Stelle und verteidigt damit weiterhin die gestern zurückgewonnene Marke von 8800 Punkten. Allerdings hat der Leitindex seit Erreichen des Allzeithochs Ende Januar mehr als 800 Stellen eingebüsst. Auslöser für die einschneidende Korrektur an den Weltbörsen waren in erster Linie Zinssorgen sowie die Angst vor Inflation.

Bis am Mittag büsst der SMI minimal auf 8818 Punkte ein. Der 30 Aktien umfassende SLI verliert ebenfalls wenig und steht bei 1445 Zählern und der breite SPI rückt um 0,1% auf 10'173 Punkte vor. Die 30 wichtigsten Titel notieren je zur Hälfte im Minus und im Plus.

Die Aktien von ABB sind im Handelsverlauf auf den hintersten Platz der Bluechips-Tabelle zurückgefallen. ABB verlieren 1,0% nachdem die Papiere des Technologiekonzerns in der Vorwoche nach schwach aufgenommenen Geschäftszahlen bereits deutlich an Boden eingebüsst haben. Seit Jahresbeginn resultiert nun ein Abschlag von beinahe 13%.

Deutlichere Einbussen sind am Berichtstag auch bei SGS (-0,6%), Kühne+Nagel (-0,4%) oder der Grossbank UBS (-0,6%) zu sehen. Demgegenüber rücken Credit Suisse um 0,6% vor. Die CS wird wie der Spezialchemiehersteller Clariant (+0,3%) auch am morgigen Mittwoch die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr präsentieren.

Ein uneinheitliches Bild zeigt sich auch bei den Schwergewichten: Nestlé (+0,2%) und Roche (+0,1%) gewinnen leicht an Wert, Novartis verlieren 0,2%. Dabei hat die Novartis-Tochter Sandoz für das Nachahmerprodukt Glatopa in einer bestimmten Dosierung die Zulassung in den USA erhalten.

Am breiten Markt hat die Bank Vontobel mit der Vorlage von Jahreszahlen und mit vielversprechenden Aussagen zum laufenden Jahr zwar überzeugt, die Aktie büsst aber dennoch 1,0% ein. Die Papiere blicken auf eine seit Jahresbeginn gute Performance zurück. Derweil sind bei Vontobel die verwalteten Vermögen über Erwarten stark angewachsen.

Auch der Fleischverarbeiter Bell übertraf mit Umsatz und Gewinn die Vorgaben der Analysten und legte zunächst zu, ehe der Wind an der Börse drehte. Aktuell gibt Bell um 0,4% nach. Das Jahr 2017 war von mehreren Zukäufen geprägt und 2018 steht die Übernahme des Ostschweizer Nahrungsmittelherstellers Hügli sowie eine Kapitalerhöhung auf dem Programm. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:05

Die Schweizer Börse hat am Dienstagmorgen nach einer freundlichen Eröffnung die Gewinne wieder abgegeben. Der Markt kann nicht an den Schwung vom Vortag anknüpfen. Die Anschlusskäufe blieben aus, sagen Händler. Dies sei aber nicht unbedingt negativ. "Die Bäume werden nicht gleich wieder in den Himmel wachsen. Vielmehr müssen wir uns an volatilere Märkte gewöhnen", sagt ein Börsianer. Grundsätzlich seien die Aussichten aber gut. "Die Korrektur stellt unseres Erachtens eine Kaufgelegenheit dar", kommentieren die Analysten der Credit Suisse. Der SMI notiert mit 8825 Punkten praktisch unverändert. Am Montag hatte der Leitindex 1,6 Prozent zugelegt.

Damit sich wieder eine nachhaltige Aufwärtsbewegung durchsetzen könne, sei nach wie vor die Entwicklung an den Zinsmärkten entscheidend, heisst es im Kommentar der Thurgauer Kantonalbank. Daher richteten sich die Blicke der Marktteilnehmer auf die Inflationserwartungen. Dabei dürften die am Mittwoch erwarteten US-Konsumentenpreise die grösste Beachtung finden.

Werden Inflationszahlen die Börsen erneut erschüttern?

Kursweisende Impulse werden auch von den Firmenbilanzen erwartet. Am Mittwoch wird die Grossbank Credit Suisse ihre Ergebnisse vorlegen. Am Donnerstag folgt der Nahrungsmittelriese Nestlé.

Ihre Resultate veröffentlicht hat die Bank Vontobel. Der Vermögensverwalter hat bei Profi-Anlegern und vermögenden Privatkunden insgesamt 5,9 Milliarden Franken Neugeld eingesammelt und die betreuten Kundenvermögen auf den Rekordstand von 186,6 Milliarden Franken gesteigert. Der Gewinn ging auf 209 Millionen Franken zurück, lag aber leicht über den Analystenerwartungen. "Vontobel ist gut unterwegs", schreibt Michael Kunz von der Zürcher Kantonalbank. Aber der Aktienkurs habe das meiste davon bereits vorweggenommen. Die Anteilsscheine geben 2,0 Prozent nach.

Uneinheitlich tendieren die Aktien der Grossbanken: Credit-Suisse-Papiere legen um 0,9 Prozent zu, die Titel der Rivalin UBS verlieren dagegen 0,7 Prozent an Wert. Keine klare Richtung ergibt sich bei den Versicherern. Die Kursänderungen sind aber meist gering.

Bei den Marktschwergewichten rücken die Genussscheine des Pharmakonzerns Roche um 0,1 Prozent vor, die Novartis-Aktien sinken dagegen um 0,2 Prozent. Die Papiere des weltgrössten Nahrungsmittelherstellers Nestlé ziehen 0,1 Prozent an.

Uneinheitlich sind die Aktien zyklischer Firmen. Der Personalvermittler Adecco, der Elektrotechnikkonzern ABB, die Sanitärfirma Geberit und der Chemiekonzern Clariant werden höher bewertet. Die Anteile der Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch sowie des Zementherstellers Lafarge-Holcim schwächen sich ab.

Am breiten Markt erholen sich die Aktien der Schweizerischen Nationalbank (SNB), des Solarzulieferers Meyer Burger und des Maschinenbauers Bobst weiter von den Gewinnmitnahmen der vergangenen Woche.

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09:11

Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet praktisch unverändert bei 8833 Punkten. Zum Wochenauftakt kletterte der Leitindex SMI nach dem Kurseinbruch der letzten Woche mit einem Plus von 1,6 Prozent zurück über die Marke von 8'800 Punkten. Der Auslöser dazu war die kräftige technische Gegenbewegung vom Freitag an der Wall Street. Im gestrigen Handel legten die wichtigsten US-Indizes nach Europaschluss weiter zu.

Bei den Blue Chips verzeichnen Adecco (+1,0 Prozent) die deutlichsten Avancen. Dabei dürften die Valoren des Personalvermittlers von Zahlen des Konkurrenten Randstad profitieren. Randstad weist für das vierte Quartal ein hohes organisches Wachstum aus. Adecco präsentiert die Zahlen Anfang März.

Steigende Kurse sind auch bei den Luxusgüter- und Uhrentitel von Swatch (+0,3 Prozent) und Richemont (+0,7 Prozent) zu sehen. Richemont hat die Unterlagen für die im Januar angekündigte Vollübernahme des italienischen Onlineverkäufers Yoox-Net-a-Porter bei der italienischen Börsenaufsicht eingereicht, was allerdings kaum einen Einfluss auf die Kursentwicklung haben dürfte.

Die Schwergewichte Nestlé (+0,2 Prozent), Roche (+0,4 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent) weisen leicht unterschiedliche Kurse auf. Novartis teilte am Berichtstag mit, dass die Generikatochter Sandoz für das Nachahmerprodukt Glatopa in einer gewissen Dosierung die Zulassung in den USA erhalten hat. Das Medikament wird zur Behandlung von MS-Patienten eingesetzt.

Am breiten Markt hat die Bank Vontobel (Kurs unverändert)mit der Vorlage von Jahreszahlen und mit vielversprechenden Aussagen zum laufenden Jahr überzeugt. Insbesondere die verwalteten Vermögen wuchsen deutlicher an als erwartet, während den Aktionären eine um 10 Rappen auf 2,10 CHF je Titel erhöhte Dividende ausbezahlt werden soll.

Auch der Fleischverarbeiter Bell (+1,2 Prozent) übertraf mit Umsatz und Gewinn die Vorgaben der Analysten. Das Jahr 2017 war dabei auch von mehreren Zukäufen geprägt.

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08:40

Anleger in Asien haben sich von der Kauflaune an der Wall Street anstecken lassen und sich mit Aktien eingedeckt. Nur in Japan kehrten Investoren am Dienstag den Börsen wegen eines stärkeren Yens den Rücken.

Der 225 Werte umfassende Tokioter Nikkei-Index fiel um 0,7 Prozent auf ein Viermonatstief von 21'244 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf noch mehr als ein Prozent im Plus gelegen hatte. Der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans rückte rund ein Prozent vor. Auch die Börsen in China, Australien und Südkorea verzeichneten Gewinne.

Bei den Einzelwerten in Japan ragten am Dienstag die Aktien des Autoelektronikkonzerns Pioneer heraus. Sie stürzten um zehn Prozent ab. Unter Druck waren wegen des gestiegenen Yens auch die auf Export fokussierten Unternehmen, allen voran die Autobauer Toyota und Honda, die 2,5 beziehungsweise 1,7 Prozent verloren.

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08:06

Der Swiss Market Index liegt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse mit 0,1 Prozent im Plus. Im gestrigen Handel legte der Leitindex um 1,6 Prozent auf 8822 Punkte zu.

Sämtliche SMI-Werte notieren leicht positiv, am auffälligsten sind dabei Adecco (+0,6 Prozent), Richemont und Swatch (beide je +0,4 Prozent).

Nach Zahlen stehen Vontobel (+1,6 Prozent) und Bell (kein vorbörslicher Kurs) im Fokus, wobei beide Unternehmen die Analystenerwartungen leicht übertreffen konnten.

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07:50

Die Ölpreise haben ihre Stabilisierung vom Wochenbeginn am Dienstag zunächst fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 62,95 Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 32 Cent auf 59,61 Dollar.

In der vergangenen Woche hatten die Ölpreise um etwa 10 Prozent nachgegeben, nachdem sich die Stimmung an den Aktienmärkten erheblich eingetrübt hatte. Riskante Anlagen, zu denen auch Rohöl zählt, waren erheblich unter Druck geraten. Allerdings hat sich die Situation an der Börse zuletzt wieder etwas beruhigt. Das kam auch den Ölpreisen zugute, wenngleich deren Erholung schwächer ausfiel als an den Aktienmärkten.

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07:45

Der Euro hat am Dienstag zugelegt und ist über die Marke von 1,23 US-Dollar gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2323 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Zum Franken zeigte sich der Euro nur etwas stärker und kostete 1,1540 nach 1,1533 CHF am Abend. Der amerikanische Dollar gab dagegen zu vielen Währungen nach. Auch zum Franken sank der Greenback auf 0,9365 nach zuvor 0,9390 CHF.

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07:25

Der Nikkei weitet die Verluste aus, um 15.00 Uhr Ortszeit sind es minus 0,7 Prozent. Die Intraday-Grafik des Nikkei zeigt, wie es exakt ab 12.00 Uhr Mittag abwärts ging mit dem Kurs:

Nikkei-Kursentwicklung am 13. Februar 2018, Quelle: cash.ch

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06:40

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag zum Ende des Vormittagshandels noch 1,33 Prozent im Plus, am späteren Nachmittag drehte er aber ins Negative und notiert aktuell bei minus 0,23 Prozent und 21'334 Punkten. Vergangene Woche hatte der Nikkei 7,1 Prozent an Wert eingebüsst. Am Montag blieb die Börse in Tokio wegen eines Feiertags geschlossen. Der Dow Jones hatte den Handel 1,7 Prozent höher auf 24.601 Punkten beendet.

(cash/AWP/Reuters)