+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen treten an Ort

New Die Wall Street hat nach sechs Handelstagen mit Zuwächsen zum Wochenschluss eine Verschnaufpause eingelegt.
26.05.2017 22:57
Trader in der Börse an der Wallstreet in New York.
Trader in der Börse an der Wallstreet in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

 Anleger hielten sich zurück angesichts des bevorstehenden Wochenendes, das wegen eines Feiertags am Montag länger ausfällt. Außerdem könne sich jederzeit wieder Anlass zur Sorge wegen der geopolitischen Lage bieten, sagte Andre Bakhos vom Anlageberater Janlyn Capital. Einige Investoren machten nach der der längsten Gewinnstrecke seit Februar Analysten zufolge am Freitag auch Kasse.

Auch die jüngsten Konjunkturdaten lieferten keine echten Impulse: So wuchs die US-Wirtschaft laut der zweiten Schätzung zwar deutlicher als ursprünglich gedacht. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im ersten Quartal war aber nach wie vor das schwächste seit einem Jahr.

Der Dow Jones schloss 0,01 Prozent tiefer bei 21.080 Zählern. Der S&P 500 legte indes 0,03 Prozent auf 2415 und die Technologiebörse Nasdaq um 0,08 Prozent auf 6210 Stellen zu. Für die abgelaufene Woche ergibt sich damit für den Dow ein Zuwachs von 1,3 Prozent, für den S&P von 1,4 und für die Nasdaq von 2,1 Prozent.

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17:30

Nach einem zögerlichen Start hat sich die Schweizer Börse am Freitagnachmittag ins Plus gekämpft. 

Ansprechende US-Wirtschaftsdaten haben die Anleger am Freitag zurück an die Schweizer Börse gelockt. Etwas über den Erwartungen liegende Zahlen zum Bruttoinlandprodukt weckten Hoffnungen, dass auch die Schweizer Unternehmen mit guter Nachfrage aus der weltgrössten Volkswirtschaft rechnen können. Zudem schichten Anleger Händlern zufolge Gelder aus Anleihen in Aktien um. Nach zwei Sitzungen mit leichten Kursverlusten beendete der SMI den letzten Handelstag der Woche mit einem Plus von 0,08 Prozent bei 9042 Punkten. Händler sprachen allerdings von einem sehr ruhigen Geschäft und dünnen Umsätzen, denn manch ein Marktteilnehmer sei dem Handel angesichts des Brückentages ferngeblieben.

Die SMI-Schlussstände:

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15:45

Die Wall Street ist am Freitag nach Vorlage der Daten zum US-Wirtschaftswachstum etwas schwächer in den Handel gestartet.

Die US-BIP-Zahlen im ersten Quartal fielen in der zweiten Schätzung zwar besser aus als ursprünglich gedacht. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal aber nach wie vor das schwächste seit einem Jahr. Analyst Andre Bakhos vom Anlageberater Janlyn Capital ging davon aus, dass Anleger im Handelsverlauf Kasse machen dürften, nachdem die US-Börsen die vergangenen sechs Handelstage Gewinne verbucht hatten. Ausserdem könne sich jederzeit wieder Anlass zur Sorge wegen der geopolitischen Lage bieten. Insgesamt dürften Investoren sich zurückhalten vor dem anstehenden Wochenende, das dank eines Feiertags am Montag länger ausfällt.

Der Dow Jones verlor in den ersten Handelsminuten knapp 0,1 Prozent auf 21.065 Zähler. Der S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq gaben ebenfalls jeweils fast 0,1 Prozent nach auf 2412 Punkte beziehungsweise 6202 Zähler.

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15:15

Der Dollar steigt nach besser als erwartet ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten. Der Dollar-Index, der die Devise zu anderen wichtigen Währungen misst, klettert um 0,1 Prozent auf 97,36 Punkte. Der Euro fällt um 0,3 Prozent auf 1,1180 Dollar.

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12:45

Der Schweizer Aktienmarkt notiert am letzten Tag der verkürzten Handelswoche mehr oder weniger unverändert.  Bis zum Mittag bewegte sich der SMI am Freitag in einer engen Range von 20 Punkten. Damit steuert der Schweizer Leitindex aktuell auf eine stabile Woche hin - nach dem Minus in der Vorwoche und dem kräftigen Anstieg in den Wochen davor.

Langfristig orientierten Investoren fehlten derzeit die Impulse, um daraus weitere Kurssteigerungen ableiten zu können, heisst es am Markt mit Blick auf die europäischen Börsen. "Kurzfristig scheint eine weitere Konsolidierung wahrscheinlich." Etwas gedämpft ist die Stimmung durch weiter rückläufige Ölpreise. Hinzu kamen am Freitag durchwachsene Konjunkturdaten aus Japan. Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Blicke noch auf Daten zum Wirtschaftswachstum der USA sowie die von der Uni Michigan ermittelte Konsumlaune.

Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11.50 Uhr 0,10% tiefer bei 9'025,92 Punkten. Ansonsten: Das gleiche Bild wie schon zur Börseneröffnung. Als SMI-Schlusslicht fungiert Swatch (-2,3% oder -9,00 CHF). Die Inhaberaktien des Uhrenkonzerns müssen allerdings auch eine Dividende in der Höhe von 6,75 CHF wegstecken.

Den ausführlichen Mittagsbericht lesen Sie hier.

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10:15

Viele Anleger machen die Feiertagsbrücke - der Handel an der Schweizer Börse verläuft ruhig. Der Swiss Market Index (SMI) steht um 09.30 Uhr 0,12% tiefer bei 9'024,47 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert 0,14% auf 1'423,02 Zähler.

Die Ausschläge unter den Blue Chips halten sich in Grenzen. Swatch (-1,8% oder -6,80 CHF) stechen etwas heraus. Die Uhrentitel werden allerdings ex-Dividende in der Höhe von 6,75 CHF je Inhaberaktie gehandelt. Je Namenaktie (-2,2% oder -1,65 CHF) werden 1,35 CHF ausgeschüttet.

Auch für Dufry (-1,3%) geht es weiter runter. Daraufhin folgen Clariant (-0,8%) in der Liste der Verlierer.

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09:53

Das Pfund Sterling ist am Freitag angesichts sinkender Umfragewerte für die regierenden Konservativen in Grossbritannien unter Druck geraten. Die britische Währung verlor 0,5 Prozent auf ein Zwei-Wochen-Tief von 1,2877 Dollar.

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09:05

Die Schweizer Börse startet am Freitag mit leichten Verlusten in den Handel. Unter anderem die tieferen Ölpreise dämpfen die Anlegerlust. Der Swiss Market Index (SMI) startet mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 9023 Punkten. Die Vorgaben aus den USA sind zwar leicht positiv, die Börsen in Asien präsentieren sich jedoch uneinheitlich. Und die Stimmung könnte an den europäischen Aktienmärkten durch den erneuten Rutsch der Ölpreise gedämpft werden.

Hierzulande steht ein ruhiger Wochenausklang bevor, nachdem die SIX am Feiertag am Donnerstag geschlossen war. Im Tagesverlauf richten sich die Blicke noch auf Daten zum Wirtschaftswachstum der USA sowie die von der Uni Michigan ermittelte Konsumlaune.

Swatch (-1,6 Prozent) stechen besonders negativ heraus. Die Uhrentitel werden allerdings ex-Dividende gehandelt - und zwar 6,75 CHF je Inhaberaktie. Je Namenaktie werden 1,35 CHF ausgeschüttet. Clariant (-1 Prozent) könnten zudem etwas belastet eröffnen. Für Verunsicherung sorgt die angekündigte Fusion mit dem US-Unternehmen Huntsman.

Aryzta (-0,4 Prozent) meldet indes einen neuen Verwaltungsrat: James Leighton soll als unabhängiger nicht-exekutiver Verwaltungsrat gewählt werden. Der in Turbulenzen steckende Backwarenkonzern ist nach diversen Gewinnwarnungen und dem Abgang des Top-Managements seit einiger Zeit auf der Suche nach einer neuen Führung.

Für Credit Suisse (-0,6 Prozent) bestätigte S&P die Verkaufsempfehlung und senkte das Kursziel auf 13,51 CHF von zuvor 14 CHF. Die UBS gewinnt hingegen 0,2 Prozent dazu. Alle drei Schwergewichte Nestlé (-0,4 Prozent), Novartis (+0,3 Prozent) und Roche (+0,2 Prozent) tendieren unterschiedlich. Der Roche-Bon zeigt sich dabei unbeeindruckt von einer Negativmeldung des Medikaments Ocrevus.

Am breiten Markt kommt es zu einem Wechsel im Management von DKSH (-0,1 Prozent). Die Spitze der Geschäftseinheit Healthcare wird intern mit neu besetzt, nachdem der bisherige Leiter zu einem Pharmahersteller wechselt.

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08:20

Die Entscheidung der Opec, die Kürzungen bei der Erdölförderung um neun Monate zu verlängern, haben am Freitag an den asiatischen Aktienmärkten für Enttäuschung gesorgt. Investoren mieden riskantere Anlagen, die meisten Börsenindizes gaben nach. Auch der Preis für Erdöl fiel. 

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,64 Prozent schwächer bei 19.686 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,57 Prozent auf 1569 Zähler. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,17 Prozent. Bei den Einzelwerten legten in Tokio die Papiere von Nintendo 5,48 Prozent zu. Händler hoffen auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach der Spielekonsole Nintendo Switch.

 

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär um 0,1 Prozent tiefer bei 9026 Punkten gehandelt. Das grösste Plus verzeichnen die Aktien von Actelion (+0,1 Prozent).

Die restlichen SMI-Titel notieren alle leicht im Minus. Die Swatch-Aktie (-1,9 Prozent) wird mit Dividendenabschlag gehandelt.

Nach dem Feiertag am Donnerstag rechnen Händler heute mit tiefen Volumen. Auf der Terminseite ragen einige Konjunkturdaten aus den USA hervor. So steht unter anderem die zweite Schätzung zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes im ersten Quartal an. 

In New York hatten die Börsen nach Handelsschluss in Europa am Donnerstag ihre Gewinne behauptet: Der Dow-Jones- und der S&P500-Index hatten 0,3 und 0,4 Prozent zugelegt, der Nasdaq-Composite 0,7 Prozent. Für den S&P und die Nasdaq waren dies Rekord-Schlussstände. In Tokio notierte der Nikei am Freitag 0,6 Prozent niedriger. Der Shanghai-Composite war kaum verändert.

 

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07:35

Der Euro hält sich am Freitagmorgen über der Marke von 1,12 Dollar. Das am Mittwochabend veröffentlichte Protokoll der US-Notenbank (Fed) belastete den Dollar. Zwar hatte die Fed eine Leitzinsanhebung für die nächste Sitzung im Juni signalisiert. Diese war jedoch an den Finanzmärkten erwartet worden. Zum Franken steht die Gemeinschaftswährung bei 1,0907 praktisch unverändert.

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07:21

Die Ölpreise stehen weiter unter Druck. Die Sorte Brent verlor zuetzt 0,2 Prozent auf 51,2 Dollar. Die Sorte WTI kostet immer noch weniger weniger als 50 Dollar: Zuletzt nortierte WTI bei 48,6 Dollar pro Barrel. Die Opec und einige andere Ölförderländer wie Russland haben am Donnerstag eine Verlängerung der Förderkürzungen für neun Monate beschlossen.

 

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06:45

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte kurz vor Handelsschluss 0,3 Prozent schwächer bei 19.762 Punkten. Auf Wochensicht liegt das Plus dagegen bei 0,8 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index verlor ebenfalls 0,3 Prozent auf 1573 Zähler. Die Verbraucherpreise in Japan steigen zwar den vierten Monat in Folge, dennoch liegt die Teuerungsrate mit 0,3 Prozent in der Kernrate weit unter dem Wert, den die Bank von Japan anstrebt.

Bei den Einzelwerten legten die Papiere von Nintendo 3,3 Prozent zu. Händler hoffen auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach der Spielekonsole Nintendo Switch. Die Toshiba-Aktien legten 0,1 Prozent zu. Sie profitierten von einem Zeitungsbericht über Fortschritte beim Verkauf der Chipsparte.

Auch ausserhalb Japans gaben die Kurse nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,26 Prozent, der Wochengewinn liegt damit nur noch bei 1,5 Prozent.

Der Yen legte zu, ein Dollar kostete mit 111,59 Yen 0,2 Prozent weniger als im späten US-Handel. Der Euro wurde kaum verändert zum späten New Yorker Handel mit 1,1200 Dollar gehandelt. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9737 Franken je Dollar und 1,0906 Franken je Euro gehandelt.