+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen: Trump-Aussagen zu Zollstreit belasten kaum

Donald Trumps jüngste Aussagen zum amerikanisch-chinesischen Zollstreit haben die Wall Street am Freitag etwas ausgebremst. Der Schaden hielt sich letztlich aber in Grenzen.
14.09.2018 22:49
Trader an der Börse in New York.
Trader an der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der zuvor moderat freundliche Dow Jones Industrial drehte zwar ins Minus, konnte sich danach aber wieder berappeln. Zum Schluss notierte der US-Leitindex 0,03 Prozent höher bei 26 154,67 Punkten. Auf Wochensicht legte er damit um knapp 1 Prozent zu.

Einem Agenturbericht zufolge treibt der US-Präsident die Einführung von zusätzlichen Zöllen auf chinesische Waren weiter voran. Trotz der Versuche seines Finanzministers, die Gespräche mit China wieder aufzunehmen, wolle Trump Zölle auf Waren in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar einführen, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg von eingeweihten Personen.

Auch bei den anderen New Yorker Aktienindizes fiel die Kursreaktion verhalten aus: Der marktbreite S&P 500 ging 0,03 Prozent höher bei 2904,98 Punkten aus dem Handel, und der technologielastige Nasdaq 100 sank am Ende um 0,21 Prozent auf 7545,50 Zähler.

Kursbewegende Unternehmensnachrichten waren vor dem Wochenende Mangelware. Die Titel des Elektroautobauers Tesla zogen um fast 2 Prozent an und erholten sich damit weiter. Sie profitierten von einem Bericht, wonach der Konzern auf Kurs zu seinen Quartalsproduktionszielen für das wichtige Massenmarktmodell Model 3 ist.

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17:30

Die Schweizer Börse hat sich am Freitag in engen Spannen seitwärts bewegt. Die Anleger hielten sich laut Händlern zurück, weil sie vor dem Wochenende keine unnötigen Risiken eingehen wollten.

Der SMI schloss mit 8970 Punkten um 0,1 Prozent höher. Im Wochenvergleich ergibt sich ein Plus von rund 1,5 Prozent.

Die Marktteilnehmer hofften, dass es im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit zu einer Lösung kommt. Die Bluechips tendierten mehrheitlich fester. Die Kursgewinne waren aber mit weniger als einem Prozent eher gering. Etwas Unter Druck standen die Genussscheine von Roche, die um 0,5 Prozent nachgaben. Wegen der stark anziehenden Konkurrenz durch Nachahmermedikamente für drei milliardenschwere Krebspräparate greift der Pharmariese zum Rotstift.

Die Aktien von Rivale Novartis stiegen dagegen um 0,2 Prozent. Die Papiere von Nestle, einem weiteren Schwergewicht, waren um 0,2 Prozent höher.

Gewinne verzeichneten die Anteile des Sanitärtechnikers Geberit mit plus 0,9 Prozent. Die Luxusgüterwerte Richemont und Swatch zogen um 0,9 Prozent an. Gefragt waren auch die Anteile von ABB. Sie stiegen um 0,4 Prozent auf 23,24 Franken. SocGen hat den Titel des Elektrotechnikkonzerns auf "Buy" von "Hold" und das Kursziel auf 26,50 von 23,50 Franken erhöht.

Mit den Anteilen des Zementkonzerns LafargeHolcim, der Chemiefirma Clariant und des Maschinenbauers Oerlikon notierten auch andere zyklische Titel fester.

Die Anteile der Banken Credit Suisse und UBS rückten ebenfalls vor.

Den auführlichen SMI-Schlussbericht lesen Sie hier.

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15:50

In der Hoffnung auf eine Beilegung des US-Zollstreits mit China kehren weitere Anleger an die Wall Street zurück. Die Aktienindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Freitag jeweils etwa 0,2 Prozent. "Die Märkte scheinen zuversichtlich, dass sowohl China als auch die USA offen für Verhandlungen sind", sagte Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensberaters New Vines. Sie setzten auf Fortschritte bei den Gesprächen. Die Experten des Analysehauses Capital Economics warnten aber vor überzogenen Erwartungen. US-Finanzminister Steven Mnuchin sei für die chinesischen Verhandlungspartnern nur wenig glaubwürdig, nachdem US-Präsident Donald Trump einen von Mnuchin im Mai ausgehandelten Deal habe platzen lassen.

Bei den Einzelwerten rutschten die Aktien des Versorgers NiSource gegen den Trend um acht Prozent ab. Das ist der größte Kurssturz seit achteinhalb Jahren. Auslöser des Ausverkaufs war eine Serie von Gas-Explosionen in verschiedenen Ortschaften bei Boston. Experten vermuten einen Überdruck in einer Hauptleitung der NiSource-Tochter Columbia Gas als Unglücksursache.

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12:38

Eine Zinsanhebung der russischen Zentralbank hilft dem Rubel. Ein Dollar verbilligt sich zur russischen Devise um 0,5 Prozent auf 68,52 Rubel. Die Zentralbank hob den Leitzins auf 7,50 von 7,25 Prozent an.

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12:30

Die Schweizer Börse hat am Freitag nach einer freundlichen Eröffnung die Gewinne im Verlauf wieder preisgegeben.  "Die Anleger wollen vor dem Wochenende keine neuen Risiken eingehen. Daher ebbten die Anschlusskäufe ab und die Kurse rutschten ins Minus", sagte ein Händler. Zusätzlich belasteten Abgaben in den schwergewichtigen Roche-Genussscheinen den Gesamtmarkt.

Der SMI ermässigte sich um 0,1 Prozent auf 8952 Punkte. Am Donnerstag hatte der Leitindex stabil geschlossen. Im Wochenvergleich ergibt sich dagegen ein Plus von 1,2 Prozent.

Am Nachmittag dürften die US-Konjunkturdaten den Märkten frischen Wind einhauchen. Veröffentlicht werden vor allem die US-Einzelhandelsumsätze und das Verbrauchervertrauen.

Bei den Bluechips hielten sich die Kurausschläge in Grenzen. Der Genussschein von Roche sank um 0,8 Prozent. Wegen der stark anziehenden Konkurrenz durch Nachahmermedikamente für drei milliardenschwere Krebspräparate greift der Pharmariese zum Rotstift.

Den ausführlichen SMI-Mittagsbericht lesen Sie hier.

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11:17

Die Lira schwächt sich wieder ab. Ein Dollar verteuert sich zur türkischen Devise um 0,4 Prozent auf 6,10 Lira. Einen Tag nach der deutlichen Zinsanhebung der türkischen Zentralbank äusserte sich Präsident Recep Tayyip Erdogan zum Thema Zinsen. Seine Geduld habe Grenzen, betonte der erklärte Zinsgegner. Investoren fürchten seit längerem um die Unabhängigkeit der Währungshüter in der Türkei.

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10:24

Kurz vor der Zinsentscheidung der russischen Zentralbank haben sich die Anleger am Freitag zurückgehalten. Die Landeswährung Rubel trat auf der Stelle, ein Dollar verteuerte sich um 0,1 Prozent auf 68,25 Rubel. Die russischen Aktienindizes legten etwas zu.

Die Zentralbank dürfte Experten zufolge das Zinsniveau am Freitag wohl nicht antasten und den Schlüsselsatz voraussichtlich bei 7,25 Prozent belassen. "In Russland rechnen wir heute mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent mit stabilen Zinsen und mit 30 Prozent Wahrscheinlichkeit mit einer Erhöhung", fassten die Analysten von Morgan Stanley zusammen. Die Notenbank werde sich mit Blick auf Wechselkursrisiken, Inflation und drohende Sanktionen der USA zumindest die Tür für eine Straffung aufhalten.

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10:12

Im Chipsektor herrscht nach der Präsentation der neuen iPhones gute Stimmung: Die Aktien von STMicro, Infineon, AMS und Siltronic legen zwischen 1,8 und 5,5 Prozent zu. Apple-Papiere hatten am Donnerstag 2,4 Prozent gewonnen. Am Mittwoch hatte der Konzern in Cupertino drei Nachfolgemodelle für sein Jubiläumsgerät iPhone X vorgestellt.

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10:00

Die Schweizer Börse hat zum Wochenschluss etwas fester tendiert. Neue Hoffnung auf eine Entspannung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit ermuntere die Anleger zu Käufen.  Der SMI stieg um 0,3 Prozent auf 8983 Punkte. Am Donnerstag hatte der Leitindex unverändert geschlossen.

Die USA hatten China zu neuen Gesprächen über die Beilegung des Handelsstreits eingeladen. Zeit und Ort blieben allerdings zunächst unklar. Zusätzlich erhoffen sich die Anleger Impulse von Konjunkturdaten. Auf dem Terminplan stehen vor allem die US-Einzelhandelsumsätze und das Verbrauchervertrauen. Von den Zahlen erhoffen sich Börsianer Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Zinserhöhungen der Notenbank Fed.

Die meisten Bluechips tendierten freundlich. Die Kursgewinne waren auf weniger als ein Prozent limitiert. An der Spitze standen die Anteile von ABB. SocGen hat den Titel des Elektrotechnikkonzerns auf "Buy" von "Hold" und das Kursziel auf 26,50 von 23,50 Franken erhöht.

Dahinter folgten die Anteile der Banken: Credit Suisse stiegen um 0,7 Prozent, Julius Bär gewannen 0,6 Prozent und UBS rückten um 0,4 Prozent vor. SNB-Präsident Thomas Jordan hat sich für eine Überprüfung der im Nachgang der Finanzkrise eingeführten internationalen Regulierung bei Banken ausgesprochen.

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09:12

Der Swiss Market Index startet freundlich in den letzten Handelstag der Woche. Am deutlichsten legen aus dem Leitindex ABB zu. Der Swiss Market Index (SMI) startet um 0,2 Prozent höher bei 8977 Punkten. 

Die Grossbanken UBS und Credit Suisse avancieren um 0,4 bzw. 0,5 Prozent höher, die Schwergewichte Nestlé (unverändert) sowie Roche und  Novartis (beide je +0,3 Prozent) können da nicht ganz mithalten.

Aryzta geben 1,8 Prozent nach. Der finanziell angeschlagene Backwarenhersteller konnte im Rahmen der geplanten Finanzierungsrunde zwar einen weiteren Erfolg verbuchen. So hätten die bestehenden Geldgeber von Aryzta einstimmig einer Änderung der Kreditbedingungen zugestimmt. Die Transaktion scheint aber noch nicht im Trockenen zu sein. Gerüchten zufolge regt sich bei einigen Investoren Widerstand.

Gesucht sind  die Aktien des Rückversicherers Swiss Re (+0,4 Prozent). Entwarnung gibt es für die Branche von der US-Ostküste. Der Hurrikan "Florence" ist zwar an der Küste der Bundesstaaten North und South Carolina auf Land getroffen, die Windgeschwindigkeiten haben sich jedoch etwas abgeschwächt.

Mit einer Rating- und Kurszielerhöhung durch Société Générale werden die Aktien des Industriekonzern ABB mit 0,8 Prozent höher gestellt. Die Titel werden neu als "Kauf" gesehen. Die Bank begründet diesen Schritt mit der Aussicht auf einen radikalen Umbau von ABB, die dem Konzern Wachstum bringen könnte.

Im breiten gefassten Geschäft gewinnen AMS 1,4 Prozent. Der Apple-Zulieferer dürfte weiter von den am Mittwoch vom US-Techgiganten vorgestellten Produkt-Neuheiten profitieren.

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08:40

Nach der überraschend deutlichen Zinsanhebung in der Türkei greifen Anleger bei der türkischen Lira zu. Die Währung legte am Freitag zu, im Gegenzug verbilligte sich der Dollar um ein Prozent auf 6,0015 Lira. Analysten warnten aber vor einer neuen Schwäche der Lira, die in diesem Jahr bereits rund 40 Prozent an Wert verloren hat. "Die Zinserhöhung war der richtige Schritt, aber wichtig ist jetzt, wie der türkische Präsident sich zur Straffung der Geldpolitik positioniert", sagte Ökonom Kota Hirayama vom Brokerhaus SMBC Nikko Securities. Es sei naiv zu glauben, Staatschef Recep Tayyip Erdogan respektiere die Unabhängigkeit der Zentralbank. Sollte sich die Regierung in die Entscheidungen der Währungshüter einmischen, sei die jetzige Zinserhöhung vergebene Liebesmüh.

Die türkische Notenbank hob den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld am Donnerstag gegen den erklärten Willen des einflussreichen Präsidenten von 17,75 auf 24 Prozent an. Commerzbank-Devisenanalyst Tatha Ghose sieht keine Tendenz zu einer nachhaltigen Lira-Aufwertung. Es sei damit zu rechnen, dass die Inflation bald den aktuellen Zinssatz übertreffen werde. Auch BayernLB-Experte Andreas Speer zeigte sich zurückhaltend: "So positiv dieser Schritt der türkischen Notenbank im Hinblick auf die Wahrung ihrer Unabhängigkeit und den Versuch der Wiederherstellung des Vertrauens ausländischer Investoren bewertet werden kann, bleibt abzuwarten, welchen wirtschaftlichen Schaden diese Leitzinserhöhung in der Türkei verursacht." Das Tal der Tränen sei für die türkische Währung noch nicht durchschritten.

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08:20

Hoffnungen auf eine Deeskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA haben Anleger in Asien zum Wochenabschluss zuversichtlich gestimmt. In Japan legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 1,2 Prozent auf 23.094 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index stieg ebenfalls um gut ein Prozent. Der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans rückte um 1,2 Prozent vor.

An den Börsen in China fiel die Freude dagegen etwas verhaltener aus, die wichtigsten Leitindizes notierten nur leicht im Plus. "Was der Markt jetzt braucht, ist Sicherheit", sagte Analyst Jim McCafferty von der Investmentbank Nomura. "Jeder weiss, dass ein Handelsdeal nicht unbedingt zum Besten für China ausfallen wird. Aber die Tatsache, dass es immer noch eine grosse Unsicherheit gibt, hält viele Investoren derzeit ab."

Die Regierung in Washington hatte am Mittwoch China zu weiteren Gesprächen eingeladen und Peking hatte die Initiative begrüsst. Der Streit hält die Börsen seit Monaten in Atem, weil Investoren sich im Falle einer Zuspitzung vor einem ausgewachsenen Handelskrieg und dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft fürchten.

Gefragt an den asiatischen Börsen waren vor allem Tech-Werte, nachdem Aktien aus dem Sektor bereits am Donnerstag an der Wall Street hoch im Kurs gestanden hatten. So stiegen in Südkorea die Titel von Samsung Electronics um vier Prozent, Tokyo Electron rückten um 1,6 Prozent vor und die ebenfalls in Tokio notierten Aktien von Advantest schlossen fünf Prozent fester. 

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08:08

Der Swiss Market Index (SMI) legt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,3 Prozent zu.  Gestern schloss der Leitindex praktisch unverändert bei 8960 Punkten.

Sämtlich SMI-Werte notieren im Plus, am deutlichsten legen ABB (+1,0 Prozent) und Roche (+0,7 Prozent) zu. ABB profitiert von einer Heraufstufung durch Société Générale.

Im Fokus stehen dürften auch die Aktien von Aryzta. Der Backwarenhersteller hat sich mit seinen Kreditgebern im Zusammenhang mit den geplanten Kapitalmassnahmen auf neue Kreditbedingungen geeinigt. Der Kapitalerhöhung von bis zu 800 Millionen Euro erwächst aber Opposition. Gregor Joos und seine Beteiligungsgesellschaft Larius Capital schlagen gemäss Medienberichten anstelle der Kapitalerhöhung den Verkauf des US-Geschäfts und der Beteiligung am französischen Tiefkühlproduktehersteller Picard vor. Im vorbörslichen Handel wurde die Aryzta-Aktie um fünf Prozent höher indiziert.

Die Aktien der Grossbanken Credit Suisse und UBS wurden vorbörslich um ein Viertelprozent höher angezeigt. SNB-Präsident Thomas Jordan hat sich für eine Überprüfung der im Nachgang der Finanzkrise eingeführten internationalen Regulierung bei Banken ausgesprochen. "Nach zehn Jahren ist es sicher legitim zu überprüfen, ob gewisse Regulierungen allenfalls unnötig sind und wie die Regulierungskosten optimiert werden könnten", sagte er in einem Interview mit der "NZZ".

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08:00

Der Euro hat am Freitag vor allem gegenüber dem US-Dollar die kräftigen Kursgewinne vom Vortag halten können. Am Morgen wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1693 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend.

Zum Franken hält sich der Euro bei einem Stand von 1,1288 ebenfalls in etwa auf dem Niveau vom Vorabend. Bei einem Stand von aktuell 0,9652 Franken zeigt auch der US-Dollar am Freitag wenig Veränderung seit dem Vorabend.

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07:50

Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 78,36 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um 25 Cent auf 68,84 Dollar.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Ölpreise durch die jüngste Entwicklung im Handelsstreit zwischen den USA und China gestützt. Äusserungen des Wirtschaftsberaters von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, wonach eine chinesische Delegation zu weiteren Gesprächen nach Washington eingeladen sei, hatten Marktbeobachter als Zeichen der Entspannung gedeutet.

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06:40

Die Regierung in Washington hatte am Mittwoch China zu weiteren Gesprächen eingeladen und Peking hatte die Initiative begrüsst. Der Streit hält die Börsen seit Monaten im Bann, weil Anleger einen Handelskrieg im Falle einer Zuspitzung fürchten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,0 Prozent höher bei 23.042 Punkten und damit so hoch wie seit sieben Monaten nicht mehr. Der breiter gefasste Topix-Index legte ebenfalls 1,0 Prozent auf 1727 Zähler zu.

Unter den Einzelwerten legten Chip-Werte wie Advantest 4,2 Prozent zu.

(cash/AWP/Reuters)