+++Börsen-Ticker+++ - US-Börsen uneinheitlich vor Bilanzen grosser Tech-Unternehmen

Die US-Börsen haben vor den Geschäftszahlen wichtiger Technologiefirmen zum Wochenauftakt keine gemeinsame Richtung gefunden.
24.07.2017 22:30
Abwarten an der Wall Street am Montag: Die Anleger warten gespannt auf die Zahlen von Google-Mutter Alphabet.
Abwarten an der Wall Street am Montag: Die Anleger warten gespannt auf die Zahlen von Google-Mutter Alphabet.
Bild: Bloomberg

22:30

Händler erhoffen sich von den Bilanzen der Google-Mutter Alphabet, die nach Börsenschluss vorgelegt werden sollten, und denen der Internetkonzerne Amazon und Facebook in den kommenden Tagen Impulse. Schon jetzt lägen viele Indizes auf Rekordniveau, sagt Craig Erlam, Marktanalyst beim Onlinebroker Oanda.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent tiefer auf 21'513 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 sank 0,1 Prozent auf 2469 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich dagegen um 0,4 Prozent auf ein Rekordhoch von 6410 Punkten.

Auf die Stimmung drückte der überraschend stark gesunkene Eigenheimabsatz in den USA. Vor allem steigende Preise sorgten dafür, dass die Verkäufe bestehender Häuser zum Vormonat um 1,8 Prozent auf eine Jahresrate von 5,52 Millionen fielen, wie der Immobilienmakler-Verband NAR mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem leichteren Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet.

Die innenpolitische Entwicklung in Washington war an der Wall Street dagegen kein grösseres Thema. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, wies vor einem Kongressausschuss eine Verwicklung in die Affäre um die mutmassliche Einmischung Russlands in den Wahlkampf zurück.

Bei den Einzelwerten schnellten die Aktien des Gesundheitsinformations-Anbieters WebMD Health knapp 20 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen geht für 2,8 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor KKR. Die KKR-Papiere liessen dagegen 0,4 Prozent Federn.

Als für nicht gut genug befanden die Anleger den Zwischenbericht des US-Spielzeugherstellers Hasbro und machten Kasse. Die Aktien stürzten um mehr als 9 Prozent ab und zogen auch die Titel des grösseren Rivalen, des Barbie-Puppen-Herstellers Mattel, um 4 Prozent ins Minus. Zwar hatte der Hersteller von Figuren aus Disney-Filmen die Schätzungen der Analysten beim Quartalsumsatz knapp übertroffen - aber eben nur so knapp wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr.

+++

17:40

Die Schweizer Börse hat am Montag nachgegeben. Im Verlauf wurden die Einbussen laut Händlern dank einer leichten Erholung von Dollar und Ölpreis wieder etwas eingegrenzt. Das Geschäft präsentierte sich uneinheitlich. Gefragt waren die Aktien von Banken, die laut Händlern nach einem besser als erwarteten Halbjahresbericht des Vermögensverwalters Julius Bär profitierten. Dagegen zogen Abgaben in den schwergewichtigen Aktien des Pharmariesen Novartis und des Lebensmittelmultis Nestlé den Markt nach unten.

Der SMI notiert um 0,5 Prozent schwächer mit 8898 Punkten. Am Freitag hatte der Leitindex unter anderem wegen des Ausverkaufs bei Industriewerten und wegen des schwachen Dollar um 1 Prozent nachgegeben.

"Die Stimmung ist von Vorsicht geprägt", sagt ein Händler. In den kommenden Tagen würden viele Firmenbilanzen veröffentlicht und am Mittwochabend stehe der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed an. Es werde nicht mit einer Zinsänderung gerechnet, aber die Anleger erhofften sich Hinweise auf die weitere Zinsentwicklung in der weltgrössten Volkswirtschaft.

Julius Bär überraschte mit einem besser als erwarteten Halbjahresbericht. Der Aktienkurs klettert um 4,5 Prozent nach oben und erreichte vorübergehend den höchsten Stand seit zwei Jahren. Der Vermögensverwalter erzielte einen Gewinn auf Vorjahreshöhe von 404 Millionen Franken. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang gerechnet. Zudem holte die Bank mehr Neugelder als erwartet ins Haus. Die ZKB taxierte den Abschluss als "bärenstark" und stufte die Empfehlung auf "Übergewichten" von "Marktgewichten" hoch.

Auch Aktien anderer Finanzhäuser tendierten fester. Die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS steigen um 1,5 und 1,9 Prozent. Der Vermögensverwalter EFG profitiert laut einem Händler vom guten Bär-Ergebnis und rückte um 3,1 Prozent vor. Vontobel gewinnen 0,6 Prozent. Die Versicherungen holen die Anfangsschwäche auf.

Bei den schwergewichtigen Pharmawerten verlieren Novartis 0,9 und Roche 0,6 Prozent. Der Lebensmittelwert Nestlé ist um 0,9 Prozent tiefer.

Die Anteile zyklischer Firmen rutschten in die Verlustzone. Der Titel der Sanitärtechnikfirma Geberit verliert 0,7 Prozent. Der Luxusgüterhersteller Richemont und der Uhrenkonzern Swatch büssen 1,0 und 1,4 Prozent ein. Die Titel des Elektrokonzerns ABB fallen 1,6 Prozent.

Gegen den Trend gewinnen Lafarge-Holcim 1,3 Prozent. Spekulationen, der Zementkonzern könnte mit seinem Ergebnis die Erwartungen übertreffen, hätten dem Kurs geholfen, heisst es.

3,3 Prozent gewinnen die Aktien von Meyer Burger. Der Spezialsägenhersteller hat von einem asiatischen Kunden weitere Aufträge im Wert von rund 22 Millionen Franken erhalten.

Die Anteile von Landis+Gyr verlieren 3,2 Prozent auf 76 Franken. Die Aktie der Messtechnikfirma hatte am Freitag an der Schweizer Börse zu 79 Franken an der Börse debütiert. Sie war zu 78 Franken ausgegeben worden. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

+++

15:45

Die US-Börsen sind vor den Geschäftszahlen wichtiger Technologiefirmen unverändert in die neue Handelswoche gestartet. Händler erhoffen sich aus den Zahlen der Google-Mutter Alphabet, die nach Börsenschluss vorgelegt werden sollen, und denen der Internetkonzerne Amazon und Facebook in den kommenden Tagen Impulse. Schon jetzt lägen viele Indizes auf Rekordniveau, sagt Craic Erlam, Marktanalyst beim Onlinebroker Oanda. Zudem straffe die Zentralbank die geldpolitischen Zügel. Dies lasse die Geschäftszahlen vermehrt in den Blick rücken.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnet am Montag unverändert bei 21'575 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 notiert mit 2471 Zählern auf dem Stand vom Freitag. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legt minimal zu auf 6389 Stellen.

Bei den Einzelwerten schnellen die Aktien des Gesundheitsinformations-Anbieters WebMD Health knapp 20 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen geht für 2,8 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor KKR. Die KKR-Papiere geben 0,8 Prozent nach.

+++

12:40

Der Schweizer Aktienmarkt ist im Vormittagshandel deutlicher ins Minus gerutscht. Der Leitindex SMI fiel kurz vor dem Mittag unter die Marke von 8900 Punkten. Insbesondere die Schwergewichte belasten, während die Banken von den Julius-Bär-Zahlen gestützt werden. Insgesamt habe die Stimmung etwas ins Negative umgeschlagen, heisst es im Handel. Das weiter vergleichsweise hohe Niveau werde die Investoren auch in den kommenden Wochen zu Gewinnmitnahmen verleiten, insbesondere wenn weiterhin uneinheitliche Impulse von Unternehmens- und Konjunkturseite kämen.

Der SMI notiert am Mittag 0,6% tiefer auf 8888 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert 0,3% auf 1414 Zähler und der breite SPI 0,5% auf 10'130. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 25 im Minus und nur noch 5 im Plus.

Im Fokus stehen zum Wochenauftakt Julius Bär (+7,2%), die nach Zahlen zum ersten Halbjahr weiter zulegen. Die Bank hat mit den Semesterausweis die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen leicht übertroffen. Während sich der Neugeldzufluss verbesserte, blieben die Gewinnzahlen etwa auf Vorjahreshöhe. Die ZKB hat die Titel auf "Übergewichten" hochgestuft.

Interview mit Julius-Bär-CEO Boris Collardi: «Wir hoffen auf einen stärkeren Dollar»

Zum Wochenausklang am Freitag werden auch UBS (+1,0%) und CS (+0,4%) ihre Halbjahresbilanzen vorlegen.

Zudem können sich noch Lafarge-Holcim (+0,7%), die am Mittwoch bilanzieren, und Sika (+0,2%) über der Nulllinie halten.

Klar schwächster Bluechip ist Dufry (-2,7%), die damit die Abgaben aus der Vorwoche fortschreiben. Spekulationen über den Kurs des Grossaktionärs HNA hatten die Titel belastet. Auch Vifor (-1,1%), Aryzta (-1,3%) oder Schindler (-0,9%) rangiert am Ende der Bluechips-Liste.

Die meisten Index-Punkte verliert der SMI durch die Schwergewichte, wobei hier von Händlern der schwache Dollar belastet. Für die Süsswarensparte von Nestlé (-0,9%) gibt es Medienberichten zufolge offenbar Interessenten. Der US-Wettbewerber Ferrara Candy bereite ein Gebot für die Sparte des Schweizer Konzerns vor, meldete Reuters am Freitag unter Berufung auf Kreise. Demnach schätzen Analysten den Wert der Sparte auf 1,5 bis 2 Milliarden Dollar.

Für Novartis (-1,0%) hat Jefferies das Kursziel auf 97 von zuvor 103 Franken gesenkt, die "Buy"-Bewertung jedoch beibehalten. Das positive Momentum werde sich fortsetzen, lautet die Einschätzung. Die Erwartungen mit Blick auf die detaillierten Daten der CANTOS-Studie und der Absatzbeschleunigung beim Herzmittel Entresto seien hingegen nach wie vor eher verhalten. Auch das zweite Pharma-Schwergewicht Roche (GS -0,9%) verliert deutlicher.

Im breiten Markt hat Meyer Burger (+4,0%) mit seiner Perc-Technologie einen weiteren Erfolg erzielt und einen Auftrag über 22 Mio aus Asien gemeldet. Cosmo (+0,1%) hat etwas später als geplant in den USA den Zulassungseingang für das Darmspiegelungskontrastmittel Lumeblue gestellt. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

+++

11:00

Die Schweizer Börse tendiert am Montagmorgen leicht negativ. Der schwache Dollar und der Ausverkauf bei Industriewerten, der am Freitag den Markt belastet hatte, dämpfen die Kaufbereitschaft der Anleger. "Die Stimmung ist von Vorsicht geprägt", sagt ein Händler. In den kommenden Tagen würden viele Firmenbilanzen veröffentlicht und am Mittwochabend werde der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed erwartet. Es werde zwar nicht mit einer Zinsänderung gerechnet, aber die Anleger erhofften sich Hinweise auf die weitere Zinsentwicklung in der weltgrössten Volkswirtschaft.

Der SMI notiert mit 8915 Punkte um 0,3 Prozent tiefer. Am Freitag war der Leitindex um 1 Prozent gefallen.

Im Fokus der Anleger stehen die Aktien von Julius Bär. Der Vermögensverwalter machte den Auftakt in die mit Firmenabschlüssen reich befrachtete Woche. Erwartet werden im Laufe der Woche ausserdem die Zahlen von Lafarge-Holcim, Lonza, Clariant, Nestlé, Roche und den Grossbanken Credit Suisse und UBS.

Julius Bär hat im ersten Halbjahr einen Gewinn auf Vorjahreshöhe von 404 Millionen Franken erzielt. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang gerechnet. Zudem holte die Bank mehr Neugelder als erwartet ins Haus. Die ZKB taxiert den Abschluss als "bärenstark" und stufte die Empfehlung auf "Übergewichten" von "Marktgewichten" hoch. Der Kurs schnellt um 7,1 Prozent hoch und erreicht den höchsten Stand seit zwei Jahren.

Auch Aktien anderer Finanzhäuser tendieren fester. Die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS steigen um 0,8 und 1,2 Prozent. Der Vermögensverwalter EFG profitiert laut einem Händler vom guten Bär-Ergebnis und rückt um 4 Prozent vor.

Bei den Versicherungen herrschen leichtere Notierungen vor. Zurich-Aktien sinken um 0,7 Prozent.

Die schwergewichtigen Pharmawerte Novartis und Roche schwächen sich um je 0,6 Prozent ab. Der Lebensmittelwert Nestlé steht ebenfalls 0,6 Prozent tiefer.

Die Anteile zyklischer Firmen sind uneinheitlich. Der Titel des Zmentkonzerns Lafarge-Holcim und der Baustoffchemiefirma Sika legen zu, die Titel der Sanitärtechnikfirma Geberit, des Uhrenherstellers Swatch und des Elektrokonzerns ABB schwächen sich ab.

Deutliche Kursgewinne verbucht zudem die Aktie von Meyer Burger, die um 4,7 Prozent anzieht. Der Spezialsägenhersteller hat von einem asiatischen Kunden weitere Aufträge im Wert von rund 22 Millionen Franken erhalten.

Die Aktie von Ypsomed gewinnt 4,2 Prozent. Der Titel war am Freitag um 30 Prozent Drittel eingebrochen. Der Insulinpumpenspezialist beendet die Vertriebskooperation mit Insulet per Juni 2018.

Die Anteile von Landis+Gyr verlieren 0,5 Prozent auf 78,10 Franken. Die Aktie der Messtechnikfirma hatte am Freitag an der Schweizer Börse zu 79 Franken an der Börse debütiert. Sie war zu 78 Franken ausgegeben worden.

+++

09:10

Der SMI bewegt sich nach Handelbeginn zunäcsht im Plus, steht im Moment aber bei 8939 Punkten praktisch unverändert da. Im Fokus stehen Julius Bär (+6,5 Prozent) mit den Zahlen zum ersten Halbjahr. Die Bank hat mit den Semesterzahlen die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen leicht übertroffen. Während sich der Neugeldzufluss verbesserte, blieben die Gewinnzahlen etwa auf Vorjahreshöhe. Zum Wochenausklang am Freitag werden auch UBS (+1,3 Prozent) und CS (+1,1 Prozent) ihre Halbjahresbilanzen vorlegen. Die Aktien ziehen im Lichte der Julius-Bär-Zahlen deutlich an. Anleger erhoffen sich offenbar, dass die Grossbanken im Privatkundengeschäft überraschen werden.

Wie profitabel sind die UBS und die Credit Suisse?

Lonza (unv.) erhalten durch eine Kurszielanhebung auf 240 (185,26) CHF durch die CS offenbar wenig Rückenwind. Die Bewertung bleibt "Neutral". Mit grösseren Kursausschlägen nach unten fallen Dufry auf. Bereits in der Vorwoche hatten Spekulationen über den Kurs des Grossaktionärs HNA die Titel belastet. Zudem wird hier dem schwächeren Dollarkurs Einfluss zugemessen. Auch Clariant weicht etwas vom Markttrend ab.

Für die Süsswarensparte von Nestlé (-0,2 Prozent) gibt es Medienberichten zufolge offenbar Interessenten. Der US-Wettbewerber Ferrara Candy bereite sich darauf vor, für die Sparte des Konzerns zu bieten, meldete Reuters am Freitag unter Berufung auf Kreise. Demnach schätzen Analysten den Wert der Sparte auf 1,5 bis zwei Mrd Dollar. Nestlé hatte im Rahmen eines strategischen Kurswechsels die Prüfung des Verkaufs der Sparte angekündigt.

Konkurrent an Nestlés US-Süsswarengeschäft interessiert

Für Novartis (-0,4 Prozent) hat Jefferies das Kursziel auf 97 von zuvor 103 CHF gesenkt, die "Buy"-Bewertung jedoch beibehalten. Das positive Momentum werde sich fortsetzen, lautet die Einschätzung. Die Erwartungen mit Blick auf die detaillierten Daten der CANTOS-Studie und der Absatzbeschleunigung beim Herzmittel Entresto seien hingegen nach wie vor eher verhalten. Das zweite Pharma-Schwergewicht Roche (GS -0,3 Prozent) setzt sich vom Gesamtmarkt ebenfalls nicht ab.

Bei ABB (-0,3 Prozent) zeichnet sich nach dem deutlichen Einbruch vom vergangenen Freitag eine erneut tiefere Eröffnung ab. Der Kurs des Technologiekonzerns war durch das schlechte Abschneiden des US-Konzerns General Electric nach unten gezogen worden, nachdem bereits am Donnerstag die eigenen Zahlen für einen Kursrutsch gesorgt hatten. Zudem hatte ein fallender Ölpreis zyklische Werte belastet. Auch Lafarge-Holcim (unv.) oder Adecco (unv.) notieren ohne Aufschläge.

Stärker zeigen sich die Aktien des Uhrenherstellers Swatch (+0,8 Prozent), die am Freitag nach Zahlen klarer Gewinner unter den Blue Chips waren, ebenso wie Branchennachbar Richemont (+0,3 Prozent). Für Swatch hat Kepler Cheuvreux das Kursziel auf 340 von 300 CHF erhöht, bleibt aber bei der "Reduce"-Bewertung.

+++

08:20

Der SMI fällt vorbörslich um 0,06 Prozent auf 8933 Prozent. Die Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche (alle rund -0,1 Prozent) ziehen den Index nach unten. Die Grossbanken UBS und Credit Suisse fallen um bis zu 0,15 Prozent (zu den vorbörslichen Kursen). Händler hofften aber auf eine freundliche Tendenz im Verlauf. Nach den Verlusten am Freitag könnte es durchaus zu einer technischen Erholung kommen, hiess es am Markt.

Nach guter Neugeldentwicklung und einem gehaltenen Gewinn lassen sich die Anleger hingegen von Julius Bär (+1,9 Prozent) überzeugen. Die Privatbank stellt ihre Leistung in eigenen Worten wie folgt dar:

Ausserdem erreichen Julius Bär Good News von der Zürcher Kantonalbank:

 

 

Steigen könnten nach Ansicht von Händlern auch die Aktien von Meyer Burger. Der Spezialsägenhersteller hat von einem asiatischen Kunden weitere Aufträge für rund 22 Millionen Franken erhalten.

Da am Mittwoch die US-Notenbank Fed ihren Zinsentscheid veröffentlicht, könnte das Geschäft bis dahin aber selektiv bleiben. "Die Anleger richten ihren Blick auf die Firmenbilanzen, und davon sehen wir diese Woche sehr viele", sagte ein Händler.

+++

08:15

Aktienmärkte in Fernost haben zum Wochenauftakt keine gemeinsame Richtung gefunden. Ein steigender Yen belastete am Montag die japanische Börsen, wo vor allem Exportwerte auf den Verkaufszetteln der Anleger standen. An den Märkten in China ging es dagegen aufwärts. Hier beflügelte das wachsende Interesse institutioneller Anleger an Standardwerten aus dem Finanz- und Konsumgütersektor das Aktiengeschäft.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging 0,6 Prozent schwächer bei 19'975 Punkten aus dem Handel. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte dagegen 0,2 Prozent höher. Die Börse in Shanghai tendierte 0,6, die in Hongkong 0,5 Prozent im Plus.

+++

06:45

So verbilligten sich die Papiere von Toyota um 0,6 Prozent, Canon-Aktien verloren 1,6 Prozent. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index liegt  um 0,9 Prozent niedriger bei 19'923 Punkten.

Der Dollar wurde mit 110,89 Yen gehandelt. Neben dem Yen legte auch der Euro zur US-Währung zu. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich in Fernost um 0,2 Prozent auf 1,1681 Dollar. Grund waren Spekulationen auf ein baldiges Ende der Geldschwemme in der Euro-Zone.

EZB-Präsident Mario Draghi hatte eine Überprüfung des umstrittenen Anleihekaufprogramms für Herbst in Aussicht gestellt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,1037 und zum Dollar mit 0,9460.

(Reuters/AWP/cash)