+++Börsen-Ticker+++ - US-Technologiewerte gehen auf Tauchstation - Dow im Plus

Gemischtes Bild an der Wall Street: Während Technologietitel nach tagelanger Rally am Donnerstag absackten, legten die Standardwerte zu.
07.06.2018 22:26
Blick auf Bürobauten an der Südspitze von Manhatten.
Blick auf Bürobauten an der Südspitze von Manhatten.
Bild: Pixabay

22:25

Börsianern zufolge hielten sich viele Investoren zurück in Erwartung mehrerer Großereignisse. "Es ist eine relativ ruhige Woche", sagte Anlagestratege Michael Dowdall vom Vermögensverwalter BMO Global Asset Management. Beim G7-Gipfel am Freitag und Samstag in Kanada droht wegen der von US-Präsident Donald Trump eingeführten Schutzzölle dann allerdings Streit auf offener Bühne. "Alle rüsten sich für kommende Woche", ergänzte Dowdall. Dann stehen geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank (Fed), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank von Japan an sowie Trumps Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 25.241 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank dagegen 0,1 Prozent auf 2770 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,7 Prozent auf 7635 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 0,2 Prozent tiefer mit 12.811 Punkten.

Bei den US-Einzelwerten standen McDonald's im Rampenlicht, die 4,4 Prozent nach oben schossen. Laut "Wall Street Journal" plant die Schnellrestaurantkette eine regionale Umstrukturierung in den USA mit Arbeitsplatzabbau.

Technologieschwergewichte wie Facebook, Microsoft und Google büssten dagegen zwischen 1,1 und 1,7 Prozent ein. Die Papiere der Branche hatten zuletzt deutlich zugelegt.

Allergan rückten rund fünf Prozent vor. Laut Insidern ist der US-Grossinvestor Carl Icahn beim dem Botox-Hersteller eingestiegen, da er die Aktien für unterbewertet hält.

 

+++

18:15

Nach einem festeren Beginn ist dem SMI am Donnerstag der Schnauf ausgegeben. Bis Börsenschluss schleppte sich der Leitindex SMI ganz knapp noch in die Pluszone, nachdem er am Nachmittag gar ins Minus gerutscht war.  Der Swiss Market Index (SMI) schloss um 0,04 Prozent höher auf 8'548,33 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) stieg um 0,08 Prozent auf 1'430,53 Punkte, während der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,03 Prozent auf 10'294,48 Zähler zulegte.

Die grössten Verlierer im SMI/SLI waren der Uhrenhersteller Swatch, der um 2,0 Prozent verlor. Damit ist ein Teil der Kursgewinne der vergangenen Tage wieder weg. Im Kielwasser von Swatch tauchte auch der Luxusgüterkonzern Richemont um 1,4 Prozent. Händler sprachen von Gewinnmittnahmen.

Grösster Bremsklotz im SMI war aber das Schwergewicht Nestlé mit einem Minus von 0,5 Prozent. Einen klaren Grund dafür gebe es keinen, sagten Händler. Aryzta sanken um 1,7 Prozent, Vifor um 0,9 Prozent, während Sonova um 0,8 Prozent nachgaben.

Grösster Gewinner im SMI/SLI waren die Aktien von Clariant mit einem Plus von 1,2 Prozent. Laut Händlern profitieren die Titel von positiven Aussagen des Konkurrenten Umicore.

Den ausführlichen SMI-Schlussbericht lesen Sie hier.

+++

17:33

Aus Verunsicherung über die italienische Haushaltspolitik trennen sich Anleger erneut von den Anleihen des Landes. Dies treibt die Rendite der zehnjährigen Titel auf 3,016 von zuvor 2,931 Prozent.

+++

16:56

Ein Pressebericht über Stellenstreichungspläne hat am Donnerstag den Aktien von McDonald's Auftrieb gegeben. Sie stiegen um drei Prozent auf 167,48 Dollar und führten damit die Favoriten-Liste im Dow Jones an. Laut "Wall Street Journal" plant die Schnellrestaurantkette eine regionale Umstrukturierung in den USA mit Arbeitsplatzabbau. Die Zeitung berief sich auf ein Schreiben an die Mitarbeiter. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

+++

16:55

Die Furcht vor Angebotsausfällen treibt den Kupferpreis immer weiter. Das Industriemetall verteuerte sich am Donnerstag um bis zu 1,7 Prozent und war mit 7345 Dollar je Tonne so teuer wie zuletzt vor fast viereinhalb Jahren. Auslöser der Rally sei der Tarifstreit in der weltgrößten Kupfermine Escondida, sagte Analystin Simona Gambarini vom Analysehaus Capital Economics. Anleger befürchteten einen langwierigen Streik, der die dortige Förderung beeinträchtigt. Hierfür gebe es bislang aber keinerlei Anzeichen. Daher müsse mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden.

+++

15:45

Die Wall Street hat am Donnerstag ihren Aufwärtstrend fortgesetzt.  Der Dow Jones stieg um 0,4 Prozent auf 25'243 Punkte. Der S&P-500 legte ebenfalls leicht zu. Der Nasdaq-Composite hangelte sich mit einem Plus von 0,1 Prozent auf die nächste Bestmarke von über 7697 Zählern. Im Vorfeld des G7-Treffens in Kanada ab Freitag waren die Anleger aber auf der Hut. Wegen der von US-Präsident Donald Trump eingeführten Schutzzölle droht hier Streit auf offener Bühne. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow bekräftigte, Trump bleibe bei seiner harten Linie. Kanada will als G7-Gastgeber dagegenhalten.

Bei den Einzelwerten ragten Allergan mit einem Plus von über drei Prozent heraus. Laut Insidern ist der US-Grossßinvestor Carl Icahn beim dem Botox-Hersteller eingestiegen, da er die Aktien für unterbewertet hält.

Die Aktien von First Solar fielen um über vier Prozent auf 53,02 Dollar, nachdem die Analysten von Goldman Sachs die Papiere auf "sell" von "neutral" heruntergestuft haben. Auch die Credit Suisse senkte ihr Kursziel.

+++

15:01

Die türkische Notenbank stemmt sich mit einer weiteren Zinsanhebung gegen die Schwäche der Landeswährung LiraWie die türkische Zentralbank am Donnerstag in Ankara mitteilte, steigt der Zins für einwöchiges Notenbankgeld um 1,25 Prozentpunkte auf 17,75 Prozent. Die Anhebung kam für die Finanzmärkte überraschend, Experten hatten mehrheitlich mit unveränderten Zinsen gerechnet.

Die Lira profitierte von dem Zinsschritt und legte in einer ersten Reaktion deutlich zu. Gegenüber dem US-Dollar stieg die Lira zuletzt um zwei Prozent, zum Euro betrugen die Kursgewinne 1,5 Prozent. Die Börse in Istanbul reagierte mit deutlichen Kursgewinnen, auch türkische Staatsanleihen waren stärker gefragt.

Die jüngste Zinsanhebung ist bereits die dritte innerhalb weniger Wochen. Sie folgt auf eine Not-Zinserhöhung von Ende Mai, als die türkische Lira so stark unter Druck stand, dass die Zentralbank sich zu dem ausserplanmässigen Schritt gezwungen sah. Wenig später änderte die Notenbank sogar ihr geldpolitisches Instrumentarium, indem sie dem einwöchigen Leitzins wieder die grösste Bedeutung zukommen liess. Fachleute werteten dies als wesentliche Vereinfachung einer zuvor undurchsichtigen Geldpolitik.

Einen wichtigen Grund für die Notwendigkeit einer strafferen Geldpolitik sehen Ökonomen in der hohen Inflation von zuletzt rund 12 Prozent. Die Kerninflationsrate, die den Inflationstrend meist besser als die Gesamtrate wiedergibt, war sogar auf ein Rekordhoch gestiegen. Zusätzlich belastet wurde die Lira durch steigende Kapitalmarktzinsen in den USA sowie steigende Haushalts- und Leistungsbilanzdefizite des Staats. In der Folge stürzte die Lira von einem Rekordtief zum nächsten.

+++

13:25

Die Ölpreise sind Donnerstag nach Meldungen über Lieferprobleme im Opec-Land Venezuela gestiegen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 75,90 US-Dollar. Das waren 54 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 41 Cent auf 65,14 Dollar.

+++

13:22

Einmal mehr hat die Anleger an der Schweizer Börse der Mut verlassen. Nach einem festen Start am Donnerstag schmolzen die Kursgewinne des Leitindex im Verlauf zu einem Grossteil ab.  Am Mittag notierte der SMI noch mit 0,2 Prozent höher bei 8561 Punkten.

Händler sagten, abgesehen von dem sich zuspitzenden Handelskonflikt zwischen den USA und Europa mache vor allem die politische Situation in Italien vielen Anlegern Sorgen. Die Regierung aus rechtsextremer Lega und populistischer 5-Sterne-Bewegung, die am Mittwoch vom Parlament bestätigt wurde, verfolgt einen einwanderungs- und eurokritischen Kurs, der vor allem an den Anleihemärkten zuletzt für Verwerfungen gesorgt hatte.

"Immer wenn sich die Rendite der zehnjährigen Anleihen Italiens nach oben bewegt und sich der Drei-Prozent-Marke annähert, setzen Abgaben ein", sagte ein Händler. Zuletzt warf der Bond 2,94 Prozent ab. Anfangs Woche betrug die Rendite "nur" 2,56 Prozent.

Die Aktien der Grossbanken, die den Markt im Frühhandel nach oben geführt hatten, gaben ihre Gewinne praktisch wieder her. Credit Suisse, Julius Bär und UBS notierten nach frühen Gewinnen von deutlich mehr als einem Prozent noch um gegen ein halbes Prozent fester.

Der stärkste Druck ging vom Marktschwergewicht Nestle aus. Der Kurs sank um 0,5 Prozent, was den SMI mit acht Punkten belastete. "Ein klarer Grund, warum nach den Pharmawerten jetzt auch Nestle unter Druck steht, ist mir nicht bekannt. Aber das dürfte wohl daran liegen, dass Technologie bevorzugt wird und defensiv einfach out ist", sagte ein Händler.

+++

11:50

Der Schweizer Aktienmarkt weist am Donnerstagvormittag moderate Gewinne auf. Der Leitindex SMI konnte sich jedoch nicht über der am Morgen überschrittenen Marke von 8'600 Punkten halten.  Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt um 11 Uhr 0,47 Prozent auf 8'585,26 Punkte (Tageshoch 8'613). Der Schweizer Aktienmarkt folgt damit den positiven Vorgaben aus Übersee. Top-Thema bleibt der Handelsstreit der USA mit China und Europa. Das Treffen der G7-Staatschefs am Freitag in Kanada wird dabei mit besonderer Spannung erwartet. Beobachter rechnen mit extrem schwierigen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump.

Grösster Gewinner sind die Aktien von Clariant mit +2,4 Prozent. Laut Händlern profitieren die Titel von positiven Aussagen des Wettbewerbers Umicore und werden zudem durch einen charttechnischen Ausbruch gestützt.

Kühne + Nagel liegen mit +1,8 Prozent ebenfalls in der Spitzengruppe der Blue-Chips. Auch die Grossbanken legen stärker zu, nachdem sie sich bereits am Vortag etwas von den Turbulenzen rund um die Italien-Thematik erholt hatten. Die Aussicht auf steigende Kapitalmarktzinsen in den USA wirkt auch hier positiv. UBS (+0,6%), CS (+0,7%) und Julius Bär (+0,7%) gehören zu den Gewinnern.

Im breiten Markt fallen AMS (+2,5%) mit grösseren Aufschlägen auf.

Den ausführlichen SMI-Mittagsbericht lesen Sie hier.

+++

09:53

Bank-Aktien setzen ihren Erholungskurs fort. Die Papiere der Deutschen Bank und Commerzbank stehen mit einem Plus von jeweils 2,6 Prozent an der Dax-Spitze. Seit Monatsbeginn haben Deutsche Bank und Commerzbank bereits 4,4 und sieben Prozent zugelegt, nachdem sie im Mai 17 beziehungsweise knapp zwölf Prozent verloren hatten.

+++

09:35

An der Londoner Börse steht wegen technischer Probleme alles still. Zur Eröffnung kann in den britischen Indizes, dem Leitindex FTSE und den Nebenwerteindizes, nicht gehandelt werden. Die Eröffnungsauktion sei verzögert, sagte ein Sprecher des Börsenbetreibers LSE.

+++

09:10

Der Schweizer Aktienmarkt startet fester in den Donnerstagshandel, insbesondere die Finanzaktien legen zu. Gestützt wird der Markt von den starken Vorgaben aus Übersee.  Der SMI startet mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 8598 Punkten. An der Wall Street hatte der Dow Jones deutlich zugelegt und die Marke von 25'000 Punkten überschritten. Die Renditen am US-Anleihemarkt legten deutlich zu, was insbesondere bei den Bankaktien für Auftrieb sorgte.

Auch die Schweizer Grossbanken zu, nachdem sie sich bereits am Vortag etwas von den Turbulenzen rund um die Italien-Thematik erholt hatten. Die Aussicht auf steigende Kapitalmarktzinsen in den USA wirken auch hier positiv. UBS (+1,7 Prozent) und CS (+1,6 Prozent) notieren höher, Julius Bär steigen um 1,6 Prozent. Laut Medienberichten hat die UBS in den vergangenen Monaten mindestens 100 Arbeitsplätze im Asset Management abgebaut.

Auch die am Vortag noch zeitweise unter grösserem Abgabedruck stehenden Assekuranzen reagieren positiv auf die Entwicklung bei den Anleiherenditen. Hier liegen Zurich und Swiss Re mit je 0,8 Prozent im Plus, Swiss Life gar mit 1,1 Prozent. Die drei SMI-Schwergewichte Nestlé (+0,1 Prozent), Novartis (+0,4 Prozent) und Roche (+0,4 Prozent) zeigen sich mit dem Markt freundlich. Roche hatte sich im Nachgang des Krebskongresses Asco bereits in den vergangenen Tagen schwach entwickelt. Stärker zulegen können Zykliker wie ABB, Adecco oder LafargeHolcim.

Kühne + Nagel (+1,7 Prozent) hat am Vorabend eine Kooperation mit dem Softwareunternehmen Zebraxx angekündigt. Zudem dürfte eine Kurszielerhöhung durch HSBC stützen. In der Branchenstudie wird auch Panalpina (+1,2 Prozent) mit einem höheren Ziel bedacht. Im breiten Markt fallen AMS (+1,9 Prozent) mit grösseren Aufschlägen auf. Liberum hat die Aktien mit Buy in die Bewertung aufgenommen. Kudelski (+1,4 Prozent) hatte am Vorabend einen Auftrag von einem Kabelnetzbetreiber aus Taiwan gemeldet.

+++

08:56

Spekulationen auf ein baldiges Ende der Geldflut durch die EZB treiben den Euro weiter an. Er steigt im frühen Geschäft auf ein Zwei-Wochen-Hoch von 1,1808 Dollar. Die Verzinsung der deutschen zehnjährigen Bundesanleihe zieht um 4,5 Basispunkte an und erreicht erstmals seit zwei Wochen 0,5 Prozent. Auslöser waren Äußerungen von EZB-Vertretern, die Spekulationen schürten, die Notenbank könnte schon in der nächsten Woche ein Ende ihrer Bond-Käufe einläuten.

+++

08:50

Japans Leitindex Nikkei 225 schloss 0,87 Prozent höher bei 22 823,26 Punkten. In Hongkong gewann der Hang-Seng-Index kurz vor Handelsschluss 0,64 Prozent. Zudem sorgte in Japan der schwache Yen für Unterstützung, der die Exporte der Unternehmen verbilligen kann. Der CSI 300 , der die wichtigsten Werte auf dem chinesischen Festland abbildet, zeigte sich zuletzt kaum verändert. 

+++

08:06

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär vorbörslich 0,4 Prozent höher bei 8581 Punkten berechnet. Das grösste Plus verzeichnen Novartis (+0,6 Prozent) sowie ABB, Adecco, CS, LafargeHolcim und UBS (alle je +0,5 Prozent). Firmenrelevante Nachrichten sind allerdings Mangelware. Am breiten Markt fallen vorbörslich die Valoren von Kühne+Nagel (+1,6 Prozent) auf. 

 

Auf der Hut bleiben dürften die Investoren allerdings wegen des eskalierenden Handelsstreits zwischen den USA und der EU. Laut seinem Wirtschaftsberater Larry Kudlow will US-Präsident Donald Trump auf dem G7-Gipfel in Kanada bei seiner harten Linie bleiben. 

+++

07:56

Spekulationen auf Nachschub-Probleme treiben den Kupferpreis weiter in die Höhe. Das Industriemetall verteuert sich um bis zu 0,9 Prozent auf 7287 Dollar je Tonne, den höchsten Stand seit Ende Dezember 2017. Genährt wurden die Spekulationen vom Tarifstreit in der weltgrössten Kupfermine Escondida in Chile.

+++

07:25

Der Euro-Franken-Kurs ist wieder über 1,16 geklettert. Derzeit steht das Devisenpaar bei 1,1617. Der Euro hat sich auch zum Dollar aufgewertet und notiert bei 1,1801. Mit ein Grund dürfte sein, dass die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch vorsichtige Hinweise auf einen Ausstieg aus der sehr lockeren Geldpolitik gegeben hatte.

Im weiteren Tagesverlauf dürften Konjunkturdaten stärker in den Fokus der Anleger am Devisenmarkt rücken. Auf dem Programm stehen unter anderem Kennzahlen zum Auftragseingang in der deutschen Industrie.

+++

07:12

Die Ölpreise kommen weiterhin kaum vom Fleck. Die Nordseesorte Brent kostet derzeit 75,94 Dollar (+0,1 Prozent). Ein Barrel der US-Sorte WTI wird zu 65,17 Dollar (+0,1 Prozent) gehandelt. Am Mittwoch hatten gestiegene US-Rohöllagerbestände die Ölpreise unter Druck gesetzt. 

+++

06:45

Bis zur Mittagspause legte der Leitindex Nikkei um 0,95 Prozent auf 22'839 Punkte zu, während der breiter aufgestellte Topix um 0,7 Prozent auf 1789 Zähler stieg. Besonders gefragt waren Unternehmen, die von der Hausse auf dem Kupfermarkt profitieren könnten. So stiegen die Papiere von Sumitomo Metal Mining um 3,6 Prozent und die von Mitsui Mining & Smelting um 2,6 Prozent. Hintergrund ist ein Tarifstreit im weltgrössten Kupferbergwerk in Chile.

 

+++

06:36

Auf dem Devisenmarkt legte der Euro zu, weil viele Investoren davon ausgehen, dass die Europäische Zentralbank ihre ultralockere Geldpolitik einschränken könnte. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1788 Dollar. Für den Greenback waren im Vergleich zur japanischen Währung 109,88 Yen fällig. Der Schweizer Franken wurde zum Dollar mit 0,9856 und zum Euro mit 1,1620 bewertet.

(cash/Reuters/AWP)