+++Börsen-Ticker+++Verschnaufpause an der Wall Street

Die US-Börsen haben ihre Rekordjagd am Donnerstag mit leichten Gewinnen fortgesetzt. Die Äusserungen von Notenbank-Chefin Janet Yellen vom Mittwoch zur Geldpolitik in den USA stützten weiter die Kurse.
13.07.2017 22:30
Tiffany hat einen neuen Chef, die Anleger freuts.
Tiffany hat einen neuen Chef, die Anleger freuts.
Bild: Pixabay

22:30

Yellen hatte im Kongress angedeutet, angesichts solider Konjunktur den Kurs behutsamer Zinserhöhungen fortzusetzen. Ihre Rede habe nach einer lockeren Geldpolitik geklungen, sagte Analyst Naeem Aslam vom Broker Think Markets UK. Sie habe keine Hinweise auf aggressive Zinserhöhungen oder einen festen Plan zum Abbau der im Zuge der Finanzkrise aufgeblähten Notenbank-Bilanz enthalten. Vor dem Start in die heisse Phase der Quartalsbilanzen mit ersten Zahlen von US-Grossbanken am Freitag gönnten sich die Anleger aber eine kleine Verschnaufpause.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent höher auf 21’553 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,2 Prozent auf 2447 Zähler vor. Auch der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 6274 Punkte.

Bei den Einzelwerten zählte Target mit einem Kursplus von knapp 5 Prozent zu den Gewinnern. Der Konzern rechnet für die vergangenen drei Monate erstmals seit fünf Quartalen mit einem Umsatzanstieg. Die Papiere von Delta Air Lines gaben dagegen 1,8 Prozent nach. Die zweitgrösste US-Fluggesellschaft enttäuschte die Anleger mit einem Gewinnrückgang von rund einem Fünftel im abgelaufenen Quartal.

Anleger hoben die Daumen für den neuen Tiffany-Chef. Die Aktien des Luxusjuweliers kletterten 1,7 Prozent. Das Unternehmen holte sich den früheren Manager des Luxuskonzerns Bulgari, Alessandro Bogliolo, an die Vorstandsspitze. Er soll den schwächelnden Edeljuwelier wieder in die Spur bringen.

Mit Aktienkäufen reagierten die Anleger auf die Kooperation des russischen Internet-Konzerns Yandex mit dem US-Fahrdienstvermittler Uber. An der Börse in Moskau schoss der Kurs um 16 Prozent in die Höhe. In den USA konnte die Aktie ein ebenso grosses Kursplus erzielen. Yandex, das auch als "russisches Google" bezeichnet wird, einigte sich mit Uber auf ein gemeinsames Geschäft in Russland und in fünf benachbarten Ländern.

Anleger warteten zudem auf Zahlen von J.P. Morgan, Wells Fargo und Citi, die am Freitag Einblick in ihre Bücher gewähren und damit die US-Bilanzsaison eröffnen. Die Aktien der drei Banken legten bis zu 0,8 Prozent zu.

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17:40

Nach dem Höhenflug des Vortages ist der Schweizer Börse am Donnerstag die Luft ausgegangen. Die Zuversicht der Anleger nach den Äusserungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen am Mittwoch wich erneuter Skepsis über die weltweite Geldpolitik. Tenor unter den Anlegern: Die Fed wolle bei den Zinserhöhungen zwar behutsam vorgehen, doch ein strikterer Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB) sei nicht vom Tisch. Diskussionsstoff lieferte diesbezüglich ein Bericht des "Wall Street Journal", demzufolge die EZB wahrscheinlich auf ihrer Zinssitzung am 7. September signalisieren wolle, dass das Anleihenkaufprogramm nächstes Jahr graduell zurückgeschraubt werden soll.

Der SMI ermässigt sich um 0,1 Prozent auf 9004 Punkte und kann damit die psychologisch wichtige 9000-Punkte-Marke knapp verteidigen, die er am Vortag geknackt hatte.

Im Leitindex überwiegen die Kursgewinner. Gefragt waren vor allem Banken und Versicherungen. Die Aktien der Credit Suisse und der UBS steigen um 0,9 und 0,4 Prozent. Die Titel der Partners Group wurden um 2,2 Prozent höher gehandelt. Die Private-Equity-Gesellschaft sammelte im ersten Halbjahr erneut mehr Neugeld ein als vom Markt erwartet und hob die Prognose für das Gesamtjahr an. "Langsam wirds unheimlich", kommentiert ZKB-Analyst Michel Kunz. Solange die Nachfrage dermassen brumme, bleibe das Rating "Übergewichten".

Bei den Versicherungen gewinnen Swiss Life und Zurich 0,4 und 0,3 Prozent an Wert. Swiss Re hinkt mit einem nur gehaltenen Kurs etwas hinterher.

Auf den Verkaufszetteln stand Lonza. Die Aktien des Pharmazulieferers verlieren 1,3 Prozent. Die stärkste Bremse allerdings ist Novartis. Die Anteile des Index-Schwergewichts geben trotz guter Nachrichten 1 Prozent nach. Eine neuartige Immuntherapie des Basler Pharmakonzerns ist der Zulassung im weltgrössten Pharmamarkt USA einen wichtigen Schritt näher gekommen. Ein Expertenausschuss der US-Arzneimittelbehörde FDA sprach sich einstimmig dafür aus, den Wirkstoff CTL019 zur Behandlung von akuter lymphatischer Leukämie bei Kindern und Jugendlichen zuzulassen. Auch die Titel von Rivalin Roche liegen leicht im Minus. Europaweit gehörten Gesundheitswerte zu den Kursverlierern.

Am breiten Markt gewinnen die Titel der Bankensoftware-Firma Temenos 0,7 Prozent auf 90 Franken. Der Broker Kepler Cheuvreux erhöhte das Kursziel auf 95 von 83 Franken.

Die Anteile des Duty-free-Shop-Betreibers Dufry schnellen 2,6 Prozent hoch. Um Dufry ranken sich immer wieder Übernahmespekulationen. Im Mai ist Richemont bei dem Unternehmen eingestiegen. Und die chinesische Beteiligungsgesellschaft HNA hält eine Beteiligung von gut einem Fünftel.

Die DKSH-Aktien fallen um 3,5 Prozent. Die Logistikfirma hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr um knapp 2 Prozent auf 93,3 Millionen Franken gesteigert, die Analystenerwartungen damit aber verfehlt. Die Konsumzurückhaltung in Thailand und die wirtschaftliche Stagnation in Hongkong bremsten, heisst es bei der ZKB. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Donnerstag.)

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15:45

Die US-Börsen setzten ihre Rekordjagd am Donnerstag mit leichten Gewinnen fortgesetzt. Die Äusserungen von Notenbank-Chefin Janet Yellen vom Mittwoch zur Geldpolitik in den USA treiben weiter die Kurse an. Yellen hat im Kongress angedeutet, angesichts solider Konjunktur den Kurs behutsamer Zinserhöhungen fortzusetzen. Ihre Rede habe nach einer lockeren Geldpolitik geklungen, sagt Analyst Naeem Aslam vom Broker Think Markets UK. Sie habe keine Hinweise auf aggressive Zinserhöhungen oder einen festen Plan zum Abbau der im Zuge der Finanzkrise aufgeblähten Notenbank-Bilanz enthalten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte, der am Mittwoch auf ein neues Allzeithoch geklettert war, steigt in den ersten Handelsminuten um 0,1 Prozent auf 21'587 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legt ebenfalls 0,1 Prozent auf 2446 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewinnt 0,2 Prozent auf 6270 Punkte.

Bei den Einzelwerten zählt Target mit einem Kursplus von rund 3 Prozent zu den Gewinnern. Der Konzern rechnet erstmals seit fünf Quartalen mit einem Umsatzanstieg. Die Papiere von Delta Air Lines geben dagegen rund 3 Prozent nach. Die zweitgrösste US-Fluggesellschaft enttäuschte die Anleger mit einem Gewinnrückgang von rund einem Fünftel im abgelaufenen Quartal.

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14:50

Die UBS baut ihr Vermögensverwaltungsgeschäft mit professionellen Investoren in China aus. Dort hat die Schweizer Grossbank eine Lizenz erhalten, mit der sie im Asset Management institutionelle und sehr vermögende Kunden nun auch vor Ort bedienen kann, wie sie am Donnerstag mitteilte. Bislang durfte die UBS als ausländische Bank diese Dienste nur beschränkt vor Ort anbieten.

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12:50

Der Schweizer Aktienmarkt bleibt am Donnerstag auf Aufwärtskurs, nachdem die Indizes am Vortag nach positiv aufgenommenen Aussagen der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen stark angezogen hatten. Die europäischen Märkte versuchten die festeren Kurse zu halten, nachdem Yellen die Märkte mit moderaten geldpolitischen Signalen beruhigt habe, meint ein Händler. In den USA war der Leitindex Dow Jones am Vortag auf einen neuen Rekordstand gestiegen.

Die Anleger bräuchten sich vorerst zum Thema steigende Zinsen nicht allzu grosse Sorgen zu machen, kommentiert ein weiterer Marktteilnehmer. Denn die Chefin der amerikanischen Notenbank sehe den "natürlichen Zins" offenbar weit unter dem Normalmass der vergangenen Jahrzehnte. Am Nachmittag steht ein weiterer Auftritt Yellens vor dem Bankenausschuss an. Hierzulande rückt derweil die Unternehmensberichtssaison in den Fokus. Am Donnerstag haben die ersten börsenkotierten Firmen Angaben zum Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr gemacht.

Gegen Mittag notiert der SMI 0,3% im Plus auf 9041 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, steigt um 0,3% auf 1434 Zähler und der breite SPI gewinnt 0,3% auf 10'283 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 21 im Plus und 9 im Minus.

Die kräftigsten Avancen im SMI/SLI entfallen auf die Titel des Duty-Free-Händlers Dufry (+2,9%), der immer wieder wegen der Beteiligung durch die chinesische HNA-Gruppe im Fokus steht, sowie auf Partners Group (+2,8%). Der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Vermögensverwalter hat erste Angaben zum Halbjahr gemacht und bei den Kundennachfragen und den verwalteten Vermögen deutlich zugelegt. Partners Group habe einmal mehr die Erwartungen geschlagen und die Guidance erhöht, lobt etwa die Bank Vontobel.

Zu den Gewinnern gehören aber auch die am Vortag noch schwachen Bankentitel UBS (+0,7%) sowie CS (+0,6%). Moderat im Plus notieren des weiteren Versicherungswerte wie Bâloise und Swiss Life (je +0,4%) sowie Zurich (+0,1%).

Im Minus notieren die im breiten Markt kotierten Barry Callebaut (-0,5%) nach Zahlen. Der Schokoladeproduzent hat in den ersten neun Monaten des verschobenen Geschäftsjahres 2016/17 die Verkaufsmenge und den Umsatz gesteigert und die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Das Erreichen der mittelfristigen Wachstumsziele dürfte aber herausfordernd bleiben, heisst es am Markt.

Mit Abgaben werden auch die Semesterzahlen des Handelskonzerns DKSH (-2,8%) aufgenommen. Dieser hat beim Umsatz und beim Reingewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt, während das Betriebsergebnis etwas über den Schätzungen ausfiel. Im Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt das DKSH-Management derweil vage. Eine starke Umsatz- und Gewinnsteigerung verzeichnet das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard (+3,7%), allerdings war dies vom Unternehmen bereits vor Monatsfrist angekündigt worden. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar am Mittag.)

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10:05

Nach dem Höhenflug des Vortages ist die Schweizer Börse am Donnerstag auf einen Seitwärtskurs eingeschwenkt. Verluste bei Gesundheitswerten stehen Gewinne bei Finanztiteln gegenüber. Der SMI notiert bei 9012 Punkten leicht tiefer als am Vortag. Am Mittwoch hatte der Leitindex 1,6 Prozent gewonnen und die Hürde von 9000 Punkten überwunden.

Auch die US-Börsen hatten zugelegt, nachdem die Rede US-Notenbankchefin Janet Yellen von den Anlegern positiv aufgenommen wurde. "Die Aktienmärkte stiegen, weil die Anleger erfreut sind, dass eine weitere Straffung der Geldpolitik kurzfristig nicht so eindeutig ist, wie man es zuletzt angenommen hatte", erklären die Analysten der Credit Suisse.

An der Schweizer Börse halten sich Gewinner und Verlierer bei meist geringen Ausschlägen in etwa die Waage. Gesucht sind vor allem Banken und Versicherungen. Swiss Life rücken 0,2 Prozent vor. Bei den Banken steigen UBS 0,7 Prozent und Credit Suisse 1,2 Prozent.

Die Titel von Partners Group werden 3,5 Prozent höher gehandelt. Die Private-Equity-Gesellschaft sammelte im ersten Halbjahr erneut mehr Neugeld ein als vom Markt erwartet und hob die Prognose für das Gesamtjahr an. "Langsam wirds unheimlich", kommentiert ZKB-Analyst Michel Kunz. Solange die Nachfrage dermassen brumme, bleibe das Rating "Übergewichten".

Die Titel des Bankensoftwareunternehmens Temenos gewinnen 0,8 Prozent auf 90,10 Franken. Der Broker Kepler Cheuvreux erhöhte das Kursziel auf 95 von 83 Franken.

Auf den Verkaufszetteln stehen Lonza. Die Aktien des Pharmazulieferers verlieren 1 Prozent. Auch Novartis geben trotz guter Nachrichten nach. Eine neuartige Immuntherapie des Basler Konzerns ist der Zulassung im weltgrössten Pharmamarkt USA einen wichtigen Schritt näher gekommen. Ein Expertenausschuss der US-Arzneimittelbehörde FDA sprach sich einstimmig dafür aus, den Wirkstoff CTL019 zur Behandlung von akuter lymphatischer Leukämie bei Kindern und Jugendlichen zuzulassen.

DKSH büssen 2,7 Prozent ein. Die Logistikfirma hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr um knapp 2 Prozent auf 93,3 Millionen Franken gesteigert, die Analystenerwartungen damit aber nicht ganz erfüllt. Die Konsumzurückhaltung in Thailand und die wirtschaftliche Stagnation in Hongkong bremsten, heisst es bei der ZKB.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert nach Handelseröffnung 0,1 Prozent höher bei 9026 Punkten. Die Index-Schwergewichte und Pharmatitel Novartis (minus 0,3 Prozent) und Roche (plus 0,7 Prozent) notieren dabei unterschiedlich. Novartis vermeldete in der Nacht auf Donnerstag aus den USA eine Zulassungsempfehlung eines beratenden Ausschusses für seine Zelltherapie CTL019 bei Leukämie. Die US-Zulassungsbehörde FDA folgt in der Regel den Empfehlungen ihres Ausschusses. 

Bei den Finanztiteln legen die unlängst in den SLI aufgenommenen Partners Group nach Halbjahreszahlen 2,7 Prozent zu. Der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Vermögensverwalter hat im ersten Semester deutlich mehr Kundennachfragen verzeichnet als im Vorjahr und damit die Markterwartungen übertroffen. Die Grossbankentitel UBS (plus 0,3 Prozent) und CS (plus 0,9 Prozent), die am Vortag zu den schwächsten Bluechips gehört hatten, notieren deutlich im Plus.

Gut aufgenommen werden die am Morgen bekanntgegebenen neuen Zahlen des Schokoladeproduzenten Barry Callebaut (plus 0,7 Prozent). Dieser hat in den ersten neun Monaten des verschobenen Geschäftsjahres 2016/17 die Verkaufsmenge und den Umsatz gesteigert, wobei er das Wachstum im dritten Quartal noch beschleunigte. Die Mittelfristziele bestätigt das Unternehmen.

Als durchzogen werden im Handel die Halbjahresresultate des im breiten Markt kotierten Handelskonzerns DKSH (plus 0,7 Prozent) eingeschätzt. Eine starke Umsatz- und Gewinnsteigerung verzeichnet das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard (plus 1 Prozent), allerdings war dies vom Unternehmen bereits vor Monatsfrist angekündigt worden. Der Umsatz fiel nun knapp unter den Schätzungen der Analysten, der Reingewinn dagegen noch darüber aus. 

Beim Börsengang der Versandapotheke Zur Rose haben die Syndikatsbanken zudem die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt. Damit sind im IPO insgesamt 1,8 Mio Aktien oder 29 Prozent des gesamten Aktienkapitals platziert worden.

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08:20

Mittlerweile sind Asiens Börsen zu. Der MSCI-Index für die asiatisch-pazifische Region ohne Japan stieg um 1,2 Prozent. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nahezu unverändert bei 20'099 Punkten. Der breiter gefasste Topix trat ebenfalls auf der Stelle. Angesichts der sinkenden US-Renditen standen Bankenwerte auf den Verkaufszetteln: Mitsubishi UFJ Financial Group fielen um 1,5 Prozent, der Versicherer Dai-ichi Life Holdings verlor zwei Prozent. Weiter führender Bericht zu Mitsubishi UFJ: 

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08:10

Der Swiss Market Index notiert im vorbörslichen Handel 0,2 Prozent höher. Alle 20 Titel liegen im Plus. Am deutlichsten steigen die Aktien der Credit Suisse mit 0,27 Prozent.

In den USA werden im Lauf des Tages unter anderem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Erzeugerpreise für Juni veröffentlicht.

An der Wall Street hatten die großen Indizes sich nach Handelsschluss in Europa am Mittwoch kaum mehr bewegt. Der Dow-Jones- und der S&P500-Index waren mit Kursgewinnen von 0,6 und 0,7 Prozent aus dem Handel gegangen. Der Nasdaq-Composite hatte sein Plus von 1,1 Prozent bis zuletzt behauptet.

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07:20

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel kaum Regung gezeigt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 47,76 US-Dollar. Das waren zwei Cent mehr als am Mittwoch.

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06:30

Auslöser war der Auftritt von US-Notenbankchefin Janet Yellen im Kongress. Yellens Äußerungen zu weiteren geldpolitischen Straffungen wurden von Anlegern als vorsichtig gewertet.

In Tokio lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,2 Prozent höher bei 20.129 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 1,1 Prozent. In New York war der Dow-Jones-Index am Mittwoch auf einem Rekordhoch aus dem Handel gegangen.

Am Devisenmarkt in Fernost stieg der Euro auf 1,1438 Dollar. Zur japanischen Währung fiel der Dollar auf 113,03 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9635 Franken je Dollar und 1,1020 Franken je Euro gehandelt.

(AWP/Reuters/cash)