+++Börsen-Ticker+++ - Wachstumssorgen belasten die US-Börsen

Neue Wachstumssorgen haben den US-Börsen am Dienstag weiter das Wasser abgegraben.
09.04.2019 22:34
Trader an der Börse in New York.
Trader an der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Leitindex Dow Jones Industrial , der Ende der vergangenen Woche noch fast bis auf 26 500 Zähler geklettert war, verlor 0,72 Prozent auf 26 150,58 Punkte.

Vom Handelsstreit zwischen den USA und China gab es zwar nichts Neues, dafür goss US-Präsident Donald Trump im Zollstreit zwischen den USA und Europa neues Öl ins Feuer. "Die EU hat die USA im Handel viele Jahre lang ausgenutzt. Das wird bald aufhören!", drohte er am Dienstag. Zudem hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Schätzungen für das weltweite Wirtschaftswachstum 2019 gesenkt. Auch dies trübte die Stimmung.

"Was die Märkte jetzt gar nicht gebrauchen können, ist eine schwache Berichtssaison in den USA, die eine Abkühlung des weltweiten Wachstums aus Unternehmenssicht bestätigen würde", sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Der Bilanzreigen startet an diesem Freitag mit Geschäftszahlen grosser Banken wie JPMorgan und Wells Fargo .

Der breit gefasste S&P 500 sank am Dienstag um 0,61 Prozent auf 2878,20 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,41 Prozent auf 7568,49 Zähler nach unten.

Auch geopolitische Spannungen nehmen wieder zu und hielten die Aktien-Anleger zurück. So wird eine Eskalation der Lage in Libyen befürchtet. Dazu kommen neue Spannungen zwischen den USA und Iran.

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17:30

Die Schweizer Börse hat am Dienstag ihre Gewinne über den Tagesverlauf nicht ganz halten können, verbuchte aber trotzdem ein kleines Plus. Der Leitindex SMI schloss bei 9546 Zählern 0,4 Prozent im Plus.

Am Dienstag änderte sich die Zusammensetzung des Leitindex: Mit der Abspaltung von Novartis rückt die Augenheilfirma Alcon in den SMI auf. Die Aktie notierte an ihrem ersten Handelstag mit 58.05 Franken über den Experten-Erwartungen. Der in Genf ansässige Konzern ist nicht nur der grösste Neuzugang an der Schweizer Börse seit neun Jahren, sondern auch eines der grössten Börsenlistings der vergangenen Jahre in Europa.

Für Alcon Platz machen muss die Privatbank Julius Bär, deren Aktien an ihrem vorerst letzten Handelstag in dem Schweizer Blue-Chip-Index 0,3 Prozent an Wert einbüssten. Die Aktien der Grossbanken UBS und Credit Suisse konnten zulegen.

Zu den Verlierern zählten darüber hinaus die Luxusgüterwerte Richemont und Swatch, deren Aktien 2,7 und 1,3 Prozent nachgaben. Auf den Verkaufszetteln standen auch die Titel des Personalvermittlers Adecco und des Elektrokonzerns ABB.

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16:00

Die Ankündigung von US-Strafzöllen auf europäische Waren lastet auf der Wall Street. "Signale wie diese erinnern die Leute daran, dass die Rivalität zwischen den USA und anderen Staaten ernst ist und so schnell nicht verschwinden wird", sagte Andrew Milligan, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter Aberdeen Standard. Die US-Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 büßten zur Eröffnung am Dienstag bis zu 0,8 Prozent ein.

Im Streit über Subventionen für Airbus will US-Präsident Donald Trump europäische Flugzeuge und -zulieferteile sowie Spirituosen und andere Produkte im Volumen von elf Milliarden Dollar mit Zöllen belegen. Die EU-Kommission kündigte Vergeltungsmaßnahmen gegen den Airbus-Rivalen Boeing an, dem sie auch schon seit langem illegale US-Beihilfen vorwirft. Dessen Aktien verloren 0,9 Prozent.

Daneben bereite die anlaufende Bilanzsaison einigen Investoren Kopfzerbrechen, sagte Kim Forrest, Chef-Anleger des Vermögensverwalters Bokeh. "Sie bezweifeln, dass die Firmen ihre Gewinne weiter steigern können." Damit stelle sich die Frage, wie viel eine Aktie wert sei. Einer Umfrage des Daten-Anbieters Refinitiv zufolge schrumpfen die Gewinne der im S&P 500-Index notierten Firmen im ersten Quartal im Schnitt um 2,3 Prozent.

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15:45

Die Aktien des Schweizer Zugbauers Stadler Rail stossen im Zuge des laufenden Börsengangs bei Investoren auf Interesse. Die mit der Transaktion beauftragten Banken hätten die Preisspanne auf 36 bis 39 Franken je Stück eingeengt, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Dienstag zu Reuters. Das ist etwa in der Mitte der Preisspanne, die die Banken ursprünglich zwischen 33 und 41 Franken festgelegt hatten. Damit könnte das Unternehmen aus Bussnang im Kanton Thurgau bei seinem Börsengang knapp vier Milliarden Franken wert sein. Die Erstnotiz ist für Freitag geplant.

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14:28

Solide Geschäftsergebnisse von asiatischen Chipherstellern haben den Aktien europäischen Konkurrenten am Dienstag auf die Sprünge geholfen. Einige Anleger hätten mittlerweile Angst, den Aufwärtstrend in der Branche zu verpassen und griffen daher vermehrt bei Papieren von Chipkonzernen zu, sagte ein Händler. Die Titel von Infineon rückten mit einem Kursplus von 0,9 Prozent auf 20,30 Euro an die Dax-Spitze. Die im Nebenwerteindex MDax notierten Aktien von Dialog Semiconductor gewannen ebenfalls ein Prozent auf 30,74 Euro. Andernorts in Europa waren BE Semiconductor, STMicroelectronics und AMS gefragt.

Börsianer verwiesen auf unerwartet starke Zahlen von taiwanesischen Chipkonzernen wie Largan Precision, der Linsen für Smartphones und Laptops herstellt. Der asiatisch-pazifische Index für die Chipbranche erklomm den höchsten Stand seit Oktober. Der US-Index für den Halbleitersektor stieg am Montag auf ein Rekordhoch. "Nun werden Anleger besonders stark auf die Quartalsergebnisse schauen", sagte ein Händler. "Das Management steht unter einem großen Druck, den für das zweite Halbjahr versprochene Turnaround in der Branche zu liefern."

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13:52

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, auf europäische Waren US-Zölle zu verhängen, drückt den Dax weiter ins Minus. Der deutsche Leitindex verliert 0,3 Prozent auf 11'931 Punkte.

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13:30

Die Ölpreise haben ihren Höhenflug am Dienstag vorerst nicht weiter fortgesetzt. Nachdem die Notierungen für US-Öl und Rohöl aus der Nordsee am Vormittag jeweils neue fünfmonatige Höchststände erreicht hatten, legten sie im Mittagshandel kaum noch zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 71,11 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 13 Cent auf 64,53 Dollar.

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11:50

Der Schweizer Aktienmarkt steht am Dienstag klar im Plus. Nach einem verhaltenen Start hat der SMI unterdessen ein neues Allzeithoch bei 9'622 Punkten markiert. Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 11.30 Uhr 0,78 Prozent höher bei 9'621,61 Punkten; das neue Jahreshoch liegt bei 9'622,05. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) zieht um 0,61 Prozent auf 1'483,47 Punkte an und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,75 Prozent auf 11'479,34 Punkte.

Trotz der erneut steigenden Kurse sei an den Märkten eine gewisse Zurückhaltung zu spüren, heisst es am Markt. Vor einer Reihe wichtiger konjunktureller und politischer Termine am morgigen Mittwoch sei die Bereitschaft, sich aus dem Fenster zu lehnen, jedenfalls eher gering. Am "Super Mittwoch" steht der entscheidende EU-Gipfel im Zusammenhang mit den weiteren Brexit-Plänen im Zentrum. Ebenfalls ist die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung der amerikanischen Notenbank sowie der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank geplant.

Novartis stehen mit einem Minus von 9,7 Prozent auf 85,64 Franken am Ende der Tabelle. Dafür verantwortlich ist die Abspaltung von Alcon - für fünf Novartis-Aktien erhielt man 1 Alcon-Aktie. Gegenüber dem um diesen Effekt bereinigten Wert von 83,82 Franken verzeichnen Novartis dagegen ein Plus von gut 2 Prozent.

Für Alcon wiederum wurde ein Referenzwert von 41,40 Franken errechnet. Lag der Eröffnungskurs bereits bei 55 Franken, kostet die Aktie mittlerweile 57,83 und liegt damit um über 40 Prozent über diesem Wert. Dass die Nachfrage hoch ist und viele Fonds diesen Titel ins Depot nehmen wollen oder müssen, zeigt auch das hohe Handelsvolumen von bereits gegen 8 Millionen Titeln. Insgesamt wurde mit dieser Transaktion also Mehrwert geschaffen.

Richemont (-1,4%) werden derweil von einer Rückstufung durch die Credit Suisse auf "Underperform" belastet. Am Markt werde derzeit der Umfang an benötigten Investitionen in allen Geschäftszweigen - inklusive des Schmuckgeschäfts - unterschätzt, begründet die Bank ihre vorsichtigere Haltung.

Nach Zahlen geben Sika 0,6 Prozent nach. Der Hersteller von Bauchemikalien hat für einmal die Investoren nicht positiv überrascht und Zahlen "nur" im Rahmen der Erwartungen abgeliefert. Da sich die Sika-Papiere nahe des Rekordhochs bewegen, wird nun zu Gewinnmitnahmen geschritten. Auch Givaudan verlieren nach Quartalsumsätzen in der gleichen Grössenordnung.

Klar gesucht sind dagegen AMS an der Spitze der Tabelle mit einem Plus von 4,7 Prozent. Händler verwiesen darauf, dass Globalwafers in Taiwan die Branchenanleger mit starken Umsatzzahlen überzeugt habe, was nun auch anderen Titeln Rückenwind verleihe.

Überdurchschnittliche Gewinne verzeichnen auch CS (+1,4%) oder Dufry (+1,4%). Letztere werden ab Morgen aufgrund der Aufnahme von Alcon zu den SMI-Werten nicht mehr im SLI geführt. Innerhalb des SMI müssen Julius Bär (+0,1%) dem Börsenneuling weichen.

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11:00

Der Dax dreht beflügelt von der Hoffnung auf einen Ausweg aus dem Brexit-Dilemma ins Plus. Er notiert 0,1 Prozent fester bei 11.978 Punkten. Der EuroStoxx50 steigt um 0,2 Prozent auf 3446 Zähler. In London verringert der Leitindex "Footsie" seine Verluste und notiert noch 0,1 Prozent schwächer bei 7440 Stellen.

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09:30

Alcon ist bei seinem Börsendebüt am Dienstag mit rund 27 Milliarden Dollar bewertet worden. Die Aktien des vom Pharmakonzern Novartis abgespaltene Spezialisten für Augenheilkunde starteten mit 55 Franken in den Handel an der Schweizer Börse SIX. Das auf Augenchirurgie und Kontaktlinsen spezialisierte Unternehmen ist damit nicht nur der grösste Neuzugang am Parkett in Zürich seit neun Jahren, sondern spielt auch weltweit ganz oben mit. Der US-Mitfahrdienst Lyft wurde beim Börsengang mit rund 24 Milliarden Dollar bewertet. Die Schweizer Medizintechnikfirma Medacta brachte bei ihrem IPO in der Vorwoche rund zwei Milliarden Dollar auf die Waage.

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09:12

Die Schweizer Börse startet am Dienstag im grünen Bereich. Beim Börsendebut geht Alcon deutlich höher in den Handel als erwartet. Der SMI startet mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 9576 Punkten. Im Fokus steht das Börsendebut von Alcon, der von Novartis (-9,5 Prozent) abgespaltenen Augenheilsparte. Dies wird die Gewichtung von Novartis innerhalb des SMI etwas reduzieren. Für fünf Novartis-Aktien erhalten die Aktionäre eine Alcon-Aktie. Letztere wird überdies direkt in den SMI aufgenommen. Analysten rechneten im Vorfeld mit einem Alcon-Kurs in der Grössenordnung von 40 bis 45 Franken. Kurz nach 9 Uhr stehen die Titel bei 55,40 Franken.

Auf Kosten von Alcon fallen Julius Bär (-0,4 Prozent) aus dem Leitindex, werden allerdings heute noch ein letztes Mal innerhalb des SMI geführt. Etwas auffälliger sind die Verluste von Richemont (-1,5 Prozent) nach einer Abstufung durch die Credit Suisse auf "Underperform". Swatch büssen gleichzeitig 0,7 Prozent ein - und damit ebenfalls mehr als der Durchschnitt.

Auch Sika verlieren (-1,0 Prozent). Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller hat für das erste Quartal ein solides Wachstum ausgewiesen und dabei die Erwartungen der Analysten erfüllt. Auch Givaudan starten nach Zahlen zum Startquartal leicht negativ. Die Schwergewichte Nestlé und Roche verlieren rund 0,2 Prozent. Für Support sorgen derweil CS (+0,8 Prozent), Lonza (+0,5 Prozent) und UBS (+0,3 Prozent).

Landis + Gyr (+2,2 Prozent) könnten von einer Erhöhung des Kursziels durch die Credit Suisse mit der Bestätigung der Einstufung "Outperform" profitieren. Cosmo legen um 2,4 Prozent zu, dies nach der Einreichung eines Zulassungsgesuchs für das Produkt Remimazolam bei der US-Behörde FDA.

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08:35

Der japanische Nikkei-Index schloss 0,2 Prozent höher bei 21'802 Punkten. Vor dem Brexit-Gipfel haben sich die Anleger in Fernost mit Käufen zurückgehalten. Auch die anstehende Berichtssaison in den USA und Sorgen um die Weltwirtschaft dämpften die Stimmung. Die Aussicht auf anhaltende Konjunkturstützen in China verhinderten jedoch Verluste.

Die Aktien von Sony schnellten um mehr als neun Prozent in die Höhe. Marktteilnehmer verwiesen auf einen Reuters-Bericht, wonach der US-Hedgefonds Third Point zum zweiten Mal in sechs Jahren eine Beteiligung an dem japanischen Unterhaltungskonzern erwerben wolle. Der Fonds wolle zudem von Sony den Verkauf von Geschäftsteilen verlangen. Die Papiere von Herstellern von Geldnoten-Druckmaschinen legten ebenfalls zu. Örtliche Medien hatten berichtet, die Regierung in Tokio wolle neue Geldnoten einführen. Ausserhalb Japans profitierten die Kurse von der Aussicht auf weitere Konjunkturstützen in China. Der MSCI-Index für die asiatischen Märkte ohne Japan gewann 0,3 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit Anfang August 2018.

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08:20

Die Ölpreise haben am Dienstag weiter zugelegt und sind auf neue fünfmonatige Höchststände gestiegen. Nach wie vor sorgen hohe Angebotsrisiken für Preisauftrieb. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 71,13 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um neun Cent auf 64,49 Dollar. In der Nacht war der Preisauftrieb stärker gewesen.

Marktteilnehmer verweisen auf eine lange Liste mit Risiken für das ohnehin knappe Rohölangebot. Die Krise im erdölreichen Libyen droht sich eher zu verschärfen als zu beruhigen. Hinzu treten neue Spannungen zwischen den USA und dem Opec-Land Iran, nachdem die US-Regierung die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft hat.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär vorbörslich bei 9538 Punkten (-0,1 Prozent) berechnet). Gegen den Trend gewinnen die Aktien von Givaudan (+0,9 Prozent) und Sika (+1,4 Prozent). Beide Firmen haben Umsatzzahlen vorgelegt. Vor dem ersten Handelstag wird Alcon leicht tiefer gesehen. Das Spin-off von Novartis wird gleich zu Beginn in den SMI aufgenommen. Deutlicher ist der Abschlag bei Novartis (-9,0 Prozent). Die grössten Abschläge werden bei Richemont (-1,5 Prozent) und Swatch (-0,6 Prozent) berechnet. Die zwei Schwergewichte Nestlé und Roche tendieren praktisch unverändert.

Die Furcht vor einem chaotischen Brexit macht Börsianer vorsichtig. Am Tag vor dem geplanten EU-Gipfel richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger erneut auf die Suche von Theresa May aus der Brexit-Sackgasse. Die britische Premierministerin will sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron beraten.

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07:45

Der Euro hat am Dienstag seine Gewinne vom Wochenauftakt zunächst halten können. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1260 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Montagabend. Auch gegenüber dem Franken bewegte sich der Euro kaum. So wird er aktuell zu 1,1249 gehandelt, nach 1,1251 am Vorabend. Der US-Dollar verharrt ebenfalls in einer relativ schmalen Handelsspanne von rund 0,9990, aktuell wechselt er zu 0,9987 Franken den Besitzer. Am Dienstag ist zumindest durch Konjunkturdaten mit wenig Einfluss auf die Devisenkurse zu rechnen.

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06:45

Der Nikkei der 225 führenden Werte sank bis zum späten Vormittag um 0,2 Prozent auf 21'722 Punkte. Der breiter gefasste Topix verlor 0,6 Prozent auf 1611 Zähler. Händler hielten sich vor der Veröffentlichung von Unternehmenszahlen mit ihren Engagements zurück.

Gegen die allgemeine Markttendenz sprangen die Aktien von Sony um mehr als sieben Prozent in die Höhe. Marktteilnehmer verwiesen auf einen Reuters-Bericht, wonach der US-Hedgefonds Third Point zum zweiten Mal in sechs Jahren eine Beteiligung an dem japanischen Unterhaltungskonzern erwerben wolle. Der Fonds wolle zudem von Sony den Verkauf von Geschäftsteilen verlangen.

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05:25

Der Euro stagnierte im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1256 Dollar. Zum Yen gab die US-Währung leicht auf 111,455 Yen nach. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9983 Franken je Dollar und bei etwa 1,1246 Franken je Euro.

(cash/Reuters/AWP)