+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street: Anleger trauen sich wieder vor

Nach den Kurskapriolen der vergangenen Woche trauen sich Anleger wieder in die internationalen Aktienmärkte zurück.
12.02.2018 22:35
Wieder mal Grund zum Lachen: Händler an der Wall Street am Montag.
Wieder mal Grund zum Lachen: Händler an der Wall Street am Montag.
Bild: Bloomberg

22:35

"Die Angst, die die Anleger beherrscht hatte, ist verschwunden", sagte Analyst David Madden vom Online-Broker CMC Markets. Der Dow Jones schloss 1,7 Prozent höher auf 24'601 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 2656 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 6981 Punkte.

Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners mahnte allerdings zur Vorsicht: "Ob der Boden schon gefunden ist oder wir nur eine Zwischenerholung sehen, wird erst die Zeit zeigen." Der Schreck über die jüngste Berg- und Talfahrt stecke Investoren zwar noch in den Knochen, sagte Grant Lewis, Chef-Analyst der Investmentbank Daiwa. "Es sieht aber nicht danach aus, dass eine Krise vor der Tür steht. Aber man sollte niemals nie sagen." Fondsmanager Daniel Lockyer vom Vermögensverwalter Hawksmoor äusserte sich skeptisch. Er nutze Kursanstiege für Verkäufe anstatt bei Rücksetzern einzusteigen.

Bei den Einzelwerten beflügelte eine Kauf-Offerte CSRA. Der Panzerhersteller General Dynamics bietet für den IT-Dienstleister 40,75 Dollar je Aktie oder insgesamt 6,8 Milliarden Dollar. CSRA-Titel stiegen um 31 Prozent auf 40,39 Dollar. General Dynamics lagen 1,2 Prozent im Minus.

Die Anteilsscheine des Netzwerkausrüsters Cisco zogen um 2,7 Prozent an. Die Analysten von Instinet hatten zwei Tage vor der Bilanzveröffentlichung die Aktien auf "Buy" hochgestuft.

Positiv am Markt wurden die Prognosen der US-Regierung zum Wirtschaftswachstum, zur Inflation und zur Entwicklung am Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren aufgenommen. Präsident Donald Trump rechnet auf Jahre mit einem Wirtschaftswachstum oberhalb von 3 Prozent.

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17:45

Die Schweizer Börse ist am Montag mit Rückenwind von der Wall Street auf Erholungskurs eingeschwenkt. Händler hoffen, dass die US-Aktien nach der Wende am Freitag zu Wochenbeginn die Erholung fortsetzen und die Gewinne ausbauen können. Die Anleger nutzen die tieferen Kurse zwar als günstige Einstiegschance, verhalten sich aber von der Korrektur geprägt vorsichtig. Im Verlauf liess denn der Schwung auch leicht nach.

Der SMI steigt um 1,6 Prozent auf 8822 Punkte. In der Vorwoche hat der Leitindex mehr als 5 Prozent eingebüsst und war um rund 9 Prozent unter das am 24. Januar erreichte Rekordhoch gefallen.

Die Korrektur sei eine Übertreibung, kommentiert die Bank Bantleon. Die Märkte würden sich wohl wieder erholen. Sollten allerdings Zweifel an der derzeit über jeden Zweifel erhabenen wirtschaftlichen Lage aufkommen, könnte es in den kommenden Monaten erneut zu einer heftigen Korrektur kommen.

Die Zürcher Kantonalbank mahnt zur Besonnenheit. Die jüngste Korrektur sei nicht der Anfang vom Ende des Bullenmarktes. Dies sei nur eine klassische Bewertungskorrektur. Das Gröbste dürfte ausgestanden sein. Mit einer raschen Aufholjagd sei aber nicht zu rechnen. Die Aktienmärkte dürften "noch eine Weile – im Schnitt eben knapp drei Monate – in einer Schwächephase bleiben". Die mittelfristigen Aussichten würden aber nach wie vor günstig beurteilt. Daher sollten die Aktienpositionen gehalten werden.

Sämtliche Bluechips legen zu. Die Gewinne belaufen sich auf bis zu 3 Prozent. An der Spitze stehen mit den Aktien von LonzaSwatch und Sika Titel, die einerseits im Vorjahr zu den grössten Gewinnern zählten und anderseits bei der Korrektur stark unter die Räder geraten sind.

Fester sind auch die dividendenstarken Titel des Telekomkonzerns Swisscom und des Versicherers Zurich. Bei Zurich dürfte die bei der Jahreskonferenz in der Vorwoche in Aussicht gestellte Dividendenerhöhung und das Aktienrückkaufprogramm zusätzlich geholfen haben, heisst es.

Bei den Aktien der Banken schmolzen die Gewinne zum Teil etwas ab. Die Grossbank UBS und der Vermögensverwalter Julius Bär gewinnen 1,5 und 1,9 Prozent. Credit Suisse wurden um 1,1 Prozent höher gehandelt. Die UBS-Konkurrentin wird am Mittwoch die Bilanz vorlegen. Die Papiere der Bank Vontobel steigen am Tag vor der Resultatvorlage um 1,2 Prozent.

Bei den Marktschwergewichten ziehen Novartis um 1,9 Prozent an und Roche gewinnen 1,4 Prozent. Die Aktien des Lebensmittelriesen Nestlé, der am Donnerstag über das vergangene Jahr berichtet, rücken um 1,6 Prozent vor.

Am breiten Markt sind die Papiere von Meyer Burger um 1,8 Prozent im Plus. Zunächst war der Kurs um 8 Prozent in die Höhe geschnellt. Der Solarzulieferer hat von der Firma REC Group einen Auftrag zur Lieferung und Installation der SmartWire Connection Technologie erhalten. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

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15:50

Nach den jüngsten Kurskapriolen hat sich die Nervosität der Anleger in New York nur wenig gelegt. Die grossen Indizes setzen zur Handelseröffnung die im Freitagshandel begonnene Erholung zwar fort. Der Dow Jones legt um 1,4 Prozent auf 24'521 Punkte zu, während der S&P 500 und der Nasdaq jeweils 1,3 Prozent auf 2653 und 6960 Punkte steigen. Doch steht laut Händlern das Plus auf tönernen Füssen.

Die niedrigeren Aktienkurse zögen Käufer an, erläutert Peter Cardillo, Analyst beim Broker First Standard Financial in New York. Allerdings sei eine drei vor dem Komma bei der Rendite der zehnjährigen US-Treasuries am Aktienmarkt noch nicht voll berücksichtigt. Aktuell rentieren die Papiere bei 2,86 Prozent. Ein weiterer Rückschlag sei daher möglich, so Cardillo. Auch die im Wochenverlauf anstehenden Inflationsdaten sorgten laut Händlern für Nervosität. Sie könnten Aufschluss über das Tempo der geplanten Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed geben.

Bei den Einzelwerten ragen am Montag CSRA hervor, nachdem der Panzerhersteller General Dynamics für den auf Cybersicherheit spezialisierten Dienstleister ein 6,8 Milliarden Dollar hohes Angebot unterbreitet hat. Je Aktie entspricht dies einer Offerte von 40,75 Dollar. Entsprechend springt der Kurs um 31 Prozent auf 40,53 Dollar. General Dynamics verlieren dagegen 1,3 Prozent auf 209,26 Dollar.

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13:20

Die Ölpreise haben sich am Montag weiter von starken Verlusten der Vorwoche erholt. Eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten mit zum Teil deutlichen Gewinnen an führenden Aktienbörsen habe die Ölpreise mit nach oben gezogen, hiess es von Marktbeobachtern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete gegen Mittag 63,68 US-Dollar. Das waren 1,6 Prozent mehr als am Freitag.

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12:25

Im Einklang mit anderen europäischen Börsen zeigt sich der Schweizer Aktienmarkt am Montagmittag fester. Allerdings hat sich das Tempo der Erholung gegenüber dem frühen Handelsgeschäft leicht abgeschwächt. Die Stimmung der Anleger präsentiere sich aufgrund positiver Vorgaben aus den USA zuversichtlicher, heisst es im Markt. Ob die jüngste Korrektur damit aber bereits den Boden gefunden hat, bleibe abzuwarten. Das Angstbarometer VSMI zeigt nämlich, dass die Nerven der Anleger weiter angespannt sind.

Der SMI legt bis am Mittag um 1,7% auf 8830 Punkte zu. Der 30 Aktien umfassende SLI notiert mit 1,7% auf 1447 Punkte im Plus und der breite SPI gewinnt 1,7% auf 10'176 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren zur Berichtszeit sämtlich in der Gewinnzone.

Die grössten Avancen verzeichnen bei den Bluechips die Titel von Lonza (+2,9%), Zurich Insurance (+2,6%) und Swatch (+2,6%). Deutlich höher notieren auch ABB (+2,3%) und SGS (+2,0%). Für erstere hat Barclays das Rating "Overweight" bestätigt. Die Fundamentalfaktoren seien intakt. Der Warenprüfkonzern SGS übernimmt zu einem nicht öffentlich gemachten Preis die deutsche SIT Skin Investigation and Technology, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von drei Millionen Euro erzielte. Es ist bereits die vierte Übernahme im laufenden Jahr.

Die Indexschwergewichte Nestlé (+1,4%), Novartis (+1,8%) und Roche (+1,8%) stützen den Markt ebenfalls. Roche vermeldet dabei in einer Phase-II-Studie mit seinem Kandidaten RG7716 vielversprechende Ergebnisse. Nestlé wiederum verstärkt das Geschäft in Lateinamerika und hat zu einem nicht genannten Preis einen Mehrheitsanteil am Snackhersteller Terrafertil übernommen.

Im breiten Markt wird die Liste der Kursgewinner angeführt von Cicor (+6,9%). Eine Avance von 3,4% an den Tag legen Meyer Burger. Der Solar-Zulieferer Meyer Burger hat einen Auftrag in unbekannter Höhe von der norwegischen REC Group für seine Wire Connection Technology erhalten.

Idorsia bleiben auch fast eine Woche nach den besser als erwarteten Resultaten 2017 gesucht und legen 2,1% zu.

Auf der Verliererseite verzeichnen Cicom (-8,5%) vor Perfect Holding (-5,6%) und Bachem (-4,5%) die grössten Verluste. Bossard notieren 1,4% tiefer. Die Bossard-Gruppe ist mit dem der Gesundheitslogistiker Cosanum eine Partnerschaft bei der Versorgung von Spitälern, Heimen und Spitex-Organisationen eingegangen. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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12:00

Der Euro hat sich am Montag etwas von seinen deutlichen Verlusten in der vergangenen Woche erholt. Im Vormittagshandel kostet die Gemeinschaftswährung 1,2268 Dollar, nachdem sie am Freitagabend noch in Richtung 1,22 Dollar gefallen war. Zum Franken zeigt sich der Euro mit zuletzt 1,1507 Franken ebenfalls etwas erholt gegenüber den Kursen unterhalb der 1,15er-Marke von Freitag. Der Dollar tritt zum Franken bei 0,9378 Franken auf der Stelle.

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10:30

Die Schweizer Börse legt am Montagmorgen unterstützt von positiven Vorgaben von der Wall Street auf breiter Front zu. Händler sprechen von einer technischen Erholung von den massiven Einbussen der vergangenen Sitzungen. Gefragt sind vor allem die Aktien der Banken. Wie stark sich die Kurse erholen können, dürfte davon abhängen, ob die Anleger wieder Mut fassen und Anschlusskäufe einsetzen, sagen Händler.

Der SMI steigt um 1,8 Prozent auf 8834 Zähler. In der Vorwoche hat der Leitindex mehr als 5 Prozent eingebüsst und war um rund 9 Prozent unter das am 24. Januar erreichte Rekordhoch gefallen.

Am Freitag hatten sich die US-Märkte nach Börsenschluss in Europa aufgerafft und deutlich in der Gewinnzone geschlossen. Auf Wochensicht haben die US-Indizes mehr als 5 Prozent verloren.

Die Lage habe sich etwas beruhigt, sagt ein Händler. Der Volatilitätsindex der Börse geht um 13 Prozent zurück.

Nach Ansicht der Analysten der Zürcher Kantonalbank dürfte das Gröbste ausgestanden sein. Mit einer raschen Aufholjagd sei aber nicht zu rechnen. Dei ZKB geht davon aus, dass die Aktienmärkte "noch eine Weile – im Schnitt eben knapp drei Monate – in einer Schwächephase bleiben werden". Die mittelfristigen Aussichten für die Aktienmärkte würden aber nach wie vor günstig beurteilt. Daher sollten die Aktienpositionen gehalten werden.

Die Händler hoffen, dass auch die im Laufe der Woche erwarteten Firmenabschlüsse zur Aufhellung der Stimmung beitragen. Die Aktien der Credit Suisse legen 1,7 Prozent zu. Die Grossbank wird am Mittwoch den Geschäftsbericht veröffentlichen. Die Titel der Konkurrentin UBS und des Vermögensverwalters Julius Bär steigen um 1,8 und 2,1 Prozent.

Auf Erholungskurs sind die Anteile des Pharmazulieferers Lonza, die im laufenden Jahr rund 15 Prozent abgesackten. Sie klettern 3,4 Prozent nach oben. Auch die Titel des Elektrotechnikkonzerns ABB, die mit 13 Prozent Kursrückgang im laufenden Jahr kräftig gefallen sind, erholen sich um 1,9 Prozent.

Bei den Versicherungen stechen Zurich mit plus 2,6 Prozent heraus. Swiss Re sind um 1,7 Prozent höher.

Die Marktschwergewichte Novartis und Roche gewinnen 1,7 Prozent. Die Aktien des Lebensmittelriesen Nestlé, der am Donnerstag über das vergangene Jahr berichtet, gewinnen 1,2 Prozent.

Der Titel des Chemiekonzerns Clariant ziehen um 1,9 Prozent an. Clariant legt am Mittwoch den Jahresbericht vor.

Am breiten Markt schiessen die Papiere von Meyer Burger um 4,8 Prozent nach oben. Der Solarzulieferer hat von der Firma REC Group einen Auftrag zur Lieferung und Installation der Smart Wire Connection Technologie erhalten. Die Bank Vontobel spricht von einem bedeutsamen Auftrag. Analyst Michael Foeth sieht in diesem Bereich ein signifikantes Umsatzpotenzial für Meyer Burger.

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09:15

Der Swiss Market Index steigt am Montag im frühen Handel um 1,5 Prozent. Ein Grund für den Anstieg sind die Vorgaben aus Übersee: Der US-Markt ging am Freitag nach einem wechselvollen Verlauf mit einem klaren Plus aus dem Handel; und die asiatischen Märkte geben am Montag ebenfalls einen positiven Takt vor, wobei die japanische Börse allerdings feiertagsbedingt geschlossen blieb. Dass die Nervosität weiterhin hoch ist, belegt der Volatilitätsindex (VSMI) für den Schweizer Markt. Dieser kletterte am Freitag um über 29%.

Zu den Spitzenwerten gehören die Banken: Die Aktien von Credit Suisse legen 2,8 Prozent zu, UBS 2,1 Prozent und Julius Bär 2 Prozent. Auch auch die Zykliker ABB (plus 1,1 Proznt), für die Barclays das Kursziel erhöht hat, sowie Adecco (plus 1,4 Prozent) und Lafarge-Holcim (1,7 Prozent) steigen. Deutlichster SMI-Gewinner ist Lonza mit einem Plus von 3,1 Prozent.

Auch die Indexschwergewichte Nestlé (plus 1,4 Prozent), Novartis (plus 1 Prozent) und Roche (plus 1,3 Prozent) stützen den Markt. Roche vermeldet dabei in einer Phase-II-Studie mit seinem Kandidaten RG7716 vielversprechende Ergebnisse. Nestlé wiederum verstärkt das Geschäft in Lateinamerika und hat zu einem nicht genannten Preis einen Mehrheitsanteil an Terrafertil übernommen.

SGS gewinnen 1 Prozent. Der Warenprüfkonzern übernimmt zu einem nicht öffentlich gemachten Preis die deutsche SIT Skin Investigation and Technology, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3 Mio EUR erzielte. Es ist bereits die vierte Übernahme im laufenden Jahr.

Im breiten Markt stehen die Ampeln ebenfalls auf Grün, wobei sich Idorsia mit einem Plus von 2,7 Prozent vor VAT Group (plus 1,6 Prozent) und U-blox (plus 1,6 Prozent) vom Feld abheben. Zugewinne von über 1 Prozent verzeichnen unter anderem Arbonia, Aryzta, Cembra Money Bank, Ems Chemie, Landis+Gyr und Vontobel. Im Fokus des Interesses stehen nach Jahreszahlen auch Comet (minus 3,4 Prozent).

Bossard (plus 0,2 Prozent) wiederum geht mit dem Gesundheitslogistiker Cosanum eine Partnerschaft bei der Versorgung von Spitälern, Heimen und Spitex-Organisationen ein.

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08:10

Der Swiss Market Index wird am Montag im vorbörslichen Handel 1,16 Prozent höher indiziert. Am deutlichsten steigt die Aktie der UBS mit einem Plus von 1,54 Prozent, ebenso hoch steigt der Titel von ABB. Am breiten Markt legt die Aktie von Idorsia 2,2 Prozent zu. Arbonia verzeichen ein Plus von 1,23 Prozent.

Den positiven Vorgaben aus den USA und aus China werde sich die Schweiz wohl anschliessen und nach der Korrektur der vergangenen Sitzungen zu einer Gegenbewegung ansetzen. Wie stark sich die Kurse erholen könnten, dürfte davon abhängen, ob im Verlauf Anschlusskäufe einsetzen, sagten Händler.

In der vorigen Woche hatten Kurseinbrüche des Dow Jones Börsen weltweit auf Talfahrt geschickt. Auf Wochensicht allerdings büssten der S&P und der Dow 5,2 sowie die Nasdaq 5,1 Prozent ein - die größten Wochenverluste seit Anfang 2016. Der Swiss Market Index verlor in der letzten Woche 5,7 Prozent.

Die Händler hofften, dass die im Laufe der Woche erwarteten Firmenabschlüsse zur Aufhellung der Stimmung beitragen. Veröffentlicht werden unter anderem die Zahlen der Grossbank Credit Suisse, des Chemiekonzerns Clariant und des Nahrungsmittelriesen Nestlé. Zur ausführlichen Wochenvorschau: 

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08:02

Mittlerweile ist der Handel in Asien beendet. Dabei haben Anleger die Gelegenheit zum Wiedereinstieg in Aktien genutzt. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans kletterte am Montag um ein Prozent auf 559 Punkte. Auch die Börsen in China und Südkorea legten zu. In Japan wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt. 

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07:40

Die Ölpreise haben sich am Montag etwas von ihren starken Verlusten in der vergangenen Woche erholt. Am Markt wurde der durchweg schwächere US-Dollar als Grund genannt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 63,37 Dollar. Das waren 58 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 66 Cent auf 59,86 Dollar.

In der vergangenen Woche waren die Ölpreise massiv unter Druck geraten. Sowohl US-Öl als auch europäisches Rohöl hatten im Wochenverlauf um bis zu zehn Prozent nachgegeben. Auslöser der Talfahrt waren starke Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten, die Anleger aus riskanteren Anlageklassen heraus trieben. Dazu gehören auch Rohstoffe wie Erdöl. Zusätzlich befeuert wird die schlechte Stimmung am Ölmarkt durch ein stetig steigendes Angebot aus den USA. 

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06:30

Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans notierte gegen Mittag 0,8 Prozent im Plus. Er hatte vergangene Woche 7,3 Prozent eingebüßt. Die Börse in Tokio blieb wegen eines Feiertags geschlossen. Mit Spannung erwarteten die Anleger die Daten zur US-Teuerung, die für Mittwoch anstehen. Spekulationen auf eine höhere US-Inflation und stärkere Zinsanhebungen hatten die jüngsten Kursrutsche an den Aktienmärkten ausgelöst.

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06:25

Der Euro legte leicht zu und wurde mit 1,2273 Dollar gehandelt. Zum Yen notierte die US-Währung bei 108,62 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9380 Franken je Dollar und 1,1515 Franken je Euro gehandelt.

(Reuters/AWP/cash)