+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street erholt sich leicht - Nordkorea im Blick

Die Wall Street hat sich am Mittwoch leicht erholt. Die Kursverluste vom Dienstag ermunterten einige Anleger zum Wiedereinstieg in den Aktienmarkt.
06.09.2017 22:31
Wegweiser zur US-Börse in New York. Die Anleger greifen wieder zu.
Wegweiser zur US-Börse in New York. Die Anleger greifen wieder zu.
Bild: Pixabay

22:30

Stiegende Kurse in den USA. Unterstützung erhielten die New Yorker Börsen vom Konjunkturbericht der US-Notenbank. Die heimische Wirtschaft wuchs nach einer Umfrage der Federal Reserve in den vergangenen Wochen weiter. Die Aktivität sei im Juli und der ersten August-Hälfte leicht bis moderat gestiegen, teilte die Fed in ihrem sogenannten Beige Book mit.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 21.807 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um ebenfalls 0,3 Prozent auf 2465 Zähler. Auch der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,3 Prozent und schloss auf 6393 Punkten.

Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea bereiteten den Börsianern allerdings Sorgen. "Es gibt die Befürchtung, dass Nordkorea am 9. September, dem nordkoreanischen Unabhängigkeitstag, eine weitere Atomrakete testet", sagte Analyst Edward Meir vom Finanzdienstleister INTL FCStone. Das Land hatte nach dem bisher grössten Nukleartest vom Wochenende den USA mit "weiteren Geschenkpaketen" gedroht.

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17:30

Die Schweizer Börse setzte am Mittwoch kurz vor Handelsschluss im Sog der fester startenden Wall Street zu einem Endspurt an und macht anfängliche Verluste praktisch wett.  Der Swiss Market Index (SMI) schliesst 0,1 Prozent tiefer bei 8859 Punkten. Die Anleger trauten sich nicht vollends aus der Deckung, weil die Nordkorea-Krise weiter schwele und mit "Irma" erneut ein Wirbelsturm mit grossem Zerstörungspotenzial Kurs auf die USA nehme, erklärten Händler. Auch die bevorstehende Ratsitzung der Europäischen Zentralbank bremse die Kaufbereitschaft. "Die Marktteilnehmer sind sehr vorsichtig und warten ab", hiess es.

Bei den Schweizer Standardwerten ging die Hälfte tiefer aus dem Handel. Die Kursänderungen blieben allerdings unter einem Prozent. Zu den grössten Verlierern gehörten Versicherungswerte. Die Titel des Rückversicherers Swiss Re und der Zurich Insurance Group verloren 0,9 und 0,7 Prozent. "Nach 'Harvey' bläst Wirbelsturm 'Irma' der Versicherungsbranche ins Gesicht", sagte ein Händler. Die US-Behörden warnten eindringlich vor "potenziell katastrophalen" Folgen des anrückenden Hurrikans.

Die als krisensicher geltenden Index-Schwergewichte Novartis und Roche machten frühe Kurseinbussen wett. Gemäss neuen klinischen Daten reduziert das Roche-Medikament Alecensa bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs das Risiko, dass sich die Erkrankung auf das Gehirn ausbreitet, deutlich stärker als die Pfizer-Arznei Xalkori. Roche rückten 0,1 Prozent vor.

Den ausführlichen Schlussbericht lesen Sie hier.

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16:52

Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im August etwas weniger als erwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) stieg um 1,4 Punkte auf 55,3 Punkte, wie das Institut am Mittwoch mitteilt. Volkswirte hatten mit einem deutlicheren Anstieg auf 55,6 Punkte gerechnet.

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16:05

Die Kursverluste vom Dienstag ermuntern einige Anleger zum Wiedereinstieg in den US-Aktienmarkt. Zur Eröffnung am Mittwoch legten die Indizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 bis zu 0,3 Prozent zu.

Die schwelende Nordkorea-Krise sorge allerdings erneut für Unruhe, sagte Scott Brown, Chef-Volkswirt des Vermögensverwalters Raymond James. "Ausserdem hält ein weiterer Hurrikan auf Florida zu." Während die US-Golfküste noch mit den Folgen von "Harvey" kämpft, formiert sich in der Karibik der Wirbelsturm "Irma" mit Windgeschwindigkeiten von etwa 300 Stundenkilometern.

Gleichzeitig bereiteten die wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea den Börsianern Sorgen. "Es gibt die Befürchtung, dass Nordkorea am 9. September, dem nordkoreanischen Unabhängigkeitstag, eine weitere Atomrakete testet", sagte Analyst Edward Meir vom Finanzdienstleister INTL FCStone. Das Land hatte nach dem bisher grössten Nukleartest vom Wochenende den USA mit "weiteren Geschenkpaketen" gedroht..

Zu den Verlierern an der Wall Street gehörten die Aktien von Newell Brands mit einem Minus von 3,6 Prozent. Weil der Sturm "Harvey" den Nachschub mit Kunstharz störe, stiegen die Preise für das Material, teilte der Anbieter von "Spontex"-Schwämmen, "Nuk"-Schnullern und "Parker"-Kugelschreibern mit. Daher schraube er seine Gesamtjahresziele zurück.

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15:30

Das Management von ABB rechnet im dem kommenden Jahren mit weiterem Wachstum und bestätigt die Mittelfristziele bis 2020. Demnach wird für den Zeitraum 2015 bis 2020 weiter mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent gerechnet sowie mit einer EBITA-Marge in einer Spanne von 11 bis 16 Prozent, wie einer Präsentation zum Innovations- und Technologietag des Konzerns zu entnehmen ist.

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14:07

Nach dem Wirbelsturm "Harvey" droht nun "Irma" die Ölmärkte durcheinanderzubringen. Die Preise für Nordseeöl der Sorte Brent zogen am Mittwoch um 1,5 Prozent auf 54,16 Dollar je Barrel (159 Liter) an. US-Leichtöl WTI verteuerte sich um ein Prozent auf 49,15 Dollar. Dies lag einerseits daran, dass viele Raffinerien in Texas wieder hochgefahren wurden, die während "Harvey" ihre Produktion eingestellt hatten. Zum anderen beobachteten die Märkte aber auch "Irma". "Nach 'Harvey' ist vor 'Irma'", schrieben die Analysten der Commerzbank in ihrem Tageskommentar.

Der Hurrikan ist in Richtung Karibik unterwegs und gilt schon jetzt als einer der stärksten der vergangenen Jahrzehnte. Er könnte auch den Golf von Mexiko erreichen. "Sollte er die dortigen Produktionsanlagen für Rohöl und Erdgas gefährden, die sich noch nicht vollständig von Harvey erholt haben, dürfte es weitere Verzerrungen im Ölhandel geben", hiess es bei der Commerzbank. Darüber hinaus spielten auch noch die Folgen von "Harvey" eine Rolle, der in der vergangenen Woche über den Grossraum Houston gefegt war.

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13:30

Freundlicher als in der Schweiz entwickelt sich heute die Börse in Deutschland: Gestützt von der Erholung der Autowerte unter Führung von Daimler dreht der Leitindex Dax ins Plus und klettert um 0,1 Prozent auf 12.136 Punkte. Der EuroStoxx50 schleicht vorsichtig hinterher, verharrt aber zunächst noch leicht im Minus.

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12:37

Der Swiss Market Index (SMI) verliert bis am Mittag 0,62 Prozent auf 8'814,73 Punkte, nachdem er kurz davor bis auf 8'797 abgesackt war. 

Bei den Blue Chips gehen die grössten Verluste nun auf das Konto des Rückversicherers Swiss Re (-1,5 Prozent), gefolgt von der Zurich Insurance Group (-1,3 Prozent). Kurz nach dem Abzug von Hurrikan "Harvey" rast mit "Irma" möglicherweise bereits der nächste Tropensturm auf die US-Küste zu. In Florida wurde vorsichtshalber bereits der Ausnahmezustand verhängt und weit über dem Atlantik braut sich mit "José" der nächste Sturm auf. Im Sektor geben im unsicheren Marktumfeld auch die Titel der in Europa aktiven Bâloise (-0,9 Prozent) sowie am breiten Markt von Helvetia (-1,8 Prozent) deutlich nach.

Die Schwergewichte Novartis (-0,8 Prozent), Roche (-0,5 Prozent) und Nestlé (-0,7 Prozent) tummeln sich im Mittelfeld. Die Roche-Genussscheine profitieren somit kaum von positiven Studiendaten zur Lungenkrebsbehandlung Alecensa. Die grössten Gewinne erzielen Vifor (+1,5 Prozent). Auf die gestrigen Deckungskäufe folgen nun Anlagekäufe, hiess es.

Den ausführlichen Mittagsbörsenbericht lesen Sie hier.

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12:31

Der Euro hat am Mittwoch in einem weitgehend ruhigen Handel zugelegt. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1941 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vormittag. Insgesamt hielten sich die Bewegungen am Devisenmarkt in Grenzen.
 
Auch gegenüber dem Schweizer Franken legte der Euro etwas zu. Die Gemeinschaftswährung kostet am Mittwoch-Mittag 1,1390 CHF. Der US-Dollar schwächte sich zum Franken dagegen ab. Er geht am Mittag bei 0,9536 CHF um.

10:55

Fiat Chrysler klettern nach einem positiven Analystenkommentar um 5,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 13,84 Euro. Barclays stufte die Titel hoch auf "overweight" von "equal weight". Der Autobauer sei in der Lage seine Profitabilität trotz eines schwierigen US-Marktes zu steigern, hiess es. Die höheren Margen gingen auf einen ausgefeilten Produktionsplan zurück, der frei gewordene Kapazitäten optimal nutze. Der Titel ist an der Mailänder Börse kotiert.

10:20

Bis um 10.20 Uhr verlieren Zurich 1,2 Prozent auf 279,1 Franken und Swiss Re 1,6 Prozent auf 83,2 Franken. Gestartet waren sie noch deutlicher im Minus: Swiss Re (-2,4 Prozent) und Zurich (-2,1 Prozent). Ein Rückgang ist ebenfalls im Gesamtmarkt (SMI) zu beobachten. Er rutscht um 0,54 Prozent ab. Internationale Rückversicher geben ebenfalls ab: Munich Re (-0,6 Prozent) und Hannover Re (-0,8 Prozent). Dass Versicherer europaweit unter Druck sind, zeigt auch ein Blick auf den Branchenindex STOXX 600 Insurance (-0,7 Prozent).

Den ausführlichen Bericht Lesen Sie hier

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10:11

Der britische Eigenheimbauer Barratt Development hat Anleger am Mittwoch mit einem vorsichtigen Ausblick enttäuscht. Die Papiere fielen um bis zu 4,6 Prozent auf ein Vier-Wochen-Tief von 595 Pence. Und dies, obwohl die Firma gleichzeitig auch eine Spezialdividende ankündigte und hohe eine Dividendenrendite von 6,9 Prozent aufweist. Damit hielten sie im Londoner Leitindex die rote Laterne.

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09:12

Der Swiss Market Index (SMI) kurz nach Handelseröffnung um 0,7 Prozent auf 8810 Punkte nach. Vor allem die Krise um Nordkorea beschäftigt die Anleger nach wie vor. Zudem dürfte mit Blick auf die am Donnerstag anstehende EZB-Leitzinsentscheidung Zurückhaltung angesagt sein. 

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel bleibt angespannt. Panikartige Verkäufe seien bislang jedoch ausgeblieben, konstatiert ein Händler. Der Ton hat sich über Nacht jedoch verschärft, neu droht Nordkorea den USA und der Welt für den Fall neuer Sanktionen mit Gegenmassnahmen.

Grösserer Abgabedruck geht wie schon am Dienstag von den Banken. Die Aktien der UBS verlieren 0,8 Prozent,jene der Credit Suisse sogar 1,3 Prozent. CS-Präsident Urs Rohner hat sich zum regulatorischen Umfeld für Finanzhäuser in Europa geäussert. Er wünscht sich einen Abbau der Hürden für grosse, grenzüberschreitende Bankenfusionen. Bei der UBS gibt es derweil offenbar ein Interesse an den lateinamerikanischen Kunden von HSBC, wie laut Agenturmeldungen aus einem internen Memo der britischen Bank hervorging.

Weitere Abgaben sind auch bei den Versicherern Zurich (-1,4 Prozent) und Swiss Re (-1,7 Prozent) zu beobachten. In den USA droht nach "Harvey" die nächste Sturmkatastrophe. Der Hurrikan "Irma" hat sich über dem Atlantik zu einem Wirbelsturm der höchsten Kategorie aufgebaut und steuert auf die Küste Floridas zu.

Die Schwergewichte Novartis (-0,4 Prozent), Roche (-0,5 Prozent) und Nestlé (-0,7 Prozent) können sich dem allgemeinen Abwärtstrend ebenfalls nicht entziehen.

Lesen zum Thema Roche auch "Behandlung von Lungenkrebs: Roche meldet positive Studien-Daten"

Starke Abgaben verzeichnen im breiter gefassten Geschäft Straumann (-2,4 Prozent). Die Gruppe hat gut 430'000 Aktien aus dem eigenen Bestand bei institutionellen Investoren platziert, dies zu einem Preis von 600 CHF je Titel. Damit löst der Dentalimplantatspezialist 260 Mio CHF, womit die kürzlich bekannt gegebene strategischen Übernahmen bzw. Investitionen in die Kieferorthopädie (ClearCorrect) und in die digitale Zahnmedizin (Dental Wings, Rapid Shape) finanziert werden sollen. Mitte August hatte Straumann einen Verkauf eigener Aktien wegen zu tiefen Preisgeboten abgeblasen.

Weiter gab Von Roll (-1,4 Prozent) bekannt, dass der langjährige Finanzchef Stephan Kellmann das Unternehmen verlassen wird. Und die auf Russland und die Ukraine ausgerichtete Investmentgesellschaft EEII musste im Halbjahr erneut einen Verlust hinnehmen.

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08:35

Der Euro hat am Mittwoch kaum bewegt. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1920 US-Dollar und damit unwesentlich mehr als am Vorabend. Auch zum Franken blieb der Euro stabil und wird zu 1,1383 Franken gehandelt. Der US-Dollar geht derweil unverändert mit 0,9549 Franken um.

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08:25

Mittlerweile ist die Börse in Japan und anderen Teilen Asiens geschlossen. Die weiter schwelende Korea-Krise hat auch am Mittwoch den Anlegern in Fernost auf dem Magen gelegen. Allerdings lockten laut Händlern die niedrigeren Kurse vor allem in Tokio zugleich auch Schnäppchenjäger an.

Der Nikkei-Index schloss bei 19.357 Punkten und damit nur noch 0,1 Prozent im Minus. Zuvor war er noch um bis zu 0,7 Prozent auf Vier-Monats-Tief von 19.254 Punkte gefallen. Der breiter gefasste Topix-Index drehte sogar leicht ins Plus und schloss 0,1 Prozent höher. Mit Käufen reagierten die Anleger auf den Aufstieg der Japan Post Holdings und der Recruit Holdings in den Nikkei-Index: Japan Post schlossen knapp zwei Prozent und Recruit fast acht Prozent höher.

Die Regierung in Pjöngjang hatte den USA zuvor mit "weiteren Geschenkpaketen" nach dem Atomtest am Wochenende gedroht. "Die von der koreanischen Halbinsel ausgehenden Risiken haben vor allem in Ostasien einen tiefen Eindruck hinterlassen", sagte Kota Hirayama, Analyst beim Wertpapierhandelshaus SMBC Nikko Securities.

Die Börse in Seoul tendierte leichter, der Leitindex verlor 0,3 Prozent. Dabei standen vor allem Autowerte unter Druck. Hyundai und Kia verloren drei beziehungsweise vier Prozent. Anleger fürchten Probleme auf dem chinesischen Markt. Die Börse in Shanghai war kaum verändert. 

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08:10

Der Swiss Market Index gibt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,3 Prozent nach. Im gestrigen Handel stieg der Leitindex mit 0,1 Prozent minim an auf 8870 Punkte.

Neben der weiter schwelenden Nordkorea-Krise kreisen die Gedanken der Anleger vor allem um die EZB-Ratssitzung am Donnerstag. EZB-Chef Mario Draghi stehe bei der anschliessenden Pressekonerenz ein Balanceakt bevor, sagte Didier Saint-Georges, Geschäftsführer beim Vermögensverwalter Carmignac. Er müsse Investoren auf eine Straffung der Geldpolitik vorbereiten, ohne sie zu verschrecken und Kursturbulenzen auszulösen.

Einziger positiver SMI-Titel ist vorbörslich Roche mit plus 0,2 Prozent. Das Medikament Alecensa reduziert bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs das Risiko, dass sich die Erkrankung auf das Gehirn ausbreitet, deutlich stärker als die Pfizer-Arznei
Xalkori. Das zeigen neue klinische Daten.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Behandlung von Lungenkrebs: Roche meldet positive Studien-Daten"

Alle anderen Werte aus dem Leitindex geben in der Spanne zwischen minus 0,24 bis 0,54 Prozent nach.

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07:30

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre am Vortag erzielten Gewinne weitgehend halten können. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 53,16 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um neun Cent auf 48,57 Dollar.

Am Dienstag hatten die Ölpreise um mehr als einen Dollar zugelegt. Grund ist, dass zahlreiche Raffinerien im Golf von Mexiko ihren Betrieb wieder aufnehmen, nachdem sie wegen des Wirbelsturms Harvey überwiegend geschlossen werden mussten. Die höhere Raffinerienachfrage nach Rohöl beflügelt die Ölpreise.

Neues Ungemach könnte der Region durch den schweren Hurrikan Irma drohen. Wetterprognosen deuten derzeit zwar nicht darauf hin, dass die Golfregion betroffen sein könnte. Am Ölmarkt beäugen die Marktteilnehmer den Verlauf des Sturms aber genau.

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06:40

Der Nikkei-Index fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. Die Regierung in Pjöngjang hatte den USA zuvor mit "weiteren Geschenkpaketen" nach dem Atomtest am Wochenende gedroht. Dies hatte am Dienstag auch die Wall Street belastet.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,3 Prozent tiefer bei 19.326 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,2 Prozent und lag bei 1588 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 0,5 Prozent.

Ein Euro wurde mit 1,1911 Dollar bewertet, kaum verändert zum späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 108,70 Yen gehandelt nach 108,80 Yen in den USA.

(cash/AWP/Reuters)