+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street legt leicht zu - Dow wieder mit Rekord

Die US-Börsen sind am Mittwoch kaum vom Fleck gekommen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte markierte dabei allerdings - wie zuletzt mehrfach - mit minimalen Kursgewinnen ein neues Rekordhoch.
11.10.2017 22:35
Blick auf die Anzeigetafel der Börse in New York.
Blick auf die Anzeigetafel der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:35

Die am Abend veröffentlichten Fed-Protokolle spielten am Markt kaum eine Rolle. Die anhaltend niedrige Inflation bereitet der US-Notenbank Fed zunehmend Sorgen. Auf ihrem jüngsten Zinstreffen debattierten die Währungshüter ausgiebig über die Aussichten für ein Anziehen der Teuerung, wie aus den Protokollen der September-Sitzung der Notenbank hervorgeht. Viele Teilnehmer hätten ihre Sorge zum Ausdruck gebracht, dass die schwachen Inflationszahlen in diesem Jahr Entwicklungen widerspiegeln könnten, die länger anhalten.

Aktienanleger warten vor allem auf die Bilanzsaison, die am Donnerstag mit den Zahlen der Großbanken J.P. Morgan und Citi Fahrt aufnimmt. "Die Ergebnisse der Banken im dritten Quartal werden wohl schwach ausfallen wegen sinkender Handelserträge", sagt Analyst Stephen Biggar vom Researchhaus Argus. Die Aktien von Goldman Sachs und Co. standen wegen dieser Sorgen unter Druck. Diverse Banken in den USA hatten bereits im Sommer vor einem mauen Handelsgeschäft gewarnt. Schon im Zeitraum von April bis Juni waren bei den grossen amerikanischen Geldhäusern die Erträge im Handel mit Aktien, Währungen und Rohstoffen gesunken. Zudem erwarten die Institute einen Anstieg der Darlehensausfälle im Kreditkartengeschäft.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schliesst 0,2 Prozent höher auf 22'872 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 rückt 0,2 Prozent auf 2555 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbessert sich um 0,2 Prozent auf 6603 Punkte.

Im Fokus standen die Zahlen von Blackrock und Delta Air Lines. Die Aktien des weltgrössten Vermögensverwalters erhöhen sich nach einem schwachen Auftakt um 1,8 Prozent, nachdem er seinen Quartalsgewinn um 8,2 Prozent gesteigert und damit die Erwartungen der Wall Street übertroffen hat. Die Fluggesellschaft machte mit ihrem Zahlenwerk den Anlegern Kauflaune: Delta-Aktien ziehen um 0,7 Prozent an.

Spekulationen über einen Verkauf der Kiosk-Sparte trieben Kroger-Aktien 1,2 Prozent nach oben. Die US-Supermarktkette sucht nach eigenen Angaben nach strategischen Alternativen für die Sparte. Darunter sei auch die Möglichkeit eines Verkaufs.

US-Präsident Donald Trump verschärfte seine Medienschelte und drohte indirekt mit einem Entzug von Lizenzen. "Angesichts der ganzen Falschnachrichten, die von NBC und den Gesellschaften kommen, ist es ab wann angebracht, ihre Lizenzen infrage zu stellen? Schlecht für das Land!", schrieb er auf Twitter. Der Präsident reagierte mit seinem Tweet auf die Darstellung von NBC, wonach er eine massive Aufstockung des US-Atomwaffenarsenals gefordert hat. Der Tweet lastete auf den Aktien von Medienkonzernen. Comcast-Titel fielen 0,7 Prozent, die Papiere von Twenty-First Century Fox 2,5 Prozent.

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17:40

Vor dem Start in die US-Bilanzsaison und wegen der politischen Unsicherheiten in Spanien haben sich die Anleger an der Schweizer Börse am Mittwoch vorsichtig verhalten. Das Geschäft verlief Händlern zufolge bei mässigen Umsätzen in ruhigen Bahnen. Die Stimmung sei allerdings nicht schlecht und sobald sich die Wolken verziehen, dürften die Anleger wohl zugreifen. Der SMI notiert zum Börsenschluss mit 9265 Punkten praktisch auf Vortagesniveau.

Dass Kataloniens zunächst auf eine Abspaltung von Spanien verzichtet und auf Verhandlungen mit der Zentralregierung in Madrid setze, stimme die Marktteilnehmer zuversichtlich. Händler warnten allerdings zur Vorsicht. Die spanische Regierung hat konkrete Schritte zur Entmachtung der Regionalregierung in Barcelona eingeleitet.

Dämpfend wirkt Händlern zufolge der bevorstehende Start in die US-Bilanzsaison. Am Donnerstag wollen die Grossbanken Citigroup, Bank of America und J.P. Morgan ihre Ergebnisse vorlegen. Bereits Mittwochabend veröffentlicht die amerikanische Notenbank die Protokolle der jüngsten Offenmarktsitzung. Diese könnten Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der Fed erlauben.

In der Schweiz bewegten sich die meisten Standardwerte in engen Spannen und ohne klare Richtung. Bei den Banken sinken die Titel der Credit Suisse um 0,6 Prozent und die der UBS um 0,3 Prozent. Am breiten Markt klettern die Aktien der Cembra Money Bank um 1,2 Prozent. Die Kreditbank übernimmt die EFL Autoleasing.

Bei den Versicherungswerten sind Zurich leichter, während Swiss Re, Swiss Life und Bâloise leicht vorrücken. Helvetia sind gehalten.

Die Anteile zyklischer Firmen sind uneinheitlich. ABB, Clariant und Richemont ziehen an, während Geberit, Swatch, Adecco und Lafarge-Holcim nachgeben.

Bei den Schwergewichten steigt Pharmawert Novartis um 0,4 Prozent. Die Genussscheine von Rivalin Roche wurden um 0,2 Prozent niedriger gehandelt. Nestlé gibt ebenfalls leicht nach. Der Nahrungsmittelkonzern lehnte einen Kommentar zu einem möglichen Interesse an der Consumer Health-Sparte des US-Pharmakonzerns Pfizer ab.

Gewinnmitnahmen drücken die Orascom-Aktien 8,6 Prozent ins Minus. Der Bau- und Hotelkonzern hat jüngst kräftig an Wert gewonnen, weil Anleger auf eine Erholung des Reisegeschäfts in Nordafrika wetten.

Die Bossard-Aktien büssen einen Teil der Vortagesgewinne ein, die ein guter Zwischenbericht der Schraubenhandelsfirma ausgelöst hatte.

Die Anteile von Sulzer schnellen 4,7 Prozent auf 123,10 Franken hoch. UBS hat das Kursziel auf 138 von 130 Franken erhöht und empfiehlt den Industriewert zum Kauf. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Mittwoch.)

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15:45

Zum Auftakt der Bilanzsaison zum dritten Quartal treten die US-Börsen am Mittwoch auf der Stelle. Nach dem Rekordkurs der vorherigen Tage strichen Anleger Gewinne ein, sagt ein Händler. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notiert mit 22'833 Punkten aber in Reichweite seiner am Vortag erreichten Bestmarke. Der breiter gefasste S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq starten den Handel mit 2550 und 6587 Zählern ebenfalls kaum verändert.

Im Fokus standen die Zahlen von Blackrock und Delta Air Lines. Die Aktien des weltgrössten Vermögensverwalters rutschen um 0,8 Prozent ab, obwohl er seinen Quartalsgewinn um 8,2 Prozent gesteigert und damit die Erwartungen der Wall Street übertroffen hat. Die Fluggesellschaft Delta macht mit ihrem Zahlenwerk den Anlegern dagegen Kauflaune: Die Aktien ziehen um 2,1 Prozent an und andere Branchengrössen mit nach oben. Die Titel der Rivalen United Continental und American Airlines gewinnen je 1 Prozent.

Am Donnerstag und Freitag nimmt die Bilanzsaison mit den Berichten der Grossbanken Citigroup, J.P. Morgan und Bank of America an Fahrt auf. 

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12:40

Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Mittwoch zur Mittagszeit freundlich. Der Leitindex SMI notiert gestützt durch die Vorgaben aus Übersee leicht im Plus und somit nur wenige Punkte unter seinem Jahreshoch von 9289,13 Punkten. Er schaffte es am Vormittag allerdings nicht ganz, dieses zu erreichen. Positiv auf die Stimmung wirkt sich laut Händlern aus, dass im Katalonien-Konflikt der grosse Knall vorerst ausgeblieben ist.

Am Abend steht dann nach Handelsschluss in Europa das Protokoll der letzten Fed-Sitzung auf der Agenda, das in der Regel stark beachtet wird. Darin finden sich Einschätzungen der Geldpolitiker um Fed-Chefin Janet Yellen bezüglich der Risiken für die Inflation. Grosse Überraschungen bezüglich möglicher daraus abgeleiteter Zinsschritte werden von Analysten keine erwartet.

Der SMI notiert am Mittag 0,1% höher bei 9275 Punkten. Seinen höchsten Stand erreichte er am frühen Morgen bei knapp 9288 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI gewinnt 0,1% auf 1493 und der breite SPI 0,1% auf 10'596 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titeln stehen 19 im Plus, 8 im Minus und 3 unverändert. Insgesamt halten sich die Ausschläge in Grenzen.

Passend hierzu heisst es aus Händlerkreisen, dass der Tag an der Börse sehr ruhig verlaufe. Die gehandelten Volumen würden im Tagesverlauf wohl kaum die Drei-Milliarden-Schwelle überschreiten. Beliebt seien vor allem Versicherungsaktien, da mit diesen Papieren noch eine relativ grosse Rendite zu erzielen sei. Die Anteilsscheine von Swiss Re (+0,6%), Swiss Life (+0,5%), Bâloise (+0,3%) fallen denn auch mit Kursgewinnen auf.

An der Spitze des SMI/SLI-Tableaus liegen allerdings schon fast den ganzen Vormittag Lonza (+1,1%), aktuell gefolgt von Sonova (+0,6%). Auch Logitech, Swisscom (je +0,6%) oder beispielsweise Partners Group (+0,3%) zeigen sich fester am Markt. Letztere profitieren dabei von einem erhöhten Kursziel der HSBC.

Keine klaren Impulse gehen von den Schwergewichten Novartis (+0,5%), Nestlé (unverändert) und Roche (-0,1%) aus. Sie tendieren in unterschiedliche Richtungen und erschweren dem Gesamtmarkt damit eine klare Orientierung. Bei Nestlé gab es zuletzt Spekulationen am Markt, der Nahrungsmittelkonzern könnte an Pfizers Sparte mit rezeptfreien Medikamenten interessiert sein.

Deutlich in der Verlustzone befinden sich ausserdem Lafarge-Holcim (-0,5%) und Givaudan (-0,6%). Beim Genfer Unternehmen kommt es zu Gewinnmitnahmen, nachdem die Titel am Vortag nach der Zahlenvorlage von Anlage- und Deckungskäufen profitiert hatten.

Im breiten Markt ziehen die Aktien der Cembra Money Bank (+2,3%) mit der Übernahme der EFL Autoleasing das Interesse der Investoren auf sich. Der Zukauf passe strategisch sehr gut, lautet etwa das Urteil bei Vontobel.

Temenos (+0,3%) haben derweil das Geheimnis um einen neu gewonnen Kunden gelüftet. Es handelt sich um die Openbank, die digitale Bank der spanischen Santander. Hier heisst es von Analystenseite, der Einstieg in den Geschäftsbereich digitale Banken könne Temenos ein grosses Marktpotenzial eröffnen. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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11:05

Der Euro wird am Mittwoch von Entspannungssignalen aus Katalonien gestützt und erreichte am Vormittag bei 1,1841 Dollar den höchsten Stand seit gut zwei Wochen und entsprechenden den höchsten Stand im Oktober. Auch zum Franken legt der Euro kräftig zu und erreichte bei 1,1541 Franken ebenfalls seinen Höchststand im Oktober. Aktuell notiert der Euro zu beiden Währungen nur geringfügig tiefer.

10:45

Die Schweizer Börse zieht am Mittwochmorgen leicht an. Der anhaltende Rekordlauf an der Wall Street und der vorläufige Verzicht Kataloniens auf eine Abspaltung von Spanien sorge für Erleichterung, sagen Händler. Der SMI steigt um 0,2 Prozent auf 9281 Zähler. Am Dienstag hat der Leitindex 0,1 Prozent gewonnen.

Händler warnen aber vor zu viel Euphorie. Es sei noch unklar, wie die Antwort aus Madrid zur Erklärung des katalanischen Ministerpräsidenten Carles Puigdemont ausfalle. Ministerpräsident Mariano Rajoy will sich gegen 16 Uhr vor dem Parlament äussern. Das Kabinett soll am Vormittag zu einer Sondersitzung zusammenkommen.

Kursbewegende Impulse erwarten die Händler ausserdem vom Beginn der US-Bilanzsaison. Am Nachmittag veröffentlicht der Vermögensverwalter Blackrock seine Ergebnisse. Von der am Abend anstehenden Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten Offenmarktsitzung der US-Notenbank erhoffen sich die Anleger Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der Fed.

Die meisten Standardwerte legen zu. Die Kursgewinne halten sich mit bis zu maximal 1 Prozent in Grenzen.

Bei den Banken fallen die Aktien von Cembra Money Bank mit einem Kursplus von 1,6 Prozent auf. Die Kreditbank übernimmt die EFL Autoleasing. Die Winterthurer Firma biete Fahrzeugfinanzierungen an und hatte Ende Juni Kreditforderungen von rund 280 Millionen Franken ausstehend. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Die Anteile der Grossbanken tendieren negativ. Credit Suisse sinken um 0,6 Prozent, UBS sind gehalten.

Die Versicherungsaktien zeigen mehrheitlich eine positive Tendenz. Helvetia sind mit 0,5 Prozent klar fester.

Die Anteile zyklischer Firmen treten mehrheitlich auf der Stelle.  Bei den Pharmawerten rücken Novartis 0,5 Prozent vor und Roche verlieren 0,1 Prozent.

Nestlé legen um 0,2 Prozent zu. Der Nahrungsmittelkonzern lehnt einen Kommentar zu einem möglichen Interesse an der Consumer-Health-Sparte des US-Pharmakonzerns Pfizer ab.

Unter Druck stehen die Aktien der Energiedienst Holding. Der Titel des Stromproduzenten büsst nach einer Gewinnwarnung 3,9 Prozent ein. Er wird das zum Halbjahr prognostizierte Betriebsergebnis (EBIT) von 40 bis 50 Millionen Euro im Gesamtjahr voraussichtlich nicht erreichen. Der Abbruch des Projekts Neubau Pumpspeicherkraftwerk Atdorf werde den EBIT mit bis zu elf Millionen Euro belasten.

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09:10

Der SMI startet mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 9277 Punkten. Dabei sind die Vorgaben aus Übersee vorwiegend freundlich. So haben die US-Börsen höher geschlossen und in ihrem Verkauf zwischenzeitlich noch neue Bestmarken gesetzt. Die asiatischen Märkte sind dem Trend gefolgt.

Insgesamt verspricht dieser Handelstag zunächst aber eher etwas träge zu verlaufen. Der Grund ist eine sehr überschaubare Nachrichtenlage. Uneins sind sich die Marktakteure über den Einfluss der jüngsten Entwicklungen in Spanien. Denn dort hatte der katalanische Präsidenten Carles Puigdemont in seiner mit Spannung erwarteten Ansprache im Parlament zwar die Unabhängigkeit Kataloniens erklärt, diese aber gleich wieder ausgesetzt.

Die Aktien der Swiss Re (+0,9 Prozent) gehören zu den grössten Gewinnern unter den Blue Chips. Im Handel heisst es, die Experten von Exane BNP hätten die Bewertung für die Papiere des Rückversicherers auf "Neutral" erhöht. Die Aktien der beiden Grossbanken UBS (+0,4 Prozent) und Credit Suisse (+0,1 Prozent) legen ebenfalls zu. Bei den drei Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche stehen Kursaufschläge von knapp 0,1 Prozent zu Buche.

Bei ABB (-0,2 Prozent) hat die HSBC am Morgen das Kursziel leicht erhöht und die jüngsten Zukäufe als gute Entscheidung gelobt.Negativer Ausreisser sind die Aktien von Clariant (-0,1 Prozent). Der Reisedetailhändlers Dufry (-0,1 Prozent) hat Schuldverschreibungen (Senior Notes) über 800 Mio EUR am Markt platziert. Die Aktien der Cembra Money Bank (+1,3 Prozent) ziehen mit der Übernahme der EFL Autoleasing das Interesse der Investoren auf sich. Temenos (+0,4 Prozent) haben derweil das Geheimnis um den neu gewonnen Kunden gelüftet. Es handelt sich um die spanische Santander Bank.

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08:39

Mittlerweile sind die Aktienmärkte in Asien geschlossen. Die Börse in Japan legte am Mittwoch deutlich zu. Der Leitindex Nikkei 225 schloss 0,3 Prozent höher bei 20 881,27 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit Dezember 1996. Aktien des japanischen Staalkonzerns Kobe Steel standen allerdings erneut stark unter Druck. Nach dem Kurseinbruch am Dienstag sackten die Aktien am Mittwoch zeitweise um weitere 17 Prozent ab. Am Wochenende hatte der Konzern die Fälschung von Produktdaten eingeräumt. Am Montag hatte der Handel in Japan wegen eines Feiertages geruht.

Der CSI-300-Index , der die 300 grössten Werte an den Börsen Shanghai und Shenzhen abbildet, legte zur Wochenmitte um 0,37 Prozent zu. In Hongkong notierten die Kurse überwiegend kaum verändert. Allerdings hoben die Titel von Great Wall Motor zeitweise um mehr als 19 Prozent ab und notierten so hoch wie seit Juni 2015 nicht mehr. Laut Medienberichten ist ein Joint-Venture mit BMW geplant. 

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär 0,1 Prozent höher bei 9277 Punkten gehandelt. Erleichterung über den vorläufigen Verzicht Kataloniens auf die Ausrufung der Unabhängigkeit könnte am Mittwoch den Anlegern wieder Kauflaune machen. Allerdings warte nun alles auf die Antwort aus Madrid, wo sich Ministerpräsident Mariano Rajoy gegen 16.00 Uhr vor dem Parlament äussern will.

Unter den Einzeltiteln fallen Swiss Re (+0,5 Prozent) auf. Am breiten Markt steigen die Cembra-Aktien (+0,9 Prozent) nach der Bekanntgabe einer Übernahme. Dufry (+0,6 Prozent) nimmt 800 Millionen Euro über Schuldverschreibungen auf. Und Temenos (+0,6 Prozent) gewinnt die spanische Bank Santander als Kunden.

Auf der Konjunkturseite wird am Abend nach Handelsschluss in Europa das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung veröffentlicht. Es könnte Aufschluss über Tempo und Ausmass der in den USA erwarteten weiteren Zinserhöhungen geben. Zuvor spricht der in diesem Jahr stimmberechtigte Chef der Fed von Chicago, Charles Evans, in Zürich.

An der Wall Street hatten die Kurse am Dienstag nach Handelsschluss in Europa ihre Gewinne etwas ausgeweitet: Der Dow Jones hatte dank eines Runs auf die Aktien von Wal-Mart 0,3 Prozent zugelegt und mit 22.830 Punkten so hoch wie noch nie geschlossen. Der S&P500 und der Nasdaq hatten 0,2 und 0,1 Prozent gewonnen.

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07:58

Der Euro hat am Mittwoch im frühen Handel die Vortagesgewinne gehalten und wird weiter über 1,18 US-Dollar gehandelt. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1816 USD und damit geringfügig mehr als am Vorabend. Auch gegenüber dem Franken legte der Euro etwas zu. Er geht am frühen Mittwochmorgen für 1,1530 CHF um. Der US-Dollar bewegte sich zum Franken nur gering und kostet 0,9758 CHF.

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07:26

Die Preise für Rohöl legen weiter zu. Die Sorte WTI kostet 51,05 Dollar und somit 0,3 Prozent mehr als am Vorabend. Die Nordseesorte Brent notiert bei 56,69 Dollar (+0,1 Prozent). Optimistische Worte des Generalsekretärs des Ölkartells Opec hatten laut Händlern am Dienstag die Preise gestützt. Mohammed Barkindo hatte bei einer Konferenz in Neu Delhi bekräftigt, es sei in diesem und im kommenden Jahr mit einer anziehenden Ölnachfrage wegen der verbesserten weltwirtschaftlichen Lage zu rechnen. Zudem sei man bemüht, weitere Länder für die bestehende gemeinsame Förderbegrenzung wichtiger Ölstaaten zu gewinnen.

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07:10

Der Goldpreis notiert derzeit praktisch unverändert. Eine Unze kostet mit 1287,76 Dollar so viel wie am Vorabend. Zu Wochenbeginn hatte der Goldpreis noch deutlich zugelegt, weil Investoren aufgrund der Nordkorea-Wirren Nervosität zeigten

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06:45

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notiert kurz vor Handelsschluss am Mittwoch 0,3 Prozent im Plus bei 20'878 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,1 Prozent auf 1696 Zähler zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans kletterte um fast 0,4 Prozent. So stieg die australische Börse auf ein Ein-Monats-Hoch und der Aktienmarkt in Neuseeland erreichte einen neuen Höchststand.

Bei den Einzelwerten fielen besonders die Aktien von Kobe Steel auf, die unter die Räder kamen und um 16 Prozent einbrachen. Erst am Dienstag hatte der drittgrösste japanische Stahlkonzern die Fälschung von Produktdaten eingeräumt.

(cash/Reuters/AWP)