+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street schliesst leicht im Plus

Die US-Börsen haben am Montag mit leichten Kursaufschlägen geschlossen.
15.05.2017 22:23
Blick auf ein Schriftzug der Nasdaq in New York.
Blick auf ein Schriftzug der Nasdaq in New York.
Bild: Bloomberg

22:15

Am Schluss im Plus: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte steigt 0,4 Prozent auf 20'982 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 erhöht sich um 0,5 Prozent auf 2402 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbessert sich um 0,5 Prozent auf 6149 Punkte.

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17:30

Die Kurse an der Schweizer Börse kommen nicht vom Fleck. Nach einem vorübergehenden Anstieg auf ein Jahreshoch schwenkte der Markt auf einen Konsolidierungskurs ein, sagten Händler.

Der SMI notiert mit 9109 Punkten um knapp 0,2 Prozent tiefer. Bei 9134 Punkten erreicht der Leitindex vorübergehend den höchsten Stand seit August 2015.

Die Anteile Index-Schwergewichte stoppen den Aufwärtstrend. Novartis und Roche sinken um 0,6 und 0,4 Prozent und büssen einen Teil der jüngsten Kursgewinne wieder ein. Die Titel des Pharmazulieferers Lonza können hingegen 0,3 Prozent zulegen.

Bei den Nestle-Aktien schmolzen anfängliche Gewinne wieder ab und die Titel notieren leicht im Minus.

Auf der Gewinnerseite führen Aktien zyklischer Firmen die Liste an. Die Anteile des SMI-Neuzugangs Sika legen 1,7 Prozent zu.

Die Anteile des Personalvermittlers Adecco rücken 0,5 Prozent vor. Auch die Richemont-Titel ziehen 0,7 Prozent an. Die Aktien des Elektrotechnikkonzerns ABB sinken um 0,1 Prozent.

Den ausführlichen Börsenbericht lesen Sie hier.

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16:30

Analystenstimmen und die Cyber-Attacke vom Wochenende sorgten im frühen Handel in New York für deutliche Kursbewegungen. So kletterten die Papiere von Cisco nach einer Empfehlung der Investmentbank Morgan Stanley um fast 2,5 Prozent an die Dow-Spitze. Die Experten lobten den Netzwerkspezialisten gerade im Hinblick auf das Stichwort Netzwerksicherheit.

Dies traf den Nerv der Anleger, nachdem seit Freitag Rechner in mindestens 150 Ländern von sogenannten Erpressungstrojanern befallen worden waren. Experten warnten bereits vor neuen Angriffen, da der Zugriff über die Windows-Sicherheitslücke zu gut funktioniert habe. Microsoft-Papiere sanken um 1 Prozent. Sehr gefragt waren dagegen Aktien von Unternehmen, die ihr Geld mit Sicherheitslösungen verdienen: Papiere von Symantec, ein Spezialist für Anti-Virensoftware, kletterten um fast 5 Prozent, Anteile des Firewall-Unternehmens Palo Alto stiegen um rund 4,5 Prozent und Titel von FireEye, ein Anbieter von Lösungen gegen Malware, sprangen gar um fast 8 Prozent an.

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15:45

Die Wall-Street startet mit Gewinnen in den Handel. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte, der breiter gefasste S&P-500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq lagen jeweils bis zu 0,2 Prozent im Plus. Die Verständigung der Ölgiganten Saudi-Arabien und Russland auf eine Verlängerung der Förderbremse half dem Ölpreis auf die Sprünge. Aktien von Exxon lagen 0,3 Prozent im Plus, Chevron-Titel notierten rund 1,3 Prozent höher.

Nach dem weltweiten Hackerangriff auf Computersysteme von Konzernen, Behörden, Schulen und Privatleuten interessierten sich Anleger auch für Anbieter von Sicherheitssoftware. So legten die Papiere von Cisco Systems, Cyberark und Palo Alto Networks jeweils zu. Auch die Titel von FireEye und Symantec lagen bis zu rund fünf Prozent im Plus.

Die Aktien des Elektroautobauers Tesla verloren zum Handelsstart rund 3,4 Prozent. Zuvor hatten Experten der Investmentbank Morgan Stanley ihr Rating für die Tesla-Papiere auf "equal-weight" von "overweight" gesenkt.

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13:00

Die Schweizer Börse rutscht zum Mittag in die Verlustzone ab. Belastet wird der SMI von Gewinnmitnahmen der Pharmaschwergewichte Roche und Novartis.  Bis um 12 Uhr verliert der Swiss Market Index (SMI) 0,40% auf 9'087,12 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, gibt um ebenfalls 0,40% auf 1'436,25 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,38% auf 10'319,21 Punkte nach.

Hierzulande bleiben Novartis (-0,9%) nach dem starken Anstieg von 2,5% am Freitag im Fokus. Laut der Zeitung "Sunday Times" soll der britische Pharmakonzern GSK den Anteil von Novartis an einem gemeinsamen Joint Venture im Bereich der OTC-Medikamente für rund 8 Mrd GBP bzw. über 10 Mrd CHF übernehmen. Ähnlich sieht das Bild bei Roche (-0,8%) aus, die ebenfalls eher am unteren Rand der Tabelle zu finden sind.

Die deutlichsten Abgaben sind bei den Blue Chips aber bei Sonova (-2,8%) zu sehen. Der Hörsystemhersteller wird am Dienstag die Zahlen zum Geschäftsjahr 2016/17 vorlegen.

Eine leichte Aufwärtsbewegung ist derweil bei Richemont (+0,4%) zu sehen.

Per heute werden auch wieder Änderungen in den wichtigsten Indizes der Schweizer Börse SIX wirksam. Die bevorstehende Übernahme von Syngenta durch ChemChina führte dazu, dass die Titel des Agrochemiekonzerns aus dem SMI ausscheiden und durch die Papiere des Baustoffkonzerns Sika (+0,7%) ersetzt werden. Gleichzeitig werden diese im SMIM-Index durch die Aktien des Handelsunternehmens DKSH (-0,5%) ersetzt. In den SLI-Index rücken die Namenaktien des Schokoladekonzerns Lindt & Sprüngli (-0,3%) nach.

Den ausführlichen Börsenbericht lesen Sie  hier.

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11:55

Die wichtigen Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland wollen eine seit Beginn des Jahres gültige Kürzung der Fördermenge deutlich ausweiten. Die Ölpreise reagieren mit einem starken Preissprung.

Saudi-Arabien und Russland streben an, dass die ursprünglich auf sechs Monate bis Juni begrenzte Produktionskürzung bis Ende des ersten Quartals 2018 ausgedehnt werden soll. Das machten der saudische Ölminister Khalid Al-Falih und sein russischer Amtskollege Alexander Nowak am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Peking deutlich.

Nach den Aussagen der Ölminister von Saudi-Arabien und Russlands haben die Ölpreise stark zugelegt. Am späten Vormittag stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 1,26 US-Dollar oder 2,48 Prozent auf 52,10 Dollar. Ähnlich deutlich sieht die Bewegung beim Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) aus. Dieser legte am Montag 1,20 Dollar oder 2,51 Prozent auf 49,04 Dollar zu.

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10:30

Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea treiben Anleger in Gold . Die "Antikrisen-Währung" verteuerte sich am Montag um bis zu 0,4 Prozent auf 1232,73 Dollar je Feinunze.

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10:15

Der Schweizer Aktienmarkt ist mit wenig veränderten Kursen in die neue Woche gestartet und bleibt damit im Bereich des Jahreshöchststandes. Für etwas Rückenwind sorgt laut Händlern eine Erholung der Ölpreise. Der Swiss Market Index (SMI) steht um 09.30 Uhr 0,03% höher bei 9'125,81 Punkten. Das neue Jahreshoch steht aktuell bei 9134,35 Punkten, so dass zum Allzeithoch bei knapp 9'550 Punkten keine 5% mehr fehlen.

Bezüglich Unternehmensnews ist es zum Wochenstart sehr ruhig, entsprechend halten sich auch die Kursveränderungen bei den Einzeltiteln ziemlich in Grenzen. Die grössten Gewinner bei den Blue Chips sind zur Berichtszeit - ohne fundamentale News - Vifor Pharma (+0,9%), Swiss Life (+0,7%) und Adecco (+0,6%). Auch Richemont (+0,5%) avancieren etwas und erholen sich damit etwas vom grösseren Absturz am Freitag nach Zahlen, während Branchenkonkurrent Swatch (-0,1%) etwas mehr Mühe hat. Die schwächsten Werte sind Aryzta (-1,1%) und Sonova (-0,7%), letztere vor Zahlen am Dienstag.

Weiter im Fokus stehen Novartis (-0,4%), auch wenn sich die Kursgewinne von 2,5% am Freitag - entgegen der vorbörslichen Indikation - nicht weiter verstärken. Bei Nestlé (+0,3% auf 81,60 CHF) hingegen, dem grössten Schweizer Börsentitel, geht zum Wochenanfang die Aufwärtsbewegung weiter.Ex-Dividende von 15,00 CHF werden am Montag derweil u.a. PartnersGroup (-1,7% bzw. 10,50 CHF) gehandelt. Auch bei Temenos (-0,2%), Vetropack (-0,4%) und Villars (ungeh.) fällt die Dividende am Berichtstag weg.

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09:30

Nach einem Anstieg von fast 10 Prozent des Stoxx 600 im 2017 und einem 21-Monate-Hoch des Index sehen einige Experten europäische Aktien für dieses Jahr schon ausgereizt:

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert zum Wochenstart praktisch unverändert bei 9124 Punkten. Zum Allzeithoch von Mitte 2007 bei gut 9500 Punkten fehlen keine 5 Prozent mehr. Werden die Dividenden mitgerechnet wie etwa beim Swiss Performance Index SPI, bewegt sich der Schweizer Aktienmarkt schon klar auf Allzeithoch-Niveau.

Börsianer sprechen von einer weiterhin guten Stimmung am Aktienmarkt, wenngleich das Risiko für einen Rückschlag nach dem jüngsten Anstieg natürlich steige. 

Novartis geben 0,3 Prozent nach. Der Titel hatte am Freitag mit +2,5 Prozent stark zugelegt und damit als Index-Schwergewicht dem SMI Schub gegeben. Laut der "Sunday Times" soll der britische Pharmakonzern GSK den Anteil von Novartis an einem gemeinsamen Joint Venture im Bereich der rezeptfreien Medikamente (OTC) für rund 8 Milliarden Pfund bzw. über 10 Milliarden Franken übernehmen. Die Basler halten an dem 2014 neu gebildeten JV einen Anteil von gut einem Drittel.

Nestlé, der grösste Schweizer Börsentitel, notiert 0,2 Prozent im Plus. Die Papiere des Westschweizer Nahrungsmittel-Multis notieren schon seit einiger Zeit auf Allzeithoch-Niveau, wobei es keine konkreten Erklärungen dafür gibt. Gewöhnlich wird die Avance jeweils mit dem neuen CEO Mark Schneider begründet. Für den heutigen Anstieg könnte auch Merrill Lynch verantwortlich sein. Die US-Bank hat den Titel auf ihre sogenannte Europe1-Liste mit Kursziel 100 CHF (Schluss Freitag 81,40) gesetzt. Etwas zurück bleiben derweil von den SMI-Schwergewichten Roche (-0,4 Prozent).

Dufry geben 0,8 Prozent nach. Der chinesische Mischkonzern HNA Group hat seinen Anteil am Reisedetailhändler weiter ausgebaut. Neu halten die Chinesen, die vor wenigen Monaten bereits den Airline-Caterer Gategroup vollständig übernommen hatten, einen Anteil von knapp 21 Prozent, zuvor war ein Anteil von knapp 17 Prozent gemeldet.

Per heute werden wieder Änderungen in den wichtigsten Indizes der Schweizer Börse SIX wirksam. Die bevorstehende Übernahme von Syngenta durch ChemChina führte dazu, dass die Titel des Agrochemiekonzerns aus dem SMI ausscheiden und durch die Papiere des Baustoffkonzerns Sika (+0,8 Prozent) ersetzt werden. Gleichzeitig werden diese im SMIM-Index durch die Aktien des Handelsunternehmens DKSH (+0,1 Prozent) ersetzt. In den SLI-Index rücken die Namenaktien des Schokoladekonzerns Lindt & Sprüngli (PS -0,2 Prozent) nach.

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08:30

Die asiatischen Börsen haben am Montag relativ gelassen auf den weltweiten Hackerangriff reagiert und auch die jüngsten nordkoreanischen Drohungen weitgehend unbeeindruckt aufgenommen. Zunächst hatten Experten mit weiteren Problemen gerechnet, wenn in Asien die Computer für die neue Arbeitswoche eingeschaltet werden. Als grössere Störungen der Computernetze ausblieben, legte sich auch die Nervosität an den Märkten. Von dem Cyberangriff waren mehr als 200.000 Rechner in mehr als 150 Ländern betroffen. 

Der MSCI-Index asiatischer Aktienwerte ausserhalb Japans legte am Montag 0,36 Prozent zu. An der Tokioter Börse bauten die grossen Indizes ihre anfänglichen Verluste wieder weitgehend ab und schlossen nur leicht im Minus: Der Leitindex Nikkei sank um 0,07 Prozent und der breiter gefasste Topix um 0,04 Prozent. Die Börse in Shanghai notierte 0,2 Prozent fester, während es in Hongkong 0,6 Prozent aufwärts ging.

Zwar wuchs die Industrieproduktion in China im April nicht so stark wie erwartet. Der Einzelhandel und die Immobilieninvestitionen überraschten aber mit ihrem Zuwachs.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) legt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,4 Prozent zu. Am Freitag stieg der Leitindex um 0,7 Prozent auf 9123 Punkte und markierte damit ein neues Jahreshoch. Sämtliche SMI-Titel notieren vorbörslich im Plus. Am stärksten legen dabei Novartis und Nestlé (beide je +0,7 Prozent) zu. Danach folgen Richemont (+0,5 Prozent) und die Credit Suisse (+0,3 Prozent).

Börsianer richten heute ihre Aufmerksamkeit auf den Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von New York. Von ihm erhoffen sie sich Hinweise auf Tempo und Zeitpunkt der geplanten US-Zinserhöhungen.

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06:35

Anleger in Asien hielten sich zurück, da noch unklar war, welche Ausbreitung die in mehr als 150 Ländern festgestellte Schadsoftware letztlich erreichen wird.

In Tokio lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,2 Prozent tiefer bei 19.852 Punkten. Im Blick standen insbesondere die Aktien von Toshiba, die 3,8 Prozent zulegten. Insiderinformationen winkt dem angeschlagenen Industriekonzern Erleichterung bei den Schulden seiner insolventen Kraftwerks-Tochter Westinghouse. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg 0,3 Prozent. Die Börse in Seoul gewann ebenfalls 0,3 Prozent.

 

Am Devisenmarkt notierte der Euro wenig verändert mit 1,0926 Dollar. Zur japanischen Währung lag der Dollar etwas fester bei 113,43 Yen. Der Schweizer Franken tendierte zum Euro mit 1,0941 und zum Dollar mit 1,0013.

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06:25

Die Ölpreise haben zum Wochenstart von der Aussicht auf eine weiter geringere Förderung durch die OPEC-Staaten profitiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg zuletzt um 74 Cent oder 1,46 Prozent auf 51,58 US-Dollar. Damit erholt sich der Brent-Preis weiter von seinen heftigen Rückschlägen in der ersten Mai-Woche, als er bis auf 46,64 Dollar gefallen war.

Ähnlich sieht die Bewegung beim Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juni aus. Dieser legte am Montag 71 Cent oder 1,48 Prozent auf 48,55 Dollar zu.

(cash/AWP/Reuters)