+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street schliesst nach US-Zinsentscheid schwächer

Die Fed hatte die weitgehende Beibehaltung ihres bisherigen Kurses angekündigt und den Leitzins wie erwartet um einen Viertelprozentpunkt angehoben.Die Wall Street hat danach am Mittwoch schwächer geschlossen.
21.03.2018 22:39
Trader in der Börse in New York.
Trader in der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 24.682 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P-500 gab 0,2 Prozent auf 2711 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging mit einem Abschlag von 0,3 Prozent auf 7345 Stellen aus dem Handel. Vor dem Entscheid hatte der Dow 0,5 Prozent im Plus gelegen und unmittelbar nach dem Zins-Ausblick seinen Zuwachs noch ausgebaut. In Frankfurt hatte der Dax kaum verändert bei 12.309 Punkten geschlossen. Der Euro stieg lag zum Handelsschluss an der Wall Street bei 1,2345 Dollar. Vor dem Zinsbeschluss hatte er bei 1,2280 Dollar notiert.

Die Fed um ihren neuen Chef Jerome Powell hob den Schlüssel-Zins um einen Viertelpunkt auf die Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent an und kündigte insgesamt drei Erhöhungen für 2018 an. Bereits 2017 hatte die Notenbank unter Powells Vorgängerin Janet Yellen den Satz drei Mal angehoben. Auch 2019 will die Fed angesichts der brummenden Wirtschaft diese Gangart beibehalten. Viele Börsianer hatten sich auf ein aggressiveres Vorgehen eingestellt.

Bei den Einzelwerten standen Facebook erneut im Mittelpunkt. Die Aktien hatten schwächer eröffnet, schlossen aber 0,7 Prozent fester. Investoren zogen in der Datenaffäre erste Konsequenzen und verklagten das weltgrößte soziale Netzwerk wegen Irreführung beim Datenschutz.

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17:30

Die Schweizer Börse hat am Mittwoch wenige Stunden vor der US-Zinsentscheidung nachgegeben. Unter Druck standen dabei die Aktien der Grossbanken.  Der Leitindex SMI sank um 0,7 Prozent auf 8783 Zähler. Die Stimmung sei zwar nicht schlecht, aber die Anleger verhielten sich vorsichtig und nähmen vermehrt Gewinne mit, hiess es am Markt.

Die stärksten Kurseinbussen bei den Standardwerten gab es bei der Grossbank Credit Suisse mit Minus 3 Prozent. Julius Bär büssten 1,2 Prozent und UBS 1,7 Prozent ein. Die Aktien des Telekomkonzerns Swisscom verloren weitere 1,5 Prozent. Der Marktführer kündigte für seine Tochterfirma Wingo ein neues Bündelangebot zu einem reduzierten Preis an.

Auf der Gewinnerseite waren der Luxusgüterhersteller Richemont und der Bauchemiekonzern Sika mit einem Kursplus von 0,4 und 0,9 Prozent zu finden.

Den ausführlichen SMI-Schlussbericht lesen Sie hier.

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16:54

Die Aktien von Chevron steigen um zwei Prozent auf 116,84 Dollar und damit an die Dow-Spitze. Exxon legen 1,3 Prozent auf 74,98 Dollar zu. Die steigenden Ölpreise dürften bei den Ölkonzernen die Kassen wieder besser füllen.

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16:01

Nach zwei Tagen mit Verlusten scheint die Talfahrt bei Facebook an Schwung zu verlieren: Die Aktien drehen nach einer schwachen Eröffnung leicht ins Plus und notieren mit 169,40 Dollar 0,7 Prozent höher.

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15:51

Nach dem überraschenden Rückgang der US-Lagerbestände an Rohöl, Benzin und Destillaten ziehen die Ölpreise weiter an: Brent verteuert sich um 2,2 Prozent auf ein Sieben-Wochen-Hoch von 68,89 Dollar je Barrel, WTI kostet mit 64,79 Dollar zwei Prozent mehr.

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15:20

Vor dem Zinsentscheid der Fed haben US-Anleger vorsichtig agiert. Zusätzlich drückte die Datenaffäre bei Facebook und Unsicherheiten wegen des Handelsstreits zwischen den USA und der EU sowie China auf die Stimmung.  Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete unverändert bei 24'728 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag ebenfalls nahezu auf dem Schlusskurs vom Dienstag von 2714 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,15 Prozent auf 7354 Punkte.

Es gilt als ausgemacht, dass die US-Notenbank die Zinsen um einen Viertelpunkt anheben wird auf die dann neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent. Vielmehr beschäftigt die Anleger die Frage, ob die Fed für dieses Jahr insgesamt drei oder vier Schritte nach oben ins Auge fasst. Deshalb herrsche im Morgenhandel etwas Furcht, sagte Chefökonom Scott Brown vom Finanzberater Raymond James. Der neue Fed-Chef Jerome Powell müsse auf der Pressekonferenz auch auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten Zölle auf Stahl und Aluminium reagieren. Diese sollen in der Nacht von Freitag auf Samstag greifen. Die EU bereitet Gegenmassnahmen vor. Auch China will seine Industrie schützen.

Bei den Einzelwerten standen Facebook erneut im Mittelpunkt. Die Aktien gaben 2,8 Prozent nach. Investoren zogen in der Datenaffäre erste Konsequenzen und verklagten das weltgrößte soziale Netzwerk wegen Irreführung beim Datenschutz.

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13:00

An der Schweizer Börse halten sich die Anleger wenige Stunden vor der US-Zinsentscheidung weiter zurück. Die Stimmung sei grundsätzlich positiv, erklärte ein Händler. «Die Anleger sind vorsichtig optimistisch.»

Der Leitindex SMI ermässigte sich am Mittwoch um 0,3 Prozent auf 8821 Zähler.

Die Bluechips gaben mehrheitlich nach. Die stärksten Kurseinbussen gab es bei den Banken Julius Bär, UBS und Credit Suisse sowie beim Personalvermittler Adecco mit ein Prozent oder mehr Minus. Auf der Gewinnerseite waren der Luxusgüterhersteller Richemont, der Pharmakonzern Roche und der Rückversicherer Swiss Re zu finden, wobie die Kurszuwächse weniger als ein halbes Prozent betrugen.

Die Aktien von Swisscom verloren nach dem Kurssturz vom Vortag weitere 0,8 Prozent. Der Marktführer kündigte über seine Tochterfirma Wingo ein neues Bündelangebot zu einem reduzierten Preis an.

Den ausführlichen SMI-Mittagsbericht lesen Sie hier.

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12:57

Der chinesische Internetgigant Tencent hat seinen Nettogewinn im vierten Quartal fast verdoppelt. Der Facebook-Rivale fuhr in den Monaten Oktober bis Dezember mit umgerechnet rund 2,7 Milliarden Euro (20,8 Milliarden Yuan) 98 Prozent mehr ein als ein Jahr zuvor, wie Tencent am Mittwoch mitteilte. Dem chinesischen Branchenführer bei Online-Spielen und sozialen Medien gelang es demnach verstärkt, aus der wachsenden Nutzung seiner Angebote Profit zu schlagen. Der Umsatz stieg um 51 Prozent auf rund 8,5 Milliarden Euro

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12:48

Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Nachdem sich die Preise am Morgen noch kaum verändert hatten, konnten sie seit dem Vormittagshandel deutlich zulegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete gegen Mittag 68,14 US-Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI), ebenfalls zur Lieferung im Mai, stieg um 62 Cent auf 64,16 Dollar.

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12:31

Dank einer hohen Investoren Nachfrage können sich die bisherigen Eigner von Dropbox auf zusätzliches Geld aus dem Börsengang des Cloudspeicher-Anbieters freuen. Die insgesamt 26,8 Millionen Papiere würden Interessenten nun in einer höheren Preisspanne von 18 bis 20 statt wie bisher geplant von 16 bis 18 Dollar pro Stück angeboten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit wäre Dropbox an der Börse knapp acht Milliarden Dollar wert. Am Donnerstag soll der Ausgabepreis festgelegt werden, Erstnotiz an der US-Technologiebörse Nasdaq ist für Freitag geplant.

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11:36

Wegen Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der Bank von England (BoE) steigen Anleger beim Pfund Sterling ein. Die britische Währung verteuerte sich am Mittwoch binnen Minuten auf 1,4075 von 1,4021 Dollar. Britische Staatsanleihen warfen Investoren dagegen aus ihren Depots. Dies trieb die Rendite der zweijährigen Titel auf ein Drei-Jahres-Hoch von 0,941 Prozent.

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10:43

Der Euro ist am Mittwoch etwas gestiegen. Die Gemeinschaftswährung konnte sich damit ein Stück weit von den deutlichen Verlusten vom Vortag erholen. Aktuell wird der Euro bei 1,2278 US-Dollar gehandelt. Zeitweise stieg er bis auf ein Tageshoch bei 1,2291 Dollar und lag damit einen halben Cent höher als am Morgen.

Zum Franken notiert er mit 1,1714 CHF in etwa auf dem Niveau vom frühen Morgen. Sein bisheriges Tageshoch hatte er kurz nach europäischem Börsenstart bei 1,1730 erreicht. Der US-Dollar steht bei 0,9540 CHF nur knapp unter dem Niveau aus dem frühen Handel.

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10:30

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch leicht schwächer in den Handelstag gestartet. Vor dem FED-Zinsentscheid wollen die Anleger nichts mehr anbrennen lassen. Der SMI verliert 0,2 Prozen auf 8830 Punkte. Gestützt wird der Gesamtmarkt am Mittwoch von den zwei Schwergewichten Roche (+0,3%) und Novartis (+0,2%). Diese waren am Montag noch Hauptverursacher für die Verluste des Gesamtmarkts gewesen und hatten auch am Dienstag die Erholung gebremst. Konkrete News liegen zu den drei Titeln aktuell nicht vor.

Die Augen der Anleger richten sich nach wie vor auf den FED-Zinsentscheid von heute Abend - bis dahin dürften sie kaum grosse Risiken eingehen.

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09:25

Der SMI tendiert bei 8854 Punkten um 0,07 Prozent im Plus. Damit setzt sich die leichte Erholung vom Vortag nur sehr zaghaft fort. Die Vorgaben von der Wall Street sind mehr oder weniger neutral, und die Tokioter Börse blieb wegen eines Feiertages geschlossen.

Vor allem aber findet das Hauptereignis des Tages nach hiesigem Börsenschluss statt. Die US-Notenbank Fed unter ihrem neuem Präsidenten Jerome Powell wird am Abend ihren neusten Zinsentscheid verkünden. Eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gilt zwar als sicher. Offen ist hingegen, wie viele Anhebungen in diesem Jahr insgesamt denkbar sind; entsprechende Andeutungen sind daher von Interesse. Jüngste Äusserungen von Powell hatten Spekulationen über insgesamt vier statt drei Erhöhungen bis Jahresende angeheizt.

Der Fokus dürfte damit zunächst auf die Titel gerichtet sein, die am Vortag grössere Ausschläge auswiesen. Dazu zählten nach guten Zahlen insbesondere die Valoren der Partners Group (+0,55 Prozent). Im Nachgang zur Ergebnispublikation hat die US-Bank J.P. Morgan das Kursziel auf 850 von 800 Franken erhöht. Er habe wegen der optimistischen Aussagen des Managements die Prognosen für den Gewinn je Aktie für die Jahre 2018 und 2019 deutlich nach oben korrigiert, begründet der zuständige Experte den Schritt.

 

Analyse zur Aktie: Niemand will der Swisscom-Aktie zu Hilfe kommen

Auch bei anderen Finanztiteln hält die überdurchschnittliche Performance vom Vortag nicht an. So fallen Credit Suisse (-0,38 Prozent) und UBS (-0,28 Prozent) zurück. Auf der anderen Seite gaben am Vortag Swisscom (unv.) stark nach. Das überraschend aggressive Festnetzangebot des Konkurrenten Salt hatte einige Investoren auf dem falschen Fuss erwischt. Nun scheint sich die Aufregung zu legen. Die Schwergewichte Nestlé (+0,21 Prozent), Roche (+0,43 Prozent) und Novartis (+0,15 Prozent) geben Unterstützung.

Abgesehen davon geniessen Kühne+Nagel (-0,82 Prozent) verstärkte Aufmerksamkeit, nachdem Kepler Cheuvreux die Einstufung auf 'Hold' von 'Buy' gesenkt hat. Das vierte Quartal sei schwächer als von ihm erwartet ausgefallen und habe zudem seiner These widersprochen, dass es im Schlussquartal zu einer deutlichen Beschleunigung beim Gewinnwachstum komme, schreibt der zuständige Analyst. Hinzu komme, dass mit Blick auf mögliche M&A-Aktivitäten die Fantasie etwas gewichen sei.

Verluste zeichnen sich bei SGS (-2,72 Prozent) ab. Die Titel werden am Berichtstag Ex-Dividende (75 Franken) gehandelt. Am breiten Markt haben das Immobilienunternehmen Investis sowie die Versandapotheke Zur Rose Zahlen vorgelegt.

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08:30

Vor dem Zinsentscheid der Fed am Abend haben sich die Anleger in Fernost bedeckt gehalten. Die Börse in Shanghai verlor am Mittwoch 0,3 Prozent, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab 0,4 Prozent nach. Die Börse in Japan blieb wegen eines Feiertags geschlossen. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans schloss unverändert.

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08:25

Trotz einer etwas angespannten Ruhe vor der Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve zeigen die Kurse im SMI leicht nach oben. Zykliker und Banken steigen um bis zu 0,28 Prozent, während ein Grossteil der Blue Chips um etwa 0,2 Prozent höher gestellt ist. Die Aktie von SGS (-2,64 Prozent) geht infolge des Dividenenabschlags zurück (zu den vorbörslichen Kursen). Der Index insgesamt steigt um 0,16 Prozent auf 8861 Punkte.

 

Die Zinsentscheidung der Fed wird am Abend nach Handelsschluss in Europa gegen 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit bekanntgegeben. Die Pressekonferenz von Notenbankchef Jerome Powell beginnt im Anschluss. Andere Impulse sind dünn gesät. "Die Bilanzsaison ist praktisch abgeschlossen und wichtigere Konjunkturzahlen werden erst in der zweiten Wochenhälfte veröffentlicht", sagte ein Händler.

Die Aktien von Asmallworld, die am Dienstag ihr Debüt an der Schweizer Börse feierten, können künftig auch an der Frankfurter Börse unter dem Symbol gehandelt werden. Der Titel des sozialen Netzwerks stiegen am Dienstag auf 14,57 Franken und damit um 50 Prozent über den Referenzpreis von 9,75 Franken.

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08:20

Die umstrittene Kryptowährung Bitcoin ist am Mittwoch weiter über die Marke von 9000 US-Dollar gestiegen. Am Morgen erreichte der Kurs auf der führenden Handelsplattform Bitsamp bei 9129 Dollar den höchsten Stand seit einer Woche. Damit konnte der Bitcoin an die Erholung seit Montag anknüpfen, nachdem der Kurs am Wochenende noch unter 8000 Dollar gefallen war.

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07:50

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch vor neuen Daten zu den US-Ölreserven nur wenig bewegt. Am Morgen ging es mit den Notierungen leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete zuletzt 67,51 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI), ebenfalls zur Lieferung im Mai, stieg um acht Cent auf 63,62 Dollar.

Die Ölpreise konnten damit ihre starken Gewinne vom Vortag halten. Unter anderem hatte die Sorge vor neuen Sanktionen gegen das wichtige Förderland und Opec-Mitglied Iran für einen kräftigen Preisschub gesorgt. Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Entwicklung der Fördermenge in den USA wieder stärker in den Fokus am Ölmarkt rücken.

Bereits am Vorabend wurde bekannt, das der Interessenverband American Petroleum Institute (API) von einem Rückgang der US-Ölreserven in der vergangenen Woche um 2,74 Millionen Barrel ausgeht. Dies habe die Ölpreise zuletzt ebenfalls gestützt, hiess es von Marktbeobachtern. Am Nachmittag stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm, die für neue Impulse am Ölmarkt sorgen könnten. Hier wird ein Anstieg der Ölreserven um etwa 2,5 Millionen Barrel erwartet.

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07:40

Der Euro ist am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar etwas gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kann sich damit nach deutlichen Verlusten vom Vortag nur leicht erholen. Am Morgen wird der Euro bei 1,2264 US-Dollar gehandelt und damit leicht höher als am Vorabend.

Zum Franken zeigt sich der Euro hingegen bei einem Stand von 1,1709 Franken nahezu unverändert gegenüber Dienstagabend und auch der US-Dollar ist mit aktuell 0,9548 Franken nur minimal verändert.

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07:00

Die US-Notenbank Fed steht vor der ersten Zinserhöhung in diesem Jahr. Beobachter erwarten, dass die Währungshüter um den neuen Fed-Chef Jerome Powell den Schlüsselsatz heute (Mittwoch) um einen Viertelpunkt anheben werden - auf die dann neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent. Powell wird erstmals nach einem Zinsentscheid in seiner neuen Rolle vor die Presse treten und dabei den Beschluss erläutern.

 

 

Er hat das Ruder Anfang Februar von seiner Vorgängerin Janet Yellen übernommen, unter deren Präsidentschaft die Fed zuletzt im Dezember die Zügel gestrafft hatte. Den Finanzmärkten gilt Powell als Garant der Kontinuität. Die US-Währungshüter hatten Ende vorigen Jahres für 2018 drei Zinsschritte nach oben signalisiert.

Der Arbeitsmarkt brummt in den Vereinigten Staaten. Und die Konjunktur dürfte angesichts der von US-Präsident Donald Trump angeschobenen radikalen Steuerreform noch mehr Schub erhalten. Daher erwarten manche Experten, dass die Notenbank nun insgesamt vier Schritte ins Auge fassen könnte.

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06:40

Vor der mit Spannung erwarteten Zins-Sitzung der US-Notenbank Fed haben sich die Anleger in Fernost zurückgehalten. Zudem blieb die Börse in Japan am Mittwoch wegen eines Feiertags geschlossen.

Die Börse in Shanghai lag 0,5 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,6 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.

Ein Euro wurde mit 1,2257 Dollar bewertet nach 1,2240 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 106,45 Yen gehandelt nach 106,53 Yen in den USA.

(cash/AWP/Reuters)