+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street schliesst uneinheitlich

Die US-Börsen haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden.
16.05.2017 22:24
Wegweiser zur Börse in New York.
Wegweiser zur Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:15

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat bei 20.978 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,1 Prozent auf 2400 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte dagegen um 0,3 Prozent auf 6169 Stellen vor.

+++

17:30

Die Schweizer Börse ist am Dienstag nach Startschwierigkeiten auf einen Aufwärtstrend eingeschwenkt.  Der SMI stieg um 0,2 Prozent auf 9128 Zähler. Vorübergehend erreichte der Leitindex bei 9137 Punkten den höchsten Stand seit August 2015.

Getragen wurde der Anstieg vom Index-Schwergewicht Nestle. Dagegen bremste ein Kursabschlag von 2,2 Prozent auf 16,25 Franken bei der UBS den SMI merklich. Die Anteile der Credit Suisse fielen um 1,7 Prozent. Händler sprachen von Befürchtungen, dass auch bei dem UBS-Rivalen ein grösserer Aktionär seine Beteiligung reduzieren könnte, sollte er mit der Entwicklung seiner Anlage unzufrieden sein.

Zu den Gewinnern unter den Bluechips zählten die Aktien der Telekomfirma Swisscom, des Inspektionskonzerns SGS, des Personalvermittlers Adecco, des Elektrotehnikkonzerns ABB sowie des SMI-Neuzugangs Sika.

Den ausführlichen Börsenbericht lesen Sie hier.

+++

15:45

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte klettert zur Börseneröffnung um 0,2 Prozent auf 21'019 Punkte, der breiter gefasste S&P-500 erreicht mit 2405 Zählern ein Rekordniveau. Der Index der Technologiebörse Nasdaq liegt mit 0,1 Prozent im Plus und schafft ebenfalls eine Bestmarke.

Zu den Gewinnern im frühen Handel gehören Aktien von Home Depot, die sich um rund zwei Prozent verteuern. Gefragt sind auch die Papiere von Ford. Sie kletteren um 0,6 Prozent.

+++

14:30

Die Aktien des Sensorenherstellers AMS werden am Dienstagnachmittag von Anschlusskäufen erfasst und auf neue Höchstkurse getrieben. Beobachtern zufolge erweist sich der Beteiligungsausbau der chinesischen Tsinghua Unigroup beim Rivalen Dialog Semiconductor als treibende Kraft hinter der Rekordjagd. Der staatlich kontrollierte Halbleiterkonzern könnte sich auch strategisch an AMS beteiligen, so heisst es weiter. Mehr dazu.

+++

14:00

Die Aktien von Evolva können bis zum Ende des heutigen Handelsstages nicht gekauft oder verkauft werden, teilte die SIX am Dienstag mit. Eine Begründung wird nicht mitgeliefert. Die in den Bereichen Gesundheits-, Ernährungs- und Wellness-Produkte aktive Evolva hält heute die ordentliche Generalversammlung in Rheinfelden ab. Sie beginnt um 14 Uhr und hält laut Einladung zu der Veranstaltung keine besonderen Traktanden bereit.

So befinden die Anteilseigner etwa über die Schaffung von bedingtem und autorisierten Kapital, zudem wird beantragt, die Anzahl der Aktien zu erhöhen, die für die Durchführung aktienbasierter Vergütungsprogramme zur Verfügung stehen.

Ebenfalls traktandiert ist die Wahl von Gerard Hoetmer zum Verwaltungsratspräsidenten des Unternehmens. Er würde damit auf Sir Tom McKillop folgen, der für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung steht.

Bei Einstellung des Handels gegen 13.50 Uhr notierten Evolva in einem etwas höheren Gesamtmarkt (SPI +0,13%) 1,9% tiefer bei 0,52 CHF.

+++

12:45

Der SMI gibt nach einem verhaltenen Wochenstart am Dienstag weiter nach. Der Rückgang im Leitindex SMI hält sich allerdings in Grenzen und so hält sich das Börsenbarometer gut über der Schwelle von 9'000 Punkten. Bis um 12 Uhr verliert der Swiss Market Index (SMI) 0,15% auf 9'094,71 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, büsst 0,34% auf 1'435,18 Zähler ein und der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt um 0,13% auf 10'334,04 Punkte nach.

Die Aktien der UBS (-2,2% auf 16,25 CHF) verzeichnen am Dienstag die grössten Kursverluste unter den Blue Chips. Am Vorabend hatte die Bank kurz vor Handelsende mitgeteilt, dass GIC seine Beteiligung markant abbauen und 93 Mio Aktien an institutionelle Anleger verkaufen will. Unter Druck sind auch die übrigen Bankenwerte.

Ganz im Gegensatz dazu legen Sonova um 1,3% auf 154,60 CHF zu. Der Hörsystem-Hersteller hat in dem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 auch dank Akquisitionen den Umsatz deutlich gesteigert und sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte stark entwickelt.

Ansonsten stehen im SMI/SLI Titel wie Lonza (-0,7%) oder Vifor Pharma (-0,6%) unter erhöhtem Abgabedruck. Die ehemaligen Galenica-Titel werden allerdings mit 20 CHF ex-Dividende gehandelt und büssen nur 7 CHF ein. Vifor konnte mit dem US-Biopharmaunternehmen Akebia Therapeutics ein Lizenzabkommen zum Akebia-Mittel Vadadustat abschliessen. Die Index-Schwergewichte Roche (-0,2%), Novartis (unv.) und Nestlé (+0,4%) tendieren uneinheitlich.

Den ausführlichen Börsenbericht lesen Sie hier.

+++

10:15

Der Swiss Market Index (SMI) verliert um 09.30 Uhr 0,15% auf 9'094,92 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) büsst 0,12% auf 10'335,01 Punkte ein.

Die Aktien der UBS (-1,9% auf 16,30 CHF) führen die Blue-Chips-Verlierer vor den Branchennachbarn Credit Suisse (-1,2%) und Julius Bär (-0,9%) an. Am Montag hatte die UBS kurz vor Handelsende mitgeteilt, dass der Singapurer Staatsfonds GIC seine Beteiligung markant abbauen und 93 Mio Aktien an institutionelle Anleger verkaufen will.

Ganz im Gegensatz zu den Grossbanken werden die Papiere von Sonova (+1,3%) stark nachgefragt. Die Index-Schwergewichte Roche (-0,1%), Novartis (-0,2%) und Nestlé (+0,3%) tendieren derweil uneinheitlich. Gut im Plus stehen etwa Kühne+Nagel (+0,4%).

Am breiten Markt sind die Aktien des Immobilienentwicklers Orascom Development (-4,5%) im Anschluss an die Vorlage von Quartalszahlen unter Druck gekommen, nachdem sie im Vorfeld dazu noch um 13% in die Höhe geklettert sind.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

+++

09:15

Der SMI fällt nach dem Handelsstart deutlich um 0,3 Prozent auf 9082 Punkte. Am meisten trifft der Kursrückgang die UBS-Aktie, nachdem der Grossaktionär Singapur einen Rückzieher gemacht hat. Die UBS-Titel (-2 Prozent) dürften am Dienstag weiter unter den Abbauplänen des Staatsfonds GIC leiden. Kurz vor Handelsende am Montag hatte die Bank mitgeteilt, dass der Singapurer Staatsfonds seine Beteiligung markant abbauen und 93 Mio Aktien durch ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren an institutionelle Anleger verkaufen will.

Die Titel rutschten im Anschluss daran um 1,3 Prozent auf 16,61 CHF ab. Agenturberichten zufolge hat GIC die Titel zu 16,10 CHF je Stück platziert. Die Singapur-Aktionen belasten auch die zweite Schweizer Bank: CS verlieren derzeit 1,1 Prozent.

Ganz im Gegensatz zu den Grossbanken werden die Papiere von Sonova (+1,6 Prozent) gesucht. Der Hörsystem-Hersteller hat Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 auch dank Akquisitionen den Umsatz deutlich gesteigert. Die Gewinnzahlen vermochten indes nicht ganz Schritt zu halten. Für die neue Periode stellt das Management weiteres Wachstum und eine klare Steigerung des operativen Ergebnisses in Aussicht.

Sonova-Aktie trotz vorsichtigem Ausblick mit neuen Rekorden

Von den Index-Schwergewichten Roche (unv.), Novartis (-0,3 Prozent) und Nestlé (-0,1 Prozent) kommen keine positiven Impulse. Insbesondere die Pharmawerte hatten am Montag unter leichten Gewinnmitnahmen gelitten, nachdem vor allem Novartis in der Vorwoche stark in die Höhe geklettert waren.

+++

08:20

Politisch wird der Besuch des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel analysiert. Am Morgen stieg der Kurs des Eurpo zwischenzeitlich bis auf 1,10 Dollar. Das Währungspaar Euro/Franken steht im Vorabendvergleich marginal höher auf 1,0942 nach 1,0938 am Vorabend.

 

 

+++

08:15

Der SMI fällt um 0,1 Prozent auf 9099 Punkte. Die meisten Titel fallen bis zu 0,06 Prozent zurück. Stärker trifft es die Bankentitel: Die UBS-Aktie sinkt um 1,1 Prozent, nachdem der Staatsfonds von Singapur gestern angekündigt hat, sich von einem Teil seines Aktienspakets zu trenne.

 

 

Die Titel wurden zu 16,10 Franken je Aktie verkauft, sagten drei mit der Transaktion vertraute Personen am Dienstag Morgen zur Nachrichtenagentur Reuters. GIC veräußerte 2,4 Prozent aller ausstehenden UBS-Titel an institutionelle Anleger. Damit hält der Staatsfonds noch 2,7 Prozent an der Schweizer Großbank.

Auch die Credit Suisse fällt um 0,3 Prozent stärker als der Markt (zu den vorbörslichen Kursen).

+++

06:45

Neue Rekordstände an der Wall Street haben am Dienstag die Tokioter Börse gestützt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte wenig verändert mit 19.876 Punkten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte leicht höher bei 19'909 Punkten. Die Anleger dürften nun die 20'000-Zähler-Marke testen, sagte Anlagestratege Masahiro Ichikawa vom Vermögensverwalter Sumitomo Mitsui Asset Management. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte 0,1 Prozent tiefer.

Zu Wochenbeginn hatten die US-Börsenbarometer S&P 500 und Nasdaq auf neuen Höchstwerten geschlossen. Dazu trugen auch anziehende Ölpreise bei.

Der Anstieg setzte sich nun fort: Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um weitere 0,4 Prozent. Am Devisenmarkt in Fernost legte der Euro etwas zu auf 1,0985 Dollar. Zur japanischen Währung sank der Dollar auf 113,48 Yen. Der Schweizer Franken tendierte zum Euro mit 1,0935 und zum Dollar mit 0,9956.

(Reuters/AWP/cash)