+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street schwächer - Trump droht mit neuen China-Zöllen

Anleger an der Wall Street sind zum Wochenschluss in Deckung gegangen. Vor allem der weiter schwelende Handelsstreit verunsicherte Anleger.
08.09.2018 01:09
Trader an der Börse in New York.
Trader an der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

23:30

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent tiefer bei 25.916 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2871 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,2 Prozent auf 7902 Punkte. Im Wochenvergleich gab der Dow 0,2 Prozent, der S&P rund ein Prozent und der Nasdaq-Index 2,6 Prozent nach.

US-Präsident Donald Trump drohte China mit weiteren Zöllen auf Produkte im Wert von 267 Milliarden Dollar und erklärte, diese könnten kurzfristig in Kraft treten. Trump hat schon zusätzliche Abgaben auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar angedroht. China kündigte für diesen Fall Vergeltung an. Zudem trübten ein stärker als erwarteter US-Stellenzuwachs und höhere Stundenlöhne die Stimmung, weil dadurch Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen der Notenbank Fed geschürt wurden.

An der Wall Street sackten Aktien von Tesla mehr als sechs Prozent ab. Nur kurz nach dem Hin und Her um einen möglichen Rückzug von der Börse verliert der Elektroauto-Pionier nach nur einem Monat Chefbuchhalter Dave Morton. Zudem gibt es Berichte auch über den Rückzug der Personalchefin. Und auch Tesla-Chef Elon Musk trug zum Kursrückgang bei. Er rauchte in einer live im Internet übertragenen Veranstaltung mit dem Komiker Joe Rogan Marihuana und trank Whiskey.

Aktien des Chipherstellers Broadcom kletterten hingegen um fast acht Prozent, nachdem der Apple- Zulieferer im Quartal mehr umgesetzt hatte als erwartet. Außerdem rechnet Broadcom mit einem weiteren Schub durch das neue iPhone.

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18:30

Der Euro hat am Freitag deutlich nachgegeben. Robuste Zahlen vom US-Arbeitsmarkt gaben dem Dollar Auftrieb und setzten die Gemeinschaftswährung unter Druck. Das hatte auch zur Folge, dass der Euro gegenüber dem Franken kurz unter die Marke von 1,12 fiel, nämlich bis 1,1183. Das ist der tiefste Stand seit Mitte 2017. Zuletzt stand das Währungspaar bei 1,1208. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Euro-Schwäche die Schweizerische Nationalbank (SNB) auf den Plan gerufen hat und dass sie am Markt intervenierte.

Zum Franken machte der Dollar an Boden gut, wenn auch nicht ganz so stark wie gegenüber dem Euro. Der Dollar rückte in einer ersten Reaktion nach Publikation des Arbeitsmarktberichts bis an die Marke von 0,97 Franken heran und hat sich nun im Bereich von 0,9675 Franken eingependelt. Am Morgen bezahlte man lediglich um die 0,9650 Franken.

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17:30

Der Schweizer Leitindex notierte mit 8843 Zählern um 0,3 Prozent höher. Damit steuert der SMI mit einem Minus von rund 1,6 Prozent auf die schwächste Woche seit mehr als drei Monaten zu.

Die Anleger gingen auf Nummer sicher. Gefragt waren Titel mit einem wenig konjunkturempfindlichen Geschäftsmodell. Die Papiere des Pharmariesen Roche und des Nahrungsmittelherstellers Nestle gewannen 1,2 und 0,4 Prozent.

Knapp ein Prozent im Minus lagen die Aktien der Grossbanken UBS und Credit Suisse, die bereits am Donnerstag unter Druck standen.

Bei den kleineren Titeln verloren Schmolz+Bickenbach 4,6 Prozent. Der Stahlkonzern hat einen US-Regierungsauftrag im Wert von 420 Millionen Dollar verloren.

Den ausführlichen SMI-Schlussbericht lesen Sie hier.

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15:45

Anleger an der Wall Street sind zum Wochenschluss in Deckung gegangen. Ein stärker als erwartet ausgefallener US-Stellenaufbau und höhere Stundenlöhne schürten Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen der Notenbank Fed. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 gaben am Freitag im frühen Handel jeweils 0,4 Prozent auf 25'907 beziehungsweise 2867 Punkte ab. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 7887 Punkte.

US-Präsident Donald Trump hat zusätzliche Einfuhrzölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar angedroht, China kündigte für diesen Fall Vergeltung an. Einem Medienbericht zufolge will Trump auch den Handel mit Japan auf den Prüfstand stellen.

Stark unter Druck gerieten die Aktien von Tesla, die mehr als neun Prozent absackten. Nach dem Hin und Her um einen möglichen Rückzug von der Börse verliert der Elektroauto-Pionier einen ranghohen Manager. Chefbuchhalter Dave Morton verlässt Tesla nach nur einem Monat im Amt mit sofortiger Wirkung. Einem Medienbericht zufolge könnten weitere Management-Abgänge drohen.

Spekulationen auf eine strengere Regulierung setzten die grossen Technologie-Aktien unter Druck. Facebook und Twitter und Google gaben bis zu 2,5 Prozent ab. Die Konzerne mussten sich teils vor dem US-Kongress gegen Vorwürfe verteidigen, bei der Verbreitung von Informationen über soziale Medien zu wenig gegen eine Einflussnahme auf die US-Politik aus dem Ausland zu unternehmen.

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15:09

Der Franken wertet zum Euro weiter auf und markiert mit 1.1191 ein neues Jahrestief. Aktuell steht der Eurokurs bei 1.1196 Franken.

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14:40

In der US-Wirtschaft sind im August überraschend viele Jobs geschaffen worden. Die Regierung in Washington meldete am Freitag 201'000 neue Arbeitsplätze.  Experten hatten für August mit 191'000 gerechnet. Zugleich wurde der Stellenzuwachs für Juli aber um 10'000 auf 147'000 nach unten revidiert.

Die getrennt ermittelte Erwerbslosenquote verharrte bei 3,9 Prozent. Dies entspricht de facto Vollbeschäftigung - dem erklärten Ziel der US-Notenbank Federal Reserve. Sie hat den Leitzins im Juni angesichts des anhaltenden Aufschwungs auf die Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent angehoben und zwei weitere Schritte für das zweite Halbjahr ins Auge gefasst. Der nächste Zinsentscheid steht am 26. September an.

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13:56

Gesprächsbereitschaft der EU zur Lösung der Irland-Frage bei den Brexit-Verhandlungen hat dem Pfund Sterling am Freitag Auftrieb gegeben. Die britische Devise kletterte um bis zu 0,8 Prozent auf ein Wochenhoch von 1,3028 Dollar.

Die Grenzfrage zwischen Irland und Nordirland, die nach dem Brexit eine Außengrenze der EU ist, gilt als eine der größten Hindernisse bei den Austrittsverhandlungen Grossbritanniens mit der EU. Wie aus Unterlagen einer Anhörung vor britischen Abgeordneten vom Montag hervorgeht, will EU-Verhandlungsführer Michel Barnier dafür eine Lösung finden. Die EU sei offen dafür, über andere Vorsichtsmassnahmen - sogenannte "Backstops" - zu reden.

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12:43

Die Ölpreise haben am Freitag ihre Talfahrt der Vortage vorerst gestoppt. Wesentliche Impulse gab es nicht. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 76,49 US-Dollar. Das war ein Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um fünf Cent auf 67,82 Dollar.

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12:40

Deutsche Bank fallen um bis zu 2,2 Prozent auf 9,55 Euro. Damit markieren sie ein Tagestief und den niedrigsten Stand seit knapp zwei Monaten. Das chinesische Konglomerat HNA will sich einem Medienbericht zufolge als Großaktionär zurückziehen. HNA hielt zuletzt 7,6 Prozent an dem Geldhaus.

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12:10

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag nach einer ansonsten verlustreichen Woche einen Stabilisierungsversuch gestartet.  Am Mittag steht der Swiss Market Index (SMI) unverändert bei 8819 Punkten.

Nach einem eher zurückhaltenden Start zeigen sich mittlerweile alle Schwergewichte im Plus. Nestlé gewinnen 0,3 Prozent, Novartis legen ebenfalls um 0,3 Prozent zu und Roche steigen nach der Publikation positiver Studiendaten in einem Fachjournal um 0,4 Prozent.

Ohne Neuigkeiten gewinnen Vifor (+1,4%) und die volatilen Aryzta (+0,5%) am deutlichsten hinzu. Julius Bär (+0,2%) profitieren derweil von einer positiven Studie der HSBC. Die Analysten halten den Kursrückgang der letzten drei Monate für übertrieben und empfehlen die Titel der Bank neu zum Kauf.

Auf der Verliererseite stehen LafargeHolcim mit minus 0,3 Prozent. Dufry geben um 1,1 Prozent nach.

Die beiden Uhrenhersteller Swatch (-1%) und Richemont (-0,9%) leiden weiter unter einer möglichen neuen Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und ihrem wichtigen Absatzmarkt China.

In der zweiten Reihe sacken Schmolz + Bickenbach um 4,5 Prozent ab. Die US-Air Force hat bei der amerikanischen Tochter A. Finkl & Sons einen Auftrag storniert.

Den ausführlichen Bericht zur Börse am Mittag lesen Sie hier.

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10:30

An der Schweizer Börse sind die Abgaben der vergangenen Sitzungen am Freitag versiegt. Gefragt waren vor allem Titel mit einem wenig konjunkturempfindlichen Geschäftsmodell.  Der SMI stieg um 0,2 Prozent auf 8832 Punkte.

Trotz dem leichten Anstieg seien viele Anleger aber immer noch vorsichtig und scheuten vor Käufen am Aktienmarkt zurück, sagten Händler. Die Entwicklung am Nachmittag dürfte von den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten getrieben werden. Von den Daten erhoffen sich Anleger Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Zinserhöhungen in den USA.

Bei den Schweizer Standardwerten überwogen die Kursgewinner. An der Spitze standen Julius Bär mit einem Plus von 0,8 Prozent. HSBC hatte die Empfehlung für die Aktien des Vermögensverwalters auf "Buy" von "Hold" erhöht.

Auf der Verliererseite waren die Grossbanken zu finden. UBS verloren 0,5 Prozent, Credit Suisse 0,1 Prozent.

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09:28

Nach dem Hackerangriff auf British Airways werfen Anleger Aktien des Mutterkonzern International Airlines Group aus ihren Depots. Die Titel verlieren in London 3,2 Prozent auf 659 Pence und sind mit Abstand größter Verlierer im Londoner Auswahlindex "Footsie".

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09:15

Nach einem verhaltenen Start kann die Schweizer Börse kurz nach dem Start Boden wettmachen. Der Swiss Market Index steigt nach einem negativen Start 0,15 Prozent. Im Fokus steht am Nachmittag der US-Arbeitsmarktbericht, vor dessen Veröffentlichung entsprechende Zurückhaltung erwartet wird. Neues Öl in das Feuer des Handelsstreit giessen könnte derweil die nächste Welle an Strafzöllen gegen China. Um Mitternacht Ortszeit Washington war die Frist abgelaufen, binnen derer die Öffentlichkeit Eingaben zu den geplanten US-Zöllen auf Warenimporte aus China im Wert von bis zu 200 Milliarden Dollar machen konnte. 

Grosse Schwankungen unter den SMI-Werten gibt es nicht. Die Werte der Schwergewichte Nestlé (+0,1 Prozent), Novartis (-0,1 Prozent) und Roche (+0,3 Prozent) sind gemischt.

CS zeigt sich unverändert. Am Vorabend hatte CS-Chef Tidjane Thiam Medienberichte dementiert, wonach er eine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen in der Elfenbeinküste im Jahr 2020 erwäge. Julius Bär (+1 Prozent) profitieren von einem Analystenkommentar - die HSBC empfiehlt die Titel neu zum Kauf. Die Aktien von UBS fallen 0,5 Prozent.

In der zweiten Reihe ziehen Kudelski (+0,8 Prozent) sowie Temenos (+0,6 Prozent) Aufträge an Land. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Derweil hat die amerikanische Schmolz+Bickenbach-Tochter A. Finkl & Sons Co laut Medienberichten einen Vertrag mit der US-Air Force verloren. Als Grund wird die Verbindung des Unternehmens mit dem russischen Investor Viktor Vekselberg genannt. Der Auftrag habe ein Volumen von mehreren hundert Millionen Dollar, hiess es weiter. Die Aktie von  Schmolz+Bickenbach fallen bis 7 Prozent.

Idorsia (+3,5 Prozent) können von einer positiven Studie profitieren. Berenberg hat die Titel auf "Hold" von "Sell" hochgestuft und das Kursziel deutlich erhöht. Es zeige sich mit einigen Studienstarts eine positive Entwicklung der Pipeline, auch wenn die Forschungskosten hoch blieben und das Unternehmen wohl weiteres Kapital benötigen werde, so die Analysten.

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08.55

Drohende neue US-Strafzölle auf chinesische Importe machen Kupfer zu schaffen. Das Industriemetall, dessen weltweit grösster Abnehmer China ist, verbilligt sich um 0,7 Prozent auf 5886 Dollar je Tonne.

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08:10

Der Swiss Market Index notiert Schätzungen zufolge am Freitag vorbörslich 0,06 Prozent tiefer. Der SMI-Future notiert 0,2 Prozent tiefer auf 8795 Zähler. Am Donnerstag hatte der Leitindex um 0,6 Prozent nachgegeben. Nach wie vor hielten die Handelsstreitigkeiten der USA mit China und anderen Ländern die Märkte in Atem, erklärten Händler. US-Präsident Donald Trump hat mit neuen Zöllen auf chinesische Importe im Volumen von 200 Milliarden Dollar gedroht.

Einzig die Aktie von Julius Bär verzeichnet von allen SMI-Titeln ein Plus, nämlich 1,18 Prozent. Die Aktien des Vermögensverwalters wurden um 1,2 Prozent höher indiziert. HSBC hatte die Empfehlung auf "Buy" von "Hold" erhöht. Bei den Mid Caps fallen die Titel von dormakaba mit einem Minus von 1,6 Prozent aus dem Rahmen. Bei den kleineren Titeln gewannen Kudelski gegen den Markttrend 0,4 Prozent. Die Westschweizer Firma liefert Technologie zum Betrieb eines Videodienstes an Eutelsat. Dagegen gaben die Aktien der Schliesstechnikfirma Dormakaba vorbörslich 1,6 Prozent nach.

Die Entwicklung am Nachmittag dürfte von den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten getrieben werden. Von den Daten erhoffen sich Anleger Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Zinserhöhungen in den USA. Von Interesse sei vor allem, ob die wegen der Handelskonflikte der USA mit anderen Wirtschaftsnationen aufkeimende Unsicherheit die Unternehmen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter bremse, erklärten Marktteilnehmer.

Die Schweizer Währung erreichte in der Nacht ein Niveau von bis 1,1211 pro Euro. Das ist der höchste Stand seit Juli 2017.

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07:55

Genau sieben Jahre ist es übrigens her, als der Goldpreis ein Rekordhoch von 1900 Dollar pro Feinunze erreichte. Seither hat das Edelmetall 38 Prozent seines Wertes verloren. 

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07:45

Die Furcht vor neuen US-Zöllen auf Waren aus China hat die Anleger an den Börsen in Asien am Freitag verunsichert. Der japanische Leitindex Nikkei schloss 0,8 Prozent tiefer bei 22'307 Punkten, der breiter gefasste Topix gab 0,5 Prozent auf 1684 Zähler nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans büßte rund ein halbes Prozent ein. Die Börsen in China notierten kaum verändert.

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar zu verhängen. China drohte bereits mit weiterer Vergeltung. "Es ist unwahrscheinlich, dass die Zölle nicht eingeführt werden, weil die US-Regierung der Meinung ist, dass sie den Handelskrieg gewinnt", schrieben Analysten der US-Investmentbank JPMorgan.

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07:35

Die Ölpreise haben sich am Freitag nach einem Tag mit spürbaren Verlusten stabil präsentiert. Wesentliche Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 76,48 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg dagegen leicht um fünf Cent auf 67,82 Dollar.

Am Vortag waren die Rohölpreise unter Druck geraten, nachdem das amerikanische Energieministerium einen Anstieg der Vorräte an Ölprodukten wie Benzin und Diesel mitgeteilt hatte. Zudem liegt die US-Erdölförderung weiterhin auf Rekordniveau. Die zugleich gefallenen Rohölbestände traten am Markt in den Hintergrund.

Grundsätzlich werden die Ölmärkte derzeit durch die Turbulenzen an den Währungs- und Aktienmärkten vieler Schwellenländer belastet. Hinzu kommen Ängste vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China. Unterstützung erfahren die Rohölpreise dagegen durch die Erwartung eines deutlich fallenden Angebots seitens Iran. Hintergrund sind US-Sanktionen als Folge des Streits über das iranische Atomprogramm.

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06:35

Die Schweizer Währung erreichte in der Nacht ein Niveau von bis 1,1211 pro Euro. So fest hat der Franken seit Ende Juli im letzten Jahr gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung nicht mehr notiert. Gegen den Dollar handelt der Franken bei 96,55 Rappen. Das ist der höchste Stand seit Mitte April.

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06:30

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,1 Prozent tiefer bei 22.'248 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,9 Prozent und lag bei 1678 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,7 Prozent.

Experten verwiesen am Freitag auf die Furcht, dass US-Präsident Donald Trump jederzeit neue Strafmaßnahmen gegen China verhängen könnte. "Es ist unwahrscheinlich, dass die Zölle nicht eingeführt werden, weil die US-Regierung der Meinung ist, dass sie den Handelskrieg gewinnt", schrieben Analysten von JPMorgan. China hat mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht.

Für Unruhe am Markt sorgte zudem ein Bericht von CNBC, wonach Trump erwägen soll, auch den US-Handel mit Japan auf den Prüfstand zu stellen. Der Sender berief sich auf einen Journalisten des "Wall Street Journal".

(cash/AWP/Reuters)