+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street vor Bilanzreigen schwächer - Apple unter Druck

Kursverluste des Börsenschwergewichts Apple haben am Montag die Wall Street belastet. Anleger hielten sich vor Veröffentlichung einer Reihe wichtiger Firmenbilanzen in den kommenden Tagen zurück.
29.01.2018 22:25
Der Apfel hing am Montag schwer über der New Yorker Börse: Die Apple-Aktie gibt 2 Prozent nach.
Der Apfel hing am Montag schwer über der New Yorker Börse: Die Apple-Aktie gibt 2 Prozent nach.
Bild: Bloomberg

22:25

Ferner warteten sie auf Präsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation, das Zinstreffen der Notenbank Fed und den monatlichen Arbeitsmarktbericht. "Das sind heute nur einige Gewinnmitnahmen", sagt Randy Frederick vom Wertpapierhändler Charles Schwab und verwies auf die Kursrekorde an den US-Aktienmärkten in der vergangenen Woche.

Dow-Jones-Index ging mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 26'439 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 sank ebenfalls 0,7 Prozent auf 2853 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 7466 Punkte.

An der Wall Street nimmt die Bilanzsaison in dieser Woche weiter Fahrt auf. Unter anderem stehen die Geschäftszahlen der Google-Mutter Alphabet, von Amazon, Facebook und Apple an. Die Apple-Aktien brachen um 2 Prozent ein. Einem Medienbericht zufolge hat der iPhone-Hersteller aktuell Absatzprobleme mit seinem neuesten Modell X und will die Produktion halbieren.

Zu den Verlierern zählten ferner Telekomwerte. Hintergrund waren Überlegungen der US-Regierung, ein eigenes ultraschnelles 5G-Mobilfunknetz aufzubauen, um möglicher Spionagegefahr durch China vorzubeugen. AT&T, Verizon, Sprint und T-Mobile US büssten zwischen 1 und 2 Prozent ein.

Auf ein Rekordhoch kletterten hingegen vorübergehend die Aktien von Lockheed Martin. Der Rüstungskonzern erfreute die Börsianer mit einem unerwartet hohen Umsatz und einer überraschend optimistischen Gewinnprognose.

Der Kurs des Limonadenherstellers Dr Pepper Snapple schoss um 22 Prozent in die Höhe. Der zur deutschen Milliardärsfamilie Reimann gehörende Kaffeekapsel-Produzent Keurig Green Mountain will das Unternehmen in einer mehr als 21 Milliarden Dollar schweren Transaktion übernehmen.

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17:40

Die Schweizer Börse hat zum Wochenstart nachgegeben. Händler bezeichnen die Stimmung zwar insgesamt als gut. Doch verhielten sich die Anleger vor Veröffentlichung einer Reihe von Abschlüssen wichtiger Firmen vorsichtig. Bisher haben gemäss einer Analyse der Credit Suisse 80 Prozent der US-Unternehmen die Konsensschätzungen übertroffen. Belastend wirkt sich zudem der schwache Dollar aus, heisst es am Markt. Der SMI notiert zum Handelsschluss um 0,6 Prozent tiefer mit 9457 Punkten. Die Vorwoche hatte der Leitindex eine Spur höher abgeschlossen.

Die Mehrheit der Standardwerte schwächte sich ab. Der stärkste Druck ging von den Marktschwergewichten aus. Gewinnmitnahmen drückten die Anteile des Pharmariesen Novartis. Der Titel, der in der Vorwoche nach der Veröffentlichung eines guten Ergebnisses und einer optimistischen Prognose kräftig gestiegen war, sinkt um 0,9 Prozent.

Der Genussschein von Rivale Roche sinkt um 0,4 Prozent. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das Roche-Medikament Balovaptan/RG7314 als sogenannten Therapiedurchbruch (Breakthrough Therapy Designation) zur Behandlung von Autismus eingestuft. Die Aktie von Nestlé, einem weiteren Marktschwergewicht, fällt um 0,8 Prozent.

Nach anfänglichen Gewinnen rutschten die Finanzwerte in die Verlustzone ab. Die Aktien der Grossbank Credit Suisse notieren um 1,1 Prozent im Minus und die der UBS sinken um 0,8 Prozent. Die Vermögensverwalter Julius Bär und Vontobel ziehen dagegen an. Versicherungsaktien tendierten meist schwächer.

Die Aktien zyklischer Firmen büssten frühe Gewinne meist ein. ABB, Adecco, Richemont, Sika und Geberit geben nach.

Gegen den Trend legen die Aktien von Swatch um 0,6 Prozent zu. Der Jahresbericht des Uhrenkonzerns wird in den kommenden Tagen erwartet.

Am breiten Markt schiessen die Aktien von AMS um 17 Prozent nach oben. Der Chip- und Sensorenhersteller hat 2017 den Umsatz auf den Rekordwert von 1,06 Milliarden Euro nahezu verdoppelt. Und in den nächsten Jahren rechnet die Firma mit einem stärkeren Umsatzplus als bislang: Die Wachstumsprognose für den Zeitraum 2016 bis 2019 wurde auf durchschnittlich 60 Prozent angehoben. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

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16:35

Die Apple-Aktie gerät nach einem Bericht über eine Halbierung der iPhone-X-Produktion immer stärker unter Druck und verliert 2,5 Prozent auf 167,24 Dollar. Der Konzern sollte die Gewinnerwartungen im Dezember-Quartal zwar bequem übertreffen können, aber die Prognose könnte für Enttäuschung sorgen, sagt ein UBS-Analyst. Apple legt im Wochenverlauf seine Zahlen vor.

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15:45

Zu Beginn einer mit Firmenzahlen vollgepackten Börsenwoche halten sich die Anleger an der Wall Street zurück. Der Dow Jones und der S&P 500 verlieren je 0,2 Prozent auf 26'570 beziehungsweise 2865 Punkte. Der Nasdaq-Composite büsst 0,3 Prozent auf 7483 Zähler ein. In der vergangenen Woche hatten alle drei Indizes ihre Rekordserie fortgesetzt und je rund 2 Prozent zugelegt. Händler rechnen weiter mit steigenden Kursen. "Das Vertrauen der Investoren bleibt stark und wird vermutlich noch stärker", stellt Peter Cardillo, Marktanalyst beim Broker First Standard Financial in New York, fest. Allerdings spreche die Geldflut, die derzeit in den Aktienmarkt fliesse, dafür, vorsichtiger denn je zu sein.

Unterstützung für die Kurse kommt von Konjunkturdaten. So wuchsen die Konsumausgaben in den USA im Dezember mit 0,4 Prozent so stark wie erwartet.

Im weiteren Wochenverlauf werden Schwergewichte wie die Google-Mutter Alphabet, Amazon und Facebook ihre Quartalsberichte vorlegen. Das gilt auch für Apple. Die Aktien des Konzerns verlieren gut 1 Prozent. Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei" will der Konzern nach einem unerwartet schlechten Weihnachtsgeschäft die Produktion des iPhone X halbieren.

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12:40

Der Schweizer Aktienmarkt ist im Verlauf des Montagvormittags ins Minus gerutscht und der Leitindex SMI leicht unter die 9500-Punkte-Marke gefallen. Händler wollen den Vorzeichenwechsel allerdings nicht überbewerten. Sie sprechen von einem "lahmen Montagshandel". Tatsächlich halten sich die Schwankungen in engen Grenzen. Die Stimmung am Markt sei grundsätzlich nach wie vor intakt, wurde betont.

Mit einem gewissen Erstaunen nahmen Analysten gleichwohl zur Kenntnis, dass sich die sehr guten Vorgaben aus den USA vom Freitagabend nicht auf den europäischen Aktienhandel übertrugen. Die Dollarschwäche schmälere auf dem alten Kontinent noch immer die Investitionsbereitschaft, heisst es zur Begründung.

Der SMI notiert am Mittag 0,3% tiefer bei 9489 Punkten, und damit am untersten Rand der bisherigen Schwankungsbreite. Der 30 Aktien umfassende SLI verliert 0,2% auf 1557 und der breite SPI 0,2% auf 10'904 Stellen. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 16 im Minus, 11 im Plus und 3 unverändert. Keiner zeigt eine Kursveränderung von mehr als 1%.

Die deutlichsten Verluste erleiden aktuelle SGS (-1,0%). Die Gewinnmitnahmen der Vorwoche im Nachgang zur Zahlenpräsentation setzten sich fort, heisst es unter Händlern. Die Aktie sei nun mal nicht mehr billig, lautet der Tenor.

Dahinter geben die schwergewichtigen Novartis (-1,0%) am stärksten nach. Nachdem die Titel in der Vorwoche rund um die Zahlenpräsentation um über 5% angezogen hatten, komme es nun offensichtlich zu Gewinnmitnahmen, kommentieren Händler die Einbussen. Eher nebensächlich sei, dass die von Novartis übernommene Gesellschaft Advanced Accelerator Applications (AAA) von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Lutathera bei der Behandlung von bestimmten Tumoren des Verdauungstrakts erhalten hat.

Auch die anderen beiden Schwergewichte Nestlé (-0,3%) und Roche (-0,2%) wirken bremsend. Roche wird am Donnerstag Zahlen vorlegen. Die Gesellschaft erhielt ausserdem von der FDA den "Breakthrough"-Status für das orale Medikament Balovaptan gegen Autismus Spektrumstörung.

Die deutlichsten Gewinne verzeichnen auf der anderen Seite Clariant (+0,9%). Die Chemie-Papiere machen damit einen weiteren Teil der Verluste wett, die sie am letzten Donnerstag erlitten hatten. Damals war bekannt geworden, dass der Grossaktionär White Tale seinen Anteil an die saudische Sabic verkauft hat - was Fantasie aus dem Titel nahm. Im Nachgang des Deals mutmassten Analysten aber darüber, dass die Saudis über kurz oder lang eine Übernahmeofferte für Clariant lancieren könnten.

Am breiten Markt avancieren AMS um 18%, nachdem das Unternehmen vorbörslich Angaben zum Umsatz gemacht hat und gleichzeitig die mittelfristigen Wachstumsziele noch einmal markant erhöht hat. In einem ersten Kommentar gibt sich beispielsweise die ZKB erfreut darüber, dass das Unternehmen die Umsatz-Guidance von 1,5 auf 2,2 Milliarden Euro angehoben habe. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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11:15

Der Euro notiert zum Franken bei 1,1618 Franken wieder komfortabel oberhalb der 1,16er-Marke. Im frühen Handel war das Paar bis auf 1,1587 abgerutscht. Wie aus dem Markt zu hören ist, gibt es vage Spekulationen, die SNB greife aktuell in den Markt ein, um den Franken abzuwerten. Gleichzeitig gebe es andere Stimmen, die dies als Gerüchte abtäten. Der Dollar tritt zum Franken dagegen mit 0,9361 Franken mehr oder weniger auf der Stelle.

Gegenüber dem Dollar präsentiert sich der Euro zu Wochenbeginn etwas schwächer. Am Montagvormittag kostet die europäische Gemeinschaftswährung 1,2410 Dollar und damit etwas weniger als am Morgen.

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10:55

Die Schweizer Börse tendiert am Montagmorgen schwächer. Mangels Anschlusskäufen schmolzen die frühen Gewinne rasch wieder ab. Händler sagen, die Stimmung sei dank der überwiegend besser als erwarteten Firmenergebnisse weiterhin gut. Einer Analyse der Credit Suisse zufolge haben 80 Prozent der US-Unternehmen die Konsensschätzungen übertroffen. Der schwächelnde Dollar dämpfe aber den Risikoappetit der Anleger, heisst es weiter.

Der SMI notiert mit 9495 Punkten 0,2 Prozent tiefer. Am Freitag hatte der Leitindex 0,3 Prozent angezogen.

Im Fokus der Anleger stehen die Aktien von AMS, die um 17,6 Prozent in die Höhe schiessen. Der Chip- und Sensorenhersteller hat 2017 den Umsatz auf den Rekordwert von 1,06 Milliarden Euro nahezu verdoppelt. Und in den nächsten Jahren rechnet die Firma mit einem stärkeren Umsatzplus als bislang: Die Wachstumsprognose für den Zeitraum 2016 bis 2019 wurde auf durchschnittlich 60 Prozent angehoben. Ab 2019 peilt AMS zudem eine bereinigte Betriebsgewinnmarge (Ebit) von 30 Prozent an. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) stufte die Anlageempfehlung aufgrund der besseren längerfristigen Visibilität auf "Übergewichten" von "Marktgewichten" hoch.

Gefragt sind Finanzwerte: Die Aktien der Grossbank Credit Suisse steigen um 0,2 Prozent und die der UBS rücken um 0,4 Prozent vor. Die Vermögensverwalter GAM und Vontobel ziehen rund ein halbes Prozent an. Versicherungsaktien hingegen tendieren mehrheitlich negativ.

Mherheitlich freundliche Kurse verbuchen die Aktien von zyklischen Firmen: ABB, Adecco und Sika ziehen an. Lafarge-Holcim dgegen geben nach.

Nicht gefragt sind die Anteile der Marktschwergewichte. Trotz guter Nachrichten sinken die Aktien von Novartis um 0,6 Prozent. Der Pharmatitel war in der vergangenen Woche nach der Bilanzvorlage stark gestiegen. Das Medikament Lutathera des kürzlich von Novartis übernommenen französischen Krebsspezialist Advanced Accelerator Applications ist in den USA zur Behandlung neuroendokriner Tumore der Bauchspeicheldrüse und im Margen-Darm-Bereich zugelassen worden.

Roche verlieren 0,2 Prozent. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das Roche-Medikament Balovaptan/RG7314 als sogenannten Therapiedurchbruch (Breakthrough Therapy Designation) zur Behandlung von Autismus eingestuft. Die Aktie von Nestlé sinkt ebenfalls um 0,2 Prozent.

Am breiten Markt sind die Papiere von Santhera nach anfänglichen Verlusten wieder in positives Terrain zurückgekehrt und gewinnen 0,5 Prozent. Die Pharmafirma hat die Verkaufserlöse des Medikaments Raxone 2017 vorläufigen Angaben zufolge um 21 Prozent auf 22,9 Millionen Franken gesteigert. Der Verlust dürfte sich auf 50 bis 55 Millionen Franken belaufen. Für 2018 stellt Santhera 28 bis 30 Millionen Franken Raxone-Umsatz in Aussicht. Das Unternehmen, das jüngst einen herben Rückschlag mit Raxone zu verkraften hatte, verfügte Ende vergangenen Jahres über 58,2 Millionen Franken liquide Mittel.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert zum Wochenstart praktisch unverändert bei 9517 Punkten.

Givaudan (+0,1 Prozent) waren am Freitag nach der Zahlenvorlage etwas abgestraft worden und erholen sich nun von diesem kleinen Taucher vorerst nur leicht. Leichte Unterstützung erhalten sie von einer moderaten Kurszielerhöhung (2327 von 2260 Franken) von Goldman Sachs. Der aktuelle Kurs beträgt 2213 Franken. Das organische Wachstum habe sich im zweiten Halbjahr in beiden Divisionen beschleunigt, heisst es im Kommentar lobend. Allerdings blieben Bedenken gegenüber der künftigen Margenentwicklung bestehen, weshalb die 'Hold'-Einstufung nach wie vor gelte.

Novartis (-0,6 Prozent) und Roche (-0,1 Prozent) notierten beide vorbörslich noch positiv, fallen aber zum Börsenstart. Von beiden Unternehmen liegen Neuigkeiten vor. So hat die von Novartis übernommene Gesellschaft Advanced Accelerator Applications (AAA) von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Lutathera bei der Behandlung von bestimmten Tumoren des Verdauungstrakts erhalten. Roche erhielt derweil von der FDA den "Breakthrough"-Status für das orale Medikament Balovaptan gegen Autismus Spektrumstörung.

Die beiden Grossbankentitel CS (+0,5 Prozent) und UBS (beide je +0,5 Prozent) legen zu. Somit lässt die Investoren eine mögliche Busse der US-Behörden gegen die UBS wegen angeblicher Manipulation an den amerikanischen Terminmärkten kalt.

Aryzta verlieren 3,5 Prozent, nachdem die Aktie schon an den letzten beiden Handelstagen nach einer Gewinnwarnung fast um 30 Prozent eingebrochen waren. Der Analyst von Goldman Sachs giesst nun noch mehr Öl ins Feuer, indem er die Papiere neuerdings zum Verkauf empfiehlt.

Am breiten Markt schiesst AMS (+25,1 Prozent) in die Höhe, nachdem das Unternehmen vorbörslich Angaben zum Umsatz gemacht hat und gleichzeitig die mittelfristigen Wachstumsziele noch einmal erhöht hat.

Im Fokus sind in diesem Segment ausserdem Bossard (+0,4 Prozent) nach der Ankündigung eines CEO-Wechsels sowie Santhera (-5,0 Prozent) nach Angaben zum Geschäftsverlauf.

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08:35

Im Windschatten der steigenden Bondrenditen in den USA liegt die der fünfjährigen deutschen Bundesanleihe erstmals seit gut zwei Jahren wieder über null Prozent. Ihre zehnjährigen Pendants in Deutschland rentieren mit 0,660 Prozent ebenfalls so hoch wie zuletzt im Dezember 2015.

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08:15

Kursgewinne an den Börsen in den USA und Asien geben dem Schweizer Aktienmarkt zum Wochenauftakt Rückenwind. Der Swiss Market Index (SMI) legt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,9 Prozent zu.

Deutlich im Plus notieren die beiden Pharma-Schwergewichte Novartis (+1,2 Prozent) und Roche (+1,0 Prozent). Noch positiver präsentieren sich aus dem Leitindex vorbörslich nur Givaudan (+1,5 Prozent).

Im Mid-Cap-Bereich gibt es zwei grosse Auffälligkeiten: AMS legen 18,2 Prozent zu, nachdem die Mittelfristziele nach oben angepasst wurden. In die andere Richtung geht es bei Aryzta (-1,8 Prozent), deren Aktienkurs nach einer Gewinnwarnung letzte Woche bereits stark unter Druck geraten war.

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07:50

Die Ölpreise sind am Montag uneinheitlich in die neue Handelswoche gestartet. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete im frühen Handel 70,44 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen um 19 Cent auf 66,34 Dollar.

Obwohl die Ölpreise in den vergangenen Tagen etwas nachgegeben haben, sind sie nicht weit von ihren unlängst erreichten dreijährigen Höchstständen entfernt. Beflügelt wurden die Preise zuletzt vor allem durch den schwächeren amerikanischen Dollar, der Rohöl für Investoren ausserhalb des Dollarraums vergünstigt und somit deren Rohölnachfrage erhöht hat.

Tendenzielle Belastung kommt dagegen von der US-amerikanischen Erdölindustrie, die ihre Produktion angesichts deutlich gestiegener Weltmarktpreise Zug um Zug ausweitet. Dies stellt eine Bedrohung für die Strategie des Ölkartells Opec dar. Die Opec hat ihre Förderung zusammen mit anderen grossen Produzenten gedeckelt, um so das Angebot zu verknappen und die Preise anzuheben.

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07:45

Der Euro hat sich zu Wochenbeginn zunächst nur wenig von der Stelle bewegt. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2413 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Freitagabend. Auch zum Schweizer Franken zeigt sich der Euro derweil mit 1,1620 CHF wenig verändert. Der US-Dollar wird derweil mit 0,9361 nach 0,9351 CHF gehandelt.

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06:35

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notiert im späten Nachmittagshandel mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent auf 23'654 Punkten. Vor allem Chip-Ausrüster und Versicherer legten zu.

In New York hatte der Dow Jones am Freitag 0,8 Prozent fester geschlossen. Der breiter gefasste S&P 500 legte 1,2 Prozent zu, die Nasdaq 1,3 Prozent.

Die Börse in Shanghai tendierte am Montag indes 0,6 Prozent schwächer. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 1,3 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg allerdings um 0,1 Prozent.

Ein Euro wurde mit 1,2402 Dollar bewertet und damit 0,15 Prozent niedriger als zum US-Handelsschluss am Freitag. Zum Yen wurde der Dollar mit 108,83 Yen etwas fester gehandelt.

( cash/AWP/Reuters)