+++Börsen-Ticker+++ - Wall Street zum Wochenschluss auf Rekordkurs

Die Rally an der Wall Street hat sich bei den Blue Chips auch zum Wochenschluss fortgesetzt.
21.09.2018 22:48
Die Trader an der Wall Street freuen sich.
Die Trader an der Wall Street freuen sich.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 stiegen zwischenzeitlich auf neue Rekordhochs, ehe sie zum Handelschluss hin abbröckelten. Händler verwiesen zur Begründung vor allem darauf, dass Sorgen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China mehr und mehr in den Hintergrund treten würden. Zugleich trieb ein Anstieg der Ölpreise Aktien aus dem Energie-Sektor an.

Ein wichtiges Thema am Markt war zudem die wichtigste Neugliederung der Branchen-Indizes an der Wall Street seit 1999, die unter anderem Werte wie Facebook, Google und Twitter betrifft. Sie tritt am Montag in Kraft und manche Investment-Firmen, die sich auf bestimmte Branchen konzentrieren, bildeten bereits im Vorfeld die künftigen Index-Zusammensetzungen nach und kauften oder verkauften entsprechend Aktien der betreffenden Firmen. Facebook und Google verloren am Freitag je knapp zwei Prozent, Twitter 4,5 Prozent.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent fester bei 26.743 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 notierte minimal leichter bei 2929 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor hingegen 0,5 Prozent auf 7986 Zähler.

Für die Gesamtwoche ergibt sich damit für den Dow ein Zuwachs von rund zwei Prozent, für den S&P von einem Prozent und für die Nasdaq ein Verlust von knapp einem halben Prozent.

Zu den Gewinnern gehörten auch Nike, dessen Papiere um 0,2 Prozent auf 85,55 Dollar zulegten. Analysten von Barclays hatten zuvor ihr Kursziel von 85 auf 100 Dollar angehoben. Nike-Aktien haben in diesem Jahr bereits um 37 Prozent zugelegt, so viel wie kein anderer Wert im Dow-Jones-Index.

Der Ausblick von Micron drückte hingegen den Kurs des Chipherstellers um 2,9 Prozent. Microns Quartalsprognose liegt Börsianern zufolge unter den Erwartungen.

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17:30

Die Schweizer Börse hat am Freitag nach einem festeren Start die Gewinne wieder preisgegeben.

Gewinnmitnahmen und verfallsbedingte Transaktionen hätten den Anstieg gedämpft, sagten Händler. Der SMI notierte mit 8995 Punkten um 0,1 Prozent im Minus.

Gewinner und Verlierer hielten sich bei den Bluechips in etwa die Waage. Ein klarer Trend ergab sich laut Händlern aber nicht. Bei den Banken waren die Aktien der Credit Suisse um 0,2 Prozent im Plus, während UBS sich um 0,2 Prozent abschwächten. Der Vermögensverwalter Julius Bär gewann 0,5 Prozent.

Bei den zyklischen Werten lagen die Titel des Zementherstellers LafargeHolcim, des Sanitärtechnikkonzerns Geberit und des Bauchemiekonzerns Sika im Angebot. Der Elektrokonzern ABB und die Inspektionsfirma SGS gewannen dagegen an Wert.

Die Aktien der Luxusgüterproduzenten Richemont und Swatch wurden 0,4 und 0,6 Prozent höher gehandelt. Weiter unter Abgabedruck standen die Aktien von Adecco, die um weitere 0,8 Prozent nachgaben.

Bei den als krisenresistent geltenden Schwergewichten büssten die Aktien des Pharmakonzerns Novartis 0,1 Prozent ein. Rivale Roche wurde leicht höher gehandelt. Nestle wiederum verlor 0,3 Prozent.

Den ausführlichen SMI-Schlussbericht lesen Sie hier.

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15:45

Die Rally an der Wall Street hat am Freitag weiter Fahrt aufgenommen.  Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 eröffneten jeweils auf frischen Höchstständen. Der Dow legte 0,3 Prozent auf 26'720 Punkte zu, der S&P gewann ebenfalls 0,3 Prozent auf 2938 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,2 Prozent auf 8048 Punkte.

Die Sorgen rund um den Handelsstreit der USA mit China treten Börsianern zufolge mehr und mehr in den Hintergrund. Gleichzeitig halfen höhere Ölpreise dem Energiesektor.

Eine höhere Dividende machte Investoren Appetit auf die Anteilsscheine des Fast-Food-Riesen McDonalds. Die Aktien legten mehr als zwei Prozent zu. Die Dividende im Quartal hob der Konzern um 15 Prozent auf 1,16 Dollar an.

Der Ausblick des US-Halbleiterherstellers Micron schmeckte Anlegern hingegen nicht. Die Aktien fielen um rund zwei Prozent. Die Prognosen für das erste Quartal liegen Börsianern zufolge unter den Erwartungen. Das Unternehmen verwies vor allem auf Belastungen durch US-Strafzölle auf chinesische Güter. Diverse Analystenhäuser wie etwa Barclays und Morgan Stanley senkten ihre Kursziele. Auch Aktien von Mitbewerbern wie Intel und Lam Research notierten schwächer.

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15:50

Die britische Premierministerin Theresa May hat dem Pfund mit ihren Aussagen zum Brexit nach dem EU-Gipfel einen Schlag versetzt. Kein Deal sei besser als ein schlechter, bekräftigte May mit Blick auf die Ausstiegsverhandlungen. Das britische Pfund fällt um bis zu 1,4 Prozent auf 1,3082 Dollar und steuert damit auf den grössten Tagesverlust seit elf Monaten zu. Das schwächere Pfund macht Aktien an der Londoner Börse für Investoren indes attraktiver: der Leitindex steigt um 1,4 Prozent.

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13:30

Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. Nachdem sich die Preise am Morgen noch kaum verändert gehalten hatten, ging es im Vormittagshandel deutlich aufwärts. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 79,35 US-Dollar. Das waren 65 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) ebenfalls zur November-Lieferung stieg um 41 Cent auf 70,73 Dollar.

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13:16

Der Ausblick des US-Halbleiterherstellers Micron schmeckt Anlegern nicht. Die Aktien geben vorbörslich mehr als fünf Prozent nach. Die Prognosen für das erste Quartal liegen Börsianern zufolge unter den Erwartungen. Das Unternehmen verwies vor allem auf Belastungen durch US-Strafzölle auf chinesische Güter. Diverse Analystenhäuser wie etwa Barclays und Morgan Stanley senkten ihre Kursziele.

Am Vormittag war bekannt geworden, dass die US-Investmentbank JPMorgan ihre Prognose für die Ölpreise stark erhöht hat. Für das vierte Quartal rechnen die JPMorgan-Experten mit einem Brentpreis von 85 Dollar je Barrel. Damit stieg die Prognose um 22 Dollar. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der Prognose für den Brent-Preis. Diese wurde für das vierte Quartal um 19,80 Dollar auf 75,83 Dollar erhöht.

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13:04

Wenige Tage vor Veröffentlichung der Budgetpläne der italienischen Regierung hat sich die Lage am dortigen Anleihemarkt leicht entspannt. Die zuletzt aus Angst vor einer zu hohen Neuverschuldung in die Höhe geschossenen Renditen kamen am Freitag wieder etwas herunter. Die Verzinsung der zehnjährigen Titel ging auf 2,852 von zuvor 2,895 Prozent zurück.

Italiens Innenminister Matteo Salvini sagte am Freitag, das Regierungstreffen zum Haushalt sei gut gelaufen und "nützlich und positiv" gewesen. Nach Angaben von Wirtschaftsstaatssekretär Massimo Bitonci könnte das Defizit für 2019 zwischen 2,0 und 2,2 Prozent liegen.

Die Regierung in Rom muss kommende Woche ihren Haushaltsentwurf für 2019 vorlegen. Anleger hoffen auf eine relativ geringe Neuverschuldung, um einen Eklat mit der EU zu vermeiden.

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12:00

Am Tag des grossen Verfalls an den Optionsmärkten verteidigt der Leitindex SMI die am Vortag zurückgewonnene Marke von 9'000 Punkten. Getragen wird die gute Stimmung von positiven Vorgaben aus den USA, wo am Vorabend sowohl der Dow Jones als auch der marktbreite S&P 500 Rekordstände erreichten. Insgesamt fehlen am Berichtstag richtungsweisende Impulse und auch am Nachmittag werden kaum mehr kurstreibende News erwartet.

Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt bis um 12 Uhr 0,2 Prozent auf 9'012 Punkte.

An der Spitze der Blue Chips stehen die Luxusgütertitel der Swatch Group (+1,3%), gefolgt von Branchennachbar Richemont (+1,4%). Weiter auf dem Vormarsch sind auch Finanzaktien: So gewinnen Credit Suisse 1,0 Prozent und UBS 0,4 Prozent.

Bei den Versicherern rücken Swiss Life um 1,1 Prozent auf 368,90 Franken vor, nachdem am Donnerstag bei 360 Franken ein gewichtiger Widerstand gefallen ist, wie ein Händler erklärte.

Nur mässige Unterstützung erhält der SMI mittlerweile von den Roche-Genussscheinen (+0,1%), die noch zu Beginn höher tendierten. Die beiden weiteren Schwergewichte Novartis (-0,4%) und Nestlé (-0,2%) tendieren uneinheitlich.

Auf der Verliererseite fallen Adecco um weitere 1,1 Prozent zurück.

Den ausführlichen SMI-Mittagsbericht lesen Sie hier.

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11:32

Die verhärteten Fronten bei der wichtigen Frage des Grenzregimes in Nordirland nach dem Brexit machen Pfund-Anleger nervös. Die britische Währung verliert jeweils etwa ein halbes Prozent auf 1,3218 Dollar beziehungsweise 1,1208 Euro.

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10:29

Der verlustreiche Ausstieg bei Repsol schickt Caixabank auf Talfahrt. Die Aktien des spanischen Geldhauses fielen am Freitag um bis zu 2,6 Prozent. Repsol-Papiere gaben 2,4 Prozent nach.

Caixabank machte beim Verkauf des 9,4-prozentigen Repsol-Anteils den Angaben zufolge einen Buchverlust von 450 Millionen Euro. Gemessen am Börsenwert des spanischen Ölkonzerns lag der Gesamtwert des Pakets bei 2,5 Milliarden Euro.

Das Minus aus dem Verkauf schmälere den Reingewinn der Caixabank für 2018 voraussichtlich um 14 Prozent, schrieben die Analysten der Renta 4 Banco in einem Kommentar. Die Belastung der Repsol-Titel durch die Platzierung werde nur von kurzer Dauer sein und vor allem durch den geplanten Aktienrückkauf abgefedert.

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10:01

Aus Enttäuschung über das mit Spannung erwartete neue Wirtschaftsprogramm der Türkei haben sich Anleger von der Lira getrennt. Die türkische Währung verlor am Freitag an Wert, der Dollar verteuerte sich im Gegenzug um fast zwei Prozent auf 6,2857 Lira. Devisen-Analyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank führte den erneuten Kursrückgang darauf zurück, dass in der Rede von Finanzminister Berat Albayrak am Donnerstag Details gefehlt hätten. Zweifelhaft sei auch, ob die Zentralbank dazu fähig sei, mit weiteren Zinssteigerungen auf eine höhere Inflation zu reagieren.

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09:15

Der Swiss Market Index legt um 0,56 Prozent auf 9051 Punkte zu. Nach der zuletzt guten Entwicklung tendiert er damit wiederum fester und verteidigt so die am Donnerstag zurückgewonnene Marke von 9'000 Punkten. Die Vorgaben aus den USA und Asien sind gut: An der Wall Street ging es für die wichtigsten Indizes am Donnerstag nach Europaschluss weiter nach oben und sowohl der Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 erreichten neue Rekordstände.

Nebst guten Konjunkturdaten, wie zuletzt das überraschend starke Geschäftsklima in der Region Philadelphia, mache sich die Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China breit, beschreibt ein Händler die freundliche Stimmung. Der Streit könnte die Unternehmen weniger stark treffen, als bislang befürchtet. Für leicht erhöhte Volatilität könnte der grosse Verfall am Optionenmarkt, auch "Hexensabbat" genannt, sorgen. Gegen Quartalsende am jeweils dritten Freitag des entsprechenden Monats verfallen Optionen und Futures auf Indizes und auf Aktien.

In diesem Umfeld rücken die Banken UBS und Credit Suisse um je 1 Prozent vor. Sie waren bereits die Gewinner im gestrigen Handel. Händler begründeten die steigenden Kursen mit der Aussicht auf anziehende Zinsen, insbesondere im US-Geschäft. Dadurch wiederum könnten sich die Margen im Zinsdifferenzgeschäft verbessern.

Die Schwergewichte Novartis und Nestlé werden um je 0,3 Prozent höher gehandelt. Und die ebenfalls defensiven Swisscom-Papiere (+0,3 Prozent) profitieren von einem positiven Bericht der UBS.

Zu Beginn der neuen Woche werden an der Schweizer Börse Index-Anpassungen vorgenommen. Während die Zusammensetzung im SMI gleich bleibt, ersetzen ab Montag AMS (+0,5 Prozent) und Temenos (unverändert) die Titel von Aryzta )+0,6 Prozent) und Bâloise (+0,5 Prozent) im SLI. Allerdings sind die Umstellungen seit mehreren Wochen bekannt.

Eine rückläufige Tendenz ist bei Lindt&Sprüngli (-0,6 Prozent) zu sehen. Am breiten Markt schliesst derweil Börsenneuling Asmallworld (+5 Prozent), ein Netzwerk für Reiche, eine Partnerschaft mit der Nobel-Hotelgruppe Jumeirah ab. Und die Apotheken-Gruppe Galenica (+0,5 Prozent) übergibt die Leitung des Bereichs Products & Brands ab Mitte Januar 2019 an Thomas Szuran, was allerdings an der Börse kaum für Gesprächsstoff sorgen dürfte.

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09:04

Die schwindende Furcht vor einer schwächeren Nachfrage aus China wegen des Handelsstreits mit den USA gibt Kupfer Auftrieb. Der Preis für das Industriemetall steigt um 1,9 Prozent auf ein Sechs-Wochen-Hoch von 6195 Dollar je Tonne.

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09:03

Die Rekordjagd an der Wall Street bringt auch Investoren in Deutschland in Stimmung. Der Dax startete den Handel am Freitag 0,6 Prozent höher bei 12.402 Punkten. Der Euro war ebenfalls gefragt, er kostete mit 1,18 Dollar so viel wie zuletzt vor zweieinhalb Monaten. Grund für den Höhenflug war unter anderem, dass sich Anleger vom Dollar abwandten, der in den vergangenen Wochen als "sicherer Hafen" gefragt war.

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08:45

Spekulationen auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China haben Anleger in Asien am Freitag zuversichtlich gestimmt. Auch die Rekordjagd an der Wall Street gab den Kursen Auftrieb. Der japanische Leitindex Nikkei schloss den Handel 0,8 Prozent höher bei 23'869 Punkten. Im Tagesverlauf hatte er zeitweise den höchsten Stand seit acht Monaten erreicht. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte um gut ein Prozent zu. Die Börsen in China rückten um rund zwei Prozent vor.

Gefragt an der Börse in Tokio waren vor allem Papiere von Versicherungskonzernen, weil die für sie wichtige Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen über drei Prozent verharrte. Aktien von Dai-ichi Life und T&D stiegen um je rund 3,5 Prozent. Stahlkonzerne wie Nippon Steel und Sumitomo Metal Mining waren ebenfalls beliebt, sie stiegen um 1,6 und 3,8 Prozent. 

"Natürlich wird der Zollstreit weitergehen, aber wir müssen abwarten, wie viel Schaden er letztlich anrichtet", sagte Nobuhiko Kuramochi, Investmentstratege vom Brokerhaus Mizuho Securities. "Konkrete Auswirkungen wird man frühestens im nächsten Jahr sehen." Börsianer verwiesen auch darauf, dass die zu Wochenbeginn verkündeten gegenseitigen Strafzölle der beiden weltgrößten Volkswirtschaften geringer ausgefallen seien als befürchtet.

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08:10

Der Swiss Market Index wird vorbörslich 0,18 Prozent höher geschätzt. Der SMI Future stieg um 0,5 Prozent auf 9035 Zähler. Am Vortag hat der Leitindex um 0,7 Prozent höher geschlossen. Positive Vorgaben aus den USA, wo die Kurse an der Wall Street neue Höchstwerte erklommen hatten, und aus Asien dürften die Anleger zu Käufen ermuntern, erklärten Händler.

Unterstützung erhoffen sich die Anleger zudem vom Derivatemarkt. An der Eurex laufen Optionen und Futures auf Indizes und Einzelaktien aus. Beim Quartalsverfall, dem sogenannten Hexensabbat, kann es zu grösseren Kursausschlägen kommen, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen.

Alle SMI-Aktien notieren vorbörslich  im Plus. Auffallend ist der Kursanstieg bei der UBS (+0,28 Prozent), auch die Credit Suisse leght zu. Der Aufwärtstrend der Anleihenrendite locke die Anleger an. Höhere Renditen bedeuteten auch bessere Ertragsaussichten, hiess es am Markt. 

Bei den Mid Caps ist einzig der Titel von Lindt & Sprüngli im Minus (-0,38 Prozent).

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07:55

Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel kaum bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 78,83 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stagnierte auf 70,32 Dollar.

Am Donnerstag hatte eine Twitter-Nachricht von US-Präsident Donald Trump am Markt für Aufregung gesorgt. Zum wiederholten Male forderte er das Erdölkartell Opec auf, die Rohölpreise zu senken. Die Auswirkungen auf die Preise am Ölmarkt hielten sich jedoch in Grenzen.

Trump vertritt seit längerem die Position, die Opec treibe mit ihrer Angebotspolitik die Erdölpreise nach oben. Fachleute sehen jedoch zumindest eine Mitschuld Trumps: Seine Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran und das daran anknüpfende faktische Ölembargo gegenüber dem Opec-Land führen zu einer Verknappung des Ölangebots und treiben die Preise, lautet das Argument.

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06:30

Der Leitindex Nikkei steigt um 0,8 Prozent auf 23'864 Punkte auf den höchsten Stand seit rund acht Monaten. Börsianer verwiesen darauf, dass die zu Wochenbeginn verkündeten zusätzlichen gegenseitigen Strafzölle der beiden weltgrößten Volkswirtschaften geringer ausgefallen seien als befürchtet. Zudem blieben die Geschäftsaussichten für die Unternehmen in den vielen Ländern trotz dieses Konflikts dank des kräftigen Wachstums der Weltwirtschaft solide. Auch die Rekordjagd an der Wall Street gab den Kursen Auftrieb. Auch der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte zu.

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06:25

Am Devisenmarkt in Fernost behauptete der Euro mit 1,1777 Dollar seine Vortagsgewinne. Der Franken steht bei 1,1296 zum Euro, zum Dollar bei 95,96 Rappen.

(cash/AWP/Reuters)

 
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DOW JONES31'961.86+1.35%
S&P 5003'925.43+1.14%
NASDAQ13'597.97+0.99%
Ölpreis (Brent)66.41+3.58%
EUR/USD1.2171+0.07%
Micron Technolog Rg92.52+4.86%
Barclays Rg1.646+3.39%
Morgan Stanley Rg79.88+3.07%
Intel Rg63.19+3.39%
EUR/GBP0.8603+0.01%
Ölpreis (WTI)61.15-1.64%
JPMorgan Chase Rg153.26+1.76%
SMI10'727.70+1.12%
The Swatch Grp I270.60+1.88%
CieFinRichemont N89.38+1.61%
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UBS Group N14.435+2.19%
Swiss Life Hldg N455.50+1.90%
EUR/CHF1.1034+0.04%
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Nestle N96.75+0.05%
Caixabank2.405+2.78%
Repsol Br10.145-0.05%
USD/TRY7.1691-0.01%
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Lindt & Spruengli N82'900.00-0.96%
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