+++Börsen-Ticker+++ - Zinsentscheid bewegt Wall Street kaum

Die Anleger an der Wall Street haben den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch recht verhalten aufgenommen. Die wichtigsten Aktienindizes gingen nur wenig verändert aus dem Handel.
13.12.2017 22:45
Die Walt Disney steht an der Wall Street wegen einem Milliarden-Deal mit 21st Century Fox im Fokus.
Die Walt Disney steht an der Wall Street wegen einem Milliarden-Deal mit 21st Century Fox im Fokus.
Bild: Bloomberg

22:45

Dies nachdem der Dow Jones Industrial und der breiter gefasste S&P 500 bereits vor Bekanntgabe der Sitzungsergebnisse der Fed noch einmal Rekordstände erreicht hatten. Die Fed hatte ihren Leitzins wie erwartet zum dritten Mal im laufenden Jahr angehoben und auch im kommenden Jahr drei Zinserhöhungen in Aussicht gestellt.

Der Leitindex Dow Jones rückt am Ende um 0,3 Prozent auf 24'585 Punkte vor. Seine Bestmarke liegt nun bei rund 24'666 Punkten. Für den S&P 500 gehts um 0,1 Prozent auf 2663 Punkte nach unten. Er hatte zuvor bei fast 2672 Punkten den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 steigt um 0,2 Prozent auf 6395 Punkte.

Die Geldpolitiker bleiben zudem mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung weiter positiv gestimmt. Sollte sich die Inflation stärker als erwartet zurückmelden, wofür die feste Lage am Arbeitsmarkt spreche, wären nächstes Jahr eventuell sogar vier Leitzinserhöhungen möglich, schreibt Chefökonom Martin Moryson von der Bank Sal. Oppenheim. Für die Anleger am Aktienmarkt wäre dies wohl eine eher negative Überraschung, denn höhere Zinsen etwa für Anleihen machen Aktien tendenziell unattraktiver.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Walt Disney und 21st Century Fox im Fokus. Wie das Finanzportal thestreet.com berichtete, stehen die Medienkonzerne kurz vor einem Multimilliarden-Deal. Demnach wird Disney einige Kernaktivitäten von Fox im Volumen von 40 Milliarden US-Dollar übernehmen. Dazu sollen neben US-Kabelsendern auch die europäische PayTV-Senderkette Sky PLC gehören. Details dazu wollen beide Unternehmen den Angaben zufolge an diesem Donnerstag bekanntgeben.

Entsprechende Gerüchte hatten die Anteilsscheine beider Unterhaltungsriesen zuletzt angetrieben. Da bisher aber von einem Deal in Höhe von mehr als 60 Milliarden Dollar die Rede gewesen war, reagierten nun insbesondere die Fox-Aktionäre enttäuscht: Ihre Papiere verlieren als Schlusslicht im Nasdaq 100 rund 4 Prozent. Die Disney-Anteilsscheine legen etwas zu.

An der Dow-Spitze ziehen die Papiere von Caterpillar um 3,6 Prozent an, nachdem sie zuvor bei rund 149 Dollar ein Rekordhoch erreicht hatten. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte ihre Gewinnprognosen für den Baumaschinenhersteller angehoben.

Der Pharmakonzerns Eli Lilly will auch im kommenden Jahr vor allem dank guter Geschäfte mit neuen Medikamenten mehr verdienen. Die Aktionäre goutieren dies mit einem Plus von mehr als 1 Prozent.

Gute Nachrichten kamen auch von Western Digital : Der Halbleiterhersteller hat den Streit mit seinem japanischen Partner Toshiba beigelegt, der den Verkauf des Speicherchipgeschäfts von Toshiba ernsthaft gefährdet hatte. Nun wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit sogar ausbauen. Die Papiere von Western Digital gewinnen mehr als 2 Prozent.

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17:40

Die Schweizer Börse hat am Donnerstag nach anfänglichen Einbussen ins Plus gedreht. Vor allem Kursgewinne des Indexschwergewichts Novartis und der Grossbanken trieben den Leitindex zwischenzeitlich auf 9406 Zähler und damit auf den höchsten Stand seit August 2015. Zum Handelsschluss notiert der SMI bei 9395 Punkten 0,4 Prozent höher als am Vortag.

Vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank, die nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht wird, agierten die Anleger vorsichtig. Die meisten Ökonomen erwarten, dass die Federal Reserve ihren Schlüsselzins um einen Viertelprozentpunkt auf 1,25 bis 1,5 Prozent anheben wird. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dürften daher Hinweise zur Geldpolitik im kommenden Jahr.

Die Novartis-Aktien steigen um 0,4 Prozent. Der Pharmakonzern hat wegen des Preisdrucks bei Nachahmermedikamenten in den USA Arzneien zur Disposition gestellt. Die Anteile von Rivale Roche sind gehalten, diejenigen des dritten SMI-Schwergewichts Nestlé 0,3 Prozent höher.

Gefragt waren aber vor allem Finanzwerte. Die Titel der Credit Suisse sind 1,0 höher. Die UBS gewinnt 1,2 Prozent an Wert und setzt sich damit an die  Spitze der Bluechips. Die Anteile von Swiss Life legen 1,0 Prozent zu. Der Lebensversicherer würde zu den grössten Profiteuren einer Zinserhöhung zählen. Die Aktien von Zurich Insurance rücken ebenfalls 1,0 Prozent vor. Der Versicherer hatte am Dienstag den Kauf des Lebensversicherungsgeschäfts der australischen Finanzgruppe ANZ für 2,1 Milliarden Dollar bekanntgegeben.

Fester gehandelt wurden auch die Aktien der Sanitärtechnikfirma Geberit, des Zementproduzenten Lafarge-Holcim, der Bauchemiefirma Sika und des Inspektionskonzerns SGS. Nachgebende Kurse gibts beim Elektrotechnikkonzern ABB sowie bei den Luxusgüterherstellern Richemont und Swatch.

Am breiten Markt büssen die Aktien von AMS 1,7 Prozent ein. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, nachdem sich der Wert der Chip- und Sensorfirma dieses Jahr mehr als verdreifacht hat.

Die Temenos-Anteile klettern 2,0 Prozent. Die Bankensoftwarefirma hat die Philippine Resources Savings Banking Corporation, die fünftgrösste unabhängigen Bank des Inselstaats, als Kunde gewonnen. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Mittwoch.)

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15:45

Vor dem Zinsentscheid der Notenbank Fed halten sich die US-Anleger am Mittwoch zurück. Zwar gilt die dritte Leitzinserhöhung in diesem Jahr als ausgemacht. Doch Investoren erhoffen sich von der Erläuterung des Entscheids am Abend (20.30 Uhr MEZ) durch Fed-Chefin Janet Yellen Aufschlüsse über die möglichen Auswirkungen der geplanten US-Steuerreform auf die Wirtschaft. Mit diesem Vorhaben gerät US-Präsident Donald Trump nach der überraschenden Niederlage seiner Republikaner bei der Nachwahl in Alabama unter Zeitdruck. Mit dem Sieg des Demokraten Doug Jones schmilzt der Vorsprung der Republikaner im Senat auf einen Sitz. Der Kongress und Senat würden nun aufs Tempo drücken, um die Pläne durchzubekommen, sagt Marktstratege Peter Cardillo von First Standard Financial.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte steigt zu Handelsbeginn um 0,2 Prozent auf 24'553 Punkten, ein Rekord. Der breiter gefasste S&P 500 liegt 0,1 Prozent höher bei 2666 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewinnt 0,3 Prozent auf 6881 Stellen. Hier treiben Western Digital die Kurse, nachdem der Konzern seinen Streit mit Toshiba über den Verkauf der Chipsparte der Japaner beilegte. Die Papiere von Western Digital steigen um 3 Prozent.

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12:45

Am Schweizer Aktienmarkt überwiegen zur Wochenmitte die Kursverluste. Nachdem der Leitindex SMI zum Handelsstart zunächst etwas deutlicher gefallen ist, hat er sich im Anschluss etwas erholt und bewegt sich seither in einer engen Spanne seitwärts. Investoren hielten sich vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend zurück, heisst es einhellig im Handel.

Diese Zurückhaltung hält im Grunde seit Wochenbeginn an. Als mehr oder weniger ausgemacht gilt, dass die US-Währungshüter an diesem Abend die Zinsen um 25 BP erhöhen. Uneins sind sich die Experten dagegen bei der Zahl der möglichen Zinsschritte im kommenden Jahr. Womöglich herrscht darüber nach der Pressekonferenz mehr Klarheit. Wie Händler betonen, macht sich die Zurückhaltung nicht nur am Aktienmarkt bemerkbar. Auch am Devisenmarkt herrsche aktuell eine grosse Ruhe.

Der SMI notiert am Mittag um 0,2% tiefer bei 9341 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI steht bei 1506 Punkten nahezu unverändert und der breite SPI verliert 0,2% auf 10'695 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln verzeichnen 17 ein Minus und 13 ein Plus.

Mit überdurchschnittlichen Kursverlusten zwischen 0,7 und 0,4% erweisen sich die drei Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche als die grössten Belastungsfaktoren für den Gesamtmarkt. Bei Roche steht am Nachmittag ein "Conference Call" im Rahmen des Fachkongress ASH (American Society of Hematology) an.

Sonova (-1,2%) und Vifor (-0,2%) fallen als weitere Vertreter der Gesundheitsbranche ebenfalls mit Kursverlusten auf. Wie es in einem aktuellen Kommentar von Bernstein heisst, verliert Sonova derzeit auf dem US-Veteranenmarkt Marktanteile. Das Haus beruft sich dabei auf monatliche Statistiken. Dieser Markt steht laut Bernstein für 6% der Sonova-Umsätze.

Darüber hinaus stehen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen auf den Verkaufslisten. Dabei trennen sich Investoren verstärkt von Titeln wie Lonza (-1,0%), Clariant (-0,9%) und Aryzta (-0,6%).

Eine Kehrtwende ist dagegen den Aktien von Julius Bär (+0,1%) gelungen, nachdem sie wegen einer Abstufung durch Goldman Sachs noch schwach gestartet waren. Noch deutlicher legen die Aktien der beiden Grossbanken CS (+0,8%) und UBS (+0,6%) zu. Mit den Aktien von Swiss Life, Swiss Re und Zurich gewinnen noch weitere Finanztitel zwischen 1,3 und 0,6% hinzu.

Die Experten von Morgan Stanley bewerten den Abschluss der globalen Bankenregulierung "Basel III" als positiven Katalysator für UBS und CS. Bedeutende Unsicherheiten seien damit aus dem Weg geräumt worden, schreiben sie in einer aktuellen Studie. Insgesamt werde sich der Fokus im Sektor in Richtung Dividenden und Kapitalverteilung verschieben, insbesondere bei der UBS und bei der CS.

Noch deutlicher steigen nur die Aktien vom Reisedetailhändler Dufry (+2,3%). Sie erholen sich damit etwas von den jüngsten Kursverlusten.

Beim Bauzulieferer Sika (-0,3%) stösst die Nachricht darüber, dass der Konzern per 1. März 2018 die bisher getrennten Regionen Nord- und Lateinamerika zusammenlegt, zumindest bei Analysten auf positives Echo. Man begrüsse diesen Schritt, heisst es etwa bei Vontobel. Darüber hinaus hat Sika angekündigt, Teile der Grupo Industrial Alce zu erwerben und somit die Marktposition in Mexiko zu stärken.

Mit Kursgewinnen zwischen 4,6 und 1,7% besetzen mit Addex, Santhera und Idorsia verschiedene Vertreter der Gesundheitsbranche im breiten Markt die Gewinnerliste.

Deutlich abwärts geht es nach dem Kurssprung am Vortag für New Venturetec (-14,2%) gefolgt von New Value (-11,5%) und (-2,7%) und Transocean (-4,6%).

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09:15

Der Swiss Market Index steht nach Eröffnung 0,30 Prozent tiefer bei 9340 Punkten. Händler gehen davon aus, dass Investoren an diesem Tag eher mit gezogener Handbremse agieren. Denn erst am Abend steht die US-Notenbank mit ihrer aktuellen Zinsentscheidung auf der Agenda. Die Mehrheit der Ökonomen rechnet mit einem weiteren Zinsschritt. Dieser sei allerdings auch bereits in den Kursen enthalten. Wichtiger ist daher der Ausblick auf 2018 und ob die Währungshüter die Investoren auf drei oder eher vier Zinsschritte vorbereiten. Am morgigen Donnerstag folgen dann die EZB und die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit ihren letzten Zinsentscheidungen in diesem Jahr.

Die Aktien von Novartis lasten mit einem Minus von 0,8 Prozent am meisten auf dem SMI, ebenso die Genussscheine von Roche (minus 0,6 Prozent). Die Anteilsscheine von Julius Bär (minus 0,7 Prozent) sind ebenfalls negativ. Sie werden durch eine Abstufung von Goldman Sachs auf "Neutral" belastet. Auffällig sind auch die Aktien von Lafarge-Holcim (minus 0,3 Prozent). Die Nicht-Regierungsorganisation Sherpa wirft dem Zementkonzern Lafarge-Holcim vor, nicht vollumfänglich mit den Behörden zusammenzuarbeiten und fordert die Einleitung einer Untersuchung wegen "Behinderung der Justiz". Dabei bezieht sich die Organisation auf Ermittlungen bezüglich des Lafarge-Werkes in Syrien. 

Aus dem zyklischen Sektor fallen noch die Papiere von ABB und Adecco (beide minus 0,4 Prozent) zurück. Unter den SMI-Werten fällt auch Sika (minus 0,8 Prozent) negativ auf. Der Bauzulieferer stärkt mit Anteilskäufen der Grupo Industrial Alce seine Marktposition in Mexiko. Darüber hinaus hat das Unternehmen bereits am Vorabend angekündigt, per 1. März 2018 die bisher getrennten Regionen Nord- und Lateinamerika zusammenzulegen. Mit Kursvergwinnen ziehen dagegen die Aktien der beiden Grossbanken UBS (plus 0,1 Prozent) und CS (plus 0,4 Prozent) in den Handel.

Im breiten Markt fallen die Aktien von AMS (plus 1,3 Prozent) auf. Sie bekommen Auftrieb durch eine Hochstufung von J.P. Morgan auf "Overweight" und einem neu gesetzten Kursziel von 115 Franken. Die Produktion von 3-D-Sensoren für Apple werde das Wachstum weiter antreiben, begründet der Analyst seine Entscheidung.

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08:10

Der Swiss Market Index wird im vorbörslichen Handel 0,29 tiefer indiziert. Die Aktien von Julius Bär weisen mit einem Abschlag von 1,23 Prozent das grösste Minus auf. Sika ist die einzige SMI-Aktie, die positiv notiert (0,2 Prozent).  

Eine Anhebung des Schlüsselsatzes der US-Federal Reserve um einen Viertel Prozentpunkt bei der für Mittwochabend (MEZ) erwarteten Entscheidung auf 1,25 bis 1,5 Prozent gilt als sicher. Daher konzentrieren sich Börsianer auf Hinweise zur Geldpolitik im kommenden Jahr. Nach Einschätzung von Martin Moryson, dem Chef-Volkswirt des Bankhauses Sal. Oppenheim, wird die Notenbank die geldpolitischen Zügel rascher straffen als bislang gedacht. "Dafür spricht, dass die Inflationsrate Mitte 2018 ölpreisbedingt wieder über 2,5 Prozent steigen wird."

Investoren warten am Mittwoch zudem auf richtungsweisende Konjunkturdaten: Aus der Euro-Zone kommen Zahlen zur Industrieproduktion und aus den USA die Verbraucherpreise.

Die US-Börsen schlossen am Dienstag uneinheitlich. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg 0,5 Prozent auf 24.504 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 0,2 Prozent auf 2664 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich dagegen um 0,2 Prozent auf 6862 Punkte.

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08:00

Ein überraschend deutlicher Rückgang der US-Rohölbestände hat die Preise am Mittwoch gestützt. Hinzu kamen Spekulationen auf Lieferengpässe wegen eines Lecks in einer wichtigen Nordsee-Pipeline. Brent verteuerte sich am Morgen um 0,8 Prozent auf 63,88 Dollar. 

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06:40

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio lag im Vormittagshandel 0,5 Prozent im Minus bei 22'750 Punkten. Auch an den asiatischen Märkten stand die zweitägige Sitzung der US-Notenbank Fed im Fokus. Eine Zinserhöhung um einen Viertel Prozentpunkt gilt als so gut wie sicher. Allerdings werden die Anleger auf die endgültige Entscheidung noch ein wenig warten müssen. Denn erst am Mittwochabend (MEZ) wird die Fed die Beschlüsse bekanntgeben und die scheidende Fed-Chefin Janet Yellen vor der Presse das Vorgehen erläutern. Im Mittelpunkt stehen laut Börsianern die Aussagen der Notenbanker zur Konjunkturlage und zur künftigen Zinspolitik.

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06:35

Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin bleibt nach ihrem Vorstoss in den klassischen Finanzmarkt gefragt. Am Mittwochmorgen hielt sie sich auf den wichtigsten Handelsplätzen in der Nähe von 17'000 US-Dollar. Am dritten Handelstag seit dem Start des ersten Terminkontrakts an einer regulierten Börse kostete ein Bitcoin auf dem Handelsplatz Bitstamp zuletzt rund 16'700 Dollar. Auf der anderen wichtigen Plattform Coinbase, wo die Kurse zuletzt besonders heftig ausschlugen, notierte sie zuletzt bei 17'240 Dollar.

Seit dem Start des ersten Terminkontrakts an einer regulierten Börse lässt sich der Bitcoin nun faktisch auch am klassischen Finanzmarkt handeln und nicht nur auf spezialisierten Online-Portalen. Am Montagabend war der Preis für einen Bitcoin vor diesem Hintergrund erstmals auf allen wichtigen Handelsplätzen über die Marke von 17'000 Dollar gestiegen. Auf der Plattform Coinbase schaffte sie es in den vergangenen Tagen sogar über 18'000 Dollar.

Unterdessen will Interactive Brokers, grösster Anbieter für Bitcoin-Futures, auch Wetten gegen den Kurs der Digitalwährung Bitcoin erlauben. Dies sagte der Chef des Wertpapierhandelshauses Thomas Peterffy der "Financial Times." 

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06:30

Der Euro zeigte sich im fernöstlichen Devisenhandel stabil. Ein Euro wurde mit 1,1742 Dollar bewertet. Der Dollar wurde mit 113,48 Yen gehandelt. Zum Schweizer Franken lag der Euro bei 1,1641, ein Dollar kostet 99 Rappen.

(cash/AWP/Reuters)