Börsengänge - Westeuropas IPO haben schwächsten Start seit Krise 2009

Die gute Börsenstimmung in diesem Jahr hat sich bislang nicht auf die IPO-Szene übertragen.
23.03.2019 08:05
Der Bulle und der Bär vor der Börse in Frankfurt.
Der Bulle und der Bär vor der Börse in Frankfurt.
Bild: Bloomberg

Seit Dezember hat der Stoxx Europe 600-Index eine Rally hingelegt, der Börsenwert ist um mehr als eine Billion Dollar gestiegen. Aber das führt Unternehmen nicht in Versuchung, den Startschuss für Notierungen an europäischen Börsen zu geben.

Im Jahr 2019 haben Unternehmen in Westeuropa für 522 Millionen Euro Börsengänge angekündigt, verglichen mit 9,7 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum 2018. Das ist der langsamste Jahresauftakt seit 2009. Investoren und Unternehmen sind nach wie vor vom plötzlichen und dramatischen Ausverkauf Ende letzten Jahres traumatisiert.

In der Schweiz dagegen haben kürzlich Stadler Rail, Alcon und Medacta ihren Börsengang angekündigt.

(Bloomberg/cash)