Börsen in Fernost ohne gemeinsame Richtung

Die Börsen in Fernost sind am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen.
26.07.2016 08:31
Der Nikkei gibt im heutigen Handel nach.
Der Nikkei gibt im heutigen Handel nach.
Bild: Bloomberg

Während in Japan die jüngsten Yen-Gewinne auf die Stimmung drückten, hielten sich die anderen asiatischen Märkte im Plus. Im Fokus standen die anstehenden Sitzungen der japanischen Notenbank und der Federal Reserve im Wochenverlauf. Beobachter gehen davon aus, dass die Japaner auf jeden Fall ihre Geldpolitik weiter lockern. Unsicherheit herrscht vielmehr über den Umfang. "Wir rechnen damit, dass sie von jedem etwas machen, aber nicht so stark wie erhofft aus allen Rohren feuern", sagte der Vize-Chef der Wirtschaftsabteilung von HSBC, Frederic Neumann. Bei der US-Notenbank setzen viele auf Hinweise zu den anstehenden Schritten.

Der Leitindex Nikkei schloss mit einem Minus von 1,4 Prozent auf 16.383 Punkte. Der breiter gefasste Topix verlor ebenfalls 1,4 Prozent auf 1306 Zähler. Die anderen Märkte in Fernost wie in Taiwan, Südkorea, Shanghai und Hongkong tendierten im Plus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,7 Prozent zu.

Der Euro stieg auf 1,1013 Dollar. Der Yen gewann zur US-Währung auf 104,38 Yen. Dies setzte vor allem exportorientierten Werten zu. So verlor die Sharp mehr als drei Prozent. Auch Panasonic -Anteilsscheine standen auf den Verkaufslisten.

(Reuters)