11:35
Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Dienstag nach einem schwachen Start erholt und im Handelsverlauf klar ins Plus gedreht. Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt 0,4 Prozent auf 13'377 Punkte. Mittlerweile sind die 15 Gewinner gegenüber den fünf Verlierern klar in der Überzahl. Der SMIM der mittelgrossen Werte steigt um 0,3 Prozent auf 3013,4 Punkte, während der breite SPI um 0,4 Prozent auf 18'931,7 Punkte zulegt.
Für Unterstützung sorgen eine vorübergehende Entspannung im Nahostkonflikt sowie deutlich gesunkene Ölpreise. Gleichzeitig bleiben die Anleger angesichts der geopolitischen Risiken und der geldpolitischen Unsicherheiten vorsichtig. An der Spitze der Blue Chips stehen Givaudan (+6,1 Prozent). Der Aromen- und Duftstoffhersteller profitiert von einer Hochstufung auf «Buy» durch die Deutsche Bank, die auf eine mögliche Beschleunigung des organischen Wachstums verweist. Ebenfalls gefragt sind UBS (+1,9 Prozent), nachdem Medienberichte auf einen möglichen Kompromiss in der Diskussion um strengere Eigenkapitalvorschriften hindeuten.
Klar belastet wird der Leitindex hingegen von den Pharmaschwergewichten Novartis (-0,5 Prozent) und Roche (-1,2 Prozent). Hintergrund sind laut Händlern Medienberichte über Verhandlungen des britischen Pharmakonzerns GSK zur Übernahme des Biotechunternehmens Nuvalent für 9 bis 10 Milliarden US-Dollar. Der mögliche Deal unterstreiche zwar den hohen strategischen Wert innovativer Onkologie-Unternehmen, könnte den Wettbewerb um attraktive Übernahmeziele aber weiter verschärfen, heisst es am Markt.
Für Bewegung sorgen auch Unternehmensnachrichten. Die Aktien von Idorsia (+6,5 Prozent) legen kräftig zu, nachdem das Biopharmaunternehmen die Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten bekannt gegeben hat. Anleger werten den Schritt als deutliche Verbesserung der Bilanzstruktur und des Liquiditätsprofils.
SoftwareOne (-1,5 Prozent) geben dagegen ihre anfänglichen Gewinne wieder ab. Das Unternehmen hat anlässlich seines Investorentags neue Mittelfristziele vorgestellt. Am Vortag waren die Titel nach dem Einstieg eines US-Hedgefonds noch um 3,7 Prozent gestiegen.
Unter Druck stehen auch Adecco (-1,2 Prozent), nachdem Morgan Stanley die Aktie auf «Underweight» abgestuft hat. Bei Temenos (-0,5 Prozent) stösst die am Montag bekannt gegebene Übernahme eines Zürcher Fintechs trotz positiver Analystenkommentare auf Skepsis.
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10:58
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,3 Prozent im Plus bei 18'914 Zählern. Die Sektoren Grundstoffe (+1,6 Prozent), zyklischer Konsum (+1,3 Prozent) und Finanzwerte (+1,1 Prozent) liegen vorn. Pharma (-0,7 Prozent) und Industrietitel (+0,1 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 107 im Gewinn, 66 im Verlust und 28 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:35
Nach dem Ausverkauf zum Wochenanfang haben die Aktienmärkte in Fernost wieder zugelegt. Mit Rückenwind von der Wall Street griffen Anleger am Dienstag vor allem bei Chipherstellern zu. Auch die Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten sorgte für Auftrieb.
Eine starke Erholungsbewegung vollzogen Investoren vor allem in Südkorea. Der Leitindex Kospi schoss um mehr als acht Prozent nach oben, nachdem er am Vortag um 8,3 Prozent eingebrochen war - so stark wie seit Anfang März nicht mehr. Für den Kursaufschwung waren einmal mehr die Chip-Schwergewichte des Index verantwortlich.
Die Aktien des Chipherstellers Samsung Electronics kletterten um rund neun Prozent; die Papiere des Konkurrenten SK Hynix verteuerten sich um knapp 16 Prozent. An der Wall Street hatten sich zuvor Schnäppchenjäger ebenfalls bei Chip-Werten eingedeckt und den Philadelphia SE Semiconductor Index um gut fünf Prozent in die Höhe getrieben. Auch nach oben korrigierte Konjunkturdaten für das erste Quartal lieferten in Seoul positive Impulse.
In China stachen unter den Einzelwerten die Aktien von Tencent hervor, die zeitweise knapp fünf Prozent zulegten. Der Technologiekonzern sammelte Insidern zufolge für eine geplante Anleihe in zwei Währungen Aufträge im Volumen von mehr als sechs Milliarden Dollar ein. Die chinesischen Börsen zogen mehr als ein Prozent an. In Hongkong gab der Index dagegen leicht nach.
In Tokio kletterte der japanische Leitindex Nikkei unterdessen um gut zwei Prozent auf 65.416 Punkte, nachdem er am Montag um fast vier Prozent abgerutscht war. Auch hier erholten sich vor allem Technologiewerte von ihren Verlusten. So sprangen die Papiere des Chipanlagenbauers Tokyo Electron um rund neun Prozent nach oben; der Halbleiter-Tester Advantest gewann gut vier Prozent. «Das Vertrauen in KI-bezogene Aktien bleibt stark, aber es gab auch Vorsicht wegen der rasanten Markterholung», sagte Kazuaki Shimada, Stratege bei IwaiCosmo Securities. Einige Anleger hätten Aktien verkauft, «um Geld für den in dieser Woche anstehenden Börsengang von SpaceX zu sammeln». Die Aktien des Technologieinvestors SoftBank gaben zeitweise rund vier Prozent nach, bevor sie die Verluste wieder wett machten. Finanzwerte wie Mitsubishi UFJ und Mizuho profitierten von der Erwartung einer Zinserhöhung durch die Bank of Japan (BOJ).
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10:00
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Adecco: MS senkt auf Underweight (Equal Weight) - Ziel 15 (20,50) Fr.
Givaudan: Deutsche Bank erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 3300 (3000) Fr.
Kardex: Berenberg senkt auf 350 (375) Fr. – Buy
Partners Group: Octavian senkt auf 1175 (1375) Fr. - Buy
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09:35
Der langjährige Private-Equity-Partner von Nestlé, PAI Partners, hat sich laut einem Bericht von Bloomberg aus dem Bieterverfahren für das Wasser-Geschäft des Lebensmittelmulti zurückgezogen.
Laut dem Bericht, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berief, sind Clayton Dubilier & Rice sowie die Platinum Equity des Milliardärs Tom Gores weiterhin im Rennen um eine fünfzigprozentige Beteiligung an Nestlés Wasser-Geschäft.
Neben PAI Partners habe sich auch KKR in den letzten Wochen aus dem Verfahren zurückgezogen, heisst es in dem Bericht.
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09:10
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Dienstag mit Verlusten in den Handel. Am Vortag hatte der Schweizer Leitindex 0,5 Prozent eingebüsst. Der SMI fällt kurz nach Börsenstart rund 0,3 Prozent auf 13'281 Punkte. Von den hiesigen Blue Chips steigen acht der 20 SMI-Werte. Givaudan liegen mit plus 3 Prozent klar an der Tabellenspitze, gefolgt von Lonza (+1,1 Prozent) und UBS (+1 Prozent). Ein Bericht über schwächere Kapitalanforderungen für Auslandstöchter für die UBS dürfte bei den Aktien des Finanzinstituts für Rückenwind sorgen.
Im Fokus stehen heute auch die Pharmaschwergewichte Novartis (-0,8 Prozent) und Roche (-1,3 Prozent), nachdem der britische Pharmakonzern GSK Medienberichten zufolge über die Übernahme des Biotechunternehmens Nuvalent für 9 bis 10 Milliarden US-Dollar verhandelt. Der Deal unterstreiche den hohen strategischen Wert innovativer Onkologie-Unternehmen und könnte den Wettbewerb um Übernahmeziele weiter anheizen, heisst es am Ma5rkt.
Auch in den hinteren Reihen dominiert vorbörslich die Farbe Rot. Gewinner im frühen Handel sind Idorsia (+5,9 Prozent), die über eine Schuldenrefinanzierung informiert hatte, sowie SoftwareOne (+4,3 Prozent). Das Unternehmen hat anlässlich seines Investorentags neue Mittelfristziele präsentiert. Gleichzeitig dürfte der Einstieg des US-Hedgefondsmanagers David Rosen noch nachwirken, der den Titel bereits am Vortag um 3,7 Prozent ansteigen liess.
Grösster Verlierer sind die Papiere des Personalvermittlers Adecco (-2,6 Prozent). So hat Morgan Stanley das Rating für die Aktie auf «Underweight» gesenkt. Ebenfalls unter Druck sind Temenos (-2,2 Prozent) und Cicor (-1,3 Prozent).
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08:04
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,2 Prozent tiefer auf 13’295 Punkten indiziert. Alle der 20 SMI-Titel geben nach. Die Kursverluste fallen zwischen -0,1 Prozent (Swisscom) und -0,3 Prozent (Richemont).
Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich - rund 0,2 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Adecco (-0,7 Prozent), ams Osram (-0,4 Prozent) und SoftwareOne (+1,9 Prozent) prognostiziert. SoftwareOne hält am heutigen Dienstag die Investorenkonferenz ab.
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07:30
AstraZeneca gab am Montag nach Börsenschluss bekannt, dass Patienten in einer klinischen Studie der Phase zwei mit seinem experimentellen Adipositas-Medikament «elecoglipron» durchschnittlich 10,5 Prozent ihres Körpergewichts verloren. Das Unternehmen strebt damit an, sich gegen Novo Nordisk und Eli Lilly durchzusetzen. Novo Nordisks Wegovy-Tablette führte in Studien zu einem Gewichtsverlust von etwa 14 Prozent, Eli Lillys Foundayo zu etwa 12 Prozent.
Die Ergebnisse folgen auf die Daten, die Roche an derselben Konferenz vorstellte: Patienten verloren in einer Studie der Phase zwei mit dem experimentellen Adipositas-Injektionsmittel «enicepatide» nach 48 Wochen 22,7 Prozent ihres Körpergewichts. Dieses Medikament mit dualem Wirkmechanismus ist mit Lillys Zepbound vergleichbar, das in seiner entscheidenden Studie nach 72 Wochen einen Gewichtsverlust von über 20 Prozent bewirkte.
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07:05
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,1 Prozent niedriger bei 13'320,5 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent niedriger bei 13'308 Punkten.
Nach dem Rücksetzer von vergangener Woche ist es zum Wochenstart mit dem Leitindex SMI erneut etwas nach unten gegangen. Mit einem Niveau von über 13'300 Punkten hält er sich aber trotz der anhaltenden Ungewissheit mit Blick auf den Nahen Osten weiter auf einem hohen Niveau unweit des Allzeithochs von gut 14'000 Punkten von Ende Februar.
Die Stimmung sei nach den markanten Verlusten der Tech-Börse Nasdaq von vergangener Woche und wegen der steigenden Zinssorgen von einer erhöhten Vorsicht geprägt, hiess es in Marktkreisen. Allerdings ging es an der Nasdaq nach der schwachen Vorwoche zu Beginn der neuen bereits wieder nach oben. Wenig verändert zeigte sich zum Wochenstart der Hauptindex Dow Jones Industrial.
Die Vorgaben für den hiesigen Markt am Dienstag sind also uneinheitlich. Mangels treibender Nachrichten von Unternehmen können Nachrichten zum Iran-Krieg und die damit gekoppelte Entwicklung des Ölpreises für Bewegungen an den Aktienmärkten in die eine oder andere Richtung sorgen.
Konjunkturdaten sind hierzulande keine angesagt, für Interesse sorgt allenfalls ein Investorentag des IT-Dienstleisters SoftwareOne.
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05:20
Eine vorläufige Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran hat die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag wieder angetrieben. Nachdem beide Länder ihre Angriffe vorerst ausgesetzt hatten, griffen Anleger bei den zuletzt gefallenen Halbleiterwerten wieder zu. Der japanische Leitindex Nikkei stieg um 0,95 Prozent auf 64.635,71 Punkte, während der breiter gefasste Topix um 0,5 Prozent auf 3.871,78 Zähler zulegte. In Südkorea kletterte das Börsenbarometer sogar um 3,4 Prozent nach oben, nachdem es am Montag noch um mehr als acht Prozent eingebrochen war. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gewann 1,5 Prozent. Auch die chinesischen Standardwerte verzeichneten ein Plus von 0,4 Prozent.
In Tokio erholten sich vor allem die Technologiewerte von ihren jüngsten Verlusten. So sprangen die Papiere des Chipanlagenbauers Tokyo Electron um 7,3 Prozent nach oben, und der Halbleiter-Tester Advantest gewann 4,12 Prozent. «Das Vertrauen in KI-bezogene Aktien bleibt stark, aber es gab auch Vorsicht wegen der rasanten Markterholung», sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. Einige Anleger hätten Aktien verkauft, «um Geld für den in dieser Woche anstehenden Börsengang von SpaceX zu sammeln». Zu den Verlierern zählten der Technologieinvestor SoftBank mit einem Minus von 2,9 Prozent sowie der Roboterbauer Fanuc, der 0,95 Prozent abgab. Finanzwerte wie Mitsubishi UFJ (plus 0,5 Prozent) und Mizuho (plus 1,4 Prozent) profitierten von der Erwartung einer Zinserhöhung durch die Bank of Japan (BOJ).
In China sorgten überraschend starke Handelsdaten für Rückenwind. Die Exporte stiegen im Mai um 19,4 Prozent, während die Importe um 27,4 Prozent kletterten. Ausländische Käufer zogen Bestellungen vor, um sich gegen steigende Energiekosten durch den Nahostkonflikt abzusichern. Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatte die Spannungen zuletzt zwar abgekühlt, brachte aber keinen Durchbruch im Zollstreit. Unter den Einzelwerten stachen die Aktien von Tencent mit einem Plus von 3,9 Prozent hervor. Der Technologiekonzern sammelte Insidern zufolge für eine geplante Anleihe in zwei Währungen Aufträge im Volumen von mehr als sechs Milliarden Dollar ein.
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04:05
Am Devisenmarkt stützte der überraschend starke US-Arbeitsmarktbericht den Dollar. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 160,21 Yen und legte leicht auf 6,7799 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7973 Franken vor. Anleger bleiben jedoch wachsam, da ein weiterer Anstieg des Dollars Interventionen der japanischen Behörden auslösen könnte. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1538 Dollar und zog leicht auf 0,9199 Franken an.
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03:00
Die vorläufige Entspannung im Konflikt zwischen Israel und dem Iran drückte die Ölpreise von ihren jüngsten Höchstständen. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,7 Prozent auf 93,62 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ebenfalls 0,7 Prozent schwächer bei 90,64 Dollar. Zuvor hatten Sorgen über Einschränkungen der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus die Preise noch in die Höhe getrieben.
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02:00
Nach der jüngsten Tech-Verkaufswelle haben Aktienanleger in New York hier am Montag wieder zugegriffen. Auch die weiter prekäre Lage im Nahen Osten und steigende Ölpreise schreckten sie zu Wochenbeginn nicht.
Zum Börsenschluss notierte der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 1,58 Prozent höher bei 29.414,26 Punkten. Er hatte am Freitag mit einem Minus von fast 5 Prozent besonders deutlich unter Gewinnmitnahmen gelitten - befeuert zusätzlich durch einen soliden Arbeitsmarktbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank demnächst ihren Leitzins erhöhen wird.
Die Marktstrategen der US-Bank Morgan Stanley sprachen mit Blick auf den vergangenen Freitag von einem ebenso unvermeidlichen wie gesunden Rücksetzer. Mit Blick auf die Unternehmensgewinne und robuste Konjunkturdaten bleiben sie bei ihrer positiven Einschätzung der Börsen. Sie trauen dem S&P 500 mit 8.000 Punkten im laufenden Jahr ein Kursplus von knapp 17 Prozent zu - bisher steht ein Anstieg um rund 8 Prozent zu Buche. Die Experten der Citigroup sind mit einem auf 8.100 Punkte angehobenen Kursziel noch etwas optimistischer.
Zu Wochenbeginn blieb der Nahost-Krieg im Fokus. Der Iran und Israel überzogen sich erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig mit Angriffen. Israel begann in der Nacht mit Gegenangriffen auf den Iran, nachdem dieser das Land wieder mit Raketen beschossen hatte. Nun wollen beide Länder ihre Angriffe aber einstellen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte eine Feuerpause nach der jüngsten Konfrontation.
Unter den Einzeltiteln fanden sich die am Freitag gebeutelten Halbleiterwerte unter den grössten Gewinnern. Die Citigroup bleibt für die Branche zuversichtlich. Die Anteilsscheine von Marvell Technology wurden zusätzlich von der Meldung angetrieben, dass sie am 22. Juni in den breiten Aktienindex S&P 500 aufgenommen werden: Sie zogen um 9,6 Prozent an. Weichen muss dafür der Lebensmittelkonzern Campbell's , dessen Aktien trotz einer positiven Gewinnüberraschung für das abgelaufene Quartal 0,9 Prozent einbüssten.
Bei Intel sorgte die Nachricht, dass der Google-Mutterkonzern Alphabet dem Unternehmen einen Auftrag zur Herstellung von mehr als 3 Millionen seiner speziellen KI-Chips erteilt hat, für einen Kurssprung von 11,2 Prozent und den Spitzenplatz im Nasdaq 100.
Alphabet habe sich nach monatelangen Tests für Intel als Partner für die Herstellung einiger seiner Tensor Processing Units (TPUs) entschieden, berichtete «The Information» unter Berufung auf zwei ungenannte Quellen. Zudem wird Alphabet Elon Musks Weltraumfirma SpaceX in den kommenden Jahren jeden Monat 920 Millionen Dollar für vermietete Rechenleistung bezahlen. Die Alphabet -Titel sanken um 1,4 Prozent.
Die Aktien des Tech-Riesen Apple sprangen während einer Keynote-Präsentation auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz nur kurzzeitig auf ein Rekordhoch. Am Ende verloren sie 1,9 Prozent. Apple konnte mit seinem auf Google-Technologie basierenden neuen Apple-Intelligence-System, das einen überarbeiteten digitalen Assistenten Siri beinhaltet, die Anleger nicht überzeugen. Bei Experten stiess die Präsentation auf ein uneinheitliches Echo.
Ausserhalb der Technologiebranche machte der Pharmakonzern Eli Lilly bei einer Branchenveranstaltung mit Daten zu seiner neuen Abnehmspritze von sich reden. Das Produkt, das unter dem Namen Retatrutide verkauft wird, kann Patienten demnach dabei helfen, innerhalb von etwa zwei Jahren 30 Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren. Die Titel verteuerten sich daraufhin um 1,6 Prozent. Der dänische Konkurrent Novo Nordisk gab derweil bekannt, dass sein neues Medikament Wegovy gegen Fettleibigkeit bereits mehr als 3 Millionen Mal verschrieben wurde.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

