07:05
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,1 Prozent niedriger bei 13'320,5 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent niedriger bei 13'308 Punkten.
Nach dem Rücksetzer von vergangener Woche ist es zum Wochenstart mit dem Leitindex SMI erneut etwas nach unten gegangen. Mit einem Niveau von über 13'300 Punkten hält er sich aber trotz der anhaltenden Ungewissheit mit Blick auf den Nahen Osten weiter auf einem hohen Niveau unweit des Allzeithochs von gut 14'000 Punkten von Ende Februar.
Die Stimmung sei nach den markanten Verlusten der Tech-Börse Nasdaq von vergangener Woche und wegen der steigenden Zinssorgen von einer erhöhten Vorsicht geprägt, hiess es in Marktkreisen. Allerdings ging es an der Nasdaq nach der schwachen Vorwoche zu Beginn der neuen bereits wieder nach oben. Wenig verändert zeigte sich zum Wochenstart der Hauptindex Dow Jones Industrial.
Die Vorgaben für den hiesigen Markt am Dienstag sind also uneinheitlich. Mangels treibender Nachrichten von Unternehmen können Nachrichten zum Iran-Krieg und die damit gekoppelte Entwicklung des Ölpreises für Bewegungen an den Aktienmärkten in die eine oder andere Richtung sorgen.
Konjunkturdaten sind hierzulande keine angesagt, für Interesse sorgt allenfalls ein Investorentag des IT-Dienstleisters SoftwareOne.
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05:20
Eine vorläufige Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran hat die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag wieder angetrieben. Nachdem beide Länder ihre Angriffe vorerst ausgesetzt hatten, griffen Anleger bei den zuletzt gefallenen Halbleiterwerten wieder zu. Der japanische Leitindex Nikkei stieg um 0,95 Prozent auf 64.635,71 Punkte, während der breiter gefasste Topix um 0,5 Prozent auf 3.871,78 Zähler zulegte. In Südkorea kletterte das Börsenbarometer sogar um 3,4 Prozent nach oben, nachdem es am Montag noch um mehr als acht Prozent eingebrochen war. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gewann 1,5 Prozent. Auch die chinesischen Standardwerte verzeichneten ein Plus von 0,4 Prozent.
In Tokio erholten sich vor allem die Technologiewerte von ihren jüngsten Verlusten. So sprangen die Papiere des Chipanlagenbauers Tokyo Electron um 7,3 Prozent nach oben, und der Halbleiter-Tester Advantest gewann 4,12 Prozent. «Das Vertrauen in KI-bezogene Aktien bleibt stark, aber es gab auch Vorsicht wegen der rasanten Markterholung», sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. Einige Anleger hätten Aktien verkauft, «um Geld für den in dieser Woche anstehenden Börsengang von SpaceX zu sammeln». Zu den Verlierern zählten der Technologieinvestor SoftBank mit einem Minus von 2,9 Prozent sowie der Roboterbauer Fanuc, der 0,95 Prozent abgab. Finanzwerte wie Mitsubishi UFJ (plus 0,5 Prozent) und Mizuho (plus 1,4 Prozent) profitierten von der Erwartung einer Zinserhöhung durch die Bank of Japan (BOJ).
In China sorgten überraschend starke Handelsdaten für Rückenwind. Die Exporte stiegen im Mai um 19,4 Prozent, während die Importe um 27,4 Prozent kletterten. Ausländische Käufer zogen Bestellungen vor, um sich gegen steigende Energiekosten durch den Nahostkonflikt abzusichern. Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatte die Spannungen zuletzt zwar abgekühlt, brachte aber keinen Durchbruch im Zollstreit. Unter den Einzelwerten stachen die Aktien von Tencent mit einem Plus von 3,9 Prozent hervor. Der Technologiekonzern sammelte Insidern zufolge für eine geplante Anleihe in zwei Währungen Aufträge im Volumen von mehr als sechs Milliarden Dollar ein.
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04:05
Am Devisenmarkt stützte der überraschend starke US-Arbeitsmarktbericht den Dollar. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 160,21 Yen und legte leicht auf 6,7799 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7973 Franken vor. Anleger bleiben jedoch wachsam, da ein weiterer Anstieg des Dollars Interventionen der japanischen Behörden auslösen könnte. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1538 Dollar und zog leicht auf 0,9199 Franken an.
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03:00
Die vorläufige Entspannung im Konflikt zwischen Israel und dem Iran drückte die Ölpreise von ihren jüngsten Höchstständen. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,7 Prozent auf 93,62 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ebenfalls 0,7 Prozent schwächer bei 90,64 Dollar. Zuvor hatten Sorgen über Einschränkungen der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus die Preise noch in die Höhe getrieben.
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02:00
Nach der jüngsten Tech-Verkaufswelle haben Aktienanleger in New York hier am Montag wieder zugegriffen. Auch die weiter prekäre Lage im Nahen Osten und steigende Ölpreise schreckten sie zu Wochenbeginn nicht.
Zum Börsenschluss notierte der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 1,58 Prozent höher bei 29.414,26 Punkten. Er hatte am Freitag mit einem Minus von fast 5 Prozent besonders deutlich unter Gewinnmitnahmen gelitten - befeuert zusätzlich durch einen soliden Arbeitsmarktbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank demnächst ihren Leitzins erhöhen wird.
Die Marktstrategen der US-Bank Morgan Stanley sprachen mit Blick auf den vergangenen Freitag von einem ebenso unvermeidlichen wie gesunden Rücksetzer. Mit Blick auf die Unternehmensgewinne und robuste Konjunkturdaten bleiben sie bei ihrer positiven Einschätzung der Börsen. Sie trauen dem S&P 500 mit 8.000 Punkten im laufenden Jahr ein Kursplus von knapp 17 Prozent zu - bisher steht ein Anstieg um rund 8 Prozent zu Buche. Die Experten der Citigroup sind mit einem auf 8.100 Punkte angehobenen Kursziel noch etwas optimistischer.
Zu Wochenbeginn blieb der Nahost-Krieg im Fokus. Der Iran und Israel überzogen sich erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig mit Angriffen. Israel begann in der Nacht mit Gegenangriffen auf den Iran, nachdem dieser das Land wieder mit Raketen beschossen hatte. Nun wollen beide Länder ihre Angriffe aber einstellen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte eine Feuerpause nach der jüngsten Konfrontation.
Unter den Einzeltiteln fanden sich die am Freitag gebeutelten Halbleiterwerte unter den grössten Gewinnern. Die Citigroup bleibt für die Branche zuversichtlich. Die Anteilsscheine von Marvell Technology wurden zusätzlich von der Meldung angetrieben, dass sie am 22. Juni in den breiten Aktienindex S&P 500 aufgenommen werden: Sie zogen um 9,6 Prozent an. Weichen muss dafür der Lebensmittelkonzern Campbell's , dessen Aktien trotz einer positiven Gewinnüberraschung für das abgelaufene Quartal 0,9 Prozent einbüssten.
Bei Intel sorgte die Nachricht, dass der Google-Mutterkonzern Alphabet dem Unternehmen einen Auftrag zur Herstellung von mehr als 3 Millionen seiner speziellen KI-Chips erteilt hat, für einen Kurssprung von 11,2 Prozent und den Spitzenplatz im Nasdaq 100.
Alphabet habe sich nach monatelangen Tests für Intel als Partner für die Herstellung einiger seiner Tensor Processing Units (TPUs) entschieden, berichtete «The Information» unter Berufung auf zwei ungenannte Quellen. Zudem wird Alphabet Elon Musks Weltraumfirma SpaceX in den kommenden Jahren jeden Monat 920 Millionen Dollar für vermietete Rechenleistung bezahlen. Die Alphabet -Titel sanken um 1,4 Prozent.
Die Aktien des Tech-Riesen Apple sprangen während einer Keynote-Präsentation auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz nur kurzzeitig auf ein Rekordhoch. Am Ende verloren sie 1,9 Prozent. Apple konnte mit seinem auf Google-Technologie basierenden neuen Apple-Intelligence-System, das einen überarbeiteten digitalen Assistenten Siri beinhaltet, die Anleger nicht überzeugen. Bei Experten stiess die Präsentation auf ein uneinheitliches Echo.
Ausserhalb der Technologiebranche machte der Pharmakonzern Eli Lilly bei einer Branchenveranstaltung mit Daten zu seiner neuen Abnehmspritze von sich reden. Das Produkt, das unter dem Namen Retatrutide verkauft wird, kann Patienten demnach dabei helfen, innerhalb von etwa zwei Jahren 30 Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren. Die Titel verteuerten sich daraufhin um 1,6 Prozent. Der dänische Konkurrent Novo Nordisk gab derweil bekannt, dass sein neues Medikament Wegovy gegen Fettleibigkeit bereits mehr als 3 Millionen Mal verschrieben wurde.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

