Bruttoinlandprodukt - Eurozone: Konsum und Investitionen tragen Wachstum

Die Wirtschaft der Eurozone ist im dritten Quartal weiter solide gewachsen.
07.12.2017 11:00
Wieder solides Wirtschaftswachstum in der Eurozone (im Bild das Euro-Symbol vor dem ehemaligen Sitz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt).
Wieder solides Wirtschaftswachstum in der Eurozone (im Bild das Euro-Symbol vor dem ehemaligen Sitz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt).
Bild: cash

Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Donnerstag lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,6 Prozent höher als im zweiten Quartal. Damit bestätigte die Behörde vorläufige Zahlen. Im Vergleich zum Vorjahresabschnitt lag das BIP 2,6 Prozent höher. Das war etwas mehr als in der ersten Schätzung mit 2,5 Prozent ermittelt.

Getragen wurde das Wachstum von Juli bis September vor allem durch die privaten Konsumausgaben und die Investitionen der Unternehmen. Der Privatverbrauch erhöhte sich um 0,3 Prozent, die Investitionen stiegen um 1,1 Prozent. Der Aussenhandel trug auch zum Wachstum bei, allerdings deutlich schwächer als Konsum und Investitionen.

Im Währungsraum wiesen das stärkste Wachstum die Länder Malta (1,9 Prozent), Lettland (1,5 Prozent) und Slowenien (1,0 Prozent) auf. Am schwächsten wuchsen Litauen, Belgien und Estland. Die deutsche Wirtschaft wuchs mit 0,8 Prozent überdurchschnittlich stark.

(AWP)