Bundesrat kämpft weiter gegen Immo-Blase

Der Bundesrat will eine mögliche Überhitzung des Immobilienmarktes verhindern und stellt unter anderem eine raschere Zurückzahlung von Immobilienkrediten zur Diskussion.
01.06.2014 10:20
In Zürich sind die Preise für Wohnimmobilien stark angestiegen.
In Zürich sind die Preise für Wohnimmobilien stark angestiegen.
Bild: cash

Zur Bekämpfung einer möglichen Immobilienblase könnten die Anforderungen für Hypotheken in der Schweiz weiter steigen. Zur Debatte steht, dass Banken in einer Selbstregulierung von Immobilienbesitzern eine Rückzahlung eines Drittels des Kredites in 15 statt 20 Jahren verlangen, schreibt die "Schweiz am Sonntag".

Zudem stellt eine Arbeitsgruppe in der Bundesverwaltung im Auftrag des Bundesrates eine "Auslegeordnung kurzfristig wirksamer Massnahmen" zusammen, wie Serge Gaillard, Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung, sagte.

Problematisch sei, dass bei neuen Krediten häufig die gängigen Faustregeln zum Verhältnis von Einkommen und Kreditkosten nicht eingehalten würden. Deshalb könnte der Bundesrat die Massnahmen verschärfen, die er bereits ergriffen hat, um den erhitzten Immobilienmarkt abzukühlen. Gaillard sieht zwar eine "gewisse Beruhigung", die Hypothekarverschuldung nehme aber weiter stark zu.

(AWP)