Chemie+Papier schafft operativ schwarze Zahlen

Die Chemie+Papier-Gruppe schafft es operativ in die schwarzen Zahlen. Unter dem Strich verringert sich der Verlust. Der Ausblick ist optimitisch.
22.07.2016 08:28
Die Aktie von Chemie+Papier ist an der Börse SIX gelistet.
Die Aktie von Chemie+Papier ist an der Börse SIX gelistet.
Bild: cash

Die CPH Chemie + Papier Holding hat im ersten Semester 2016 einen im Jahresvergleich 10 Prozent höheren Umsatz von 219,5 Mio CHF erwirtschaftet. Der umsatzstärkste Bereich Papier trug dabei 122 Mio CHF zum Ergebnis bei. Die Bereiche Chemie und Verpackung erwirtschafteten 35 Mio bzw. 62,2 Mio CHF.

Das Betriebsergebnis von CPH vor Abschreibungen (EBITDA) fiel im Vergleich zum Vorjahr positiv aus und betrug 22 Mio CHF, im Vorjahr schrieb das Unternehmen noch einen Verlust von -0,7 Mio. Die Anstrengungen zur Bewältigung der Frankenstärke hätten in allen Geschäftsbereichen Früchte getragen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Beim EBIT wurde in der Folge ein Plus von 6,0 Mio CHF verbucht, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 18,5 Mio resultierte. Das Nettoergebnis lag, bedingt durch Restrukturierungskosten, mit -2,6 Mio CHF weiter im negativen Bereich, lag aber deutlich über dem im Vorjahr ausgewiesenen Fehlbetrag von 28,7 Mio.

Noch zu Beginn des Jahres strebte das Luzerner Unternehmen im laufenden Jahr an, zumindest auf operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone zu schaffen. Dieses Ziel wurde somit im ersten Halbjahr erreicht.

Verbesserung des Geschäftsgangs

Für das Gesamtjahr 2016 rechnet CPH nach wie vor mit einer klaren Verbesserung des Geschäftsgangs: "Falls sich im zweiten Halbjahr die Währungsrelationen und die Papierpreise stabil verhalten, sollte die CPH-Gruppe im Geschäftsjahr 2016 einen höheren Umsatz und ein positives operatives Ergebnis erzielen", meint Peter Schildknecht, CEO der CPH.

Die strategische Ausrichtung der Bereiche Chemie und Verpackung auf die Wachstumsmärkte in Asien würden sich positiv auf den Geschäftsverlauf auswirken. Der Bereich Papier strebe nach wie vor die Kostenführerschaft in seinen regionalen Absatzmärkten an.

(AWP)