China erwägt weitere Hilfen für angeschlagene Firmen

China erwägt einem Agenturbericht zufolge weitere Staatshilfen für angeschlagene Staatsunternehmen.
09.07.2016 10:50
Rote Fahnen auf den Tiananmen-Platz in Peking.
Rote Fahnen auf den Tiananmen-Platz in Peking.
Bild: cash

Es gehe um mögliche Finanzhilfen, Fusionen und unterstützende politische Maßnahmen für die Unternehmen, berichtete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Noch sei aber nichts entschieden.

Unter den rund zehn Firmen, für die Hilfen im Gespräch seien, sei auch der Stahlhersteller Sinosteel, berichtete die Agentur. China ist der weltgrößte Stahlhersteller. Die Branche ist von Überkapazitäten geprägt, zumal die Binnennachfrage wegen des schwachen Wirtschaftswachstums eingebrochen ist. China will seine Stahlkapazitäten deshalb binnen fünf Jahren um rund zehn Prozent kürzen. Die EU und die USA werfen China vor, Stahl zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu werfen. Gegen mehrere Stahlprodukte hat die EU-Kommission Strafzölle verhängt.

(Reuters)