Clariant schafft mehr Gewinn und höhere Marge

Der Chemiekonzern Clariant hat im zweiten Quartal etwas mehr umgesetzt und verdient.
28.07.2016 07:29
Sitz von Clariant in Muttenz.
Sitz von Clariant in Muttenz.
Bild: cash

Der Ausblick auf das laufende Jahr wird bestätigt, trotz eines nach Angaben des Unternehmens immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeldes. Der Konzern weist für die Monate April bis Juni einen um 1 Prozent höheren Umsatz von 1,42 Mrd Franken aus, in Lokalwährungen wäre er um 2 Prozent gestiegen. Die verkauften Volumen erhöhten sich dabei um 2 Prozent, teilte Clariant am Donnerstag mit.

Vor Einmaleffekten stieg der EBITDA um 2 Prozent auf 215 Mio Franken. Die entsprechende Marge lag bei 15,1 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge für die erste Jahreshälfte stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 15,3 Prozent.

Unter dem Strich wies Clariant für das erste Semester 2016 einen Reingewinn von 128 Mio aus. Im Vorjahr hatte der Überschuss noch 143 Mio betragen. Gewinnzahlen zum zweiten Quartal alleine nennt Clariant nicht. Der Geldfluss aus betrieblichen Aktivitäten erreichte im ersten Halbjahr 208 Mio Franken; 2015 waren von Januar bis Juni 65 Mio Franken zugeflossen.

Etwas unter Erwartungen

Mit diesen Zahlen wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) leicht unterschritten. Die Experten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,44 Mrd Franken und vor Einmalkosten einen EBITDA von 218 Mio prognostiziert.

Wie Clariant weiter mitteilt, wird der Ausblick für 2016 - trotz eines noch immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeldes - bekräftigt. Das Umfeld dürfte weiterhin von einer hohen Volatilität der Rohstoffpreise und Währungen geprägt sein.

Somit rechnet Clariant in 2016 weiterhin mit einem nicht näher quantifizierten Umsatzwachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen. 2015 lag die genannte Marge bei 14,7 Prozent. Zudem wolle man mehr Cashflow generieren. Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19 Prozent.

(AWP)