Coalition-Studie - Für Investmentbanken bleiben die Zeiten schwierig

Die grössten Investmentbanken der Welt haben im ersten Halbjahr zwar mehr verdient. Die goldenen Zeiten sind allerdings immer noch weit entfernt.
10.09.2017 07:42
Blick in die UBS-Investmentbank in Opfikon.
Blick in die UBS-Investmentbank in Opfikon.
Bild: ZVG

Die Einnahmen der zwölf grössten Investmentbanken erhöhten sich um vier Prozent auf 82 Milliarden Dollar, wie aus den veröffentlichten Daten der Analysefirma Coalition hervorgeht. Allerdings lagen die Einnahmen damit um fast 13 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum 2012.

Eine verbesserte Weltkonjunktur, die robuste Gewinnlage von Unternehmen, gut erhältliches Notenbankgeld und einige sinkende politische Risiken im Zusammenhang mit Wahlen hätten zu den besseren Geschäften beigetragen. Die dadurch geringeren Kursausschläge bei Anleihen, Währungen und Rohstoffen hätten die Ausgabe von Kapital und Darlehen erleichtert. Gleichzeitig habe dies dazu geführt, dass Handelsgewinne schwieriger zu erwirtschaften gewesen seien.

Coalition verfolgt die Entwicklung von Bank of America Merrill Lynch, Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, JPMorgan, Morgan Stanley, Societe Generale und UBS.

(Reuters)