Comet bestätigt Ziele für Gesamtjahr 2016

Die auf Röntgen-, Hochfrequenz- und ebeam-Technologie spezialisierte Comet-Gruppe hat die Guidance für das laufende Jahr bestätigt und rechnet mit einem Ergebnis am oberen Ende der Prognose.
23.11.2016 07:10
Der Hauptsitz der Comet Gruppe in Flamatt.
Der Hauptsitz der Comet Gruppe in Flamatt.
Bild: ZVG

Auch die Mittelfristziele wurden bekräftigt. Das Comet-Management bestätigt seine bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2016 und geht weiter von einer Umsatzsteigerung auf 300 bis 320 Mio CHF aus, heisst es in einer Mitteilung zum Investorentag am Mittwoch. Die Betriebsgewinn-Marge auf Stufe EBITDA soll im Bereich von 11% bis 13% zu liegen kommen. Laut der bestätigten mittelfristigen Planung soll die Marge bis 2020 auf 16% bis 18% ansteigen, den angestrebten Umsatz sieht Comet dann bei 500 Mio CHF.

Der strategische Fokus liege auf neue Anwendungen entlang wachstumsstarker Trends und auf einer engen und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Schlüsselkunden. Comet stellt zudem erstmals einen Demonstrator zur Inaktivierung von Bakterien auf granularen Trockennahrungsmitteln mit ebeam vor, der zusammen mit Bühler entwickelt wurde. Der Feldtest ist für 2017 geplant.

Das stärkste Wachstum bis 2018 erwartet das Unternehmen nach wie vor im Bereich Plasma Control Technologies (PCT). Auch der Bereich Röntgentechnologie zeige solides profitables Wachstum. Das langfristig stärkste Wachstum plant die Comet mit ebeam Technologies (EBT). Im Fokus stehe hier der Ersatz von Chemikalien bei der Sterilisation von Verpackungen bei Tetra Pak.

Die Gruppe habe die Investitionen in allen drei Technologiebereichen verstärkt und mit den Bauarbeiten zur Erweiterung der Produktionskapazität in Flamatt begonnen, heisst es weiter. Damit seien wichtige Voraussetzungen für das weitere Wachstum bis 2020 und darüber hinaus geschaffen worden.

(AWP)