Cybersecurity - Ex-Roche-CEO verlässt Wisekey-Verwaltungsrat

Beim Cybersecurity-Unternehmen Wisekey kommt es an der Generalversammlung vom 31. Mai zu Veränderungen im Verwaltungsrat.
01.05.2017 21:30
Das Cybersecurity-Unternehmen Wisekey hat es bei Investoren schwer.
Das Cybersecurity-Unternehmen Wisekey hat es bei Investoren schwer.
Bild: Pixabay

So treten der frühere Roche-CEO Franz Humer, der beim Wisekey-IPO 2015 als Hoffnungsträger und gewichtiger Aktionär für die Firma antrat, sowie Thomas Egger nicht zur Wiederwahl an, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Neu ins Gremium einziehen sollen laut den Angaben dafür Thomas Whayne und David Fergusson.

Erst am letzten Freitag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass der Geschäftsbericht 2016 nicht in der vorgegebenen Frist bis Ende April vorliegen werde. Die an der SIX kotierte Gesellschaft führte die Verzögerung im Wesentlichen auf das 2016 nach französischem Recht erworbene Unternehmen Vault zurück, dessen buchhalterische Erfassung sich komplexer als erwartet erwiesen habe. Die SIX Exchange Regulation habe dem Unternehmen eine Fristverlängerung bis spätestens 5. Mai gewährt, hiess es weiter.

Auf Basis des aktuellen Standes rechnete Wisekey für 2016 mit einem konsolidierten Nettoumsatz von rund 11 Mio USD, womit Angaben vom Februar bestätigt wurden. Der unter dem Strich ausgewiesene Verlust wurde nun aber auf rund 35 Mio USD beziffert. Zuvor war ein Fehlbetrag von rund 43 Mio in Aussicht gestellt worden. Im Geschäftsjahr 2015 kam der Nettoumsatz bei 2,3 Mio zu liegen und der Verlust bei 6,5 Mio.

(AWP/cash)