Cybersecurity - Wisekey fällt noch tiefer in die roten Zahlen

Die Cybersecurity-Firma Wisekey hat im ersten Semester 2018 einen noch etwas grösseren Verlust erlitten als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
14.09.2018 06:58
Carlos Moreira, Gründer und CEO von Wisekey.
Carlos Moreira, Gründer und CEO von Wisekey.
Bild: ZVG

Der bereits Ende Juni kommunizierte Umsatz wurde von Wisekey noch etwas präzisiert und die bisherige Umsatz-Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

Der den Aktionären zuzurechnende Reinverlust nach Rechnungslegung US GAAP belief sich im ersten Semester auf 11,8 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit hat sich dieser gegenüber dem Vorjahr um gut 60 Prozent ausgeweitet. Gründe für den Verlust nennt das Unternehmen keine. Auch der rapportierte operative Verlust hat sich auf 7,3 Millionen knapp verdoppelt.

Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahr um über einen Drittel auf 25,9 Millionen Dollar zu. Der ursprünglich gemeldete Umsatz von 25,7 Millionen wurde damit noch leicht nach oben revidiert. Der Anstieg wird auf einen guten Geschäftsgang in den Kerngeschäften Cybersecurity, "Internet der Dinge" (IoT) und Halbleiter zurückgeführt. Zum Umsatzplus haben sowohl bestehende als auch neue Kunden beigetragen.

An der Prognose eines Umsatzes von rund 60 Millionen US-Dollar im Gesamtjahr 2018 vom März, welche erst Mitte Juli bestätigt wurde, hält das Unternehmen weiterhin fest. Dazu soll das Wisecoin-Geschäft rund 5 Millionen beitragen.

(AWP)

 
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