Deals - Credit Suisse offenbar in engerer Wahl für Engie-Spartenverkauf

Der französische Energieversorger Engie sucht unterrichteten Kreisen zufolge Berater für die Trennung von einigen seiner Dienstleistungsgeschäfte.
03.12.2020 06:30
Logo der Grossbank Credit Suisse beim Zürcher Paradeplatz.
Logo der Grossbank Credit Suisse beim Zürcher Paradeplatz.

In der engeren Auswahl stehen BNP Paribas, Credit Suisse und Lazard, wie mit dem Vorgang vertraute Personen sagten.

Die Banken sollen Engie dabei helfen, strategische Optionen für die Vermögenswerte zu prüfen, einschliesslich eines Verkaufs oder eines Börsengangs. Der Versorger strebe eine Bewertung von rund 5 Milliarden Euro für die Bereiche an, zu denen auch elektrische Installationen sowie Dienstleistungen für Heizungs- und Lüftungssysteme zählen.

Wie zu hören ist, nehmen einige Private-Equity-Unternehmen die Geschäftsfelder bereits unter die Lupe. Engie werde das Interesse möglicher Bieter aber erst im kommenden Jahr offiziell ausloten, hiess es weiter.

Noch seien die Beratungsmandate nicht unterzeichnet, und möglicherweise werden auch nicht alle Banken in die engere Wahl einen Auftrag erhalten, sagten die Personen.

Vertreter von BNP Paribas, Credit Suisse, Engie und Lazard lehnten Stellungnahmen ab.

(Bloomberg)