Einfamilienhäuser im August leicht teurer, Eigentumswohnungen billiger

Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in der Schweiz haben sich im August unterschiedlich entwickelt.
05.09.2016 08:49
Einfamilienhäuser im August leicht teurer, Eigentumswohnungen billiger

Während Einfamilienhäuser leicht teurer wurden, notierten die Angebotspreise bei den Eigentumswohnungen auf tieferem Niveau, wie dem am Montag veröffentlichten Swiss Real Estate Offer Index zu entnehmen ist. Dieser wird vom Onlineportal Immoscout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben.

Nachdem die Angebotspreise für Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2016 kontinuierlich gestiegen sind, weist der Swiss Real Estate Offer Index seit Juli eine rückläufige Tendenz bei den Preisen für Stockwerkeigentum aus. Nach einem moderaten Rückgang von 0,4 Prozent im Juli lasse sich im August ein Abschlag von 1,5 Prozent beobachten, heisst es in einer Mitteilung. Im landesweiten Mittel wird der Quadratmeter Nettowohnfläche für Eigentumswohnungen für 7'021 CHF angeboten.

"Die neusten Zahlen im Segment der Eigentumswohnungen lassen auf eine Abschwächung der bisherigen Entwicklung schliessen. Eine fundamentale Trendwende ist jedoch vorderhand kaum zu erwarten", kommentiert Martin Waeber, Director von ImmoScout24, die aktuellsten Zahlen.

Für Einfamilienhäuser weist der Swiss Real Estate Offer Index eine Zunahme von 2 Prozent aus. Damit wurde der Rückgang des Vormonats Juli grösstenteils wieder wettgemacht, was auf Jahresbasis zu einem schweizweiten Anstieg der Angebotspreise von 1,7 Prozent führt. Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter Nettowohnfläche für diese Objektkategorie beträgt aktuell 6'059 CHF.

Bei den Mietobjekten lasst sich nach mehreren Monaten mit leicht fallenden Angebotsmieten im August erstmals wieder ein leichter Anstieg beobachten. Die Preise der auf ImmoScout24 inserierten Mietobjekte stiegen schweizweit um 0,7 Prozent. Dafür sind insbesondere die positiven Entwicklungen in der Zentralschweiz und im Tessin mit 1,2 Prozent respektive 0,9 Prozent ausschlaggebend. Die Grossregionen Zürich, Ostschweiz und Genfersee weisen hingegen im Vergleich zum Vormonat nahezu stagnierende Mietpreise aus.

(AWP)