Elektronikgruppe - Carlo Gavazzi steigert Umsatz - Gewinn nach Sondereffekt niedriger

Carlo Gavazzi hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2017/18 den Auftragseingang und den Umsatz gesteigert.
23.11.2017 07:51
Carlo-Gavazzi-Niederlassung in Malta.
Carlo-Gavazzi-Niederlassung in Malta.
Bild: iNg

Konkret erhöhte sich der Auftragseingang von Carlo Gavazzi um 7,8 Prozent auf 73,1 Millionen Franken und der Umsatz um 6,3 Prozent auf 70,4 Millionen. In Lokalwährungen zogen der Bestellungseingang um 7,4 Prozent und der Umsatz um 6,0 Prozent an. Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) lag bei 1,04, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der EBIT ging um 19 Prozent auf 7,9 Millionen Franken zurück. Die Marge sank damit auf 9,1 Prozent nach 11,9 Prozent im Vorjahr. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen einmalige Nettoeinnahmen aus einem Schiedsverfahren in Höhe von 2,3 Millionen Franken verbucht. Um diesen Effekt bereinigt verbesserte sich der EBIT jedoch um 14 Prozent. Der Reingewinn sank um rund 35 Prozent auf 4,1 Millionen. Hier fiel zusätzlich zum Sondereffekt noch ein Wechselkursverlust von 0,6 Mio in diesem Halbjahr an, verglichen mit einem Gewinn von 0,1 Millionen im Vorjahr.

Das Unternehmen verzeichnete höhere Verkäufe in allen Regionen und wichtigsten Produktgruppen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Umsatzanteil ausserhalb Europas sei gestiegen und insbesondere die Produktgruppe der Sensoren habe als Umsatztreiber gewirkt.

Das Unternehmen gibt keine quantitative Prognose. Während die Entwicklung der Weltwirtschaft an Dynamik gewonnen habe, hätten die politischen Unsicherheiten deutlich zugenommen, heisst es. Carlo Gavazzi sieht interessante Wachstumsmöglichkeiten in wichtigen Märkten. Dementsprechend konzentriere man sich auf die geografische Abdeckung, insbesondere in Regionen ausserhalb Europas, und investiere weiterhin in Forschung und Entwicklung sowie in Marketing.

(AWP)