Eurozone - Arbeitslosigkeit verharrt auf Acht-Jahres-Tief

In der Eurozone hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Juli wie erwartet nicht verändert. Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem tiefsten Stand seit mehr als acht Jahren.
31.08.2017 11:01
Ein Arbeiter beim Metall biegen. Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt tief.
Ein Arbeiter beim Metall biegen. Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt tief.
Bild: Pixabay

Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Donnerstag lag die Arbeitslosenquote weiter bei 9,1 Prozent. Das ist der geringste Wert seit Februar 2009. Volkswirte hatten diese Entwicklung erwartet. Insgesamt waren 14,86 Millionen Menschen ohne Arbeit und damit 73 000 mehr als im Juni.

Seit 2013 geht es mit der Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum tendenziell nach unten. In der Hochphase der Euro-Schuldenkrise war die Arbeitslosenquote zeitweise über die Marke von 12 Prozent gestiegen.

Deutschland top, Spanien flop

Für die gesamte Europäische Union meldete Eurostat eine Arbeitslosenquote, die deutlich unter dem Niveau der Eurozone liegt. In der EU mit ihren 28 Mitgliedsstaaten habe die Quote im Juli wie im Vormonat bei 7,7 Prozent gelegen und damit weiter auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2008.

Nach wie vor weisen die Mitgliedsländer des Euroraums sehr unterschiedliche Arbeitslosenquoten auf. Besonders niedrig ist die Arbeitslosigkeit nach europäischer Berechnung in Deutschland (3,7 Prozent) und Malta (4,1 Prozent). Nach wie vor sehr hohe Werte gibt es in Griechenland (Mai: 21,7 Prozent) und Spanien (17,1 Prozent).

(AWP)