Eurozone - Industrieproduktion fällt stärker als erwartet

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Juli überraschend deutlich gesunken. Die Gesamtproduktion sei um 0,8 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit.
12.09.2018 11:01
Ein Pirelli-Pneu auf dem Produktionsfliessband.
Ein Pirelli-Pneu auf dem Produktionsfliessband.
Bild: Bloomberg

Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Juni war die Produktion bereits um revidierte 0,8 Prozent (zunächst geschätzt: -0,7 Prozent) gesunken. Besonders deutlich fiel die Produktion von Konsumgütern. Anstiege gab es dagegen im Bereich Energie sowie bei den Investitionsgütern. Insgesamt fiel die Industrieproduktion im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Malta (-6,3 Prozent) und Deutschland sowie Italien (jeweils -1,8 Prozent) die stärksten Rückschläge der Industrieproduktion im Monatsvergleich. Einen deutlichen Zuwachs gab es dagegen in Irland (+2,8 Prozent), nachdem hier im Vormonat ein starker Einbruch vorgelegen hatte

(AWP)