Finanzmarktregulierung - US-Währungshüter sieht Spielraum für gelockerte Banken-Regeln

Die US-Bankenaufsicht hat laut Notenbank-Direktor Jerome Powell Spielraum zur Lockerung einiger nach der Finanzkrise erlassener Vorschriften.
26.06.2017 12:35
Jerome Powell, Fed-Gouverneur.
Jerome Powell, Fed-Gouverneur.
Bild: US-Regierung

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Die Kernregeln für die grössten Institute müssten allerdings bestehen bleiben, erklärte der US-Währungshüter am Montag laut Redetext auf einer Konferenz im österreichischen Salzburg. US-Präsident Donald Trump will den Finanzhäusern weniger Vorschriften machen, um so die Kreditvergabe und die Wirtschaft insgesamt anzukurbeln.

Das Washingtoner Finanzministerium stellte kürzlich Pläne für mehr als 100 Änderungen an geltenden Bankenregeln vor, die in den USA als Reaktion auf die Finanzkrise eingeführt wurden. Unter anderem sollen die Beschränkungen gelockert werden, denen Grossbanken im Handel unterliegen. Powell mahnte mit Blick auf die Regulierung jedoch zur Wachsamkeit: "Wir müssen auch vor neuen Gefahren auf der Hut sein, die sich aufbauen könnten."

(Reuters)