Finanzsoftware - Crealogix findet zurück in die schwarzen Zahlen

Der Finanzsoftwareanbieter Crealogix hat im vergangenen Geschäftsjahr markant mehr Umsatz erzielt und unter dem Strich wieder schwarze Zahlen geschrieben. Und: Es gibt wieder Dividende für die Aktionäre.
19.09.2017 07:30
Crealogix-Logo am Hauptsitz in Zürich.
Crealogix-Logo am Hauptsitz in Zürich.
Bild: cash

Die Nettoerlöse im Geschäftsjahr, das Crealogix per Ende Juni abschloss, stiegen um 18 Prozent auf 74,9 Mio Franken. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verdoppelte sich beinahe auf 7,3 Mio Franken. Beim Ergebnis resultierte ein Plus von 1,4 Mio Franken, nachdem im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von 0,6 Mio Franken resultiert hatte. Letztmals hatte das Unternehmen 2012/2013 schwarze Zahlen geschrieben.

Die Strategie des Unternehmens zahle sich aus, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. "Wir sehen, dass sich die Investitionen für Produktoptimierungen und -entwicklungen lohnen und unsere neuste Generation der Fintech-Produkte den heutigen Marktbedürfnissen der Banken entsprechen", lässt sich CEO Thomas Avedik zitieren.

Mit den Resultaten erreichte das Management die eigenen Ziele. Er wurde ein zweistelliges Umsatzwachstum und ein "signifikant höherer EBITDA" in Aussicht gestellt. Die Aktionäre sollen nun wieder in den Genuss einer Dividende kommen. Der Generalversammlung vom 30. Oktober werde nach zweijähriger Pause wieder eine Ausschüttung in der Höhe von 0,50 Franken pro Aktie vorzuschlagen, heisst es weiter.

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017/18 ist zuversichtlich. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten im aktuellen Marktumfeld rechnet das Management auch für 2017/2018 mit einem zweistelligem Umsatzwachstum und einer weiteren Steigerung des EBITDA. Modifiziert wurden ausserdem die mittelfristigen Zielvorgaben: So soll das internationale Geschäft 70 Prozent zum Umsatz beisteuern (16/17: 50 Prozent) und die EBITDA-Marge 15 Prozent (16/17: 10 Prozent) erreichen.

(AWP)