Gebietsschutzabreden - Weko büsst Bucher Landtechnik mit 150'000 Franken

Die Wettbewerbskommission (Weko) büsst die Bucher Landtechnik AG wegen unzulässiger absoluter Gebietsschutzabreden mit Händlern.
17.07.2019 07:59
Jacques Sanche ist CEO von Bucher Industries.
Jacques Sanche ist CEO von Bucher Industries.
Bild: cash

Das Unternehmen hat von Juli 2016 bis April 2017 mit ihren Händlern beim Vertrieb von Traktorersatzteilen unzulässige absolute Gebietsschutzabreden getroffen und damit Importe behindert. Die im März 2017 eröffnete Untersuchung wurde nun mit einer einvernehmlichen Regelung abgeschlossen, wie die Weko am Mittwoch mitteilte. Das kooperative Verhalten habe eine Sanktionsminderung zur Folge gehabt. Bucher Landtechnik gehört zu Bucher Industries.

Bucher Landtechnik habe in der Vergangenheit ihre Händler dazu verpflichtet, sämtliche Ersatzteile für Traktoren der Marke New Holland bei ihr zu beziehen. Zudem habe ein Anreizsystem bestanden, das die Bezugsmenge mit den Rabattkonditionen für New-Holland-Traktoren verknüpfte. Das Unternehmen habe sich nun verpflichtet, von diesen Praktiken abzusehen.

Bucher Landtechnik ist Generalimporteur unter anderem der Marken New Holland, Case IH und Steyr und verkauft diese an den Fachhandel. Bucher Industries produziert darüber hinaus mit der Kuhn Group Landmaschinen.

(AWP)

 

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