Geldwäscherei - Finma nimmt Schweizer Banken in Danske-Skandal unter die Lupe

Die Schweizer Aufsichtsbehörde Finma prüft, ob sich Schweizer Banken im Zusammenhang mit dem Geldwäsche-Skandal bei der dänischen Bank Danske etwas zu Schulden haben kommen lassen.
28.09.2018 13:05
Eingang zur Finma (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht).
Eingang zur Finma (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht).
Bild: ZVG

"Wir gehen der Frage nach, ob und wie Schweizer Institute in den aktuellen Fall der Danske Bank involviert sind und wie die Geldwäschereibestimmungen dabei gehandhabt wurden", erklärte ein Sprecher der Behörde am Freitag. Aktuell liefen bereits einige Verfahren wegen möglicher Verstösse gegen Geldwäsche-Vorschriften bei Schweizer Instituten.

Eine interne Untersuchung bei der Danske Bank hatte ergeben, dass der grösste Teil des zwischen 2007 und 2015 über die Niederlassung in Estland geflossenen Gelder von 200 Milliarden Euro verdächtig gewesen sei. Sowohl in Dänemark als auch in Estland ermitteln bereits Staatsanwälte gegen das Institut.

(AWP)