Geschäftsziele bestätigt - Feintool legt in der Teilefertigung weiter zu

Die Industriegruppe Feintool ist dank der weiterhin stark wachsenden Teilefertigung gut in das neue Geschäftsjahr 2017 gestartet.
25.04.2017 08:08
Mitarbeiter von Feintool arbeiten an Werkzeugen.
Mitarbeiter von Feintool arbeiten an Werkzeugen.
Bild: ZVG

Während das Segment System Parts im ersten Quartal kräftig zulegen konnte, gingen die Verkäufe im volatilen Geschäft mit Pressen und Anlagen zurück. An der Prognose für das Gesamtjahr hält Feintool fest.

Den Gruppenumsatz steigerten die Lysser in den Monaten Januar bis März um 4,2 Prozent auf 145,0 Mio CHF. Währungsbereinigt ergab sich derweil ein Plus von 5,0 Prozent, wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst. Analysten hatten mit 145,9 Mio etwas mehr erwartet. Angaben zum Gewinn macht Feintool zum ersten Quartal wie gewohnt keine.

Feintool habe seit Jahresbeginn von ihrer "starken Marktstellung" sowie vom weiterhin positiven Umfeld profitiert, so die Mitteilung. Einmal mehr erwies sich dabei das grössere Segment System Parts, wo etwa für Autohersteller Präzisionsteile hergestellt werden, als Wachstumstreiber.

Der Umsatz in der Teilefertigung zog um 11 Prozent auf 132,5 Mio CHF an (LW +12 Prozent). Die nach wie vor gute Konjunktur in der Automobilindustrie sowie Hochläufe von akquirierten Projekten hätten zu diesem Erfolg geführt. Die für die nächsten sechs Monate im Teilegeschäft erwarteten Abrufe erhöhten sich um 6,6 Prozent auf 237,1 Mio CHF. Das sei ein Höchstwert, schreibt Feintool.

Rückgang bei Investitionsgütern

Weniger gut lief es im Investitionsgütersegment Fineblanking Technology, das allerdings je nach Auftragslage grösseren Schwankungen ausgesetzt ist. Im abgelaufenen Quartal ging der Umsatz um 22 Prozent auf 17,1 Mio CHF zurück. In Lokalwährungen erreichte das Minus knapp 23 Prozent.

Deutlich besser präsentiert sich im Geschäft mit Pressen und Anlagen aber die Auftragslage. Der Auftragseingang wuchs um 51 Prozent auf 26,9 Mio CHF (+51 Prozent in LW). Und der Auftragsbestand nahm per Ende März um beinahe 14 Prozent auf 44,8 Mio zu. Die Reichweite des Auftragsbestandes betrage im Investitionsgütergeschäft von Fineblanking Technology sechs bis acht Monate, erklärt Feintool.

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 geht Feintool weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Ohne die Einflüsse aus der jüngst getätigten Akquisition eines chinesischen Umformwerks, erwartet das Unternehmen unverändert einen Jahresumsatz von rund 580 Mio CHF und eine EBIT-Marge von 7,5 bis 8 Prozent. Mittelfristig peilt Feintool ein Umsatzniveau von 800 Mio an.

(AWP)