Geschäftsziele bestätigt - VAT verkauft mehr als angenommen

Der Vakuumventil-Hersteller VAT hat im ersten Quartal den Umsatz deutlich gesteigert.
17.05.2017 08:06
VAT-Stand an der Messe Semicon West in San Francisco.
VAT-Stand an der Messe Semicon West in San Francisco.
Bild: ZVG

Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt, legte der Umsatz um 42 Prozent auf 164,5 Mio CHF zu. Damit wurden die Prognosen der Analysten im AWP-Konsens von 159,0 Mio übertroffen. Günstige Währungsentwicklungen hätten den Umsatz um einen Prozentpunkt positiv beeinflusst, heisst es. Für das Gesamtjahr rechnet das Ostschweizer Unternehmen weiterhin mit einem Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen von "mindestens" 20 Prozent, womit die Ende März bei Vorlage der Jahreszahlen 2016 formulierte Guidance bestätigt wird.

VAT ist im ersten Quartal in allen drei Geschäftsbereichen gewachsen. Mit dem Verkauf der Vakuumventile, die bei der Herstellung von Halbleitern, Handydisplays und Fotovoltaikanlagen die störenden Schmutzpartikel aus der Luft saugen und das Kerngeschäft sind, wurden 132,7 Mio CHF umgesetzt. Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um 50 Prozent.

Der Auftragseingang kletterte in der Berichtsperiode um 35 Prozent auf 181,8 Mio in die Höhe, was zu einem Auftragsbestand von 140,1 Mio per Ende März führte (+15 Prozent vs. Ende 2016).

Das Wachstum bei Nettoumsatz und Auftragseingang führt VAT hauptsächlich auf ein "weiterhin günstiges" Marktumfeld zurück, etwa durch Investitionen in Kapazitätserweiterungen im Halbleiter- und Display-Markt. Gewinnzahlen gibt VAT zum ersten Quartal keine bekannt. Die Guidance für die bereinigte EBITDA-Marge von "rund" 31 Prozent für das Gesamtjahr wird bestätigt. 2016 kam sie bei 31,1 Prozent zu liegen.

(AWP)