Gewinnprognose erhöht - LUKB verdient im ersten Halbjahr mehr

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr unter dem Strich mehr verdient und erhöht die Gewinnprognose für das Gesamtjahr.
22.08.2017 07:05
Daniel Salzmann ist CEO der Luzerner Kantonalbank.
Daniel Salzmann ist CEO der Luzerner Kantonalbank.

Den Konzerngewinn der LUKB steigerte sich um 7,9% auf 96,2 Mio CHF. Der Geschäftserfolg verbesserte sich um 11% auf 111,9 Mio CHF, wie die Bank am Dienstag mitteilt. Der Bank flossen Nettoneugelder im Umfang von 846 Mio CHF zu, vor Jahresfrist waren es noch 290 Mio CHF gewesen.

Im wichtigen Zinsengeschäft resultiert ein um 9,8% höherer Nettoerfolg von 169,7 Mio CHF. Als Universalbank mit dem Hauptertragspfeiler im Zinsdifferenzgeschäft sei es ein strategisches Ziel, die Abhängigkeit vom Zinsengeschäft im Umfeld von Negativzinsen zu verringern und die Ertragsbasis zu diversifizieren, heisst es. Dafür seien neue Produkten lanciert worden.

"Die Resonanz der Kunden ist sehr positiv", so CFO Marcel Hurschler in der Mitteilung. "In den ersten sechs Monaten 2017 konnten wir die Kundenvermögen mit Verwaltungs- oder Beratungsmandat weiter ausbauen." Hauptsächlich wegen den höheren Depotbeständen resultiere ein Kommissionserfolg von 42,9 Mio CHF (+8,0%). Der Handelserfolg nahm um 2,8% auf 13,8 Mio zu.

Der Geschäftsaufwand stieg von Januar bis Juni insgesamt um 5,9% auf 112,2 Mio CHF an. Die Cost-Income Ratio verbesserte sich dennoch auf 46,7%, nachdem die Kennziffer Ende 2016 noch bei 47,5% gelegen hatte.

In einem "weiterhin anspruchsvollen" Negativzinsumfeld stellt die Bank für das Jahr 2017 einen Nettozinserfolg zwischen 335 und 345 Mio CHF (VJ 318,9 Mio) sowie einen Konzerngewinn zwischen 192 und 197 Mio CHF (VJ 186,6 Mio CHF) in Aussicht. Damit wurde die Gewinnprognose um 5 Mio CHF erhöht gegenüber der Vorhersage im April.

(AWP)